@ Valygar
Freut mich zu lesen, dass es gefällt. Filme habe ich in "Moloch City" vor allem deshalb mit eingebaut, weil das ganze Spiel selbst auf alten Filmen basiert. Ohne Humphrey Bogart & Co hätte es dieses Spiel sicher nicht gegeben. Ich fand es lustig, alte Filmfiguren auf neue Filmstoffe treffen zu lassen, sie teilweise auch so agieren zu lassen, wie mittlerweile gedreht wird (Matrix in der Lobby). Da ich nichts dagegen habe, wenn das auch beim Spieler anlangt, komme ich um bekannte Filme gar nicht herum und davon gibt es meiner Meinung nach weitaus weniger als man denken könnte. Alles unterhalb der Star-Wars- oder Herr-der-Ringe-Liga spielte fast schon im Geheimbereich. Aber bei einem Spiel ohne starken filmischen Ursprung hättest du vollkommen Recht, dort störten zuviele Einbauten aus Hollywwod.
Beim Kampfsystem wollte ich die eigenwilligen Schießereien der alten Filme halbwegs nachbilden. Stehender Held feuert auf zwielichtige Gegner; nach kurzer Zeit ist schon alles vorbei. Wenn das auch noch spielerisch Spaß macht, ist es geglückt. Und keine Sorge, seit dem neuen Jahr habe ich nur noch zwei Projekte, "El Dorado 2" wird also nicht weiter ausgebremst.

@ Master of Desaster
Danke. Das Spiel ist allerdings in der Form, die es hat, fertig. Wenn es in der kurzen Zeit die Illusion erwecken konnte, die Stadt enthalte noch mehr, das sich zu zeigen lohnte, fasse ich das gern als Lob auf. Aber ein Addon oder eine Fortsetzung plane ich nicht. Allenfalls schlachte ich die Grafik für weitere Projekte aus, aber da das eh jeder machen kann (die Ressourcen sind in meinen Spielen ja immer frei), lohnt eventuell nicht mal das, um einen (noch) seltenen optisch Eindruck zu erzeugen.
Der Magazinwechsel im Endkampf soll so, sonst kommt die Umsicht im Finalkampf noch kürzer und die entscheidende Schlacht zwischen Knallhart und Korrupt würde noch schneller zu Gunsten des Ersteren ausfallen.

@ Homer Fabo
Ich scheine deinen Geschmack knallhart erwischt zu haben und sicherlich liegt es daran, dass die Dinge (Figuren, Dialoge, Abwechslung), die dir besonders gefallen, mir beim Erstellen besonders viel Spaß machen. Wenn darüber hinaus auch die Handlung ankam, kann ich erleichtert meine leicht planlose Arbeitsweise beibehalten, denn tatsächlich denke ich erst mitten im Projekt darüber nach, wie ich den Anfang (dabei geht es mir vor allem um eine stimmig dargebotene Szenerie) samt des bisher Gezeigten schlüssig in einem Finale bündeln kann. Das klappt ganz gut, irgendwie kriegt man den Bogen von fast jedem Handlungspunkt aus in die nun anvisierte Richtung geschlagen; bei einem humorvollen Spiel natürlich um so leichter.
Nur bei einem Punkt muss ich energisch widersprechen: Das Geschwätz angesichts des Leinwandgeschens ist genau das: Geschwätz, phrasenhaft aufgeblähte Feuilleton-Rederei, mit der sich so ziemlich alles als Kunst codieren lässt, wenn man nur dran glauben mag.