Tales of Graces f
~ Add-On: Familie & Vermächtnisse ~
Challenge #:
06
System:
Playstation 3 (EUR-D)
Version:
1.00
Hinweis
Aus Spoilergründen wurden nur Screenshots ausgewählt die nicht aus dem Add-On stammen.
Das Spiel
Familie & Vermächtnisse spielt c.a. sechs Monate nach den Geschehnissen der Haupthandlung. Die Grenzen der Nationen sind geöffnet und es kann frei gehandelt werden. Windor unterstützt Fendel mit Cryas-Kristall-Lieferungen.
Doch häufen sich in letzter Zeit immer wieder Überfälle enorm starker, mit Nova-Barrieren ausgestatteter Monster unerklärlichen Ursprungs. Das Add-On verschreibt sich also zwei Thematiken, zum einen der Ergründung der wiedererstarkten Monsterplage, was die Gruppe schließlich noch einmal zusammen- und erneut auf den Nachbarplaneten Fodra führt, wo ein neuer Gegenspieler auf sie wartet, zum anderen um Sophies Sorgen und Ängste bzw. ob und wenn ja wie sie diese überwinden kann und ihren Platz in der Gesellschaft finden wird. Ersteres wirkt äußerst konstruiert, der neue Widersacher bleibt relativ gesichtslos und das gesamte Szenario bietet für die Hauptgeschichte keinerlei Mehrwert. Hinzu kommt dass keine Fragen beantwortet- sondern eher neue aufgeworfen werden.
Den NPCs in allen Städten, Häfen und am Wegesrand wurden im Add-On neue Dialoge spendiert. Außerdem trifft man nun überall auf Reisende anderer Nationen die durch die geöffnete Welt touren. Selbstverständlich gibt es auch eine ganze Menge neuer, vertonter Skits, wovon viele optional sind wenn man bereits besuchte Orte erneut betritt. Diese sind ganz amüsant geschrieben, nicht zuletzt wegen der quirligen Pascal die immer für Stimmung sorgt. Außerdem gibt es oft optionale Aktionspunkte in den Ortschaften, die kleine Schauspiele in der Spielegrafik aufführen - ähnlich den Active Time Events aus Final Fantasy 9 - die die Hintergründe und Motivationen der Hauptcharaktere näher beleuchten. Sobald diese zur Verfügung stehen wird man über eine Skit darauf aufmerksam gemacht.
Bei den Dungeons handelt es sich um eine Mischung aus Neuen und Alten. Die alten Dungeons wurden mit neuen, stärkeren Gegnern versehen und die Schatztruhen mit höherwertigen Inhalten wiederaufgefüllt. Einige davon müssen aufgrund der Handlung besucht werden, andere sind rein optional. Die neuen Dungeons sind äußerst labyrinthisch aufgebaut und können sehr anstrengend sein. Diese warten z.B. mit dutzenden Teleporter auf die einen quer durch das Gebiet versetzen oder Einwegteleporter bei denen man den halben Dungeon nochmals ablaufen muss wenn man eine andere Route einschlagen möchte. Aber hey, wisst ihr was, nach den reinen Durchlauf-Dungeons moderner Spiele wie den aktuellen Tales-Ablegern oder zuletzt Final Fantasy 13 nehme ich diese Herausforderung dankend an!
Nach dem Durchspielen des Add-Ons habe ich noch den Bonusdungeon Zhonenkäfig abgeschlossen, der ebenfalls mehrere Stunden beansprucht hat, auch wegen der dämlichen Item-Voraussetzungen für die späteren Stockwerke, die man sich erst einmal im Eleth-Mixer zusammensetzen muss. Gemacht habe ich ihn in der Hoffnung, noch etwas an zusätzlicher Hintergrundgeschichte zu dem Satellitenring Foselos oder der Aquasphäre, die den Planeten umgeben, zu erfahren. Aber ne, is nich, stattdessen gibt es nur einen generischen, hanebüchenen Endboss. Selbstverständlich habe ich den Dungeon und die Bosse auf leicht gemacht, alles andere wäre purer Wahnsinn gewesen. XD
Was den Kampf betrifft ist nun auch Richard als siebter Charakter wieder mit von der Partie. Außerdem gibt es nun eine kleine Erweiterung am Kampfsystem, den so genannten Tempomodus. Bei Treffern oder Gegentreffern füllt sich eine Tempoleiste auf und ab 50% kann in den Tempomodus geschaltet werden, wobei sich die Leiste dann kontinuierlich komplett entleert. Dieser Modus aktiviert je nach Charakter unterschiedliche Effekte. So werden bei Asbel z.B. einige Fähigkeiten verstärkt und ein Energieball kreist um ihn herum der Gegnern Schaden zufügt. Bei Cheria hingegen werden sämtliche Gegner in der Zeit eingefroren und die Verschnaufpause kann entweder zum Heilen genutzt werden oder um den Gegnern ohne Gegenwehr ordentlich Schaden zuzufügen. Aktiviert man den Modus, sobald die Leiste 100% erreicht hat, kann man sogar eine Art Mystic-Arte ausführen.
Ansonsten ist das Kampfsystem gleich geblieben und ich bin ja, wie in der Vergangenheit mehrfach erwähnt, nicht gerade der größte Fan davon. Zum einen ist es einfach lästig bei jedem Gegner nachzuschauen was für Schwächen und Resistenzen dieser hat und daraufhin bei den eigenen Attacken zu prüfen was man denn genau einsetzen kann, zumal das nach ein paar Sekunden bei der Vielzahl an unterschiedlichen Gegnern sowieso wieder vergessen ist. Und wenn man die Schwächen der Gegner nicht gezielt angreift sind diese von den Attacken relativ unbeeindruckt. Ferner kann es eher noch passieren dass man stattdessen die Hälfte der Zeit betäubt auf dem Schlachtfeld herumsteht weil der Gegner mal wieder geblockt oder gekontert hat, da werden leidige Erinnerungen an Star Ocean 3 geweckt *brrr*. Dass die Serienkombination-Punkte, die zum Ausführen der Artes benötigt werden, ständig fluktuieren macht das Planen der Angriffe unberechenbar. Außerdem nervt es auch, bei den verschiedenen Kombostufen ständig den Joystick hin-und-her zu wedeln, wobei man bei dem ganzen Effektwirrwar sowieso nur erahnen kann in welcher Kombostufe man sich gerade befindet. Nichtsdestotrotz habe ich für mich einen relativ angenehmen Weg zum Kämpfen gefunden. Und zwar in dem ich zuerst mittels Verteidigung gewisse Auren auflade um mir einen Bonus für den nachfolgenden Schlag zu sichern und anschließend einfach die Kreistaste gedrückt halte. Dadurch zieht Asbel sein Schwert (normalerweise verwendet er nur Tritte oder schlägt mit der Schwertscheide zu) was den Gegner mit hoher Wahrscheinlichkeit betäubt und setzt seine Skill-Artes ein. Durch das Gedrückthalten der Taste wird automatisch ein verbundenes Arte ausgelöst, woraufhin er das Schwert wieder zurücksteckt und einige HP regeneriert und, sofern genügend Serienkombination-Punkte übrig sind, mit der dritten Stufe einer normalen Kombokette abschließt. Dadurch dass er das Schwert zieht kann er auch nicht bzw. nur selten betäubt werden. Jedenfalls bin ich mit dieser Kombo relativ angenehm auf dem fortgeschrittenen Schwierigkeitsgrad durch das Spiel gekommen. Schwer habe ich versucht, musste aber wieder eine Stufe zurückschalten da die KI-Charaktere hier auch in normalen Kämpfen bereits nach wenigen Sekunden am Boden lagen. Auch im Endkampf musste ich eine Stufe zurückschalten, da der Boss äußerst aggressiv mit Rundumattacken um sich getobt hat und die KI-Charaktere wie die Fliegen umgefallen sind.
Ansonsten geben die neuen Gegner wahnsinnig viele Fertigkeitspunkte die man in das Aufleveln der Titel investieren und diese schließlich auf das Maximum bringen kann. Dadurch können Fertigkeiten erweitert oder neue Artes gelernt werden. Etwas blöd ist, dass man die benötigte Erfahrung eines Titels erst einsehen kann wenn man mit dem Cursor darüber fährt. Eine Sortierfunktion nach verbleibender Erfahrung wäre hier äußerst hilfreich gewesen, denn gerade bei den Nebenquests in den Gasthäusern, die ebenfalls Unmengen an Fertigkeitspunkten einbringen, will man das Optimum herausholen und keine Punkte verschenken. Wenn ein Titel z.B. noch 1000 Punkte bis zum Maximallevel benötigt, man durch eine Quest aber 5000 Punkte erhält, so verfallen die überschüssigen 4000 Punkte. Das führt dazu dass man sich länger als eigentlich nötig im Menü aufhält und in langwieriger manueller Arbeit die Liste durchsucht um immer die Titel zu aktivieren bei denen man knapp unter der Grenze landet.
Obwohl das Spiel bereits viele Jahre auf dem Buckel hat merkt man aus technischer Sicht keinen großen Abfall gegenüber den aktuellen Tales-Ablegern. Ob man das jetzt positiv oder negativ bewerten möchte sei jedem selbst überlassen. Im Gegenteil, mit Ausnahme der Charaktermodelle finde ich die Umgebungen in Graces sogar noch hübscher und stimmiger als in den neueren Teilen, da die kompakten und durchgestylten Kulissen mit fester Kameraperspektive viel stimmiger wirken als die großen aber leeren und blockigen Gebiete der modernen Vertreter.
Fazit
Auch wenn es nicht ganz perfekt ist macht das Add-On von Tales of Graces f noch immer Spaß. Es punktet vor allem durch die lebendige Welt in der alle NPCs neue Texte spendiert bekommen haben und diese sogar mehrfach während des knapp über zwanzigstündigen Kurzabenteuers (inklusive optionaler Dungeons) ändern. Auch die Skits und sonstigen Ereignisse sind amüsant geschrieben. Lediglich die Handlung wirkt konstruiert und bietet, bezogen auf die Vorgeschichte, keinen wirklichen Mehrwert. Auch das Kampfsystem ist OK, aber nicht gerade mein Liebling in der Serie. Die Dungeons können zwar anstrengend sein, sind allerdings gerade dadurch besser als Vieles was man heutzutage in dem Genre serviert bekommt.
Nachdem mit Tales of Graces f letzte Woche die Hälfte der diesjährigen Challenge erreicht wurde, möchte ich wie im letzten Jahr auch die bisherigen Monate noch einmal Revue passieren lassen und einen groben Plan für die zweite Hälfte aufstellen.
Rückblick
Wo die Challenge letztes Jahr mit Lunar: The Silver Star Story Complete noch mit einem echten Kracher angefangen hat, ging es dieses Mal mit Eternal Sonata leider etwas verhaltener los. Anfangs noch charmant, haben vor allem die hanebüchenen Storyänderungen der Playstation 3 Version gegenüber der Xbox 360 Fassung im letzten Drittel den Spielspaß gedrückt. Doch die Enttäuschung war schnell vergessen, nachdem mit Lufia 2: Rise of the Sinistrals ein echtes Hammerspiel folgte, welches vielleicht nicht gerade mit der originellsten Handlung punkten kann, dafür aber mit sympathischen Charakteren und tollen Puzzle-Dungeons. Xenogears hatte ich früher in Noatun abgebrochen, da die Stelle sich wie ein Filler in die Länge zog. Das sollte aber die einzige solche Passage in dem Spiel gewesen sein und zum Glück habe ich es noch einmal gespielt, denn das Spiel hat mich mit seiner Handlung vollstens gepackt. Wäre die zweite CD auf dem gleichen Niveau wie die erste gewesen, hätte es sich locker einen Platz in meinen RPG-Top-10 sichern können. Doch so wie Xenogears knapp die Topwertung verfehlt hat, ist Final Fantasy 13 nur haarscharf an einer Nullnummer vorbeigeschrammt. An diesem Walking-Simulator mit unendlichen Kämpfen, die allesamt aufgrund des miserablen Kampfsystems nerven, passt einfach fast gar nichts. Aufgrund einiger weniger gelungener Sequenzen und eines gar nicht mal so schlechten Charakters wie Fang konnte es dann aber doch noch einige Gnadenpunkte sammeln. Weniger Glück hatte da Final Fantasy: Crystal Chronicles, bei welchem ich beim besten Willen keinerlei positive Aspekte ausmachen konnte. Aufgrund des miesen One-Button Gameplays, den langweiligen Rogue-like Dungeons und einer mehr als dürftigen Handlung fühlten sich die lediglich knapp 20 Stunden Spielzeit wie eine zermürbende Ewigkeit an. Für mich ist das Spiel ein Totalausfall für den es noch nicht einmal zu einem Mitleidspünktchen reicht. Den Abschluss und Meilenstein für die aktuelle Challenge machte dann das Add-On Familie & Vermächtnisse von Tales of Graces f. Ich musste mich zwar erst eine Weile einspielen bis ich die Mechaniken wieder intus hatte, doch dann spielte es sich erfreulich gut herunter. Auch waren mir die Charaktere sympathischer als ich sie in Erinnerung hatte.
Neben der Challenge habe ich nebenher abwechselnd immer wieder Spiele für mein Encore-Projekt durchgespielt. Dieses dient dazu um dem doch engen Korsett welches ich mir für die Challenge angelegt habe zu entfliehen und etwas freier und spontaner RPGs auf die ich gerade Lust habe angehen zu können.
Zuerst habe ich mir mit Chrono Trigger: Prophet's Guile und Chrono Trigger: Flames of Eternity zwei Fan-Modifikationen des SNES Klassikers angeschaut. Besonders Flames of Eternity konnte mich durch die komplexe Zeitreisegeschichte, welche die des Originals bei weitem übertrifft, packen. Als echter Überraschungshit hat sich King's Field 4: The Ancient City herausgestellt. Das Spiel trieft förmlich aus jeder Ecke nach Souls-like - bzw. umgekehrt - und man merkt besagter Serie deutlich an dass ihr Ursprung in der King's Field Serie begründet liegt. Die Souls-Serie ist praktisch die perfekte Evolution, bei der das Gameplay auf einen modernen Stand gebracht wurde. Adventures of Mana war dann ein netter Zeitvertreib bei dem mich vor allem der enorme Umfang überrascht hat, ist es doch praktisch nur eine grafisch aufgewertete Umsetzung des Gameboy-Originals. Die Welt muss sich ob ihrer Größe und Komplexität jedenfalls nicht hinter The Legend of Zelda: Links Awakening verstecken. Trotzdem bleibt es im Kern aber "nur" ein Gameboy-Spiel. Den Vorläufigen Abschluss machte dann Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs. Mal abgesehen von dem sympathischen Grafikstil konnte das Spiel mich leider kaum überzeugen. Die Handlung ist viel zu dünn und versucht dies mit einer Myriade generischer Quests zu kaschieren. Die Städtebausimulation wirkt auf den ersten Blick zwar interessant, wurde aber viel zu oberflächlich und ohne jeglichen Tiefgang implementiert.
Ausblick
Nachdem mich zwei von drei Final Fantasies herbe enttäuscht haben, schiele ich natürlich dementsprechend skeptisch auf Crisis Core: Final Fantasy herüber. Vor allem dessen Kampfsystem habe ich nicht in bester Erinnerung. Bei den beiden verbleibenden Playstation 2 Spielen Radiata Stories und Wild ARMs 3 wird dann mein guter Röhrenfernseher das zweite Mal in diesem Jahr zum Einsatz kommen. Bei Radiata Stories war ich damals ziemlich weit im Spiel fortgeschritten und fand es auch recht gut, Wild ARMs 3 hingegen hatte ich aus Langeweile abgebrochen. Also mal sehen ob mir ersteres auch heute noch zusagen wird bzw. ob mich letzteres dieses Mal überzeugen kann. Schließlich verbleiben die letzten drei Add-Ons. Dark Souls 2 wird ein kleiner Happen für zwischendurch, stehen hier doch nur noch der Bonus-Boss Scholar of the First Sin und ein paar kleinere Ereignisse aus. Lords of the Fallen hat mich damals als solider Souls-Klon gut beschäftigt, daher erwarte ich von dessen Add-on Ancient Labyrinth auch nicht mehr und nicht weniger. Auch bei The Old Hunters erwarte ich, dass das Hauptspiel Bloodborne würdig erweitert wird. Ob ich allerdings die generischen Chalice-Dungeons tatsächlich auch noch machen werde steht noch auf wackeligen Beinen. Da ich nicht erwarte dass die drei Add-Ons besonders lange dauern werden habe ich vielleicht noch etwas Luft um das ein oder andere zusätzliche Spiel in die Challenge aufzunehmen, aber dass wird die Zukunft zeigen wenn es soweit ist.
Was das Encore-Projekt betrifft so sitze ich gerade an Tales of Zestiria, welches mich bisher aber, im Gegensatz zu Tales of Berseria, nur bedingt überzeugen kann. Bereits für die letztjährige Challenge war Cosmic Star Heroine angedacht, von welchem nun bald die physische Playstation 4 Version erscheint und welches ich dann auch angehen werde. Ebenso fest eingeplant ist Dragon Quest 11, welches nun Anfang September endlich im Westen erscheinen wird und ich mir wohl gleich am ersten Tag zu Gemüte führen werde. Eine weitere physische Veröffentlichung stellte dieses Jahr Brave Battle Saga von Piko Interactive auf dem Mega Drive dar. Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich es spielen werde, Interesse besteht an dem optisch stark an Breath of Fire 2 erinnernden Titel aber definitiv. Außerdem habe ich mir vor wenigen Tagen eine Nintendo Switch zugelegt und möchte diese dann mit etwas Kleinem wie z.B. I Am Setsuna einweihen. Final Fantasy 15 werde ich auch dieses Jahr auslassen und warte lieber bis nächstes Jahr voraussichtlich eine komplette, definitive Version erscheinen wird. Die SNES und PC-Engine Versionen von Ys 4 möchte ich mir auch noch zu Gemüte führen um die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Handlung zu erfahren und auch die letzten verbliebenen Happen der Ys-Serie zu vertilgen. Und an der Fortsetzung im Chrono-Universum durch Chrono Cross habe ich ebenfalls Interesse. Ach und dann gibt es ja noch das Pre-Sequel Lufia & the Fortress of Doom... viele Optionen also, mal sehen was sich davon umsetzen lässt.
Organisatorische Änderung
Bereits letztes- aber auch in diesem Jahr ist es einige Male vorgekommen dass ich bei der Kategorisierung eines Spiels im unteren Wertungsbereich nicht ganz zufrieden gewesen bin. Konkret fehlte mir zwischen 1/4 ("OK aber es gibt doch einige Dinge die mich gestört haben") und 2/4 ("Gut aber konnte mich nicht völlig überzeugen") eine weitere Abstufung, die nicht ganz so "euphorisch" daherkommt wie 2/4, allerdings auch nicht so verhalten und explizit kritisierend wie 1/4. Eine Abstufung mit der ich ausdrücken kann dass ich das Spiel jetzt nicht wirklich gut finde, ich aber auch nicht viel zu kritisieren habe was den Spielspaß bedeutend gemindert hätte.
Daher habe ich den Wertungsschlüssel um eine zusätzliche Stufe angehoben, nämlich 2/5 ("Nett aber sticht in keinem Bereich wirklich hervor") und die Wertungskategorien der Spiele entsprechend angepasst. Anbei eine Übersicht inwiefern sich die Bewertungen der bisher im Rahmen der Challenge vorgestellten Spiele entwickelt haben.
Platzierungen
Zum Abschluss noch die bisherige Rangliste aller diesjährigen Titel, gemischt zwischen Challenge und Encore.
★★★★★ (5/5): Super, hat mich völlig in seinen Bann gezogen
★★★★☆ (4/5): Sehr gut mit einigen kleinen Macken
★★★☆☆ (3/5): Gut aber konnte mich nicht völlig überzeugen
★★☆☆☆ (2/5): Nett aber sticht in keinem Bereich wirklich hervor
★☆☆☆☆ (1/5): OK aber es gibt doch einige Dinge die mich gestört haben
☆☆☆☆☆ (0/5): Schlecht oder langweilig, hat mir nicht wirklich zugesagt