@Corti: Das "Abnicken", zur Kenntnis nehmen wie ein allgemeines "Danke fürs Feedback" zähle ich zu "schweigend hinnehmen". Falls das kein direkt formelles Problem ist wie einen Bug zu fixen, ist nicht klar, wie es behandelt wird oder ob er es nun wirklich auch so sieht. Natürlich gibt es auch die, die ihren Plan nicht verraten, im nächsten Change dann aber doch eine kleine oder große Maßnahme parat halten.

Der Kritiker muss es nicht besser können, aber er sollte schon realistisch sein und nicht verlangen, was in der Engine zB nur sehr schlecht zu realisieren ist oder deutlich über den Skill des Entwicklers hinausgeht. Also klar wäre es schlichtweg falsch, den Kritiker dafür verantwortlich zu machen, eine Lösung zu finden oder es gar umzusetzen, aber man muss auch etwas aufeinander zugehen, um den gesunden Umgang zu pflegen.

@Kelven: Ja, also die Identität des Spiels sollte schon weitgehend erhalten bleiben und die wird vom Entwickler vorgegeben. Dementsprechend müssen die Vorschläge in die Richtung gehen und nicht à la "wirf alles weg und fang noch einmal neu an". Dem stimme ich zu. Ich bewerte es als positiv, wenn der Entwickler sein Projekt verteidigen kann. Das zeigt, dass er sich Gedanken gemacht hat und in eine gewisse Aspiration in seiner Arbeit sieht. Es gab auch schon die Fälle, wo das Projekt nach der ersten Kritik aufgegeben wurde und dann teilweise besorgte User wieder gegengeredeten, dass das übertrieben sei. Nur was hat der Entwickler dann in seinem Tun verstanden, wenn er sich so einfach den Wind aus den Segeln nehmen lässt?