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  1. #1
    Zitat Zitat von Kalina Ann Beitrag anzeigen
    Danke für die Korrektur :3 . Aber sie gehört halt zur , das wollte ich ja damit nur ausdrücken ^^"

    Zitat Zitat von Kiru
    Man sollte für seinen eigenen Spaß die Gambits nicht zu gut einstellen
    Ja sicher muss man sich dafür Zeit nehmen, was ich nicht verstehe warum das von so vielen als Nachteil gesehen wird? Wenn in FF X ein größerer Endgegner kommt muss man endweder zu billigen Tricks (Summons z.B.) greifen oder man levelt erstmal fröhlich eine halbe Stunde in langweiligen Random Encounters. Was man FF X allerdings auch schwer ankreiden kann da das anno 2001 (leider) noch Standard war.

    Zitat Zitat von Enkidu
    Habe hier auch keine Vergleiche zur Weltliteratur aufgestellt.
    Das nicht, aber du hast FF VI und VII ins Spiel gebracht. Reicht doch . Und, ja, danach gab es keine Erweiterung der 'erzählerischen Möglichkeiten des Mediums'. Bis zu FF X.

  2. #2
    Zitat Zitat von Rina Beitrag anzeigen
    Ja sicher muss man sich dafür Zeit nehmen, was ich nicht verstehe warum das von so vielen als Nachteil gesehen wird? Wenn in FF X ein größerer Endgegner kommt muss man endweder zu billigen Tricks (Summons z.B.) greifen oder man levelt erstmal fröhlich eine halbe Stunde in langweiligen Random Encounters. Was man FF X allerdings auch schwer ankreiden kann da das anno 2001 (leider) noch Standard war.
    Zeit nehmen? Ich meinte damit wirklich nur, dass man sie nicht so einstellen sollte, dass alles von alleine passiert. Mir hat zum Beispielt der 4Stunden Kampf gegen Yiasmat schon ziemlich gefallen, weil ich da auch ziemlich viel selbst eingreifen musste *g. Wenn ich dran denk, dass man mit den richtigen Gambits aber auch einfach ein paar Stunden Tv gucken könnte...
    Bei normalen Gegnern ist das eigentlich das größere Problem, da so das Dungeons erforschen auch nicht wirklich Spaß macht... wenn man wenigstens noch auf X drücken müsste, wie in nem schönen Hack'n Slay. (Atb-Leiste beibehalten und sobald sie gefüllt ist auf X drücken... hätten die ganzen SoM Fans sicher dufte gefunden )

  3. #3
    Ich habe diese Diskussion verfolgt und finde es schön, dass es mal solche Arten von Diskussionen gibt, ohne dass sie schnell absterben. Ist in letzter Zeit ja immer weniger vorgekommen.

    Zitat Zitat
    Wenn ich storyfixiert wär, kauf ich mir Bücher. Denn in Büchern wird mir zu 100% das geboten, was ich erwarte: Eine mitreißende/spannende/dramatische/... Handlung. Völlig unabhängig davon, ob sich die Erwartung erfüllt oder nicht.
    Du beachtest nicht, dass man in Videospielen ähnlich wie in Filmen die Möglichkeit hat, die Story durch andere Aspekte gefühlvoller oder besser rüberkommen zu lassen. Die Musik und Atmosphäre allgemein hat hier einen großen Einfluss. Es ist viel schwerer, durchs bloße Schreiben etwas Derartiges aufzubauen. Und in Filmen ist es halt so, dass sie meistens nicht besonders lang sind, und folglich auch keine wirklich lange Geschichten erzählen können.

    Zitat Zitat
    Aber was hier teilweise für ein Handlungs-Fanatismus entbrannt ist, der immer dann sehr deutlich zum Vorschein kommt, wenn sich die Leute in Rage reden, ist schon beinahe enttäuschend. Leute, jetzt mal ernsthaft: Wie könnt ihr Maßstäbe aus der Literatur an eine Videospielserie ansetzen?
    Ich würde nicht sagen, dass man eine Story grundsetzlich nur in die Literatur einordnen kann.

    Zitat Zitat
    Das will mir nicht in den Kopf. Das sind Äpfel und Birnen, die sich nicht vergleichen lassen. Roman-Literatur besteht zu 100% aus Handlung, dementsprechend eindeutig gewichtet sich der Fokus des Machers eines Buches aka der Autor. Ein Entwicklerteam von Videospielen legt seinen Fokus von Spiel zu Spiel unterschiedlich: Mal auf Atmosphäre, mal auf die Kulisse, usw. Ein RPG wird nicht nur von der Handlung getragen, denn damit sie überhaupt wirken kann, müssen alle Faktoren, die damit in Verbindung stehen, stimmen: Szenerie, Kulisse, Atmosphäre, Ton, musikalische Untermalung, Graphik, Animation und und und. Bei vielen Diskussionsteilnehmern hier habe ich den Eindruck, daß sie mit völlig verqueren Erwartungen bzw. einer einseitigen Haltung ein RPG spielen...
    Vielleicht kennst du das Gefühl, dass dich eine Geschichte wirklich fasziniert hat, vielleicht nicht. Eine derartige Faszination, die über bloßen Zeitvertreib und Spaß hinaus geht und einem im Gedächtnis bleibt, lässt sich nicht durch ein gutes Kampfsystem oder Ähnliches erzeugen. Natürlich kann auch ein Roman eine Geschichte vermitteln und ist genau darauf spezialisiert, doch hat man als Autor eines Romans halt nicht die oben genannten Mittel, um mit Hilfe einer Geschichte Gefühle zu erzeugen.
    Die Geschichte (und Charaktere) sind das Zentrum, wenn es darum geht, Gefühle beim Spieler zu erzeugen. Es ist noch möglich, weitere Dinge darauf einwirken zu lassen.
    Natürlich spielen auch andere Aspekte eine gewichtige Rolle. Ein gutes Kampfsystem ist wichtig für ein Spiel, Minispiele können auch stundenlang Spaß machen und versteckte Schätze und Nebenquests tragen zum Spielspaß bei, doch können sie niemals eine gute Story ersetzen oder eine schlechte Story ausgleichen.

  4. #4
    Euren Antworten entnehme ich, das leider nicht das rübergekommen ist, was ich eigentlich sagen wollte. Vielleicht fahre ich ja besser mit der Strategie, daß ich erstmal meine zentralen Aussagen auf ein Minimum reduziere, von beischmückender Dramatik entbinde und das ganze auf euch wirken lasse. *lacht*

    Da auch Kollege Gestahl mich anfangs nicht ganz verstanden hat, hier ein Auszug unseres ICQ-Gesprächs, wie wir uns langsam an die zentralen Aussagen genähert haben, die ich hier zur Diskussion stellen wollte:

    Zitat Zitat
    Gestahl (10:31 PM) :
    und btw: wolfi und der squall-mensch da haben prinzipiell genau das angesprochen, weshalb auch ich dein argument schwachsinnig halte. du hast eindeutig zu viel zeit damit verbracht, das ff9 gameplay zu sezieren :-D
    Feldherr (10:34 PM) :
    welches argument? das die meisten rpgspieler zu storyfixiert sind?
    Gestahl (10:34 PM) :
    auch, aber vor allem auch, wer story will, soll doch bücher lesen^^
    Feldherr (10:35 PM) :
    das war nicht meine aussage. wer komplexe stories will, soll bücher lesen
    Gestahl (10:37 PM) :
    okay, ist aber immer noch nichts wirkliches. eine gute geschichte muss sich nicht über die komplexität dieser definieren, und umgekehrt stehen komplexe geschichten nicht automatisch für eine gute geschichte. gerade weil rpgs eine multimediale geschichte erzählen, bieten sie da mehr spielraum
    Gestahl (10:39 PM) :
    aber ich seh grad, hab mir deinen beitrag nochmal durchgelesen
    Feldherr (10:39 PM) :
    es ist vor allem deswegen nichts wirkliches, weil komplexität, anspruch, gefallen usw. vor allem mit dem alter zu tun haben. für einen 14-jährigen kann die story von holy magic century schon komplex oder anspruchsvoll sein
    Feldherr (10:39 PM) :
    und? ^^
    Gestahl (10:41 PM) :
    du trennst anscheinend die pure handlung vom rest, und gerade das ist wohl der falsche ansatz bei so einem medium. wobei die diskussion in dem thread wohl auch zuweilen in die gleiche richtung geht, ergo passt das wohl^^
    Feldherr (10:42 PM) :
    darauf wollte ich ja hinaus. es ist mir zuviel STORY ONLY und zu wenig das ganze drum herum, was zur story gehört. aber das hab ich eigentlich auch recht deutlich geschrieben ^^
    Gestahl (10:44 PM) :
    meh, ich komm grad nicht auf die richtige formulierung :-D
    Gestahl (10:46 PM) :
    die handlung ist zwar das, was letztlich ausdiskutiert wird, aber ich bezweifel, dass es soweit bei so einigen spielen komme würde, wenn der rest der präsentation nicht dazu beitragen würde. gerade musikalische untermalung trägt doch erst dazu bei, dass viele szenen so wirken, wie sie es tun. ... wenn du verstehst, auf was ich hinaus will?^^
    Feldherr (10:48 PM) :
    ja. aber um wie weit geht es zb in der diskussion um atmosphäre oder musikalische untermalung, die maßgeblich für die wirkung der handlung verantwortlich ist? die diskussion dort drinnen ähnelt eigentlich mehr der diskussion eines skripts
    Gestahl (10:52 PM) :
    ja, weil der rest unterbewusster wahrgenommen wird und zur verstärkung der geschichte dient, und damit seinen zweck erfüllt. es führt zu einer stärkeren emotionalen bindung an eine geschichte, wie sie in einem buch z.b. auf diese weise nicht möglich ist. somit wirken geschichter evtl besser, als wenn man sie objektiv betrachten würde oder in skriptform vorliegen hätte. aber objektiv über geschichten zu diskutieren geht am sinn vorbei, denn diese sollen ja schließlich emotionen ansprechen.
    Gestahl (10:53 PM) :
    und mir ist auch klar, denke ich, was dich an der sache stört. es wird auf schein-objektiv/faktische art über etwas diskutiert, mit dem jeder etwas anderes verbindet, u.a. eben durch die multimedialen bestandteile. aber wie willst das anders machen?^^
    Feldherr (10:56 PM) :
    ich poste unsere letzten paar zeilen einfach in den thread, wenn du willst :-D
    [...]
    Daraus ergeben sich zwei zentrale Aussagen meinerseits:

    1.) Meine persönliche Beobachtung hat eine Tendenz wahrgenommen, nämlich, das ein Großteil der RPG-Spieler stark handlungsbezogen orientiert ist (ob beim Spielen, Austauschen in Diskussionsforen, ...).

    2.) Thema Qualität der Handlung/Story an sich: Gegeben durch die Tatsache, daß die Zielgruppe der RPGs überdurchschnittlich aus der jüngeren Generation besteht, ist Komplexität und Anspruch einer Handlung schwer definierbar. Da die Altersspanne von unter 10 Jahren bis weit über 20 Jahren reicht, kann man gerade bei den jüngeren davon ausgehen, daß sie relativ wenig vergleichbare Erfahrungen sammeln konnten (sei es aus Büchern oder durch Videospiele). Insofern wird das Niveau von Handlungen/Geschichten/Stories aus RPGs aus der Sicht der Spieleentwickler absichtlich mittelmäßig gehalten, so daß es "verdauliche Kost" bleibt. Tja, jetzt fehlt nur noch die zentrale Aussage davon, die vielmehr eine Fragestellung meinerseits ist: Wie ist es möglich, daß objektiv betrachtet, durchschnittliche Stories zu "Geniestreichen" und "Meilensteinen" in den Olymp gehoben werden? Ist es häufig nicht "das ganze drum herum", was mit der Handlung in Verbindung steht, das eine gute Story ausmacht und genau diesem Part die eigentliche Ehre bzw. Vergötterung gebührt?

    @ Wolfie:

    Nah, du darfst das nicht falsch verstehen. Ich bin doch auch froh, wenn hitzige Diskussionen um irgendetwas entflammen. Bloß ist meine Beobachtung dabei, daß es inhaltlich überwiegend (ich schätze den Anteil auf ca. 80+%) um das Sezieren von Handlungsdetails, geschichtlichen Hintergrundinfos usw geht. Kaum jemand beschäftigt sich mit den restlichen Elementen, die ein RPG zu mindestens genau so großen Teilen ausmachen, wie die Handlung, bzw. wird darum lange nicht so heiß diskutiert. Oder habe ich in letzter Zeit bloß inbrünstige Diskussionen über die untermalende Musik, die Atmosphäre, die Kulisse, die Szenerie, die Inszenierung, usw. verpaßt? Davon geh ich erstmal nicht aus, denn dann müßte ich mit Blindheit geschlagen sein. Ist für mich eine enttäuschende Entwicklung, nichts weiter.

    Und ich weiß, daß du einer der großen Ausnahmen bist, die ein RPG stets ganzheitlich zu betrachten versuchen. Das schätze ich ungemein an deinem Diskussionsstil - nur, das wir das mal geklärt haben, damit Befürchtungen deinerseits in dieser Richtung nicht wieder vorkommen sollten. ;)

    Mein Eindruck ist eben, daß es hier seit mehreren Beiträgen fast nur noch darum geht, ein Script nach dem anderen zu vergleichen und zu sezieren. Was ich persönlich schade finde, da ein RPG weitaus mehr zu bieten hat.

    @ Squall Shur'tugal

    Doch, ich kenne das Gefühl nur zu gut, wenn einen eine Story richtig "packt". Doch häufig ist es nicht die pure Geschichte an sich, sondern das Ensemble, welches ich weiter oben mehrfach erwähnt habe. Selbst bei einem sehr reizvollen Kampfsystem (wie z.B. jenes von FF IX - hach, welch unerwartetes Beispiel!) bleibt für mich der Charme eines Spiels erhalten, der mich von Anfang an überzeugt und verzaubert hat. Nur um deinem Argument entegegenzuwirken, ich wäre durch meine spieltechnische Neigung betriebsblind bzw. emotionsärmer geworden, was andere wichtige Aspekte eines RPGs betrifft (wie eben die Story). Achja, die Handlung von FF IX an sich fand ich übrigens auch nicht soooo~o berauschend.

    @ Thema Bücher:

    Wieso beschränkt ihr euch eigentlich nur auf Fantasy-Romane? In Frage kommen doch Romane aller Art, solange zwischenmenschliche Beziehungen, Schicksalsschläge und deren Folgen sowie Charakterentwicklung im Mittelpunkt stehen, wie in den meisten Handlungen der RPGs. Der Rest (sprich der Rahmen der Handlung) ist doch austauschbar. Und ich muß Liferipper da leider zustimmen, das ihr definitiv die falschen Bücher lest, wenn ihr der Meinung seid, daß eine RPG-Story ein Buch locker toppt. FF VII als Romanfassung ist in meinem Augen beispielsweise stinklangweilig...
    Geändert von The Wargod (27.06.2008 um 00:57 Uhr)

  5. #5
    Jetzt, da ich dich besser verstehe, muss ich sagen, dass deine Kritik bzw. Anfechtung durchaus berechtigt ist. Wie ich in meinem letzten Post erwähnt habe, ist es auch meine Meinung, dass andere Einflüsse ziemlich schwer wiegen.

    Zwar wird hier meistens von "Story" gesprochen, doch ich denke, dass sich viele der Diskussionsbeteiligten darüber im Klaren sind, dass das Rüberkommen der Story auch von vielen Dingen abhängig sind. Dennoch könnte man "Story" auch als eine Art Überbegriff für die emotionalen Einflüsse des Spiels auf den Spieler nennen. Ich denke aber auch, dass das zu tun bedeutet, dass man andere Aspekte in den Hintergrund schiebt. Von daher stimme ich mit dir überein, dass Musik und andere Dinge so erhebliche Einflüsse haben, dass man sie nicht vernachlässigen sollte.

    Ich wollte übrigens auch nicht andeuten, dass du, wie du es ausgedrückt hast, "emotionsärmer" wärest, aber das erübrigt sich ja auch jetzt, da ich weiß, was du meinst.
    Zu deinem Kommentar zur Story von Final Fantasy IX: In meinen Augen ist es schwer, eine Geschichte eines Spieles, dass zum Beispiel im Falle von Final Fantasy sehr stark von Nobuo Uematsus Musik verstärkt/geprägt wird, allein zu bewerten. Natürlich kann man sich die Grundidee anschauen, sich über die Erzählweise streiten und den Umfang oder die Ausführung betrachten - letztendlich wird man doch ein wenig von anderen Einflüssen manipuliert, oder eben von dem Gedanken, diese Einflüsse nicht zu beachten, in die andere Richtung gezogen.

    Auch ich mag das Kampfsystem von Final Fantasy IX. Besonders jetzt, wo ich die Extrem-Spielweise (mit Level 1) austeste, wird man sich den strategischen Möglichkeit stärker bewusst als zuvor. Ein kleines Kontra an dem Kampfsystem ist die recht langsame Kampfgeschwindigkeit und das unglaublich schwere Fliehen (ohne "Und Tschüss..."). Aber das ist ja jetzt hier nicht das Theme.


    Um nochmal auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen:
    Meiner Meinung nach ist die Geschichte (+andere Einflüsse) von Final Fantasy X um einiges besser, als bei Final Fantasy XII. Dieser Teil war für mich eine wirkliche Enttäuschung. Ich sehe dafür zwei oder vielleicht drei Gründe:
    - Der neue Komponist ist zwar überdurchschnittlich gut, aber er kommt bei Weitem nicht an das musikalische und emotionale Niveau von Nobuo Uematsu ran. Es gibt einige recht gute Tracks im Spiel. Früher gab es fast durchgehend wirklich gute Tracks.
    - Es gibt viel zu wenig Cutscenes. Außerdem sind alle Charaktere sehr oberflächlich in Szenen, wo man mehr erwartet. Wenn ich mich recht erinnere, wird einmal in einer Sidequest von Seiten des Teams gesprochen. Selbst als Gilgemesh etwas gesagt hat, brachten Vaan & Co. kein Wort über die Lippen. In keinem optionalen NPC-Gespräch sagt auch nur ein Charakter etwas.
    - Die Story ist mir ein bisschen zu politisch und birgt weder unvorhersehbare Wendungen, noch emotionale Momente. Anders als in allen Final Fantasys seit Teil 4.

    Aber auch das Niveau von Final Fantasy X' Geschichte ist niedriger, als es in den Teilen VI-IX war. Enkidu hat da schon einige Punkte genannt. Das Positivste an der Geschichte ist für mich der Erzählermodus von Tidus, der Einblicke in seine Gefühle und Situation ermöglicht, und das Tragische an der Geschichte. Dennoch hätten diese Dinge weiter ausgearbeitet werden können, zum Beispiel in storyerweiternden Sidequests, wie es sie seit Teil 6 oft gab.
    Dennoch hat Final Fantasy X durch eindeutig bessere Charaktere und epischer Musik von Nobuo Uematsu und der mMn besseren Story FFXII einiges voraus.

    Zum KS von FFXII: Ich bin ganz ehrlich und sage, dass mir das Kämpfen großteils Spaß gemacht hat. Trotzdem hemmt das neue KS ein wenig die sonst FFtypische Atmosphäre. Manchmal bestehen Kämpfe auch nur aus stupiden Draufkloppen wie im Falle von Yiasmat oder Deus-Drache. Die Gambits sind eine entlastende Erfindung, haben jedoch auch einen Nachteil: Der Spieler wird zur Passivität angeregt. Deshalb habe ich für meinen Gruppenführer bsi auf Ausnahmen keine Gambits aktiviert; in Bosskämpfen gar nicht.

  6. #6
    Zitat Zitat von Minstrel
    Ist es häufig nicht "das ganze drum herum", was mit der Handlung in Verbindung steht, das eine gute Story ausmacht und genau diesem Part die eigentliche Ehre bzw. Vergötterung gebührt?
    Da gebe ich dir recht, diese Dinge werden in der allgemeinen Debatte nicht genügend berücksichtigt, und erhalten auch sonst nicht die verdiente Aufmerksamkeit.

    Aber wie stellst du die eine Diskussion über die Welt, oder das Setting oder den Soundtrack vor?
    Oder das nur eine solche bestimmte Stärke eines Teiles gewürdigt wird?

    Im Gegensatz zu einer Story ist dieses "drumherum" schwerer greifbar. Aus dem einfachen Grund, weil es drumherum ist.
    Die Story ist im Endeffekt der Kern, um den sich alles dreht.

    Bei einer Story kann man auch ganz konkret sagen, welche Wendung oder welcher Verlauf einen enttäuscht hat, und wieviel Dramatik er zu erzeugen in der Lage war. Der Verlauf lässt sich mehr oder weniger gut mit dem anderer Teile vergleichen, weil es ein Gebilde ist, das einen insgesamt entweder überzeugen kann, oder nicht, oder zumindest mehr als das eines anderen Teiles.

    Eine Story ist ein Geflecht aus Handlungsabläufen. Alles, was daneben existiert, ist klar voneinander abgegrenzt.
    Diese Dinge bilden kein Geflecht. Manche Schauplätze sind besser gelungen als andere, manche Stücke sind schöner und passender geworden als manch anderes, bei einigen Stellen kommt die Atmosphäre eher rüber als an anderen. Insgesamt sind sie alle sehr unterschiedlich.
    Bei FFIX lässt sich zwar ein gewisser Baustil in der Grotte von Gizarmaluke erkennen, der sich auch in Burmecia widerfindet, im Hintergrund erklingt Freyas Theme, das von seinem Klang Pate für den gesamten Storyabschnitt steht, aber es erstreckt sich eben nicht über das gesamte Spiel, und auch nicht alle Teile sind so detailreich gestaltet worden.

    Damit sich irgendein Vergleich herstellen lässt, der Grundlage für die meisten Diskussionen ist, muss man oberflächlicher werden.
    Wie kann man das erreichen? Soll die spannende Frage etwa sein, dass die Städte in FFX einfach nicht bunt genug gewesen sind, um dieses exotische Element zu betonen, dagegen FFIX dieses Fantasyfeeling richtig gut vermitteln konnte?

    Sicher kann man auch auf dieser Ebene argumentieren, aber es gibt wenig dazu zu sagen.
    Man kann entweder sagen, dass es stimmt, oder das es nicht stimmt, oder die ultimative, alles in seiner Existenz begründende Antwort geben, dass die Geschmäcker verschieden sind.
    Hier kann man nicht konkrete Schwachpunkte nennen, die alles andere beeinflusst haben. Hier gibt es keine brüchige Säule, die das ganze Gebäude einstürzen lässt. In aller Regel stört man sich beim Spielen nicht daran, wenn ein Lied im Soundtrack nicht so gut gelungen ist. Man denkt sich, dass es einem nicht so gut gefällt, und erfreut sich dafür umso mehr an denen, die einem besser gefallen.

    Man könnte "differenziert" nur innerhalb eines Teiles argumentieren, und auch hier gibt es wenige Grundlagen, auf denen sich eine Diskussion führen lassen könnte, weil es von geringer Brisanz ist, ob Balfonheim nun schöner ist als Bhujerba, und entsprechend gering ist die Leidenschaft der Diskussionsteilnehmer.
    Die Story ist im Grunde das einzige, dass in seiner Gesamtheit wahrgenommen wird, und die Massen spaltet.

    Wenn du (oder irgendwer sonst hier) anderer Meinung bist, dann beweis mir das Gegenteil, und bring eine Diskussion ins Rollen, die einen anderen Schwerpunkt hat als die Story.
    Das Kampf- oder Abiliysystem würde allerdings nicht zählen, da darüber erwiesenermaßen oft genug diskutiert wurde.

    Ich hätte natürlich nichts dagegen, selbst einen Versuch zu starten, aber ich habe tatsächlich keine Idee, wie man diesen Gedanken umsetzen könnte.

  7. #7
    Zitat Zitat von Kiru
    Bei normalen Gegnern ist das eigentlich das größere Problem, da so das Dungeons erforschen auch nicht wirklich Spaß macht...
    Inwiefern? Wenn man nicht unbedingt kämpfen oder leveln will kann man die Gegner doch auch einfach links liegen lassen, analog zum Flüchten (oder Vermeiden mittels Item, welches man aber selten früh bekommt) aus Random Encounters in früheren FFs (aber flüchten fühlt sich immer so x__x an... )

    Viel mehr Spaß daran dunkle Kellergewölbe zu erforschen hatte ich zumindest noch nie. Im Gegenteil, die Maps sind alle sehr gut ausgearbeitet, auch wenn das eine oder andere auflockernde Element fehlt ("Rätsel" z.B. - bestes Beispiel wo man dieser Fata Morgana folgen musste und dann eine Bestia beschwören, sowas gibt es zu selten und das vielzitierte "auf der Durchreise"-Gefühl kommt zu häufig auf, wobei man sich ja relativ häufig auch wahlweise beamen oder eines der Flugschiffe nutzen kann) .
    Zitat Zitat von Kiru
    wenn man wenigstens noch auf X drücken müsste, wie in nem schönen Hack'n Slay. (Atb-Leiste beibehalten und sobald sie gefüllt ist auf X drücken... hätten die ganzen SoM Fans sicher dufte gefunden )
    Nimm einen zweiten DualShock2 in die Hand und drück X °

    Aber ja, der Echtzeitanteil an den Kämpfen hält sich noch in Grenzen, man kann nicht flüchten wenn man gelockt ist und das Ausweichen hängt alleine von Statuswerten ab (in SoM kann man einen Schritt zurück machen, was hier eben nicht so funktioniert). Ich befürchte aber das Gejammer wäre dann noch größer - so hat man die Möglichkeit das KS auch "klassisch" zu nutzen und SE kann die zusätzliche Zeit nutzen um mit Echtzeitkampfsystemen zu experimentieren und diese auch hochwertig und anspruchsvoll zu machen (u.a. in FF XIII VS)

    Zitat Zitat von The Minstrel
    1.) Meine persönliche Beobachtung hat eine Tendenz wahrgenommen, nämlich, das ein Großteil der RPG-Spieler stark handlungsbezogen orientiert ist (ob beim Spielen, Austauschen in Diskussionsforen, ...).
    Das ist der Sinn eines RPGs ^^" . Was wäre es ohne "Roles", ohne Figuren die an der Handlung teilnehmen und somit eine Rolle spielen.
    Zitat Zitat von The Minstrel
    Oder habe ich in letzter Zeit bloß inbrünstige Diskussionen über die untermalende Musik, die Atmosphäre, die Kulisse, die Szenerie, die Inszenierung, usw. verpaßt?
    Nö, nicht verpasst. Könnte FF X aber auch in ein zu gutes Licht rücken und das wollen wir nicht " . Ausserdem wird das sehr sehr schnell zu subjektiv, wie ich anhand eines Beispiels nun mal zeigen werden ^^ :

    Zitat Zitat von Squall Shur'tugal
    - Der neue Komponist ist zwar überdurchschnittlich gut, aber er kommt bei Weitem nicht an das musikalische und emotionale Niveau von Nobuo Uematsu ran. Es gibt einige recht gute Tracks im Spiel. Früher gab es fast durchgehend wirklich gute Tracks.
    []"Ist doch Mist, deine Aussage. Uematsu hat sich seit 10 Jahren nicht mehr steigern können. Nicht umsonst setzte SE bei FF X auf mehrere Komponisten. Sakimoto (FF XII) ist auch schon wesentlich länger für FF Kompositionen dabei, nämlich seit Final Fantasy Tactics. Und auch bei allen anderen Ivalice Alliance Titeln hat er seine fähigen Hände im Spiel. Das einzige was man Uematsu noch zu Gute halten muss ist dass er für viele das FF Gefühl geprägt hat - nicht zu Unrecht haben es ein, zwei seiner Melodien auch noch in FF XII Verwendung gefunden."[/]

    Nur mache ich solche Vergleiche nicht wenn es nicht unbedingt erforderlich ist ^^ . Uematsu ist Uematsu und Sakimoto ist Sakimoto. Sakimoto passt perfekt zu FF XII und Uematsu macht halt sowas wie Blue Dragon

    Zitat Zitat von Diomedes
    Das Kampf- oder Abiliysystem würde allerdings nicht zählen, da darüber erwiesenermaßen oft genug diskutiert wurde.
    Blitzball zählt auch nicht oder?

    Finde das Kampfsystem aber in allen FFs gut. Nur die Kämpfe nicht immer

  8. #8
    Zitat Zitat von Rina
    Sakimoto passt perfekt zu FF XII
    Naja... hätte vielleicht perfekt gepasst, wenn ein paar Stücke nicht so derb langweilig ausgefallen wären.
    Ostwüste, Sandsee, Golmore, Sohen, Bhujerba,...
    Die Musik passt zwar immer zu den Orten, aber richtig Pepp hat sie nicht, und wird manchmal zu schnell eintönig.
    Nicht dass Uematsus Stücke immer aufregende Ohrwürmer gewesen wären, aber an mancher Stelle hab ich ihn doch vermisst.

    Was Uematsu allerdings kaum besser hätte hinkriegen können, waren die Battle Themes.

    Zitat Zitat
    Blitzball zählt auch nicht oder?
    Hm... nein, nicht mehr. Aber von der Tendenz schon in Ordnung.
    Falls du das aber nochmal aufgreifen willst, kann ich dir jetzt schon versichern, dass du mich nicht überzeugen wirst.

  9. #9
    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Naja... hätte vielleicht perfekt gepasst, wenn ein paar Stücke nicht so derb langweilig ausgefallen wären.
    Ostwüste, Sandsee, Golmore, Sohen, Bhujerba,...
    Also vor allem die in den Fields fand ich immer sehr sehr passend. Im Gegensatz zu dem einen oder anderen Event oder der einen oder andere Stadt. Wirkte manchmal ein bisschen lieblos und zu... dezent. So richtige "Ohrwürmer" fehlen da halt, da muss ich dir zustimmen und das zieht sich durch die meisten Werke Sakimotos. Sehe ich aber nicht zwingend als Nachteil.

    Zitat Zitat von Diomedes
    Falls du das aber nochmal aufgreifen willst, kann ich dir jetzt schon versichern, dass du mich nicht überzeugen wirst.
    Naja, ich find es einfach wichtig für die Welt Spira. In Zanarkand wurde Blitzball gespielt, in Spira wird es gespielt. Das gehört zu einer höher entwickelten Kultur einfach dazu. Die einzelnen Städte und Völker haben Blitzballmannschaften. Und noch viel wichtiger, man kann auch selbst daran teilnehmen. Ohne Blitzball würde irgendwas fehlen. Soweit, so überzeugend !
    Geändert von Rina (28.06.2008 um 23:05 Uhr)

  10. #10

    Kalina Ann Gast
    Ich z.B. kann mich an kein einziges Lied mehr aus FF XII erinnern. Würde man mir eins vorspielen könnt ich mich wahrscheinlich nicht mehr daran erinnern und es mit FF XII in Zusammenhang bringen....obwohl ich kann mich schwach an das Lied aus der Stadt am Anfang erinnern, da wo Vaan und Penelo wohnen.

  11. #11
    Die besten Lieder aus ff12 waren tatsächlich die des Openings und die des Endings.. tja^^

    Ich mag den Komponisten eh nicht so wirklich. Wie nun schon oft erwähnt, es bleibt einfach nix hängen. Die Musik plätschert so vor sich hin... das geht besser. (natürlich aber auch schlechter )

    Nicht, dass ich da Uematsu soooo viel besser fand... aber von ihm gibts wenigstens ein paar richtig tolle Lieder pro Teil. (und seien es nur 2-3^^)

  12. #12
    ~A wild Cactuar appears, willing to defend FF12 yet again!~

    Ich kann eigentlich auch nur sagen, dass mir Sakimotos Soundtrack in FF12 sehr gut gefallen hat.
    Es passt einfach enorm zu dem Setting und dieses hat meiner Meinung nach tatsächlich nicht allzuviel Platz für Nobuo Uematus doch eher verspielten Musikstil. Viele Stücke von Sakimoto strahlen für mich eine gewisse Eleganz bzw. Majestätik aus, die ich selten bei Uematsus Stücken "gefühlt" habe.
    Das gewaltige Esper Battle-Theme, das erhabene Theme of the Empire oder das mystisch-majestätisch klingende "To the place of the gods"...
    Ohrwürmer sind das natürlich nicht unbedingt, aber das müssen die meisten Tracks auch nicht sein um auf mich sehr ausdrucksstark zu wirken. Es passt einfach zu Ivalice, den Charakteren und dem gesamten Setting wie die Faust aufs Auge.

    Ob nun Sakimoto besser ist als Uematsu vermag ich natürlich nicht zu sagen, dafür sind beide doch zu unterschiedlich. Und gerade nach Lost Odyssey blicke ich mal wieder mit großer Vorfreude auf Letzteren, da es dort einige wirklich unglaublich emotionale Stücke zu hören gab. ;_;

  13. #13
    Zitat Zitat von The Judge Beitrag anzeigen
    Ich kann eigentlich auch nur sagen, dass mir Sakimotos Soundtrack in FF12 sehr gut gefallen hat.
    Es passt einfach enorm zu dem Setting und dieses hat meiner Meinung nach tatsächlich nicht allzuviel Platz für Nobuo Uematus doch eher verspielten Musikstil. Viele Stücke von Sakimoto strahlen für mich eine gewisse Eleganz bzw. Majestätik aus, die ich selten bei Uematsus Stücken "gefühlt" habe.
    Jo, wobei ich mit Sakimoto auch immer ein wenig was militärisches oder an Märsche erinnerndes verbinde. Und das passt zu Ivalice mit seinen Rittern und Reichen einfach wie die Faust aufs Auge

    Ich könnte mir andersherum aber auch nicht vorstellen. dass Sakimoto in irgendeiner weise zu FFX gepasst hätte, um es auch mal soherum zu sehen.
    Zitat Zitat
    Das gewaltige Esper Battle-Theme, das erhabene Theme of the Empire oder das mystisch-majestätisch klingende "To the place of the gods"...
    Ohrwürmer sind das natürlich nicht unbedingt, aber das müssen die meisten Tracks auch nicht sein um auf mich sehr ausdrucksstark zu wirken. Es passt einfach zu Ivalice, den Charakteren und dem gesamten Setting wie die Faust aufs Auge.
    Kiru scheint ein ziemlich schlechtes Gedächtnis zu haben, denn alleine bei deiner Erwähnung dieser Titel habe ich die Melodien sofort wieder im Kopf *g*

    "The Salikawood" find ich übrigens wunderbar entspannend und dennoch mystisch ^^ Und in "The Golmore Jungle" finden sich so viele Facetten, da merkt man doch dass da einer wirklich Ahnung vom Fach hatte: stellenweise ist es fast unheimlich, dann wieder abenteuerlich, bedrohlich, und dann kommt da dieser kurze Moment des Verschnaufens, wo es ganz ruhig wird und man die Glocken im Hintergrund hören kann ...

    Über Uematsus Musik habe ich nur selten so nachgedacht bzw. sie mir so genau angehört. Er ist eher der Mann für eingängige, unvergessliche Ohrwürmer. Aber wenn es um Atmosphäre geht, hat Sakimoto imho die Nase vorn.
    BD BFM BoF BoFII BoFIII BoFIV BoFV DQ DQII ES FF FFII FFIII FFIV FFV FFVI FFVII FFVIII FFIX FFX FFXI FFMQ FFTA2 GS G GII GIII GX HMC
    IoG JC KH LAL LO SG SD SD2 SD3 SD4 LoM SSD SDDS HoM SB SO SO2 SO3 S SII T ToP ToD ToE ToF VS WA WA2 WA3 WA4 XG XSI XSII

  14. #14
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Kiru scheint ein ziemlich schlechtes Gedächtnis zu haben, denn alleine bei deiner Erwähnung dieser Titel habe ich die Melodien sofort wieder im Kopf *g*
    Ich erinnere mich doch an etwas... nämlich diesen tollen Soundfehler in der Henna-Mine.
    Dieses komische piepsen war echt grausam, vor allem, weil man da nun mal am besten trainieren konnte.
    Ne, aber ansonsten, sorry... da blieb wirklich nix hängen^^ Ich fand den OST eben komplett mittelmäßig. Am besten haben mir noch die OST's von z.B. den Gust-Spielen gefallen. Die Wild-Arms Teile haben auch oft sehr gute Lieder. Bei Animes mag ich z.B. die von Noir, .hack//sign, Wolfs Rain aber auch Full Metal Panic!...
    Final Fantasy war, musikalisch gesehen, noch nie was besonders gutes in meinen Augen. Lediglich einzelne Stücke sind wirklich überragend. (Terra's Theme in ff6 z.B. ... ich hoffe das war ihr Theme, was auf der Oberwelt etc. gespielt wurde^^)
    Die Dungeon-Themes waren bisher noch immer relativ langweilig. Gerade in ff12 hätte man hier ein wenig mehr "Pep" reinbringen sollen, schließlich sehen die Kämpfe ja sogar nach Echtzeit aus. Der Rest bei den großen Events hat die Stimmung gut herübergebracht, die Boss-Themen fand ich nun aber ehrlich gesagt komplett 0815. Eventuell muss ich da noch einmal genauer hinhören, wenn die angeblich so toll waren.
    Andererseits glaub ich kaum, dass sie an die teilweise so genialen Stücke aus den Gust-Spielen rankommen.^^

  15. #15
    Da geb ich dir mal recht: Der OST von FF-XII war wirklich nicht besonders berauschend. Naja, Uematsu > Hitoshi Sakimoto, dass ist klar. Ist euch btw. schon mal aufgefallen, wie ähnlich sich der Odin Sphere OST und der von Final Fantasy XII ähneln? Sakimoto ist sooooo leicht zu erkennen...
    Von der Final Fantasy Reihe hat Final Fantasy VII imo den lebendigsten, besten Soundtrack. Nicht nur Battle-/Boss-Themes bleiben einem im Gedächtnis, auch einfach Dungeon-/Stadt-Themes machen bleibenden Eindruch.

    Bezüglich dem GUST-Soundteam kann ich mich Kiru nur anschließen. Die OSTs der Atelier Iris-Reihe sind meine absoluten Favoriten ^^

  16. #16
    Zitat Zitat von vb-king Beitrag anzeigen
    Naja, Uematsu > Hitoshi Sakimoto, dass ist klar.
    So klar ist das nicht. Ich sehe es heute eher andersherum.
    Zitat Zitat
    Ist euch btw. schon mal aufgefallen, wie ähnlich sich der Odin Sphere OST und der von Final Fantasy XII ähneln? Sakimoto ist sooooo leicht zu erkennen...
    Oh mann. Erstens ist doch nichts dabei, wenn man einen bestimmten Stil heraushören kann, und zweitens kann sich Uematsu davon auch absolut nicht freisprechen. Manchmal scheint er sich regelrecht zu wiederholen. In Blue Dragon hören sich manche Lieder verdächtig ähnlich wie Stücke unter anderem aus Chrono Trigger an, nur eben viel schlechter.
    Zitat Zitat
    Von der Final Fantasy Reihe hat Final Fantasy VII imo den lebendigsten, besten Soundtrack. Nicht nur Battle-/Boss-Themes bleiben einem im Gedächtnis, auch einfach Dungeon-/Stadt-Themes machen bleibenden Eindruch.
    Ich denke, mir hat bis jetzt FFVI am besten gefallen, aber FFVII und VIII kommen direkt dahinter. Damals hatte der Herr Uematsu eben noch kein Burnout-Syndrom

  17. #17
    Zitat Zitat von Enkidu
    Oh mann. Erstens ist doch nichts dabei, wenn man einen bestimmten Stil heraushören kann, und zweitens kann sich Uematsu davon auch absolut nicht freisprechen.
    Gut, aber wenn vb-king den Uematsu Stil mag ist das doch für ihn eher was positives.
    Zitat Zitat von Enkidu
    In Blue Dragon hören sich manche Lieder verdächtig ähnlich wie Stücke unter anderem aus Chrono Trigger an, nur eben viel schlechter.
    Ja richtig, den CT Soundtrack hat er ja auch verhunzt nachdem Mitsuda erkrankt war. Falls die Geschichte so stimmt
    Zitat Zitat von Enkidu
    Aus diesem Grund bin ich ja auch so gespannt, was Hamauzu mit FFXIII machen wird. Er hat das Zeug zu was ganz großem, bestimmt, und in FFX war er nicht schlechter als Uematsu. Aber so gut die Musik unter anderem in Unlimited Saga auch war, vom Hocker reißen tut das noch nicht. Beim letzten Mal hatte er Unterstützung von zwei namhaften Composern, jetzt muss ers alleine hinbekommen.
    Ja. Vor allem Hamauzus Vielseitigkeit muss man noch anzweifeln. In den Saga Titeln ist er auch nur daran "gescheitert" dass eben Ito dieser Serie seinen Stempel aufdrücken konnte und diesem Erbe konnte er dort (noch) nicht wirklich gerecht werden. Dennoch hoffe ich dass man den FF XIIIs vielleicht noch ein bisschen Konstanz einräumt in Bezug auf die Soundtracks (sprich, man lässt Shimomura an ein paar XIII Tracks - das wäre IMHO auch nur konsequent wenn man das Konzept der 2 (3) FF XIII sieht) :3

  18. #18
    Da es hier gerade angesprochen wird, um mal Wargod zufriedenzustellen und über etwas anderes als die Story zu labern ... *g*

    Uematsu fand ich früher genial, aber nach so vielen OSTs müssen einem ja irgendwann die Ideen ausgehen. Schon in FFX fing es an, dass ihm zwei weitere Komponisten zur Seite gestellt wurden, und erstaunlicherweise hat mir Hamauzus Beitrag zum Soundtrack insgesamt sogar etwas besser gefallen als Uematsus Anteil.
    In FFXI war es genau die selbe Geschichte. Hier merkt man es eigentlich noch deutlicher. Tanioka hat ja schon mit Crystal Chronicles bewiesen, wie gut sie ist, und einiges von dieser Klasse hört man auch in FFXI. Und seit Mizuta neben seinem Beitrag zum Hauptspiel den Job für die ganzen Add-Ons alleine übernommen hat, war auch keine Minderung der Qualität zu spüren.

    Insgesamt habe ich es aber viel lieber, wenn sich nur ein Komponist um ein Spiel kümmert. Man kann nunmal bestimmte Stile heraushören und zu viele Köche verderben den Brei imho.

    Also fand ich es ebenfalls perfekt passend, dass Sakimoto praktisch alleine für FFXII zuständig war. Nicht nur wegen seinem Stil. Es war auch in Bezug auf das Entwicklerteam irgendwie schön. Durch Final Fantasy Tactics, Tactics Advance und Vagrant Story verbindet man seine Musik einfach mit Ivalice, genauso wie das optische Design von Yoshida und die Thematik und Story von Matsuno. Uematsu hätte imho niemals mit FFXII funktioniert so wie wir es kennen.

    Der größte Fehler war hier meiner Meinung nach, dass sie Sakimoto gesagt haben, er sollte keinen zu düsteren bzw. traurigen Soundtrack machen, sondern etwas eher fröhliches. Dabei hat er in Breath of Fire V gezeigt, was er wirklich drauf hat, und das war durchweg traurig und düster.
    Ein anderes Problem war, dass Sakimoto zwar ein Battle Theme Genie ist, aber in FFXII durch die Einheit von Feld- und Kampfmodus nicht die Chance bekommen hat, dieses Talent voll auszuspielen. Stattdessen musste er den Sound in den verschiedenen Gegenden so gestalten, dass er gleichzeitig auch die darin stattfindenden Kämpfe untermalt. Immerhin das Bossthema und The Battle for Freedom sind genial geworden und entschädigen etwas dafür ^^
    Ich hätte es toll gefunden, wenn sie ihn wenigstens ein besonderes Kampfthema für die Judges oder so hätten machen lassen ... naja.

    Auch wenn es nicht Sakimotos beste Arbeit war, bin ich doch recht zufrieden mit dem Soundtrack von FFXII, so wie ich auch mit dem etwas durchwachsenen OST von FFX zufrieden war.
    Nur ist es hier eine ähnliche Problematik wie mit der Diskussion über die Story der Spiele: Viele können sich bloß deshalb nicht mit dem FFXII-OST anfreunden, weil sie nur Uematsu gewöhnt waren, behaupten, dass nichts anderes zu FF passt (was imho Schwachsinn ist, weil das völlig auf das jeweilige Spiel ankommt) und dadurch dann die offensichtlichen Qualitäten übersehen.
    Natürlich, es ist anders und hört sich viel mehr nach einem Filmsoundtrack an. Aber an Veränderungen sollte sich jeder Fan der Serie oder RPGler langsam gewöhnen, denn ich sehe in mittelfristiger Zukunft keine Rückkehr von Uematsu bis auf ausgesuchte Titelthemen und die traditionelle Chocobomusik, Prelude oder die Victory-Fanfare (welche dann trotzdem noch von anderen arrangiert werden wie in FFXII) und wenn ich mir so die Musik in Blue Dragon anhöre, ist das vielleicht auch besser so.

    Aus diesem Grund bin ich ja auch so gespannt, was Hamauzu mit FFXIII machen wird. Er hat das Zeug zu was ganz großem, bestimmt, und in FFX war er nicht schlechter als Uematsu. Aber so gut die Musik unter anderem in Unlimited Saga auch war, vom Hocker reißen tut das noch nicht. Beim letzten Mal hatte er Unterstützung von zwei namhaften Composern, jetzt muss ers alleine hinbekommen.
    Darum hätte ich es auch besser gefunden, wenn Shimomura den FFXIII-Ost übernommen hätte und Hamauzu den zu VersusXIII, nicht andersherum. Denn von Shimomura weiß ich, dass ich sie mag, dass sie eine der besten ist (vergleiche dazu Legend of Mana ^^).

    Wie auch immer es sich demnächst entwickeln mag, Sorgen machen braucht sich Square Enix bei so vielen talentierten Leuten eigentlich keine. Sie müssen sich für die Projekte nur die richtigen herauspicken.

    So sehr ich den FFX-Ost mochte, er hatte auch einige schwächere Lieder und nur ein paar echte Highlights. Ich bin in der Hinsicht nur so zwiegespalten, weil damit imho der Niedergang bzw. Abstieg von Uematsu begann. Nicht weil er darin schlechte Musik abgeliefert hätte, sondern eher weil ihm seine Unterstützer zunehmend die Show stehlen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mir die Musik in FFX genausogut gefallen hätte, wenn Uematsu alleine dafür verantwortlich gewesen wäre.

    Uematsu Nobuo bin ich dankbar dafür, dass er die Musik in FF geprägt hat und bevor es die meisten anderen Videospiele so taten, unter anderem durch ihn Soundtracks in Games generell eine höhere Stufe von Qualität erreicht haben, wenn ihr versteht was ich meine. Jeder erkennt heute die Victory-Fanfare oder die Prelude, das gehört zu Final Fantasy einfach dazu.
    Aber die Serie hat auch immer wieder versucht, sich selbst neu zu erfinden. Das ist mehr als alles andere die wichtigste Tradition von Final Fantasy. Deshalb ist es imho auch so wichtig, dass mal andere, ggf. jüngere Talente drankommen, an diesen großen Spielen mitzuarbeiten.

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