Ts, langsam wird das hier ja zu einer One-Man-Show! XD (Nicht, dass ich's nicht gewohnt wäre …) Liest hier denn niemand mehr Bücher? :O Kein Wunder, dass die 16-Jährigen so drin sucken …
...
Ich hab momentan so wenig Zeit dazu, aber trotzdem hab ich in den letzten sechs Wochen Leviathan und Invisible von Paul Auster und endlich auch The Lost Symbol von Dan Brown gelesen.
Auster ist gut wie immer, auch wenn ich Leviathan im Vergleich zu Oracle Night, was ich davor, und Invisible, was ich danach gelesen habe, irgendwie schwächer fand. Invisible ist definitiv awesome hoch drei. Die Erzählstruktur ist purer Sex, vor allem die verschiedenen Perspektiven.
The Lost Symbol hat auch ordentlich Spaß gemacht. Wieder ein guter Dan Brown, der nicht viel abverlangt, aber unheimlich lustig zum Mitraten und Miträtseln ist, auch wenn Brown zum Ende mal wieder die Angels-&-Demons-Schiene fährt und irgendeinen hanebüchenen Bullshit von sich gibt, der wissenschaftlich vermutlich in der Theorie faßbar ist, aber einfach nur zum /facepalm bei mir führt. Hab’s trotzdem nicht bereut. Die Rätsel waren gut.
Mal sehen, als nächstes entweder Shadows of the Wind von Carlos Ruiz Zafon, oder Alle Herrlichkeit auf Erden (Love Is a Many Splendored Thing) von Han Suyin. Letzteres trotz meiner Abneigung gegenüber Übersetzungen auf Deutsch, ja~! Hab’s hier im publiken Bücherschrank gefunden und direkt eingesackt—da darf man ja nun nicht wählerisch sein.
Danke, dass ihr mich vor einem Vierfach-Post bewahrt habt! ;D
Zitat von drunken monkey
Jasper Fforde: First Among Sequels
Irgendwie haben mir die erwähnten beiden Freunde das Buch voll verdorben. XD Bin noch nicht besonders weit, und bisher war noch nichts eklatant Schlechtes – allerdings befürchte ich dauernd, dass es gleich soweit sein könnte, und kann null ins Buch eintauchen. x__X So lese ich einfach dahin, ohne wirklich was davon zu halten oder irgendwie mitzufiebern – ich hoffe, das ändert sich noch. <__< Egal ob's jetzt toll oder miserabel ist, am Ende würde ich gern zumindest irgendwas davon halten. XD
...
Meine Freunde sind Idioten, das Buch ist genauso genial wie der Vorgänger! :O Nachdem ich dann nach hundert Seiten doch noch richtig reingefunden habe, war's einfach wieder perfekte Unterhaltung.
Leider im Moment der letzte Thursday Next, aber Ende Februar kommt zum Glück schon One of Our Thursdays is Missing … ^^
Jedenfalls kann ich allen, die britischen Humor à la Douglas Adams, Terry Pratchett oder Monty Python mögen, Jasper Fforde nur allerwärmstenst empfehlen! Protip: Zu Weihnachten wem anderen schenken und dann ausborgen! :A
Jetzt fange ich gerade an: Terry Pratchett: Unseen Academicals
Naja, Terry Pratchett halt – da weiß man, was man zu erwarten hat. :D Bei den Zauberern gibt's zwar eigentlich noch die meisten Bücher, die mir nicht so besonders gefallen (von den Scheibenwelt-Romanen halt), aber ich denke nicht, dass der dazugehören wird. ^^
--
A human is a system for converting dust billions of years ago into dust billions of years from now via a roundabout process which involves checking email a lot.
Brandon Sanderson: The Stormlight Archives 01: Way of Kings
So nachdem ich " Mistborn" ( die Kinder des Nebels - grausiger dt titel), Elantris und Warbreaker ( Sturmklingen. wieder ein grausiger dt Titel) verschlungen habe musste ich mir natürlich das neuesete Buch aus Sandersons ( der übrigens die ehre hat das Rad der Zeit abschließen zu durfen) Feder, schnappen!
Also erstmal zum Buch selbst. Wahnsinn was das für ein ein Gigant ist. Ein riesiges Hardcoverbuch ( der Roman ist erst Ende August erschienen d.h kein Softcover) mit den man locker jemanden erschlagen kann. ( mehr als 1000 Seiten dick)
Das Buch wird von einem tollen Cover verziert und setzt die wirklich gute künstlerische gestaltung auch im inneren fort. Eine karte des Fantasy Welt, einleitende Kapitelziechnungen u.s.w schmücken das Buch.
Meiner Meinung nach das bisher schönste fantasy buch das sich im meinem besitz befindet.
So nun zum Buch slebst.
Mit " The Way of Kings" legt Sanderson einen Grundstein zu einer ( geplanten)Zehnteiligen Serie. Das was ich bisher lesen durfte wirkt wirklich episch. Wie man es von Sanderson gewohnt ist, gibt es wider ein neues Magiesystem das es deren benutzern ermöglicht einzigartige, gravitationsverweigernde und kraftsteigernde manörver auszufüren. Hier ein kleines Manko meinerseits, die bisherigen szenen in denen dieses "lashing" verwendet wurde, lesen sich ähnlich den kampf szenen aus Mistborn, da die Magiesysteme meiner Meinung nach sehr viel ähnlichkeit haben.
Zur Story kann ich noch nicht viel sagen, nur das die geschichte aus den blickwinkeln von vier vierschieden charakteren berschrieben wird.
Hier ein auszug von amazon der die Story erläutern sollte.
Bisher kann ich das Buch jedem empfehlen der epische geschichten mag und den mögliche mehrjährige wartezeiten nicht stören.
Ich lese gerade mal wieder Herren der Runen
Die Reihe hat mir sehr gut gefallen, leider sind nur die ersten drei Bücher der ersten Saga ins Deutsche übersetzt worden. Also lese ich die ersten drei Bücher, die im Deutschen auf 6 Bücher aufgeteilt wurden, wieso auhc immer, und werde mir den 4. Band auf Englisch bestellen.
Das wird mein erster Roman den ich auf Englisch lese, mal schauen wie ich mich da so schlage
--
„We don't make mistakes here, we just have happy accidents.“
Für unterwegs: Nach Langem wieder einmal "Der Untergang des Hauses Usher" begonnen. Ist ja nur kurz. Damit werde ich heute noch fertig. Danach werde ich, weils im selben Buch ist, noch "Die Morde in der Rue Morgue" lesen Die zwei Geschichten von Poe sind, mMn, einfach genial
Für Zuhause: Nach wie vor "Der Name der Rose". Bin, aufgrund von Zeitmangel am Wochenende, gar nicht weitergekommen.
Das Problem mit der Backlist habe ich auch, seit ich angefangen habe eine PDF-Bibliothek aufzubauen. Muss wohl mal einfach alles Katalogisieren.
...
Ah, danke dass du mich dran erinnerst – Mike and Psmith habe ich hier auch als PDF rumliegen. XD
Wobei die Chance, dass ich das so jeweils lese, gegen null tendiert. *kratz* Um eine Chance zu haben, müsste ich's wohl irgendwie ausgedruckt bekommen, und da könnte ich's mir dann praktisch gleich kaufen. <__<"
Mein Backlog ist aber in allen Medien recht überschaubar, auch wenn die Bücher meist noch am ehesten problematisch sind. Aber die atm 6 komplett ungelesenen Bücher sind wohl noch im Bereich des Vertretbaren …
Jerry Lembcke - The Spitting Image - Myth, Memory and the Legacy of Vietnam
Es ist recht pervers, wenn man das antiamerikanische Bild mit der Realität des Vietnamprotestes innerhalb der amerikanischen Gesellschaft und den amerikanischen Streitkräfte verglichen bekommt.
Herbst: Läuterung
Hab ich heute in meinen Freistunden fertig gelesen. Dritter Band der Herbst-Reihe von David Moody, spannend und fesselnd bis zum Schluss, wie die anderen Bücher. Kann ich jedem nur empfehlen.
Als nächsten ist jetzt Das Erbe der Elfen von Andrzej Sapkowski dran. Soll angeblich das erste Buch aus der Reihe der Witcher-Romane sein (Der letzte Wunsch und Das Schwert der Vorhersehung hab ich schon gelesen. Sind ja nicht wirklich Romane sondern Ansammlungen von Kurzgeschichten ...). Allerdings bin ich mir da nicht so sicher. Denn den Texten auf den Einbänden nach, müsste es ein anderes sein, allerdings steht das Buch auf jeder Internetseite ganz oben (auch in leserischer Reihenfolge). Also fange ich damit an. Bin schon richtig gespannt darauf.
The Monster Within - The Hidden Side of Motherhood
Sehr schönes Buch darüber, dass Frauen große Probleme haben, dass sie plötzlich die Mutterrolle im Mutter-••••-Matrone-Triumvirat ausfüllen sollen wo sie eigentlich Menschen sind. Trifft meinen Geschmack recht gut, seit ich Stendhal gelesen habe.
Peggy Reefes Sanday - Fraternity Gang Rape
Zuvor habe ich ein Buch über Vorbeugemaßnahmen gegen Vergewaltigung an Colleges gelesen und eine Erwähnung des Themas im ersten Band der Ghost-Serie gesehen. Beide waren nicht besonders einleuchten, da Hintergründe fehlten. Glücklicherweise fand ich Fraternity Gang Rape, dass die ganze Sache recht ausführlich beleuchtet...und auf eine riesige Lücke in dem Buch über Vorbeugemaßnahmen hinweist. Auf die Lücke deutete dann auch ein Buch über Manieren - es gibt anscheinend einen Mangel an formal anerkannten Hilfestellungen zur Selbstkonstruktion von Identität, was zu teilweise sehr groben Sitten führt.
So, endlich mal wieder ein Buch durchgelesen. Man kann The red pyramid eigentlich sehr mit Rick Riordans Percy Jackson Reihe vergleichen, nur das es hier um ägyptische statt nordische Mythologie geht.
Aufs Grundprinzip reduziert ist es sogar die selbe Art Story. Zwei Jugendliche erfahren, dass sie von einer ägyptischen Magierfamilie abstammen und müssen einen Gott daran hindern die Welt ins Chaos zu stürzen.
War aber wirklich interessant und wesentlich besser geschrieben als die ersten Percy Jackson-Bände. Allerdings läuft auch hier die Story innerhalb weniger Tage ab, wodurch es teils etwas unglaubwürdig wirkt wie stark die Charaktere innerhalb dieser Zeit werden.
Aber trotzdem kein schlechtes Buch und ich bin schon auf die Nachfolger gespannt.
Schon die zweite Kurzgeschichtensammlung von Neil Gaiman. Erwartungsgemäß gut. Sehr zu empfehlen, vor allem wenn man keine Zeit hat, längere Bücher zu lesen
The First Law Trilogy (Joe Abercrombie)
Ich kann mich nicht erinnern jemals so eine hoffnungslose, deprimierende und negative Buchreihe gelesen zu haben. .__. Damit will ich jetzt nicht sagen das die Bücher schlecht sind, im Gegenteil: Ich finde es eigentlich sehr interessant wie Abercrombie es schafft ne gewisse Dualität in seine Charaktere zu bringen und versucht ein paar der weitverbreiteten Klischees zu umgehen.
Bayaz wäre hierfür eigentlich mein Paradebeispiel. Zu Beginn glaubt man zwar hier hätte man wieder mal nen Gandalf Verschnitt, aber im Laufe der Geschichte wird einem klar das er doch ein ziemlich herzloser Bastard ist, der mehr an seinem eigenen Vorankommen interessiert ist und dabei kein Problem hat über Tausende von Leichen zu gehen.
Alle POV Charaktere versuchen in variierenden Graden sich und ihr Leben zu bessern, scheitern aber am Ende eigentlich alle indem sie in ihre alten Muster zurückfallen. Die Versuche kamen mir teilweise sehr halbherzig vor und zeigen für mich eher die negativen Seiten am Menschen (im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten in denen die Helden an ihren eigenen Fehlern wachsen und zu "besseren" Menschen werden).
Eigentlich ein sehr erfrischender Ansatz. Der Optimist in mir, der gerne Happy Ends hat, ist halt wenig begeistert davon. ^^'
Veronika Decides to Die (Paulo Coelho)
Bisher habe ich von Coelho nur "The Alchemist" gelesen und war davon sehr angetan. In einem Spontankauf hab ich mir dann diese schöne Geschichte zugelegt und wurde nicht enttäuscht. Eigentlich müsste ich mir irgendwo einen Zettel hinkleben auf dem steht: "Wenn Du Dein Leben mal wieder scheiße findest, lies das verdammte Buch!" Es ist ein sehr lebensbejahendes Stück Literatur, dass einem (oder mir zumindest) aufzeigt das das Leben so viel mehr zu bieten hat als den Alltagstrott in dem man sich nur allzu schnell verliert. Ich find es auch sehr interessant und mutig das Coelho seine eigenen Erfahrungen mit psychiatrischen Anstalten verarbeitet.
Das Einzige was mir ein wenig sauer aufgestoßen ist, ist die Mastrubationsszene in einen der späteren Kapitel. Hätte man für meinen Geschmack auch rauslassen können, aber wertet die Geschichte anfürsich auch nicht wirklich ab.
The First Law Trilogy (Joe Abercrombie)
Ich kann mich nicht erinnern jemals so eine hoffnungslose, deprimierende und negative Buchreihe gelesen zu haben. .__. Damit will ich jetzt nicht sagen das die Bücher schlecht sind, im Gegenteil: Ich finde es eigentlich sehr interessant wie Abercrombie es schafft ne gewisse Dualität in seine Charaktere zu bringen und versucht ein paar der weitverbreiteten Klischees zu umgehen.
Bayaz wäre hierfür eigentlich mein Paradebeispiel. Zu Beginn glaubt man zwar hier hätte man wieder mal nen Gandalf Verschnitt, aber im Laufe der Geschichte wird einem klar das er doch ein ziemlich herzloser Bastard ist, der mehr an seinem eigenen Vorankommen interessiert ist und dabei kein Problem hat über Tausende von Leichen zu gehen.
Alle POV Charaktere versuchen in variierenden Graden sich und ihr Leben zu bessern, scheitern aber am Ende eigentlich alle indem sie in ihre alten Muster zurückfallen. Die Versuche kamen mir teilweise sehr halbherzig vor und zeigen für mich eher die negativen Seiten am Menschen (im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten in denen die Helden an ihren eigenen Fehlern wachsen und zu "besseren" Menschen werden).
Eigentlich ein sehr erfrischender Ansatz. Der Optimist in mir, der gerne Happy Ends hat, ist halt wenig begeistert davon. ^^'
...
Hab jetzt letzte Woche auch mit der Reihe angefangen und den ersten Teil zur Hälfte durch. Mir gefällts bisher ganz gut, auch wenn es noch so viele unterschiedliche Handlungsstränge sind, dass ich noch nicht so recht weiß, in welche Richtung sich das alles entwickelt. Die Personen gefallen mir im Großen und Ganzen, weil sie irgendwie "normaler" sind. Keine strahlenden Helden, sondern Personen, die ihre eigenen kleinen Problemchen haben und damit klarkommen müssen. Bin mal gespannt, wie die nächsten Bücher werden und wohin sich das ganze entwickelt. Vor allem, da ich auch jemand bin, der eher auf Happy Ends steht. xD
boah ich freu mich so auf morgen. da erscheint endlich der 2 teil der king killer chronicles: The wise mans fear.
Man hab ich den ersten Teil verschlungen. " The name of the wind" ist meiner Meinung nach eines der besten Fantasy Bücher der letzten Jahre.
Hab das Buch schon vor Tagen vorbestellt, hoffentlich kommts noch diese Woche!
Killer Robots legality and ethnicity of autonomous weapons von Armin Krishnan
Netter Sachtext zu dem Thema.
...
In wie weit erschöpft sich das Buch über Technische Lösungen und Ideen?
Das Thema komuliert nämlich gut mit meinem Robotik-Studiengang und Interesse an der Rüstungsindustrie.
Eher weniger. Wenn du es als Forschungestext verwenden würdest, wären das erste und das zweite Kapitel Stichwortlieferanten für weitere Nachforschungen. Wenn du konkret zu behandelnde Probleme in der Programmierung suchst, solltest du eher Expertensysteme, genetische Alogrythme und Datamining-Geschichten nachlesen. Bzw Schwarmalogrythmen. Scheint der Vielversprechendste Bereich zu sein. Oder Lösungsvorschläge für das Framingproblem. Zum Thema physikalisches Design steht eigentlich nichts drinnen. Es werden nur einige der aktuellen Modelle erwähnt...wie der Bear..und witzigerweise auch die entscheidenden Probleme beim Einsatz von gepanzerten Exoskeletten.
Primär geht es um die Frage der Legalität, bzw um die vernünftige Eingrenzug der Nutzung automatisierter Waffen zwecks der Eindämmung von Konfliktentstehung...da durch Roboter die Opportunitätskosten von Krieg doch sehr rapide fallen. Man bedenke nur, dass man die einfach in Container verladen und weltweit versenden kann. Das ist wesentlich einfacher als vor Ort die Infrastruktur für eine Armee aufzustellen.