mascot
pointer pointer pointer pointer

Ergebnis 1 bis 20 von 503

Baum-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #19

    Jahresfazit 2025

    1. Hell is Us - 53 Std.
    2. Lords of the Fallen - 42:11:30 Std.
    3. Clair Obscur: Expedition 33 - 36:48:55 Std.
    4. Dispatch - 7:48 Std.
    5. Dragon Age: The Veilguard - 87:32:37 Std.
    6. Paper Mario: Die Legende vom Äonentor - 38:11 Std.
    7. South of Midnight - 17:14 Std.
    8. Outcast – A New Beginning - 35:35:42 Std.
    9. The Last Faith - 36:40 Std.
    10. The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom - ca. 30 Std.
    11. Immortals of Aveum - 20:31 Std.
    12. Metaphor: ReFantazio - 93:31 Std.
    13. Star Wars Outlaws - 18:17 Std.
    14. Lost Judgment - 20:22 Std.
    15. Teenage Mutant Ninja Turtles: Die Mutanten sind los - 19 Std.
    16. Olija - ca. 4 Std.
    17. Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutanten in Manhattan - ca. 7:30 Std.

    Games of the Year Highlights:

    Trotz vieler schöner Spiele hatte ich in 2025 kein Game of the Year.
    Weder in der Challenge hier noch sonst wo.
    Dieses eine Spiel im Jahr, bei dem ich sage: „Danach kommt lange Zeit nichts und erst danach folgt der Rest“, ist leider ausgeblieben.
    Hatte so etwas, glaube ich, noch nie und deshalb hier nur die Highlights:

    1. Hell is Us: Kam für mich aus dem Nichts und anhand des Trailers wusste ich irgendwie: DAS ist genau mein Ding.
    Hier bekomme ich Freiheit, ohne mich erschlagen zu fühlen, lockere Quests, die sich aber nie überflüssig anfühlen, ein überschaubares Kampfsystem mit kleinen, netten Ideen und ein Anti-Kriegsspiel, wie ich es zuvor noch nie erlebt oder wahrgenommen habe.
    Ich mochte This War of Mine, habe aber nie mit irgendjemandem mitgefühlt und wenn, dann wäre bis vor kurzem Spec Ops: The Line auf Platz 1 gewesen, wo einem die Soldaten echt leidtun konnten.
    Und solche Spiele gibt es bereits, wie in etwa 11-11 Memories Retold oder Valiant Hearts.
    Aber Hell is Us schlägt hier für mich ein ganz neues Kapitel auf.
    An vielen Stellen fühlt es sich nicht gut, sondern bitter an.
    Musste an manchen Stellen echt schlucken und gleichzeitig kommen viele schöne Momente vor.
    Dabei wird der Spieler gar nicht so sehr mit Dialogen zugebombt, aber was gesagt und gezeigt wird, ist voller Inhalt.
    Gleichzeitig bleibt der Spieler mehr ein Beobachter und lernt ein Land und dessen Vergangenheit sehr genau kennen, sofern man kein Problem hat, viele Texte zu lesen.
    Aber dann gibt es als starken Kontrast die andere Seite vom Spiel, wo lange Dungeons erkundet, gekämpft und gerätselt wird.
    Das alles ist eine interessante Symbiose, die nur durch ein schlampiges Ende und fast immer die selben Gegner einer höheren Wertung verwehrt wird, dennoch ohne viel Konkurrenz auf Platz 1 der Challenge 2025 gehört.

    2. Lords of the Fallen: Für mich recht überraschend, wenn ich mir anschaue, was ich 2025 überhaupt gezockt habe.
    Doch wenn ich so darüber nachdenke, habe ich hier ein echt extrem klassisches Soulslike bekommen, wo ich kaum etwas zu bemängeln hatte.
    Die Bugs wurden alle ausgemerzt, das Kampfsystem ist wuchtig, die Welt überschaubar, aber verwinkelt, und bin ehrlich gesagt nur schwer davon losgekommen.
    Besonders die Idee mit der Lampe war richtig cool und ich habe mich voll in diesen Stil verliebt.
    Gerade die viele Kritik von damals hat mich etwas Schlechteres erwarten lassen und so konnte Lords of the Fallen nur punkten.

    3. Clair Obscur: Expedition 33: Ich war richtig scharf auf dieses RPG und hatte mächtig viel Freude damit.
    Doch ich kann diese kritiklose Begeisterung, die sogar die Game Awards erreicht hat, echt nicht nachvollziehen.
    Denn ich finde, die Kritikpunkte liegen auf der Hand.
    In den ersten Stunden war Clair Obscur für mich eine 12 von 10 und dann folgte der erste Dämpfer nach 1/3 des Spiels, als ich feststellen musste, dass die Welt relativ leer bleibt, mit nur einem richtigen Dorf und wenigen NPCs und einem Lagerfeuer mit Teaminteraktionen, die man mehr schlecht als recht von Persona kopiert hat.
    Auch das Menü ist eine absolute Katastrophe, wo Schwarz auf Schwarz trifft, und ich hatte echt meine Probleme damit, zu erkennen, wo ich mich gerade befinde.
    Der nächste Dämpfer folgte nach 2/3 des Spiels, als die Handlung sich exakt so entwickelte, wie ich es befürchtete, der OST schwächer wurde und die Franzosen sich an Klischees bedienten, die überhaupt nicht zu den sonst so frischen Ideen passten.
    Nichtsdestotrotz hat man fast durchgängig ein sympathisches Team, ein wirklich tolles Kampfsystem, einen schönen OST und zauberhafte Orte/Dungeons erschaffen, was für ein so junges Studio echt eine super Leistung darstellt.
    Also ja, geiles Spiel, aber in meinen Augen nicht so geil, wie die Welt es mir nach dem Durchspielen verkaufen wollte.


    Überraschungen des Jahres:

    1. Outcast – A New Beginning: Ist mir in vielen Punkten letztes Jahr positiv in Erinnerung geblieben.
    Der Anfang war mies und hätte beinahe abgebrochen und ich hatte dann, trotz vieler Schwächen, dermaßen viel Spaß damit.
    Die Dialoge sind völlig beknackt und ich habe mich jedes Mal weggeschmissen vor Lachen, wenn Cutter Slade seine Weisheiten zum Besten gab.
    Gameplay ist locker und besonders die Erkundung der Welt war ein tolles Erlebnis.
    Ich muss dieses Jahr unbedingt den Vorgänger spielen.

    2. Immortals of Aveum: Wenn ich bedenke, wie sehr es in den Boden gestampft wurde, habe ich ein ziemlich filmreifes Abenteuer erhalten.
    Zwar mit vielen Klischees, dafür aber mit einem interessanten Magie-Kampfsystem, das sich frisch anfühlt (selbst wenn es das eigentlich nicht war).


    Enttäuschungen des Jahres:

    1. Metaphor: ReFantazio: Viel. Zu. Lange.
    Warum hängt Atlus in diesem Trip fest, dass alles immer größer und länger werden muss?
    Nach 70 Stunden war die Luft komplett raus, aber nein, es ging immer weiter und ich war dann einfach nur genervt.
    So sehr, dass ich danach über Monate kein längeres Spiel mehr zocken konnte.
    Und es wäre besser gewesen, wenn sich Atlus hier weiter von Persona distanziert und die Archetypen reduziert hätte.
    Es muss sich nicht alles gleich spielen, auch wenn Metaphor immer noch ein gutes Spiel ist.

    2. Star Wars Outlaws: Alles hübsch verpackt, in tollen Planeten und manchen rasanten Szenen.
    Nur leider sind die Handlung und die Charaktere völlig belanglos, wenn nicht sogar unsympathisch.
    Habe mir hier wirklich mehr erhofft.


    Bester Soundtrack:

    Okay, 2025 war besser als gedacht.

    1. South of Midnight: Ist wohl leider ein ziemlicher Flop geworden, dabei hat es gerade in Sachen Bild und Ton 1A abgeliefert.
    Zugegeben, der OST ist nicht wirklich besser als der von Clair Obscur, nur South of Midnight ist deutlich kürzer, fällt mit der Zeit nicht ab und ist einfach erfrischender/origineller.

    2. Clair Obscur: Expedition 33: Wurde bereits überall gelobt und kann dem nichts groß hinzufügen, außer vielleicht einige Favoriten:







    3. Metaphor: ReFantazio: Atlus hat wieder abgeliefert.
    Orientiert sich mehr an Strange Journey und hat so einige Höhepunkte:






    Beste Story:

    Rein vom Kernthema hat mich kein RPG letztes Jahr in dieser Kategorie umgehauen.
    Gepunktet wird eher auf anderer Ebene.

    1. Hell is Us: Hier wird während eines aktuellen Konflikts mit seinen zahlreichen NPCs und deren Schicksalen in vielen Dokumenten die Geschichte eines ganzen Landes ausgearbeitet.
    Und das ziemlich ausführlich über Jahrtausende mit mystischem Touch und bösen Cliffhanger.
    Auf den ersten Blick wirkt das sicherlich ein wenig faul oder nicht sonderlich originell, nur ich kam mir vor wie in einem hochspannenden Geschichtsunterricht und wie bereits weiter oben geschildert, hat mich das Thema Krieg hier echt schlucken lassen.

    2. Dispatch: Ist die Story neu? Garantiert nicht.
    Aber jeder einzelne Charakter ist gefüllt mit Sympathie und ich fühlte mich wie in einem grandiosen Animationsfilm.
    Diesen nahtlosen Übergang von QTE oder Gameplay zu Szene hat, glaube ich, kaum ein Spiel vorher besser hinbekommen.
    Und als kleiner Superhelden-Fanboy war Dispatch genau das, was ich an kalten Herbsttagen brauchte.

    3. Clair Obscur: Expedition 33: Ja, die Geschichte fängt hervorragend an und hat mich bis zum Schluss zumindest gut unterhalten.
    Aber ich kann nicht behaupten, dass die Erwartungen erfüllt werden konnten.
    Denn Sandfall bedient sich an einem Move, der mittlerweile völlig ausgelutscht ist, den aber viele anscheinend noch nicht kennen.
    Trotzdem wird die Geschichte immer schön erzählt und Gustave gehört für mich zu den interessantesten Charakteren, die ich letztes Jahr in einer fiktiven Geschichte kennenlernen durfte.


    Bestes Kampfsystem:

    1. Clair Obscur: Expedition 33: Die ungeschlagene Nummer 1.
    Danach kommt auch lange nichts, selbst wenn ich mir noch mehr Möglichkeiten gewünscht hätte.
    Timing ist alles und dazu ein tolles Job-System, fertig ist das stärkste Kampfsystem des Jahres.

    2. Metaphor: ReFantazio: Natürlich erinnert es stark an Persona, hat mir aber (wie immer) gut gefallen.
    Leider hatte das restliche Jahr nicht mehrere Highlights zu bieten und da waren die letzten Jahre definitiv stärker, womit ich die beiden RPG hier aber nicht schmälern möchte.


    Beendete Rollenspiele: 17
    Investierte Zeit (diesmal mit KI, aber ihr dürft gerne nachrechnen): 23,66 Tage oder ganz genau: 567 Stunden, 52 Minuten und 44 Sekunden.
    Das sind 9 RPGs und somit gute 127 Stunden weniger Spielspaß als 2024.


    Fazit:

    Puh, wo fange ich an?
    Im Direktvergleich mit 2024 ist vieles gleich geblieben bzw. hat sich weiter gesteigert.
    Also Arbeit ist mehr geworden und in den Sales habe ich noch extremer zugeschlagen als die Jahre davor.
    Der Plan war eigentlich, weniger zu kaufen und sich mehr auf Hobbys zu konzentrieren.
    Das ist mir bis Mai auch gut gelungen, da ich kaum was nachgekauft habe und endlich alle Abos beendet habe.
    Sinnlose PC-/Internet-Zeit wurde reduziert und ich habe mich (nicht nur bezogen auf Games) von einem Erlebnis ins nächste gearbeitet.
    Der große Bruch kam mit Metaphor: ReFantazio, welches mir echt jegliche Motivation raubte.
    Unfassbar zäh und in die Länge gezogen, sodass ich komplett draußen war und keine Lust auf etwas Umfangreicheres hatte.
    So folgten nur kürzere Games und ich habe mich erst zum Herbst hin wieder größeren Projekten gewidmet, was mich im Nachhinein richtig ärgerte, da ich in der Zwischenzeit verdammt viel Geld für neuen Kram ausgegeben habe und der Backlog jetzt größer ist als davor die Jahre.
    Hier habe ich die letzten vier Monate gar nichts reingeschrieben, was so nicht geplant war.
    Hänge mit meinen Berichten hinterher, möchte am liebsten wieder vieles gleichzeitig zocken und mit dem Steam-Sale bin ich noch nicht ganz durch.
    Auch kein Game of the Year gehabt zu haben ist irgendwie bitter.
    Ja, die Enttäuschungen hielten sich in Grenzen und es gab keine einzige Niete, nur selbst in anderen Genres hat nichts extrem hervorgestochen.
    Bin mir aber sicher, dass sich in meinem Turm der Schande locker 10 mögliche GotY-Kandidaten tummeln.


    Ausblick 2026:

    Ich möchte jetzt wieder so starten wie vor einem Jahr, nur diesmal über das ganze Jahr hinweg dranbleiben.
    Weg von irgendwelchen Abos, für die ich eh keine Zeit aufbringen möchte.
    Weniger kaufen und sich in seiner freien Zeit mehr auf die eigenen Hobbys konzentrieren, anstatt Zeit zu verplempern.
    Dabei schweben mir innerhalb der Challenge Themen-Monate/-quartale vor.
    Mir gefällt der Gedanke der jährlichen Sommer-Challenge, nur vielleicht lockerer.
    So spontan würde mir so etwas in den Sinn kommen wie:

    - Spiele mehrere Teenage Mutant Ninja Turtles-Games, da durch Zufall letztes Jahr zwei Games ihren Weg in die Challenge gefunden haben und mich gerade die Serien und Comics anfixen.

    - Bewältige mehrere Mecha-RPGs. Denke da gerade an Relayer Advanced, Chained Echoes und Megaton Musashi W Wired oder Zone of the Enders: The 2nd Runner, selbst wenn das kein RPG ist.

    - Sei ein Level-5-Fanboy. Habe die Tage Fantasy Life i gekauft und bin heiß auf Inazuma Eleven: Victory Road und kenne Dark Cloud noch immer nicht. Mit White Knight Chronicles könnte ich sogar zwei Themen verbinden.

    Und diesmal mache ich zwei Listen.
    Einmal eine, worauf ich mich 2026 an neuen RPGs freue und eine, auf welche RPGs ich mich freue, aber bereits besitze, denn auf manches bin ich richtig heiß.


    RPGs, mit denen ich tatsächlich 2026 rechne:

    Clockwork Revolution


    Sieht zu gut aus, um wahr zu sein.


    Dragon Quest VII Reimagined


    War nach Dragon Quest XI Feuer und Flamme mir das DQ7 Remake zu geben und bin nach wenigen Stunden abgedriftet.
    Bis dahin war ich guter Dinge und konnte mehr damit anfangen als bei meinem ersten Anlauf.
    Doch jetzt warte ich lieber auf Reimagined.


    Nioh 3


    Nach Teil 2 muss ein schweres Erbe geschultert werden.
    Ganz überzeugt bin ich mit Rückblick auf Wo Long nicht, aber wir reden hier immer noch von Nioh.


    RPGs, die ich bereits besitze und 2026 definitiv zocken möchte:

    Kingdom Come: Deliverance II


    Hat extrem viel GotY-Potenzial.


    Fantasy Life i: Die Zeitdiebin


    Zum Glück beinhaltet die japanische Version die deutschen Untertitel.
    Schaut auch sonst aus wie ein richtiges Feel-Good-JRPG.


    Warhammer 40,000: Rogue Trader


    Steht bereits ewig auf meiner Liste.
    Geändert von Ὀρφεύς (01.01.2026 um 19:04 Uhr)
    Now: Fantasy Life i: Die Zeitdiebin / Done: Simon the Sorcerer Origins
    Now: Der Doktor und das liebe Vieh Staffel 1 / Done: My Hero Academia Staffel 8
    Now: John Constantine: Hellblazer - Tot in Amerika Band 1 / Done: Rooster Fighter Band 1
    RPG-Challenge 2025 / Now: Clair Obscur Expedition 33

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •