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Thema: Knuckles guckt das erste Mal die "Star Wars"-Reihe komplett...

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  1. #18
    Zitat Zitat von Cutter Slade Beitrag anzeigen
    Habe selbst am Wochenende noch einmal Episode 4 mit einem guten Freund geguckt und uns ist aufgefallen, wie extrem sich dort CGI-Effekte und handgemachte Setpieces beißen. Speziell in der MosEisley Szene, die mit ordentlich Hintergrundbewegung „aufgewertet“ wurde. Die haarigen Banthas in der Wüsst, die offensichtlich von dem ein oder anderen Akteur getragen wurden sind mir tausendmal lieber und weitaus besser gealtert, als die für die 97er Neuauflage dazugepackte digitalen Echsen. „Schlimm“ wird es in der Hinsicht aber erst in Episode 6.
    Die Special Editions sind echt ein zweischneidiges Schwert. Viele Dinge, die einem heute kaum mehr auffallen, wurden imho massiv verbessert: Explosion vom Todesstern mal zwei, das Gesicht des Imperators bei der Besprechung, die Feier am Ende von Return of the Jedi mit dem neuen Lied, jede Menge Kleinigkeiten in allen drei Filmen, speziell auch Establishing Shots und Hintergründe in Episode IV und V, die alles größer und bedeutender wirken lassen, ja sogar die Szene mit Jabba in Episode IV fand ich okay, ließe sich allerdings nochmal überarbeiten... Aber dann sind da so ein paar Schnitzer, die man einfach kaum verzeihen oder akzeptieren kann, und die einfach extrem fehl am Platze waren, wie in Episode IV natürlich Han shot first, ein unnötiger Felsbrocken vor R2-D2 in der Wüste und Viecher, die viel zu auffällig mitten durchs Bild rennen und dem Zuschauer sekundenlang die Sicht versperren (was einen voll aus dem Geschehen reißt), sowie in Episode VI der CGI-Song der Alien-Band (das Original mit den Puppen war besser, vielleicht ließe sich das kombinieren oder zumindest der Computereffekt nochmal modernisieren, damit es nicht mehr so sehr hervorsticht), Vaders "Noooo!"-Schrei und dann natürlich diese Katastrophe mit dem Hayden Christensen als Machtgeist, der die Legende Sebastian Shaw ersetzt *facepalm*
    Wenn nur der letzte Punkt nicht wäre, käme ich mit allem anderen sogar ganz gut klar, ja, auch mit Hans editiertem Schusswechsel, an dem mich mehr stört, wie clunky das zerschnitten und bearbeitet wurde (wirkt nicht flüssig sondern wie ein amateurhafter Eingriff, der immer schlimmer gemacht wurde), und weniger, dass Han nicht als erster oder inzwischen beide gleichzeitig ziehen. Denn die Edits, die sich vorrangig auf Episode IV und VI konzentrieren, beziehen sich häufig nur auf Kleinigkeiten, die jetzt nicht super wichtig für die Handlung sind. Aber das mit dem Machtgeist ganz am Ende ist so ein wichtiger Höhepunkt, dass er mit der Änderung übel verdorben wurde. Dass Christensen in dem Moment auch noch so dämlich auf den Boden guckt wie ein schüchterner Schuljunge, macht es nur umso schlimmer >_< Andererseits möchte ich betonen, dass viele Leute, die die Originale lange nicht mehr gesehen haben, bestimmt erstaunt wären, wie hilfreich viele der Änderungen der Special Editions doch waren (manchmal hat George Lucas sogar Humor bewiesen, wie die Stelle, als der Stormtrooper im Hintergrund mit dem Kopf gegen die Wand haut, was eigentlich ein kleiner aber sympathischer "Filmfehler" war, der nachträglich mit einem Soundeffekt extra hervorgehoben wurde *g*), und wie hoffnungslos veraltet diverse Szenen der Urversionen heute wirken.
    Natürlich wäre die einfachste Lösung für die meisten und für Disney, einfach endlich die Originale zu veröffentlichen, vorzugsweise in einem Set mit den Special Editions. Aber in einer perfekten Welt (*seufz*) wäre es soo super, wenn ein paar der unschönsten Änderungen schlichtweg rückgängig gemacht und ein paar der positiven nochmal überarbeitet werden würde. Dass das zumindest nicht völlig ausgeschlossen ist, haben die Heimvideo-Releases im Laufe der Jahre gezeigt - keine Veröffentlichung, in der nicht noch was hinzukam, doch ab und zu wurde Einsicht gezeigt. In einer Version der Special Editions wurde ein ganz und gar furchtbar blöder Schrei von Luke eingefügt, als er in Episode V in Bespin nach dem berühmten Kampf mit Vader hinunterfällt - das wurde in darauffolgenden Fassungen wieder rausgenommen. Vielleicht ist mit dem Umstand, dass die Rechte der Saga nun bei Disney liegen, sogar die Chance etwas gestiegen, dass hier weiter zurückgerudert wird, denn Lucas hatte dazu immer eine sehr einseitige und deutliche Meinung. Andererseits ist Disney auch nicht gerade bekannt dafür, immer die bestmögliche Version an den Mann zu bringen, sondern führt Verschlimmbesserungen wie grausame Neusynchronisationen durch. Da müssen wir wohl einfach auf die Eigenständigkeit von Lucasfilm und auf Leute wie Kathleen Kennedy vertrauen.
    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    Und ich dachte ich bin der Einzige auf dem Planeten, der die Prequels nicht scheiße fand
    Ich fand die auch nicht scheiße! Fühlte mich immer ganz gut unterhalten, auch wenn es imho keine wirklich "objektiv guten" Filme waren und sie nicht an die Originaltrilogie rankamen. Und ein paar richtig geniale Szenen schaffen es schon, weit über den (in dem Ausmaß nicht verdienten) schlechten Ruf der Filme hinausgehend zu beeindrucken. In der Minderheit sind wir damit aber sicherlich.
    Zitat Zitat
    Ich mag sie vor allem des Plots wegen der vom ersten bis zum letzten Teil beleuchtet, wie die Republik auf politischem Wege von innen heraus zerstört wird. Auch das Erzähltempo fand ich angenehm schnell. Ist sicher auch eine Generationenfrage aber etliche Stellen der Ur-Trilogie fand ich zu langatmig bzw. zu langsam erzählt.
    Dito zu beidem, vor allem der erste Punkt. Habe schon oft Leute gehört bzw. gelesen, die sich darüber beschwerten, wie die Prequels sich in angeblich langweiligen politischen Debatten verlieren. Denen möchte ich dann immer gerne entgegnen, dass sie die Filme nicht verstanden haben, denn that's the whole point! Diese Machtergreifung, die Umwandlung der Republik zum Imperium durch Palpatine, der den Krieg ins Rollen bringt und beide Seiten gegeneinander ausspielt, und damit die ganze äußere Handlung der drei Filme, das hat durchaus richtig toll funktioniert. Beschweren tun sich darüber doch wirklich nur diejenigen, die es gerne möglichst oberflächlich haben. Ich kann verstehen, dass manche Zuschauer mehr vom Space-Western-Abenteuer-Feeling vermisst haben, zum Teil ging es mir ähnlich, aber das war nunmal kein Schwerpunkt, der für diese Geschichte gepasst hätte, denn noch war die Republik intakt und es musste gezeigt werden, wie sie den Bach runter geht. Wäre das allzu simpel gehandhabt worden, wären die Prequels wirklich unerträglich schwach. Hingegen... Hätte man die Debatten und Senatoren in Episode I und II weggelassen, die essentiell für das Verständnis der Handlung sind, wie viel weniger episch hätte das Finale zum Beispiel mit dem Kampf zwischen Palpatine und Yoda im Plenarsaal gewirkt, der total geil sinnbildlich für das vordergründige Geschehen ist? Überhaupt diese ganze Konstellation der politischen Veränderungen (Notstandsgesetze, Armee...), die wie aus einem deutschen Geschichtsbuch über die Weimarer Republik und die NSDAP entlehnt zu sein scheint (Padme: "So this is how liberty dies - with thunderous applause.").
    Das ist ein riesiges Plus der Prequels, für das sie fast nie den gebührenden Respekt bekommen. Durch diese Themen erst gewinnen sie fast so etwas wie den Charakter eines Cautionary Tales, was gegenüber dem Wissen des Settings der Originaltrilogie ja nur Sinn macht. Letztere hat zwar irgendwie mehr Spaß gemacht, aber war in der Hinsicht doch viel simpler aufgebaut. Es ist schon eine Leistung, über drei Filme hinweg so eine politische Verschwörung im Hintergrund laufen zu lassen und zur Kulmination zu bringen, mit allen moralischen Komplikationen, die das für die Protagonisten mit sich bringt. So ein glasklares, unverhülltes Statement für Demokratie wie von Obi-Wan in Revenge of the Sith vor dem Kampf mit Anakin fand ich total super und kam richtig tragisch-bewegend rüber, wäre in den drei klassischen Episoden aber kaum denkbar gewesen oder hätte wie ein Fremdkörper gewirkt. Warum hätte so etwas dort auch auftauchen sollen? Das Imperium war schon an der Macht, Gut und Böse klar verteilt. Das war in den dadurch vielschichtiger werdenden Prequels nicht mehr so. Zumindest nicht für die Figuren darin. Wobei das zum Teil auch fürs Publikum selbst gilt: Ohne Vorwissen könnte man in Episode I locker denken, Senator Palpatine wäre der nette Onkel (mir kamen damals sogar selbst Zweifel, da hatte ich die Zusammenhänge aus den anderen Teilen nicht mehr so im Kopf und war noch jung ^^), und freut sich regelrecht, wenn er ernannt wird.
    Zitat Zitat
    Auch das Argument der konstruierten Liebesgeschichte würde ich so ohne weiteres nicht gelten lassen. Im Endeffekt dient sie vor allem dazu um das Lehrsystem der Jedi auch einer Kritik auszusetzen. In der Ur-Trilogie erschienen die Jedi wie die Buddhisten des Universums als weiße Ritter, die den bösen Imperator stürzen helfen. Gleichsam hat - und so rollen es dann die Prequels aus - das ganze auch gewisse totalitäre Elemente innerhalb dieses moralisch reglementierten Kodex, dem sich eben alle unterwerfen müssen, wohingegen die Sith quasi eine in der Form anarchische Kraft und Eigensinn repräsentieren und sich das eben in der Figur Anakins spiegelt und ich denke diesen Zwiespalt zeigen die Filme ganz gut auf. Sie erweitern quasi den Blick und das schätze ich enorm daran. Und ich fand jetzt keine der dargestellten Szenen in irgendeiner Form peinlich, dass sie geeignet gewesen wäre, das Vergnügen am Film zu trüben.
    Bis auf den letzten Satz kein Widerspruch. Wie die sich das storymäßig ausgedacht haben mit der verbotenen Liebe versus Pflicht und so weiter ist überhaupt nicht verkehrt, mir geht es nur übergeordnet um das Wie. Wären es zwei Schauspieler gewesen, bei denen es Klick macht, sobald sie zusammen im Bild sind, und hätte jemand etwas bessere Dialoge geschrieben, so hätte ich ihnen das abgekauft und es wäre super emotional geworden, gerade später. Nicht umsonst gibts im Vorfeld von anderen Filmen "Chemie-Castings", die darauf abzielen, zwei Darsteller herauszusuchen, die das Gewünschte gemeinsam herüberbringen können, wenn es sich um Hauptcharaktere handelt, die sich ineinander verlieben sollen. Ich bezweifle ganz stark, dass so etwas für die Prequels in angemessenem Maße stattgefunden hat, da wurde wahrscheinlich einfach bestimmt und mehr auf andere Aspekte geachtet. Ich möchte wollen, dass die beiden zusammen sein können, aber es war mir egal, weil ich teils bewusst, teils unbewusst dachte, dass es sowieso nicht passt. Überhaupt war das Casting imho eines der größten Probleme der Filme, Christensen ist meiner Ansicht nach einfach kein talentierter Schauspieler.
    Und die Dialoge... oh my god, da waren zumindest für mich echt schlimme Momente dabei, die ich durchaus peinlich fand. Da wetteifern übrigens Original und deutsche Synchro darum, wer es durch die Intonation schlechter machen kann. Und wie Anakin in Episode II über Sand philosophiert (wobei man zumindest noch argumentieren könnte, dass das durch seine Herkunft von Tatooine nachvollziehbar ist), oder, das war der Tiefpunkt in einer storymäßig ansonsten durchaus gelungenen Geschichte, der Grundschul-Niveau-Dialog zwischen ihm und Padme in Episode III, welcher durch die Schauspieler noch übler wird:


    Anakin: You are so... beautiful.
    Padmé: It's only because I'm so in love.
    Anakin: No, it's because I'm so in love with you.
    Padmé: So love has blinded you?
    Anakin: [laughs] Well, that's not exactly what I meant.
    Padmé: But it's probably true.

    Oder andere Schätze des Fremdschämens wie:

    Padmé: Hold me, like you did by the lake on Naboo; so long ago when there was nothing but our love.


    George Lucas kann sowas einfach nicht schreiben. Einige Szenen, wenns um die Action oder die Politik geht, sind ziemlich gut und ab und zu sogar clever, aber bei der Zuneigung vergeigt ers völlig. Denn niemand spricht so. Der Dialog oben ergibt für mich nichtmal irgendeinen Sinn. Als hätte im Drehbuch nur gestanden "Und jetzt reden sie awkward darüber, wie sehr sie sich lieben." Guess what, es wird nicht dadurch mehr zu einem "Liebesdialog", indem möglichst oft das Wort Liebe ganz banal erwähnt wird! So etwas muss flüssig, natürlich, organisch rüberkommen und das tat es nicht. Die Szene alleine hat mich richtiggehend aus dem Geschehen gerissen, weil man so sehr gemerkt hat, dass das im Grunde nicht von den Charakteren in dieser Situation gesprochen wird, sondern jemand anderes für sie geschrieben hat.
    Das ist wohl mit der größte Vorwurf, den man Lucas zu den Prequels machen kann: Er wollte unbedingt alles alleine durchziehen, ohne seine Schwächen zu erkennen, sie einzugestehen und sie durch Hilfe von anderen Autoren auszugleichen, die seine durchaus brauchbaren Skripte nochmal etwas hätten tweaken können. Was eigentlich ein ganz normaler Vorgang in Hollywood ist. Überhaupt war die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern einer der wesentlichen Faktoren, die Episode IV bis VI so gut gemacht haben.
    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    Wow, ich hätte echt nicht gedacht, dass der Thread so viel Anklang findet.
    Was dachtest du denn, es ist Star Wars xD Und ein neuer Film kommt in gut zwei Wochen raus.
    Zitat Zitat
    Die "Reise" zu Königin Amidala Unterwasser war aber nur von Zufällen geprägt.
    Jo. Wie das physikalisch geht, so durch den Planetenkern zu fahren, hat sich mir auch nicht ganz erschlossen. Leider gibt es einige Set-Pieces, die eigentlich mehr für sich selbst da sind, um ein bisschen mehr Spektakel einzubauen, aber die wenig dazu beitragen, die Handlung vorwärts zu bringen. Darin haben sich vor allem Episode I und II schuldig gemacht. Kam ich aber noch mit klar, weil es in Die Dunkle Bedrohung wenigstens nicht ganz so lange gedauert hat. Jedenfalls, wenn dir die vielen Zufälle und konstruiert wirkenden Plotpunkte in Episode I schon zu viel waren oder zumindest negativ auffielen, dann will ich gar nicht wissen, was du zu Star Trek 2009 sagst, der diesbezüglich eine Millionen mal krasser war -_^
    Zitat Zitat
    Und wenn wir schon bei Königin Amidala sind, wer hat sich diese dämlichen Kostüme für sie ausgedacht. Während sie als Padmé rumläuft, sieht sie toll aus! Wobei ihr Dienstmädchen Sabé sich richtig schön beknackt verhalten hat. Naja, sei es drum. So durfte Keira Knightley ein paar dämliche Kostüme tragen.
    Hehe, schon lustig, wen man in den Castlisten großer Filme so alles an Schauspielern in winzigen Nebenrollen entdecken kann, die zu dem Zeitpunkt noch nicht so berühmt waren wie Jahre später. Richard Armitage aka Thorin Eichenschild persönlich hat in Episode I mitgespielt ^^ In Episode II übernahm übrigens Rose Byrne die Rolle von Padmes Double. Kannste ja mal drauf achten.
    Die Kostüme hingegen haben mir eigentlich immer ziemlich gefallen, gerade weil sie so outlandish und seltsam und übertrieben wirkten. War halt eine völlig andere Kultur, was damit ganz gut unterstrichen wurde. Umso angenehmer ist es dann später, wenn sie in ganz normalen Klamotten rumrennt.
    Zitat Zitat
    Und wie ist er auf die Welt gekommen? Richtig Jesus-like! Wirklich George Lucas? Nein!
    Zitat Zitat von dasDull Beitrag anzeigen
    Etwas bescheuert finde ich Anakins Geburtsgeschichte.
    Schon, das hat mich auch immer ein wenig gestört. Habe mich inzwischen an den Gedanken gewöhnt, aber das hätte tatsächlich nicht sein müssen. Wäre auch viel interessanter und mysteriöser gewesen (und würde Raum für mehr zukünftige Filme lassen), wenn sich der Familienstammbaum auf beiden Seiten noch weiter zurückverfolgen ließe. Die Messias-Thematik ist halt derbe abgenutzt, passte für Star Wars jedoch ins Bild. Die allzu offensichtliche Bibel-Analogie war aber zu viel des Guten.

    Mehr als darüber regte mich die Sache mit den Medichlorianern auf. Die Macht sollte doch diese allumfassende, nicht greifbare Kraft und religiöse Erfahrung sein. Stattdessen wird ein pseudowissenschaftlicher Erklärungsversuch eingebaut, der die Sache nur verkompliziert, aber der Macht im ersten Moment viel von seiner Mystik nimmt. Aus gutem Grund ist darauf nicht viel weiter eingegangen worden, nur Palpatine erwähnt das afair in Episode III nochmal am Rande, wo das Thema aber eher relativiert wird, weil es sich dort mehr wie ein zusätzliches Attribut der Macht anhört, das noch immer rätselhaft ist. Da war es schon ein ganz anderer Kaliber, dass man die Stärke der Macht durch die Konzentration der Medichloridingsda per technischem Hilfsgerät messen konnte. Autsch. Hier hatte George Lucas wirklich nicht verstanden, was an seiner Erfindung eigentlich so faszinierend für Millionen von Menschen war, ist dann aber glücklicherweise zumindest ein wenig zurückgerudert.
    Zitat Zitat von Itaju Beitrag anzeigen
    um meine Gotteslästerung noch mal leicht auszuführen: ich hab kein Problem mit Ewoks und ich finde auch nicht, dass Ep V irgendwie schlecht ist, im fehlt nur eine Sache, die Teil IV und VI haben: einen Showdown epischen Maßstabes (okay, hat V auch), aber in dem das Gute siegt.
    Ja, ist halt so ein typischer Mittelteil. Die seh ich auch oft eher mit einem etwas kritischeren Auge. In Episode V fehlt schlicht ein Anfang und ein Ende. Und es wurde alles auf einer persönlicheren Ebene ausgetragen, was ich innerhalb der Saga durchaus gut und passend fand, doch es hatte halt nicht ganz das selbe Gewicht wie der dramatische Showdown am Ende von Return of the Jedi (der Kampf mit Luke, Vader und dem Imperator ist für mich mit Abstand der Höhepunkt der ganzen Saga). Auch liebe ich ja die Weltraumschlachten! Die Mittelteile beider Trilogien verzichteten darauf (und in Episode III gibts das nur am Anfang und nicht als großes Finale). Nicht, dass ein guter Film das zwangsläufig brauchen würde, aber wenn man mir mein Eye-Candy gibt und es an der richtigen Stelle pointiert vorkommt, einfach diese Kinnladen-Runterklapp-Szenen, dann steigen die Filme dafür natürlich in meiner Gunst -_^ Hoth war toll und damals neu durch die tricktechnisch klasse umgesetzten AT-ATs. Geonosis dagegen... not so much. Doch beides spiegelt den Titel "Star Wars" in meinen Augen nicht so gut wieder wie Battle of Yavin, Endor, Naboo oder Coruscant.
    Zitat Zitat
    Vielleicht poste ich hier auch mal aus zweiter Hand ihre Eindrücke.
    Oh ja, bitte!

    Geändert von Enkidu (01.12.2015 um 00:15 Uhr)

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