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Thema: Nintendo geht gegen RPG-Maker Community vor

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  1. #1
    Es ist grundsätzlich Sache der Rechteinhaber, ob und wie sie gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen, zu denen Sprites und Fanspiele eben nunmal gehören. Manche Entwickler haben bestätigt, dass sie grundsätzlich kein Problem mit Rips haben. Der Publisher und Rechteinhaber könnte das aber wieder ganz anders sehen.

    Die meisten Copyright-Situationen von uralten SNES-Spielen sind heute etwas unklar, weswegen man da (theoretisch) wenig zu befürchten hat.

    So weit ich weiß, ist Nintendo relativ streng, was ihr kreatives Eigentum angeht. Es ist aus Fanspielentwicklerperspektive natürlich doof, dass Nintendo die eigenen Anstrengungen nicht wertschätzt, sondern verbietet, aber ihr habt die Ressourcen eben nunmal nicht selbst gemacht. Und das ist eben gerechterweise verboten.

    Mit dem RPG-Maker an sich hat das wiederum gar nichts zu tun, das ist ja nur ein Tool zur Spieleentwicklung, das du auch mit legalen Ressourcen füllen kannst.

  2. #2
    Und insofern hat der Titel was von Bildzeitung. Es wird ja nicht gegen den Maker vorgegangen sondern dagegen, daß man Zeug nutzt, was denen gehört. Ist ja ihr gutes Recht. Zudem kann man ja für den Maker genug freie Grafiken u.a. finden und auch für die kommerzielle Nutzung Grafik und Soundpakete auf Steam kaufen, was ich auch schon getan habe und wirklich empfehlen kann. Da peil ich halt in dem Zusammenhang wirklich nicht, warum man nix eigenes macht, sondern zwingend darauf bestehen muss, fremde Grafiken zu nutzen und damit ein Pokemon-Spiel zu machen, was schon tausend andere Leute davor gemacht haben.

  3. #3
    Zitat Zitat von Caro Beitrag anzeigen
    So weit ich weiß, ist Nintendo relativ streng, was ihr kreatives Eigentum angeht. Es ist aus Fanspielentwicklerperspektive natürlich doof, dass Nintendo die eigenen Anstrengungen nicht wertschätzt, sondern verbietet, aber ihr habt die Ressourcen eben nunmal nicht selbst gemacht. Und das ist eben gerechterweise verboten.
    Ich sehe das genauso - es ist verdammt (!) schade, dass es so gekommen ist (und sympathisch macht sie das gleich dreimal nicht), aber natürlich machen sie auch nur Gebrauch von geltendem Recht.

    Die Sache mit Uranium, von der in dem Artikel berichtet wird, ist nebenbei ziemlich kalter Kaffee. Weiß gar nicht mehr, wann das war. Entweder August/September 2016 oder 2017.

    Geändert von Kael (01.09.2018 um 14:41 Uhr)

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