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Thema: Erschöpfungszustand: Videospiele - wenn Gaming keinen Spaß mehr macht

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  1. #8
    Ich wollte auch erstmal den Thread von Rusk verlinken, der genau dieses Thema schon vor einer Weile mal behandelt hat.
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Um das Ganze nicht zu wirr wirken zu lassen, möchte ich vor dem Hintergrund gerne die Frage in den Raum werfen: Hattet Ihr auch schon mal diese Video Game fatigue oder gibt es häufiger mal Phasen, wo Ihr keinen Bock mehr habt? Was glaubt Ihr, woran liegt es und wie kann man dem entgegenwirken? Bewusster spielen? Weniger kaufen? Was sind Eure Empfehlungen? Welche Spiele haben Euch schon mal aus einem ähnlichen Gemütszustand rausgerissen?
    Ich dachte, ich teile mal die Gedanken hier, im best case entfaltet sich vllt. ein Austausch oder eine interessante Diskussion.
    Was ich neulich hatte, auch wenn ich nicht unbedingt einen Zusammenhang vermute (die Erfahrung dafür aber trotzdem hängen geblieben ist): Beim Spielen von Digimon Story: Time Stranger ist mir vor dem Bildschirm aus dem Nichts einfach schlecht geworden. Ich musste mich erstmal hinlegen, ausruhen und bin anschließend arbeiten gegangen, danach ging's mir besser. Seitdem hab ich das Spiel nicht mehr gestartet.

    Was mir persönlich ein wenig zu Aufwind geholfen hat:
    1. Keine "Must Plays" mehr, die alle Welt gut findet. Last of Us, Persona, Final Fantasy, Hollow Knight/Silksong, Elden Ring, Legend of Zelda, und meinetwegen jegliche Form von Xenoblade. Hab ich dieses Jahr bei FF12 (ZA) gesehen: Es ist nicht für mich geschaffen. Vollkommen egal, wie gut der Rest der Welt das findet, nicht jedes Spiel muss für mich etwas sein. FF12 fällt darunter. Nicht alles war schlecht, aber ich fand's in erster Linie langweilig.
    2. Abstecher in andere Genres. Ich hab seit 2002 quasi mit gefühlten fünf Ausnahmen (Ein Crash Bandicoot-Teil, Lost in Blue, die YGO-Spiele, Sacred (2) ... und noch bisschen was in der Richtung) nur (J)RPGs gespielt. Tat gut, 2023 (mit Lobotomy Corporation) bisschen in eine andere Richtung zu gehen, hat frisches Öl ins Getriebe gebracht.
    3. Es ist komplett okay, sich einzugestehen, dass Spiele nix mehr für einen sind, weil sie sich zu gleich, zu langatmig, zu stumpf spielen oder was auch immer. Einfach abbrechen!
    4. AAA-Spiele sind nicht unbedingt mein Freund - es gibt Indiegames, die jedes AAA-Spiel dagegen blass aussehen lassen. Vielleicht nicht unbedingt bei der Grafik, muss aber auch nicht sein.
    5. Veränderte Lebensumstände verändern verändertes Handeln ... oder so. Es ist keine Schande, den Gaming-Handschuh an den Nagel zu hängen und später wiederzukommen, wenn die Zeiten wieder besser sind oder man sich weniger ausgelaugt fühlt.
    6. Und weil ich's echt nicht lassen kann und das (für mich) ein enormer Faktor ist - Der Austausch über die Spiele, mit denen man sich auseinandersetzt - und das Ganze nochmal mehr oder weniger ausführlich aufarbeiten. Reddit hilft unter anderem (oder macht sehr viel schlimmer, je nachdem, wen man fragt *hust*), aber was JRPGs betrifft, hat das MMX auch sein eigenes kleines Unterforum.

    Geändert von Kael (16.11.2025 um 23:36 Uhr)

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