Diesen Punkt kann ich sehr unterstreichen, das hat für mich als Party-Camper sehr weh getan. In BG 3 und selbst im uralten Dragon Age Origins war das um Welten besser, dort konnte man sich wirklich mit seinen Begleitern austauschen, unterhaltsame Dialoge führen und einfach das Lagerfeuer-Leben einatmen. In Clair Obscur gibts davon nichts, wirklich nichts. Ich war so enttäuscht, als ich merkte, dass es nie echte Romanzen.-Szenen gibt, all das wird nur in kurzen schmucklosen Sätzen abgespeist und auch nur am Schluss. Und auch hier sage ich es wieder offen: Verso ist kein guter Charakter. Und ich verstehe bis heute nicht, wie der Typ es einfach so in die Gruppe geschafft hat, ohne dass jemand seine Hintergründe wirklich hinterfragt. Seine Geheimniskrämerei ist so offensichtlich und irgendwie stört es keinen - nur erst wenn es story-relevant wird.
Auch wenn mir die Story und das Gameplay durchaus gefiel, gibts einen weiteren Punkt, mit dem ich nie warm wurde: In vielen Spielen wird die Handlung zur Spielwelt erdacht, in Clair Obscur ist es genauso umgekehrt und das merkt man an jeder Ecke der Spielwelt an. Alles und jeder existiert nur wegen der Story, die Welt sieht genauso aus, damit die Story perfekt in Szene gesetzt werden kann und sich voll entfaltet. Abseits davon gibts nichts und das finde ich schade. Mir ist die Welt zu künstlich und ja ich weiß, dass es handlungsbedingt ist, aber inhaltlich muss sie es nicht sein und trotzdem fühlt es sich ständig so an.. Bisschen schwer zu erklären, aber jeder der es gespielt hat, weiß was ich meine.
@Sylverthas: Du musst es endlich auch anspielen, bevor das allgemeine Interesse des Spiels verfliegt. Mich würds brennend interessieren, wie es bei dir ankommt.

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