Zumindest Deine Spielesammlung solltest Du erstmal nicht verscherbeln - wer weiß, ob Du dann nicht doch in ein paar Tagen/Wochen/Monaten doch noch nachtrauerst
Wieso bekommst Du schlechte Laune? Weil die Spiele anstrengend sind? Weil Du Dir einen anderen Effekt erhoffst (z.B.: Stressiger Alltag -> Entspannung)? Weil Dich Themen / Charaktere in den Spielen nerven? Ich muss zugeben, dass ich nur sehr selten nach dem Spielen von etwas wirklich schlechte Laune habe. Und in diesen Fällen ists dann schon ein sehr spezifischer Triggerpunkt bei mir (das Final Fantasy VII Remake hat es geschafft, mir an zwei Stellen richtig schlechte Laune zu machen *g*). Daher die Nachfrage, weil ich mir das gerade nicht vorstellen kann, wie es ist, dass man von einem Spiel permanent schlechte Laune bekommt. Oder ists schlechte Laune, die dadurch kommt, weil Du Deine begrenzte Zeit etwas widmest, was Dich anödet?Zitat von N_snake
Ich habe schon gelegentlich mal so ne Downtime bei Spielen. Die hält aber in der Regel nie zu lange an und oft reichts auch schon, einfach mal ein anderes Genre zu spielen. Du hast ja da oben sehr viele (J)RPGs gelistet, vielleicht würde das auch schon helfen. Oder, wie Cipo sagt - weg vom (A)AA, hin zu mehr Indies. Die sind auch sehr oft kreativer. Ich handhabe es auf eine Art wie Cipo, die aber doch irgendwo anders ist. Ich zwinge mich nicht dazu, Spiele durchzuspielen und manche faden auch einfach in den Hintergrund und werden dann nie beendet - sogar gute Titel. Aber damit komme ich vollkommen klar. Man sollte sich auch einfach nicht dazu zwingen, was wohl mit das Wichtigste ist.
Auf der anderen Seite habe ich für mich entdeckt, Spiele auf hoher Schwierigkeit zu spielen und auch möglichst viel aus einem Titel rauszuholen. Das habe ich nicht immer gemacht, aber das passt in gewisser Weise zu dem "bewusster Spielen", was Du am Ende erwähnst. Natürlich muss jetzt nicht jeder sowas machen, aber dieses Entschleunigen und nicht versuchen, alles zu spielen, aber dafür das, was man reinlegt, ausgiebig zu spielen - das passt schon für mich sehr gut. Es kommt heutzutage einfach auch zu viel raus und je früher man sich von dem Gedanken loslöst, alles "was geil ist" spielen zu wollen, umso besser. Denn sonst stresst es nur.
Wobei man bei dem "ausgiebiger Spielen" vielleicht auch vorsichtig sein muss, dass man sich dann nicht in Richtung Completionist bewegt, weil das auch wieder eher stressig werden kann *g*






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