Gestern in einem Zug durchgelesen:
Das Drehbuch zu Inglourious Basterds
Besser als der Film ^^
LG Mike
Gestern in einem Zug durchgelesen:
Das Drehbuch zu Inglourious Basterds
Besser als der Film ^^
LG Mike
Liebe <3
Was zum Kichern in der Straßenbahn.
--"Pass immer gut auf was du dir wünschst... es könnte nämlich in Erfüllung gehen."
Ich habe mir mal die Bücher zu der Serie "The Tribe" zugelegt. Sind auch heute angekommen. Keine Ahnung, wann genau ich die lesen werde, aber ich werde es definitiv in absehbarer Zeit noch machen, zumal ja leider nur noch in der Form die Story weitergeführt wird. Fand die Serie damals als Kind extrem spannend, auch wenn mich diese seltsam eingestreuten Pubertätsthemen immer etwas verwirrt hatten. Ich wollte doch Action, den Guardian und Zoot sehen!
Die Serie ist mittlerweile mehr Trash als alles andere (besonders die Kampfszenen), aber die Story ist irgendwie schon cool, auch heute noch.
Replay - Das zweite Spiel von Ken Grimwood. Das Buch ist bis jetzt (ca. die Hälfte) wirklich tollWenn es so weitergeht, kommt's unter meine Top 10
Inzwischen fertig gelesen:
Vaterland von Robert Harris.
Momentan im letzten Drittel von:
Wallanders erster Fall und andere Erzählungen von Henning Mankell.
Derzeit: Origin von Dan Brown.
Wieder mal ich ^^
Derzeit: Colorado Kid von Stephen King.
Die Jury von John Grisham und Ready Player One von Ernest Cline.
Ich mal wieder ^^:
Harry Potter und der Feuerkelch von JK Rowling.
Harry Potter und der Orden des Phönix von JK Rowling.
Die vergessene Welt von Arthur Conan Doyle.
Harry Potter und der Halbblutprinz von JK Rowling.
Tu es einfach und glaub daran von Thomas Brezina.
LG Mike
Geändert von Mike (04.09.2018 um 18:42 Uhr)
NSA (En-Es-A, nicht Änn-Äs-Äi ausgesprochen, es geht um das "Nationale Sicherheits-Amt") von Andreas Eschbach gelesen.
Die Prämisse: Babbage hat im 19. Jahrhundert seine analytische Maschine gebaut, und daher ist die Computertechnik wesentlich früher entstanden als in der realen Welt (was auf einer enzige Seite als Einführung abgehandelt wird). Die Geschichte spielt im Deutschland zur Zeit des Dritten Reiches/Zweiten Weltkriegs
Gehofft: Buch zum Thema Überwachungsstaat, bei dem man die Amis durch Nazis ersetzt hat, weil man denen ja so ziemlich alles Böse unterstellen darf, ohne dass sich dadurch irgendjemand angegriffen fühlt.
Befürchtet: Zweiter Weltkriegsroman, bei dem irgendwie das Thema Computerüberwachung eingebaut wurde.
Bekommen: Weder das eine, noch das andere. Das Thema dreht sich weniger um die Überwachung, als um das Privatleben der beiden Hauptcharaktere. Das NSA ist keine Nazi-NSA, sondern strahlt die Atmosphäre einer Hinterhof-Behörde aus, die hofft, dass man ihr nicht nächste Woche den Strom abdreht. Internet gibt es zwar, allerdings kein World Wide Web, das Ganze scheint sich eher auf Usenet-Niveau zu bewegen (wobei es möglich ist, dass Eschbach es auch einfach nur schlecht beschrieben hat, aber außer einem "Deutschen Forum" bzw. "Amerikanischen Forum" scheint es sowas wie Webseiten nicht zu geben).
Und ansosnsten scheint Eschbach einfach so ziemlich alles, was man mit dem Thema Computer verbinden kann, irgendwie untergebracht zu haben, ohne sich groß Gedanken zu machen, wozu eigentlich. Da stiehlt das NSA den Amerikanern mal eben die Pläne zum Thema Atomforschung, indem die Hauptcharaktere sie von einem Uni-Rechner in den USA herunterlanden. Dann hilft einer der Hauptcharaktere bei der Entwicklung einer KI, mit dem sich das Amt gleich mal selbst abschafft, weil die KI den Job deutlich besser macht als sie.
Mit dem dritten Reich hat das Buch auch nicht wirklich was zu tun. Das ist zwar das Setting, aber das hat auf die Handlung so wenig Auswirkungen, dass man das Buch vermutlich mit minimalen Änderungen genausogut im Wilden Westen oder auf einer Raumstation hätte ansiedeln können.
Außerdem bestärkt mich der Roman in meinem Verdacht, dass Eschbach von dem Programmierzeugs nicht so wirklich Ahnung hat. Nachdem ein Programmierer in "Ein König für Deutschland" wochenlang für ein Programm gebraucht hat, dass jeder Informatikstudent im ersten Semester in einer halben Stunde hinrotzen würde, und in der Out-Trilogie ein Programm, das Videos auf wiederkehrende Elemente untersucht, ein Meisterwerk der Hackerkunst darstellt, sind hier Programmierer etwa 99% der Zeit damit beschäftigt, SQL-Anfragen zu erstellen. Einmal lässt der weibliche Hauptcharakter auch einen Computer ein Passwort Bruteforcen.
Und die letzten hundert Seiten dienen anscheinend nur noch dazu, um dem weiblichen Hauptcharakter das Leben zur Hölle zu machen. Der männliche Hauptcharakter ist da schlauer und gibt sich lieber gleich die Kugel.
Zusammenfassung:
Nicht empfehlenswert.
Heute kam Sarah Kuttners neues Buch Kurt bei mir an und ich habe die ~250 Seiten auch direkt binnen 3h weggelesen. Empfehlenswert finde ich es definitiv, näheres folgt dann im Reading-Challenge-Thread - aber erst muss ich das Gelesene noch etwas Sacken lassen. Ich wusste grob, was kommt, aber das war doch noch einmal etwas härterer Tobak als ihre anderen Bücher.
Hab vor einigen Tagen, nachdem ich inzwischen "Das Jesus-Video" beendet habe mit der Fortsetzung "Der Jesus-Deal" von Andreas Eschbach angefangen.
Leider komme ich in letzter Zeit eher wenig dazu, was zu lesen. Wenn dann muss ich mich mit Büchern für mein Studium beschäftigen und dann fehlt mir die Lust abseits davon Unterhaltungsliteratur zu lesen...
LG,
Mike
Marlon James - Eine kurze Geschichte von sieben Morden
Das Buch habe ich anfangs dieses Jahres verschlungen. Die Geschichte ist - im Gegenteil dazu, was der Titel suggeriert - mit ihren knapp 900 Seiten alles andere als kurz. Der Roman dreht sich um Politik und Gewalt in Jamaika, zentrale Figur dabei ist Bob Marley, obwohl dieser nie namentlich erwähnt wird und lediglich als "der Sänger" im Buch auftritt. Um das Attentat auf Bob Marley spannt sich auch die gesamte Handlung und dabei muss man wirklich bei der Sache sein, so kommen im Roman über 75 Haupt- und Nebencharaktere vor, deren Schicksal allesamt miteinander verwoben ist. Der Zeitraum der Handlung umfasst die 1976er Jahre bis hin zu den Anfängen der 1990er. Grösstenteils spielt der Roman auf Jamaika, gegen Ende wird die Handlung dann aber nach New York verlegt. Von Toten, über CIA-Agenten, die einfachen Leute von der Strasse, Gangstern und Drogenbossen, Politikern, Schmugglern und Spionen kommen eine vielzahl an Charakteren zu Wort, deren Sprache von fünf verschiedenen Übersetzern ins Deutsche übertragen worden ist.
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Dan Simmons - Song of Kali
Habe erst im Nachhinein erfahren, dass diesem Buch fremdenfeindliche Tendenzen unterstellt wurden bzw. werden. Der Roman ist relativ kurz, ca. 270 Seiten, und wurde im Jahr 1985 von Dan Simmons geschrieben. Die Stadt Kalkutta als zentraler Ort der Handlung (vorher spielt die Geschichte kurz in den USA und auch gegen Schluss noch einmal), wird als absolut finsterer Moloch dargestellt, in dem nichts schön oder gut ist, sondern alles verdorben und schlecht. Ja, selbst die Bewohner dieser Stadt, sind den zwei Hauptfiguren (eigentlich drei, wenn man das kleine Töchterchen mitzählt) meist feindlich gesinnt. Ein indischer Dichter ist verschwunden und nach langen Jahren wieder augetaucht, hat ein neues Werk geschrieben. Ein Schriftsteller soll herausfinden, was es damit auf sich hat und dafür reist dieser mit seiner Familie nach Kalkutta. Auf der Suche nach diesem Dichter in den Strassen Kalkuttas werden sie von einem uralten Kali-Kult bedrängt und geraten immer tiefer in einen Strudel des Übernatürlichen und der Gewalt. Das Ende ist wirklich sehr gut gelungen und lässt mich als Leser einigermassen erschüttert oder doch zumindest aufgerüttelt zurück. Dieser Roman wird dem Genre Horror zugordnet und ich empfand deshalb die Darstellung der Verrohung in der Stadt nicht als stöhrend, sondern genau das machte die Athomsphäre aus: Keine Menschen oder irgendwelche Wesen bedrohen den Leser, sondern eben dieser Moloch. Leseempfehlung.
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Jeremy Robert Johnson - Entropy in Bloom
Ein mir bisher völlig unbekannter Autor. Habe ich aufgrund des Covers und der guten Rezensionen auf Amazon gekauft. Ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch umfasst auf 250 Seiten zwei Handvoll Kurzgeschichten und eine Novelle. Jede dieser Stories umfasst eine Aura der Finsternis, erforscht die finstersten Abgründe der Seele, manchmal erachtete ich die Stimmung gar als menschenfeindlich. Der Autor verarbeitet in diesen Kurzgeschichten wohl eine dunkle Vergangenheit, die kurzen Anekdoten am Ende des Buches erwähnen jedenfalls die suchtkranken Eltern des Autors. Noch selten habe ich solch finstere Geschichten gelesen, die eine Reihe an Genres umspannen und teilweise auch vermischen, wie Science-Fiction, Horror und Fantasy. Jede Geschichte enthält etwas Paranormales oder Übernatürliches. Die dunkle Athmosphäre zieht sich dabei durch alle Geschichten hindurch. Die enthaltene Novelle, The Sleep of Judges, ist dagegen etwas weniger düster und kommt eher St.-King-mässig daher, überzeugt aber dennoch durch ihre unheimliche Handlung und der sehr guten Skills des Autors, diese flüssig und atemlos zu schildern. Diese Kurzgeschichtensammlung hat mich sehr überzeugt.
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Ich lese gerade Junkie von William S. Burroughs. Angenehm kurz für ein oder zwei regnerische Wochenend-Tage. Erzählt sehr packend aus der Ich-Perspektive, wie der Erzähler seinen von Drogen geprägten Alltag erlebt. Wie er sich die Drogen beschafft, wie er an das Geld kommt, und mit wem er da verkehrt. Ist stark autobiographisch geprägt, der Autor war selbst bis zu seinem Tod Opiatabhängig.
Ich habe mit Fräulein Else endlich mal wieder was von Arthur Schnitzler gelesen ... und ja, war extrem eingängig! Vielleicht habe ich wegen dem unspektakulärem Namen zu wenig erwartet? ^^ Er passt aber schon ziemlich gut, denn man verfolgt über eine recht kurze Geschichte hinweg ausschließlich den inneren Monolog der jungen Titelfigur, die um 1900 herum mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Erwartungen konfrontiert wird. Das Tolle daran ist die komplexe, KOMPLEXE Innenwelt dieser Frau, die nicht nur gedanklich wild hin- und herspringt, sondern auch von einem Traum in die nächste Fantasie stolpert. Das Buch war für mich sehr faszinierend, aber auch düsterer und intensiver als die anderen Schnitzler-Sachen, die ich gelesen habe. Wenn man die Traumnovelle schon gelesen hat, eine gute zweite Empfehlung!
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Ich lese ja generell nicht mehr viel, aber nach Jahren war es mal wieder Zeit für klassische Fantasy. ^^
A Wizard of Earthsea von Ursula K Le Guin verdient diese Beschreibung zweifelsohne. Es ist vollkommen faszinierend, wie strukturell simpel und traditionell die Coming-of-Age-Geschichte des Magiers Ged einerseits ist, und wie sehr sie sich doch in tausend subtilen Wegen von dem absetzt, was man erwartet. Besonders sticht dabei heraus, wie ... nicht weiß (und nicht eurozentrisch) die Welt hin und wieder wirkt, und wie folkloristisch die Magie und die gesamte Fantasy gestaltet und beschrieben werden. Außerdem drängt es sich förmlich auf, das Buch als Allegorie oder Parabel zu lesen. Der Schreibstil ist ziemlich ruhig, egal wie viel oder wenig passiert, und beizeiten ein wenig eigen.
Ich werde mindestens irgendwann noch mal das zweite Buch der Reihe lesen.