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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Eisbaer
    Sephiroth finde ich btw. tatsächlich auch als Schurken nicht soooo geil. Aber wie Nayuta schon geschrieben hat, welcher Antagonist in FF war denn da wirklich gut?
    Ich finde, es gibt durchaus gute Antagonisten in der Serie – aber oft sind’s nicht die letzten Bosse. Cifer in VIII finde ich beispielsweise ziemlich gut, Sin als Bedrohung für die Welt im X imo sehr stark. Gerade der Fall zeigt mir, dass eine solche "Naturkatastrophe" als Bedrohnung auch richtig viel hermachen kann, da braucht es nicht unbedingt einen personifizierten Gegenspieler. Wobei X auch das ziemlich gut hinbekommen hat mit Jekkt als tragischen Sündenbock und Yu-Yevon quasi als "Mythos" hinter all dem.

    Was Sephiroth angeht: Seine Wandlung kommt einfach zu plötzlich, finde ich. Das ist das Problem. Er wird innerhalb kürzester Zeit vom Niceguy zum Psychopathen. Als Antagonist ist er natürlich trotzdem faszinierend und es gibt sicher tausend Antagonisten im Genre mit schlechter definierten Antagonisten, aber man hätte ihn schon mehr beleuchten müssen, um die Wandlung nachvollziehbar zu machen. Gerade auch Crisis Core macht es nicht besser, indem seine Position als Niceguy noch weiter zementiert wird.

    Noch mal zu den Charakteren in VIII: Ja, IX und VII sind deutlich mehr auf die einzelnen Geschichten der Figuren ausgelegt und VIII ist in der Hinsicht ein Rückschritt. Aber ich finde trotzdem, dass man gerade auch in optionalen Momenten eine ganze Menge Kleinigkeiten über die Figuren erfährt. Ist zwar nicht so, dass jeder nun einen zentralen inneren Konflikt oder einen eigenen Handlungsabschnitt hat, aber so schlimm finde ich das gar nicht. Das Konzept ist hier einfach ein anderes und zumindest der Persönlichkeit der Figuren hat’s imo nicht geschadet. Dafür erfährt man in VIII aber auch relativ viel über Nebenfiguren wie Cid, was ich wiederum auch schön finde.


  2. #2
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Was Sephiroth angeht: Seine Wandlung kommt einfach zu plötzlich, finde ich. Das ist das Problem. Er wird innerhalb kürzester Zeit vom Niceguy zum Psychopathen. Als Antagonist ist er natürlich trotzdem faszinierend und es gibt sicher tausend Antagonisten im Genre mit schlechter definierten Antagonisten, aber man hätte ihn schon mehr beleuchten müssen, um die Wandlung nachvollziehbar zu machen. Gerade auch Crisis Core macht es nicht besser, indem seine Position als Niceguy noch weiter zementiert wird.
    Hab ich zwar nie wirklich vermisst, aber stimmt schon, dass da quasi ein Zwischenschritt ausgelassen wurde. Wobei ich eh Anhänger der Theorie bin, dass hinter all dem Jenova steckt und diese seinen Geist bei der ersten Begegnung quasi gebrochen hat. So macht sein Verhalten wesentlich mehr Sinn. Wenn man der Theorie folgt, dass er selbst Jenova kontrolliert, dann passt das nicht so richtig. Es sei denn, es wäre eine Mischung aus beidem.
    Geändert von Eisbaer (02.07.2018 um 11:21 Uhr)

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