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Thema: Now Reading #8

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  1. #1
    Auch schon wieder länger nichts geschrieben … *kratz*

    Terry Pratchett: Schöne Scheine
    Das zweite Feucht-von-Lipwig-Buch und imo ein bisschen enttäuschend. Klar, es ist ein Pratchett, witzig und angenehm zu lesen, auch etwas spannend, und Feucht ist ein toller Protagonist. Aber diesmal wirkt das Ganze irgendwie, als hätte Pratchett zu viele Ideen gehabt, zu viel in alles reinquetschen wollen. Sachen passieren Schlag auf Schlag ohne wirklich Wirkung entfalten zu können, Handlungsstränge werden einfach beiseite gelegt und nie wieder aufgegriffen – und vor allem Ersteres stört mich auch beim Schreibstil, der sich imo irgendwie doch verschlechtert hat. Oder ich bin plötzlich deutlich pingeliger geworden, muss ich vielleicht beizeiten mal an einem alten Pratchett testen. ^^"
    Ahja, und außerdem hat mir der Vetinari in diesem Buch überhaupt nicht gefallen, irgendwie hat er auf mich plötzlich ganz anders gewirkt als sonst immer. o_O" Aber vielleicht hing das auch bloß mit dem Schreibstil zusammen … *kratz*

    Herman Melville: Moby Dick
    Zitat Zitat von Mike Beitrag anzeigen
    Unterwegs, wo ich nicht so ein dickes Buch mitnehmen will: Eine ziemlich abgespeckte (leider anscheinend eine Jugendversion) Form von Moby Dick.
    Naja, kannst vielleicht froh sein. Habe gerade das Original (größtenteils) vor mir, und so eine 500-Seiten-Schwarte die wohl nicht allzu spannend zu sein verspricht (also im Sinne von Kann's-nicht-aus-der-Hand-legen-spannend) vor sich zu sehen ist irgendwie leicht demotivierend. ^^" Aber bisher liest sich's doch deutlich besser als erwartet, auch wenn der Typ was Beschreibungen angeht an Tolkien oder Karl May erinnert. <__<"
    Also ja, bisher OK, und ich bin eh noch motiviert genug – für danach habe ich hier nämlich schon die nächsten drei Ffordes liegen.

  2. #2
    Zitat Zitat von drunken monkey Beitrag anzeigen
    Auch schon wieder länger nichts geschrieben … *kratz*

    Terry Pratchett: Schöne Scheine
    [...] – und vor allem Ersteres stört mich auch beim Schreibstil, der sich imo irgendwie doch verschlechtert hat. [...]
    Jetzt muss ich doch mal kurz nachfragen: Liest Du die Bücher auf englisch, oder auf deutsch? Weil Terry Pratchett kann nichts für die deutsche Übersetzung.
    Ich bin sowieso der Meinung das Pratchett auf Deutsch die totale Vergewaltigung ist. Hatte mal zwei oder drei gelesen und bin dann schreiend wieder zu Originalen meines Vaters gerannt.
    Ansonsten empfinde ich "Making Money" auch nicht unbedingt als Highlight. Ich hab aber das Gefühl das die Geschichten seit "Wintersmith" langsam abgebaut haben (wobei Nation für mich persönlich allerdings außen vor steht). Sie sind immer noch gut, keine Frage, aber irgendwas hat sich verändert.

    Ansonsten war ich auch mal wieder fleißig.

    Dragon Age: The Stolen Throne und The Calling (David Gaider)
    Ersteres war sogar für Videospiel Romane grottig. Ich hab keine Ahnung welcher Lektor so einen Schmu durchgehen lässt. Alle paar Sätze wechselt die Erzählperspektive zwischen mehreren Charakteren hin und her. Das kann man ja mal für eine oder maximal zwei Szenen machen um sie hervorzuheben ... aber doch bitte nicht das ganze verdammte Buch über! Und wenn ich einen cent bekommen würde, für jedesmal wenn Gaider "piercing blue eyes" schreibt, dann könnte ich mir ein Mittagessen in nem Restaurant leisten.
    Beim zweiten Roman bestehen die beiden Probleme glücklicherweise nicht mehr. Wesentlich angenehmer zu lesen, immerhin wechselt die Perspektive nur noch bei einem neuen Kapitel (und "piercing blue eyes" Loghain kommt nur kurz am Anfang und am Ende vor). Fand die Geschichte auch interessanter als die des Ersten. Bei dem Roman stößt mir nur auf, dass Gaider sich Loretechnisch total verheddert. Andererseits ist das auch nichts wirklich Neues. ^^'

    Mass Effect - Retribution (Drew Karpyshyn)
    Wieder ein Videospiel Roman. Auch nichts Überwältigendes, allerdings solide. Schreibstil lässt sich locker runterlesen, Geschichte war größtenteils spannend, aber Alles in Allem halt nichts Weltbewegendes. Fand es etwas schade das, obwohl das Buch die Reaper zum Thema hatte, man nichts wirklich Neues erfahren hat.

    A Storm of Swords und A Feast For Crows (George R. R. Martin)
    Eins vorweg: Cersei Lannister ist die abgef*uckteste •••••••• die es gibt.
    So. Bisher konnte ich jedem POV Charakter etwas abgewinnen, einfach weil Martin es immer so geschrieben hat, dass man sich (ich mich) in die jeweiligen Charaktere wunderbar hineinversetzen konnte. Auch wenn man (ich) nicht immer mit den getroffenen Entscheidungen einverstanden war, so konnte man (ich) es nachvollziehen, warum der- oder diejenige so gehandelt hat. Tja, dann kam Cersei. XD
    Das rechne ich nicht unbedingt als Negativpunkt an. Lieber hab ich einen Charakter den ich hassen kann, als Einen der mir völlig egal ist. Ansonsten bin ich begeistert wie die einzelnen Handlungsstränge immer mehr miteinander verwoben werden und die verschiedenen Geschichten aufeinander aufbauen. Muss schon sagen, dass macht das Warten auf den fünften Band echt nicht leichter.

  3. #3
    Zitat Zitat von Maeve Beitrag anzeigen
    Jetzt muss ich doch mal kurz nachfragen: Liest Du die Bücher auf englisch, oder auf deutsch? Weil Terry Pratchett kann nichts für die deutsche Übersetzung.
    Touché. ^^" Ich verlinke grundsätzlich immer so ziemlich das Buch, das ich auch gelesen habe, also ja: war deutsch. Und gerade habe ich gemerkt, dass der Übersetzer wohl zum ersten Mal bei Pratchett am Werk war, also zumindest der Part des Schreibstils komplett seine Schuld sein kann. Wobei die stakkato-artige Abfolge der Ereignisse wiederum wahrscheinlich nicht seine Idee war, man also imo doch auch was von schlechtem originalen Schreibstil durchschimmern sieht.
    Aber ja, hast recht – den Part hätte ich mir verkneifen sollen, bin ich ja selber schuld. ^^"
    Zitat Zitat
    Ich bin sowieso der Meinung das Pratchett auf Deutsch die totale Vergewaltigung ist. Hatte mal zwei oder drei gelesen und bin dann schreiend wieder zu Originalen meines Vaters gerannt.
    Ich habe damals, als ich mit Pratchett angefangen habe, Bücher noch grundsätzlich auf Deutsch gekauft und irgendwie bin ich da bei Pratchett so ziemlich dabei geblieben. Ich bin jetzt einfach schon die ganzen deutschen Namen gewöhnt, und auch wenn ich die paar englischen Pratchetts, die ich habe, auch problemlos lesen kann, ist da doch immer ein leicht merkwürdiges Gefühl. ^^"
    Und bisher hatte ich eigentlich auch nie Grund zum Meckern, bezüglich der Übersetzung – und gerade da meckere ich sehr leicht. ^^" Ein paar Sachen sind natürlich immer unübersetzbar, aber allgemein bilde ich mir zumindest ein, dass Pratchett einen recht gut übersetzbaren Stil hat.

    Und freut mich jedenfalls, dass du zumindest meinem allgemeinen Urteil zu dem Buch zustimmen kannst. ^^'

  4. #4
    Zitat Zitat von drunken monkey Beitrag anzeigen
    Und gerade habe ich gemerkt, dass der Übersetzer wohl zum ersten Mal bei Pratchett am Werk war, also zumindest der Part des Schreibstils komplett seine Schuld sein kann. Wobei die stakkato-artige Abfolge der Ereignisse wiederum wahrscheinlich nicht seine Idee war, man also imo doch auch was von schlechtem originalen Schreibstil durchschimmern sieht.
    Ist schon ein bisschen her das ich das Buch gelesen hab, aber mit der "stakkato-artigen Abfolge der Ereignisse" kann ich jetzt gerade nicht so viel anfangen. Klingt für mich aber eher nach einem inhaltlichen Problem, als einem schreibtechnischen. Aber wie gesagt, wirklich verstehen tu ich die Aussage gerade nicht. ^^'

    Zitat Zitat von drunken monkey
    Ein paar Sachen sind natürlich immer unübersetzbar, aber allgemein bilde ich mir zumindest ein, dass Pratchett einen recht gut übersetzbaren Stil hat.
    Da muss ich aber ganz heftig widersprechen. Durch die Übersetzungen geht teilweise so viel Wortwitz verloren. Natürlich ändert sich an der Grundstruktur der Geschichte nichts, aber ich finde man verpasst wirklich die Hälfte der Lacher und Schmunzler, weil eben vieles auf den Eigenarten der englischen Sprache aufbaut.

    Zitat Zitat von drunken monkey
    Und freut mich jedenfalls, dass du zumindest meinem allgemeinen Urteil zu dem Buch zustimmen kannst. ^^'
    Aye, wer hätte das gedacht. Und da sag nochmal einer ich wär ein reiner "Dagegen"-Typ.

    Zitat Zitat von Vincent D. Vanderol Beitrag anzeigen
    Ich fand die "piercing blue eyes" toll
    Was? Gib's zu. Du hast Geld dafür bekommen wenn der Spruch mal wieder fiel. Ich irre mich wahrscheinlich, aber ich hab das Gefühl im Spiel sind seine Augen braun.

    Zitat Zitat von Vincent D. Vanderol
    Anne of Green Gables
    Ohhh, dass muss ich mir aufschreiben. °-° Gehört zu den Büchern die ich eigentlich immer mal lesen wollte, aber dann einfach vergesse. ¬_¬''

  5. #5
    Zitat Zitat von Maeve Beitrag anzeigen
    Und wenn ich einen cent bekommen würde, für jedesmal wenn Gaider "piercing blue eyes" schreibt, dann könnte ich mir ein Mittagessen in nem Restaurant leisten.
    Ich fand die "piercing blue eyes" toll

    Ich hab mir da immer deine Katze vorgestellt wie sie ihren empörten "Die Bifi hab ich auf, warum bist DU also noch hier?!" Blick aufsetzt...nur halt in blau


    Zu mir: Hab meine Schmachtromane durch und werde mir ein "Review" mal verkneifen, als nächstes hab ich mir Anne of Green Gables von L. M. Montgomery ausm Regal gezogen, ist sogar ein Doppelband und Anne of Avonlea käme dann direkt im Anschluss.
    Freue mich auf das Buch, habe die Anime Adaption vergöttert und immer geschaut wenn sie im TV kam \o/...und irgendwie IMMER die letzte Folge verpasst >__>"

  6. #6
    Zitat Zitat von Vincent D. Vanderol Beitrag anzeigen
    Freue mich auf das Buch, habe die Anime Adaption vergöttert und immer geschaut wenn sie im TV kam \o/...und irgendwie IMMER die letzte Folge verpasst >__>"
    Endlich weiss ich wies ausgeht \o/

    Hab den Doppelband (Anne of Green Gables & Anne of Avonlea - L.M. Montgomery) recht zügig aufgeschnupft und bin durchweg begeistert. Ländliches Idyll in Buchform (in SO einer Umgebung würde ich auch gerne mal leben °__°), gespickt mit einer aussergewöhnlichen Protagonistin und immer wieder interessanten und kuriosen Erlebnissen <3

    Gab zwar auch ein paar Kleinigkeiten, die mir etwas seltsam aufstiessen, aber das Gesamtbild ist dennoch sehr positiv. Habe mir auch schon das dritte Anne-Buch auf meinen Amazon-Wunschzettel geworfen, die ganze Reihe wirds zwar nie sein, aber ich will die Olle noch unter die Haube gebracht sehen ò_Ó




    And now for something completely different *britischen Gentleman in Bikini auf einem Schreibtisch liegend ins Bild schieb*

    Nächstes Buch wird dann wohl der erste Sammelband der Gotrek & Felix Bücher von William King sein, mir werden die verträumten Naturbeschreibungen etwas fehlen, aber umherwirbelnde Gliedmaßen verschiedenster Fantasy-Kreaturen werden sicher auch ihren Reiz haben

    Herrje, bald brauche ich einen neuen Bücher-Backlog T__T

  7. #7
    Zitat Zitat von Vincent D. Vanderol Beitrag anzeigen
    Herrje, bald brauche ich einen neuen Bücher-Backlog T__T
    Kannst einen Teil von meinem haben, ich werd in diesem Leben nicht mehr mit allem fertig :S

    Next up bei mir wird's wohl endlich Armageddon Rag werden. Erst warte ich Jahre darauf, daß das neu aufgelegt wird, dann lass ich's weitere Jahre ungelesen liegen

  8. #8
    Zitat Zitat von Skar Beitrag anzeigen
    Kannst einen Teil von meinem haben, ich werd in diesem Leben nicht mehr mit allem fertig :S
    Gerne doch, und pack auch welche von deinen Backlog-Spielen dazu!


    Ansonsten hab ich meinen Gotrek & Felix Sammelband durch (William King - Trollslayer, Skavenslayer, Daemonslayer) und bin...sehr positiv überrascht. Hat mich exzellent unterhalten und möchte unbedingt auch noch die anderen Bände nachholen *Amazon-Wunschzettel malträtier*, das Warhammer-Universum ist doch recht interessant...wobei die Beschreibungen der ganzen düsteren Auswüchse des Chaos bei einem Moorcock wesentlich verstörender und bedrückender ausfielen...dafür waren die Helden bei King nicht so entsetzlich tragische Emos Ja, ich weiss, die jeweiligen Universen sind nicht die selben und überhaupt ist das ja alles gar nicht zu vergleichen, ich mein ja nur.^^

    Wie dem auch sei, mir hats gefallen


    Als nächstes dann mal wieder Jane Austen, und zwar mit Northanger Abbey.
    Die Rezensionen versprachen, dass die Autorin in diesem ihren Erstling noch offensichtlicher augenzwinkert als in ihren anderen Büchern und das kann nur gut sein !__!

  9. #9
    Zitat Zitat von drunken monkey Beitrag anzeigen
    Herman Melville: Moby Dick
    Naja, kannst vielleicht froh sein. Habe gerade das Original (größtenteils) vor mir, und so eine 500-Seiten-Schwarte die wohl nicht allzu spannend zu sein verspricht (also im Sinne von Kann's-nicht-aus-der-Hand-legen-spannend) vor sich zu sehen ist irgendwie leicht demotivierend. ^^" Aber bisher liest sich's doch deutlich besser als erwartet, auch wenn der Typ was Beschreibungen angeht an Tolkien oder Karl May erinnert. <__<"
    Also ja, bisher OK, und ich bin eh noch motiviert genug – für danach habe ich hier nämlich schon die nächsten drei Ffordes liegen. :D
    Hat trotz der tollen Motivation doch ziemlich gedauert, wie man sehen kann. ^^" Und ja, das Erst-Urteil steht so ziemlich. Es war eigentlich recht interessant, aber doch etwas über-beschrieben – und zudem teils auch von seiten- bis kapitellangen Beschreibungen zu den klitzekleinsten Details von Walen unterbrochen. o_O Noch dazu auf dem Wissensstand von 1850, sodass z.B. die Behauptung, Wale wären Säugetiere, ebenso wortreich wie empört zurückgewiesen wird … ^^" Und ja, einen kompletten Stammbaum aller Walarten, noch dazu in einem ziemlich willkürlichen, anscheinend selbst erfundenen System, hätte ich jetzt auch nicht gebraucht.
    Aber die Geschichte selber war doch ganz gut zu lesen, vor allem kannte ich bei dem auch das Ende nicht. ^^" Also insgesamt zwar etwas ein Marathon, und nochmal lesen wollte ich's nicht, aber doch nicht schlecht.

    Jetzt aber …

    Jasper Fforde: Lost in a Good Book
    Yeeeaaaah! \o/ Bin atm noch nicht sehr weit (~ Seite 100/370), aber es hat schon mal höchst genial angefangen, mit einem wahren Stakkato an Absurditäten, die ich so kaum einem anderen Schriftsteller zutrauen würde. XD Und auch wenn noch nicht wirklich Action aufkam, könnte es doch sein, dass er sich da imo verbessert hat. (Das hatte ich beim ersten ja kritisiert, entgegen allen anderen die ich kenne. ^^")
    Sieht jedenfalls so aus, als hätte ich – literarisch gesehen – einige sehr unterhaltsame Wochen vor mir! :D

  10. #10
    Nach dreiwöchiger Wartezeit ist es endlich angekommen
    The Lair of Bones von David Farland


    Wird mein erster richtiger Roman auf Englisch sein, mal schauen wie ich mich schlage.

  11. #11

    Examinierter Senfautomat
    stars_mod
    Ich bin gerade mit Rebecca Gablés Sachbuch "Von Ratlosen und Löwenherzen" und mit Schillers "Die Räuber" fertig geworden. Während ersteres sehr kurzweilig die Geschichte des englischen Mittelalters vor allem am Beispiel der englischen Könige erläutert, ist letzteres natürlich ein Klassiker des Sturm und Drang, den ich vor allem aus eigenem Interesse als Germanist gelesen habe. Schließlich ist es ja eines der Grundlagenstücke dieser Literaturepoche.

  12. #12
    Na und, wars gut?

    Ich lese gerade Something Wicked this Way Comes, weil Bradbury ja eigentlich schon ein saugeiler Wicht ist. Und ebendies trifft auch auf das Buch zu. Der Erzählstil ist großartig (wenn man sich durch die anspruchsvolle englische Sprache wühlt), die Geschichte voller Einfallsreichtum, und sie verbindet großartig eine Kindergeschichte mit absolut erwachsenen Problemen. Was ja irgendwo auch die Thematik des Buchs ist.

  13. #13

    Examinierter Senfautomat
    stars_mod
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Na und, wars gut?
    Beide Bücher waren gut, was anderes darf ich als Englandfan und Germanist auch gar nicht sagen.

  14. #14

    Mal etwas intelektuelles... oder so. Auf jeden Fall sehr interessant, aber um wirklich etwas daraus zu lernen müsste man sich wohl eingehender mit dem Thema beschäftigen...^^

  15. #15
    Zeitverschwendung. Ohne Kommentare nutzlos und mit den klassischen Kommentaren immer noch schwer verständlich. Da sind annähernd 2000 Jahre und ganz Eurasien zwischen dir und einem Textverständnis. Man müsste so ziemlich alles in moderne Terme übertragen. Andere Themen müssten kommentiert werden, um den Unterschied zwischen bronzezeitlicher Tyrannenherrschaft und modernem Staat (der die Verarmung durch Krieg z.B. nutzen kann, um den Reichtum auf ein Klientel umzuverteilen) zu überbrücken.

    Allerdings helfen Kommentare, wie z.B. die von Harro von Senger schon ein Stück weit.


    Horst Rumpf Diesseits der Belehrungswut

    Ist immer schön zu erfahren, dass man nicht der einzige war, der sich durch Schulunterricht verwirrt vorkam.


    Stardust von Neil Gaiman war Ok. Nichts spektakuläres, aber recht gut um es an einem regnerischen Nachmittag durchzulesen.

    Geändert von Ianus (25.10.2010 um 17:03 Uhr)

  16. #16
    Northanger Abbey (Jane Austen)

    Ihr Erstling sozusagen, auch wenn er glaube erst nach ihrem Tode erschienen ist. Trotz des relativen Alter jedoch keinesfalls unbeholfen oder dergleichen, ist sehr angenehm zu lesen, entlockte mir viele Schmunzler und es ist durch die Kürze sogar ziemlich frei von unnötigen Längen in denen Figur A Figur B aufsucht um darüber zu diskutieren ob man gemeinsam Figur C nun mit dem Zweispänner oder der großen Kutsche einen Besuch abstattet und ob es überhaupt gesellschaftlich tragbar ist an einem Regentag vorzusprechen, obgleich am Tage zuvor Figur D auf der Jagd einen Fasan geschossen hat und in drei Wochen zum Ball lädt, da Figur E kurz darauf einige Zeit in London verbringen wird. Öhm...ja. >__>"

    Wie gesagt, schön zu lesen, schön kurz und Happy Ending gibts gratis dazu !__!


    Mass Effect - Retribution (Drew Karpyshyn)

    Wie die vorherigen ME-Romane wusste das Buch gut zu unterhalten und hat auch wieder viele interessante Informationen und Details zum Spiele-Universum geliefert. Allerdings werde ich den Illusive Man wohl niemals wieder allzu ernst nehmen können, weil der in seiner ganzen Illusiveness viel zu arg breitgeschrieben wurde, wie viele Gedanken er sich doch um alles macht was ein normaler Mensch ja niemals auch nur in Erwägung ziehen würde und man es nur dem Illusive Man verdankt dass alles noch am Laufen ist und überhaupt. Es würde nicht wundern, wenn der Mann in meinem Modem sitzen würde und dort Tag und Nacht Bits und Bytes schaufelt damit ich Internet habe !__!
    Und er hat sicher auch das Klopapier erfunden!

    Wie dem auch sei, Buch ist durch, jetzt will ich bitte ME 3 °____°


    Aktuell plage ich mich mit den Global Trends 2025 für die Uni ab und hab Jane Austens Emma angefangen, und ich ziehe den Text über mögliche gesellschaftspolitische wie wirtschaftliche Zukunftsszenarien dem Roman sogar teilweise vor, weil diese Emma eine sehr nervige Sumpfkuh ist >__>"

  17. #17
    Bin gerade dabei, die Harry Potter Reihe noch mal durchzulesen. Mittlerweile bin ich beim letzten Drittel von Band Vier angekommen.
    obwohl ich die Bücher jahrelang nicht angerührt hatte, konnte ich bei Band 1-2 (die jetzt zum 7. bzw 6. Mal gelesen habe) stellenweise fast mitsprechen. Und beim ziemlich ramponierten Band drei ist mir aufgefallen, dass ich ihn schon seit über 10 Jahren besitze. Das Papier der Bücher hat inzwischen einen gelblichen Ton.
    Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht...o.Ô
    Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich bis auf die großen Spoiler gar nicht mehr genau weiß, was in Band 6 und 7 passiert. Das sind die einzigen Bücher der Reihe, die ich erst einmal gelesen habe.

  18. #18


    I'm doing it, because I'm cool.

    Und weil ich's für's Studium lesen muss. Ist aber ziemlich interessant und vergleichweise poetisch, muss ich zugeben. Ich freu mich auf die Nibelungen.

  19. #19

    So, gerade durchgelesen und ich finde es schonmal wesentlich besser geschrieben als die Percy Jackson Reihe, zumal die Story (wie schon bei The Red Pyramid) je nach Kapitel aus der Sicht eines der drei Protagonisten erzählt wird und sich auch allgemein mehr Zeit genommen wird die Story zu erzählen. Frage mich wie Rick Riordan es schafft zwei solch dicke Bücher innerhalb eines Jahres rauszubringen und das nächstes Jahr gleich nochmal zu tun (nämlich mit dem Sequel zu diesem Buch und zu The Red Pyramid)
    Für Fans von Fantasy und/oder griechischer Mythologie auf jeden Fall empfehlenswert, auch wenn letztere einige Enthüllungen leicht vorhersehen können.

  20. #20
    Zitat Zitat von drunken monkey Beitrag anzeigen
    Jasper Fforde: Lost in a Good Book
    Yeeeaaaah! \o/ Bin atm noch nicht sehr weit (~ Seite 100/370), aber es hat schon mal höchst genial angefangen, mit einem wahren Stakkato an Absurditäten, die ich so kaum einem anderen Schriftsteller zutrauen würde. XD Und auch wenn noch nicht wirklich Action aufkam, könnte es doch sein, dass er sich da imo verbessert hat. (Das hatte ich beim ersten ja kritisiert, entgegen allen anderen die ich kenne. ^^")
    Sieht jedenfalls so aus, als hätte ich – literarisch gesehen – einige sehr unterhaltsame Wochen vor mir!
    Jasper Fforde: The Well of Lost Plots
    Eigentlich kann man den obigen Absatz so ziemlich übernehmen. :D Nur, dass ich inzwischen fast fertig bin (Something Rotten ist für morgen schon eingepackt) und nun definitiv sagen kann, dass sich die Action-Szenen gebessert haben. ^^ Spitze sind sie zwar noch immer nicht, aber auch nicht mehr störend schlecht, sogar ziemlich solide eigentlich.
    Und ja, ansonsten einfach nur genial, absurd und genial absurd, mit den irrsten Einfällen zu Meta-Ebenen im Buch (keine Ahnung, wie man das nennen soll – "Breaking the Fourth Wall" wär's im Fernsehen) und generell auch allem anderen. Alleine der Running Gag bei den Mitarbeiterversammlungen (ums spoilerfrei auszudrücken)! XD Oder, eigentlich noch besser: Die Tatsache, dass in sämtlichen Büchern "misspell" konstant falsch geschrieben ist. XD Und es sogar einen Award für das "Most Widely Mispelt Word" gibt …
    Einziges Manko ist, dass Fforde anscheinend annimmt, man hat sämtliche existierenden (englischen) Bücher nicht nur gelesen, sondern auch auswendig gelernt, um die Anspielungen (oder, teils, sogar Teile der Geschichte) zu verstehen. ^^" OK, vielleicht nicht alle, aber alle von halbwegs bekannten Schriftstellern und das sind auch schon Tonnen …

    Geändert von drunken monkey (09.12.2010 um 20:59 Uhr)

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