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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @108 Sterne
    Zitat Zitat
    Ich habs im ersten Anlauf geschafft, Nina zu bekommen, nach zwei Neustarts und dem dritten Party-Mitglied hab ich´s aufgegeben.
    Auch auf die Gefahr hin, dass folgende Frage eine Rhetorische ist, will ich sie dennoch stellen: Besteht überhaupt keine Chance, dass du es einfach noch einmal versuchst und dich einfach anfangs unter Umständen rumquälst, bis dich das Spiel irgendwann dann plötzlich doch packt? Ich meine, das kann man ja nicht wissen, vor allem da du einfach noch nicht weit genug gespielt hast, dass das Spiel etwa die faire Chance gehabt hätte, sich dir in seiner ganzen Pracht zu offenbaren. Was ich eigentlich sagen will, es könnte durchaus sein, dass dir da was entgeht, das dir eigentlich gefallen könnte, nur weil es anfangs vielleicht gar nicht danach aussieht, als ob du damit was anfangen könntest.

    Zitat Zitat
    ich habe ganz klar gesagt, das ich die Spielzeitverlängerung durch mehrfaches Wiederholen nicht mag,…
    Das ist glaube ich, einer der größten Kritikpunkte und wie man anhand der doch sehr verschiedenen Einstellungen dazu sieht, gewaltig vom individuellen Empfinden des jeweiligen Spielers abhängt. Ich persönlich bin praktisch zu 80% davon überzeugt, dass dieser Kritikpunkt weggefallen wäre, hätte Capcom die Causa Neustart so gelöst, dass sich bei jedem Neustart der komplette Dungeon neu generiert, quasi zufallsgenerierte Dungeons mit konstanten, ergo in regelmäßigen Abständen vorhandenen Stadtbezirke, die immer an der selben Stelle „bleiben“. Damit würden sich, und da bin ich mir zu 90% sicher, die Fans des Spiels so wie es letztendlich geworden ist, nicht einverstanden zeigen, aber vielleicht hätte es so mehr Leute angesprochen, da es so als weniger „monoton“ verschrien gewesen wäre.
    Hätte dir das so vielleicht mehr zugesagt (mal von den andern Punkten abgesehen, die dich eventuell gestört haben)?

    Mit folgender Aussage bin ich so nicht ganz einverstanden:
    Zitat Zitat
    …und das das ein billiger Weg ist ein eigentlich recht kurzes Spiel in die Länge zu ziehen.
    Heutzutage werden fast alle RPGs „künstlich“ in die Länge gezogen. Wenn mir heute beispielsweise jemand damit kommt, dass man an Star Ocean 3 bis zu 300h, oder bei FF X bis zu 150h spielt, dann würde ich am liebsten jedes Mal darauf aufmerksam machen, wie viel Zeit für das eigentliche Spiel an sich, also ohne optionale Dungeons, Bosse und Aufgaben benötigt wird. Das wären dann etwa zwischen 35 und 40h bei SO 3 und etwa 40, 45 bis 50h bei FF X. Ich finde eine Fülle an Sidequests wahrlich nicht negativ, auch wenn ich meistens die wenigstens davon in Anspruch nehme, aus Zeitmangel oder wenig vorhandener Geduld für übermächtige Bosse Aber im Endeffekt ist das eigentliche Spiel gar nicht mal so enorm lang, während man für die Sidequests dann plötzlich das Vielfache benötigen würde, wie für das Hauptspiel. Das ist dann imo eher billig, da mich wie gesagt das Optionale, das über das Hauptspiel hinausgeht, meist gar nicht mehr interessiert. Bei BoF V wurde es halt so gelöst dass man das Spiel unter Umständen mehrmals von Vorne beginnen muss. Aber man hat ja die Möglichkeit EXP in den neuen Spielstand mit zu nehmen, von dem her gesehen stellt das ganze, wenn man sich geschickt anstellt (was mir aber leider anfangs gar nicht gelingen wollte ), irgendwie auch kein Problem dar. Sicher, das alles hängt natürlich sehr stark vom eigenen Geschmack ab, daher wenn es nichts für dich ist, oder dir keinen Spaß, sondern nur Frust oder Langeweile bereitet, dann gibt es da nichts zu widersprechen. Aber ich finde nicht, dass es bei BoF V „billig“ rüberkommt. Es gehört nun einfach zum Spielsystem, und das kann man mögen, oder nicht.

    Zitat Zitat
    Capcom hätte gut daran getan, ein besseres Gleichgewicht zwischen altbewährtem und Innovation zu finden. Denn mit Experimenten kann es nunmal auch ganz leicht nach hinten losgehen.
    Hört sich zwar gut und logisch an, aber ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen. Könntest du bitte etwas genauer darauf eingehen, wie Capcom beides hätte verbinden sollen?
    Bei so einem Spiel wie BoF V, das eines von zwei möglichen Extremen einer Skala darstellt, vielmehr verkörpert, schließt sich das irgendwo fast schon von alleine aus.

    Zitat Zitat
    BoF 2 rangiert zwar klar hinter Meilensteinen wie FF VI oder CT, war aber doch ein ziemlich aufwändiges und umfangreiches Spiel, das imho klar ins obere Drittel der 16-Bit RPGs gehört.
    Da stimme ich dir einfach nur zu gerne zu Ich fand die Story für die damaligen Verhältnisse schon irgendwo gewagter als die der vielen Genrekollegen jener Ära. Das Spiel mag zwar spät erschienen sein und große wie reifere Vertreter von religiös und philosophisch angehauchten Rollenspielen (wie natürlich XG), waren nicht mehr so fern, aber dennoch schaffte es die Story mich zu begeistern, sodass ich es auch zu Ende gespielt habe. Und einige interessante Wendungen hält sie auch bereit.
    "LONG LIVE THE NEW FLESH"

  2. #2
    Zitat Zitat von Saga Beitrag anzeigen
    Ich persönlich bin praktisch zu 80% davon überzeugt, dass dieser Kritikpunkt weggefallen wäre, hätte Capcom die Causa Neustart so gelöst, dass sich bei jedem Neustart der komplette Dungeon neu generiert, quasi zufallsgenerierte Dungeons mit konstanten, ergo in regelmäßigen Abständen vorhandenen Stadtbezirke, die immer an der selben Stelle „bleiben“. Damit würden sich, und da bin ich mir zu 90% sicher, die Fans des Spiels so wie es letztendlich geworden ist, nicht einverstanden zeigen, aber vielleicht hätte es so mehr Leute angesprochen, da es so als weniger „monoton“ verschrien gewesen wäre.
    Hätte dir das so vielleicht mehr zugesagt (mal von den andern Punkten abgesehen, die dich eventuell gestört haben)?
    Aber, aber ... Random Dungeons sucken gewaltig ^^ !

    Ich glaube nicht, dass das eine gute und für die Allgemeinheit zufriedenstellende Lösung gewesen wäre. Es hätte auch viel von der Atmosphäre zerstört, denn wenn irgendein wesentlicher Aspekt der Spielwelt zufallsgeneriert wird, kann man sich in Gedanken einfach nicht mehr genauso tief im Untergrund fühlen.


    Was die Spielzeit angeht, so ist mir ein kurzes und dafür extrem intensives Spiel immernoch weitaus lieber als eines, das dilettantisch eine große Spielwelt und Story vorheuchelt und sich dabei in Wirklichkeit nur in vor Langeweile strotzenden und sich ständig selbst wiederholenden Dungeons und Ebenen verliert. Ganz zu schweigen von lahmen Dialogen ... Umfang ist gut, wenn auch genügend Material vorhanden ist, um diesen zu füllen und dabei den Spieler bei der Stange halten zu können. Da das oft genug nicht funktioniert bzw. nicht unbedingt einfach ist, finde ich es absolut in Ordnung, wenn Spiele wie BoFV wirklich erklärterweise nur so klein sein wollen, einem dafür aber in Sachen Gameplay, Musik, aber auch Design und Musik einiges zu bieten haben. Ich habe jedenfalls keinen Cent des für das Spiel ausgegebenen Geldes bereut ^^
    Immerhin darf man auch nicht vergessen, dass sich bei diesem Sonderfall die Kürze des Hauptspiels als Teil des Gameplays interpretieren lässt. Dafür treiben die diversen Features die Replay-value in ungeahnte Höhen.
    BD BFM BoF BoFII BoFIII BoFIV BoFV DQ DQII ES FF FFII FFIII FFIV FFV FFVI FFVII FFVIII FFIX FFX FFXI FFMQ FFTA2 GS G GII GIII GX HMC
    IoG JC KH LAL LO SG SD SD2 SD3 SD4 LoM SSD SDDS HoM SB SO SO2 SO3 S SII T ToP ToD ToE ToF VS WA WA2 WA3 WA4 XG XSI XSII

  3. #3
    Wie bereits erwähnt, meine Gesamtspielzeit dürfte so ungefähr bei 10 Stunden liegen. Eventuell seid Ihr einfach bessere Spieler als ich, aber andere recht komplexe Spiele a la Vagrant Story habe ich mit Begeisterung mehrmals durchgespielt, und ich liebe auch Strategie RPGs von Shining Force, FFT bis zu Disgaea. Ich halte mich also nicht für eine totale Niete, wenns um RPGs geht. und ich möchte auch kein sinnloses Tastenhämmern a la VP oder Tales of Phantasia. Aber das BoF V beim zweiten Neustart locker durschspielbar ist, erscheint mir mit meinen Fähigkeiten utopisch. Ich habe noch kein so schweres RPG gespielt.
    Eventuell hätte es mir mit regelmäßigen Stadtbezirken und etwas NPC-Interaktion tatsächlich besser gefallen. Das wäre zB eine Möglichkeit, altbewährtes mit dem neuen zu verbinden gewesen. Aber so wie das Spiel ist, ein für mich unendlich monotoner Dungeon-Crawler, möchte ich es nicht wieder spielen. Die Atmosphäre hat sich bei mir in keinster Weise entwickelt. Und lieber spiele ich 40 Stunden ein Abenteuer mit weiteren 100 Stunden an Sidequests und Charaktertraining, als hier (ob meiner beschränkten Fähigkeiten wegen) gezwungen zu sein, zu wiederholen und endlos zu kämpfen, um die Story zu genießen. Ich denke, 10 Stunden sind genug, um ein Spiel (zumal ein insgesamt recht kurzes) kennenzulernen und festzustellen, ob es für einen selbst einen Unterhaltungswert hat oder nicht.
    Auch was die ersten beiden BoFs angeht, kann ich Dir nicht zustimmen; ich fand beide für ihre Zeit sehr unterhaltsam und habe erst vor einem knappen Jahr zum letzten Mal BoF 1 gespielt und mehr genossen als die Teile 3 oder 5. Auch das ist einfach Gerschmackssache; ich mag traditionelle Nippon RPGs, und die BoFs symbolisieren meiner Meinung nach ihre jeweilige Zeit perfekt. Die Spiele waren ihrerzeit nicht umsonst ziemlich erfolgreich und gerade Teil 2 hoch gelobt.
    Manchmal gibt es einfach Konzepte, die manch einen zu Begeisterungsstürmen hinreißen und den anderen total kalt lassen; so ein Fall ist BoF 5. Wenn es Leute gibt, die ihren Spaß in dem Spiel gefunden haben, ist das wunderbar. Aber ich lege da lieber meinen Serien-Liebling BoF 4 ein, als Dungeon Crawler Vagrant Story und wenn ich´s strategisch möchte spiele ich Ogre Battle. BoF 5 hat einfach so kgar einen Reiz für mich, mir bereitet tatsächlich das primitive Dragon Warrior 1 mehr Freude.
    Ich würde mich über ein endzeitliches BoF freuen, dieses Setting gefällt mir gut...aber bitte mit lebendigen NPCs, ans Herz wachsenden Charakteren, einen wieder aufladbaren D-Wert und regelmäßigen Speichermöglichkeiten.

    @Saga
    Zum Thema Nebencharas in Teil 4: Zig fährt für die Party das Schiff; in Teil 3 musste man der Lusche Beyd gegen den bulligen Matrosen unterstützen. Außerdem fällt mir noch Bunyan ein, aber der ist eventuell schon früher dabeigewesen; ich weiß es nicht mehr genau.
    Geändert von 108 Sterne (24.06.2007 um 13:24 Uhr)

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