Meine Erfahrung: Die Idee, dass solche Firmen "Archive" haben oder diese Archive mit generellen Informationen füllen (statt mit "random Shit, der gerade rumliegt"), ist eine sehr optimistische. Und das dürfte vor 20+ Jahren noch mal krasser gewesen sein.
Ich meine, es verschwinden ganze Videospiele, und manchmal tauchen sie (oder auch mal irgendein Konsolenprotoypen) auf irgendwelchen Dachböden wieder auf. Was dann oft was damit zu tun hat, dass es damals einfach kein Schwein interessiert hat, oder dass niemand groß drüber nachdenkt. War das Final Fantasy VIII, wo man scheinbar streckenweise den ganzen Source Code verlegt hatte oder sowas ...? Überschätzt die Kollegen nicht.![]()

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Ja, so sah damals und sieht zum Teil heute noch die Realität aus. So sehr mich das auch ärgert, ich muß dir da recht geben. Unsere Idealvorstellung von Aktenschränken, die zu jedem SNES-Spiel 2-3 Exemplare vom Spiel an sich, von Spieleberatern, Zeitschriftenartikeln, Interviews, Werbung, wichtigen Daten, Interna usw. lagern, geht sowas von an der Realität vorbei... Schaut euch an, wie die meisten Menschen zu Hause leben, die mit Videospielen irgendwie zu tun haben, sei es als Schaffende, sei es als Konsumenten. Das müssen schon Liebhaber und Sammler sein. Ich weiß, daß mir Archivierung im Blut liegt - bin allerdings kein Sammler wie mein Bruder oder Tim (OhWeh). Ich meine, vernünftige Archivierung, d.h., daß die Sachen auch gefunden werden können, und zwar von jedem, nicht nur von einem selbst. Wäre ich mit meinem heutigen Wissen und Fähigkeiten damals Archivar bei Nintendo gewesen, wäre die Sache sicher anders gelaufen. 