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Ich finds ein wenig amüsant, dass Nonsense ein Problem damit hat, dass A Song of Ice and Fire keine Ansammlung von glorreichen Heldensagen ist, sondern einfach das bittere Leben widerspiegelt, welches wir auch im echten Leben vorfinden.
Pfffff.

Ernsthaft, nein. Ich steh nicht (ständig) auf Kitsch, aber GoT ist imho ein sehr gutes Beispiel von negativem Fokus, also genau das andere Ende der Fahnenstange. Ich muss immer unwillkürlich an den "Social Realism" der britischen 90er denken, wenn mal wieder was besonders Schlimmes passiert. Daher kann ich die Serie auch nie so richtig ernst nehmen, ähnlich wie den typisch-glorifizierten Quatsch ... was dem Gesamtbild aber durchaus gut tut! Es gibt mit übertriebener Gewalt, aufdringlichen Sex-Szenen etc. nun mal so einige Aspekte, die man lieber belustigt genießt als ernsthaft anerkennt.
Das Ganze bezieht sich übrigens auf das "Währenddessen" der Serienstruktur; ich denke durchaus, dass es am Ende zumindest idealistische Siege geben wird, und es würde mich auch nicht völlig wundern, wenn wir das eine oder andere Happy End oder zumindest bittersüße Ende für gewisse Charaktere kriegen.

Zu Daenerys:



Ich hoffe mal, dass sie Sansas Entwicklung jetzt nicht zu rasant machen. Zwar schön, dass langsam deutlich wird, was sich seit der ersten Staffel andeutet, aber dunkle Kleidung mit dickem Ausschnitt war schon irgendwo nen Tacken ... aggressiv.