Wer die ganze Geschichte erfahren will, schnappt sich das Buch. Der Film is eher ein Zusammenschnitt von "spannenden" Szenen.
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Richtig, die ganze Geschichte steht ja im Buch!
Wieso muss also der Film ein exaktes Abbild des Buches auf Leinwand sein? Wieso müssen alle Szenen aus dem Film genauso auch im Buch vorgekommen sein? Warum müssen die Szenen in der gleichen Reihenfolge sein wie im Buch? Warum muss jede Szene aus dem Buch im Film verarbeitet werden?
Das ist eine Verfilmung, keine Nacherzählung, kein "Seh-und-Hör-Buch", kein "Kammerspiel". Da zeugt es nur vom Können des Autors und Regisseurs, wenn die den Buchstoff auf eigene Art und Weise verarbeiten.
Und wer es nicht verkraftet, dass Film und Buch auseinander klaffen und gerne eine Nacherzählung des Buches haben will, der kann sich zahlreicher Hörbücher oder einfach des Buches selbst bedienen.
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Ich hatte mal eine Signatur, aber dann bin ich volljährig geworden und hätte Steuern zahlen müssen.
war nicht schlecht, besser als Teil 5. SLughorn war zwar gut gewählt aber ich hab ihn mir immer anders vorgestellt. Von den Kinder Darstellern war diesmal Grint am "besten".
Naja jetzt noch Teil Sieben EP1 und 2 und dann ists endlich fertig.
Ganz in Ordnung, aber irgendwie bin ich wohl zu alt für den Teenager-"Ich mag ihn, er mag mich nicht, buhu"-Vernarrtheitskram. Empfand ich eher als belustigend denn irgendwie denkenswert. Die Effekte waren natürlich sehr gut. Tatsächlich passiert im ganzen Film aber irgendwie zu wenig. Schade, dass Snapes Outing schon zu Beginn des Films stattfindet, das ist verschenkte Spannung (ich nehme mal an, das ist im Buch auch so). Am störendsten empfand ich die Logiklücke
Wie schon gesagt, ein netter, aber kein überragender Film. 7/10
Ich war nach dem Ende so enttäuscht, dass ich mir den Film irgendwie schlechter geredet hab', als ich ihn eigentlich bis zu diesem Zeitpunkt fand. Von der schauspielerischen Leistung haben mir bis auf Daniel Radcliffe und Emma Watson eigentlich alle gut bis sehr gut gefallen. Vor allem Slughorn war sehr gut besetzt. Dumbledore fand ich immer noch nicht herzlich genug, wenn man ihn mit der Romanfigur vergleicht, war eher so 'ne Art weiser Gandalf als liebenswürdiger Lehrer.
Die Effekte waren extrem gut und Sachen wie das Appararieren hätte man nicht besser umsetzen können. Auch das was in der Höhle veranstaltet wurde war Special Effects-Awesomeness!
Im Gegensatz zu den meisten hier, haben mich die sehr heftigen Schnitte bzw Zeitsprünge dann doch sehr genervt, weil das Ganze nicht wie ein erzählerisches Mittel, sondern einfach nur gehetzt wirkte.
Insgesamt für mich einer der besseren Potter-Filme, vor allem nach der 5er-Katastrophe: 7,5/10 gerade Zahlen sind zu ungenau
EDIT: Die Szene mit den von Hermine gezauberten Vögeln war übrigens unterirdisch!
EDIT: Die Szene mit den von Hermine gezauberten Vögeln war übrigens unterirdisch!
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Jein, die waren an sich recht hüsch...Nur sollten die nicht gegen die Tür klatschen, sondern Ron umkreisen und ihn kratzen. Die Kleinen zu gefederten Kanonenkugeln "umzuwandeln" und einfach gegen die Tür klatschen zu lassen, fand ich auch etwas niveaulos.
Wieso muss also der Film ein exaktes Abbild des Buches auf Leinwand sein? Wieso müssen alle Szenen aus dem Film genauso auch im Buch vorgekommen sein? Warum müssen die Szenen in der gleichen Reihenfolge sein wie im Buch? Warum muss jede Szene aus dem Buch im Film verarbeitet werden?
Das ist eine Verfilmung, keine Nacherzählung, kein "Seh-und-Hör-Buch", kein "Kammerspiel". Da zeugt es nur vom Können des Autors und Regisseurs, wenn die den Buchstoff auf eigene Art und Weise verarbeiten.
Und wer es nicht verkraftet, dass Film und Buch auseinander klaffen und gerne eine Nacherzählung des Buches haben will, der kann sich zahlreicher Hörbücher oder einfach des Buches selbst bedienen.
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Sagt ja auch keiner das sie mal nicht was dazu erfinden dürfen oder das Szenen fehlen können die im Buch vorkamen aber im Fim eben nicht.
Das Problem ist einfach nur das in fast jeder Szene was fehlt oder dazugedichtet wurde.
Und ja, es ist eine "Verfilmung eines Buches" heisst auch gleichzeitig es sollten schon viele "wichtige" Elemente aus dem Buch vorkommen und nicht verdrehen, dazudichten oder gar ganz weglassen, das verfehlen sie aber immer.
Auch wenn ich selber die Flme nicht so weit in den Hmmel lobe wie manch anderer hier, gucke ich sie trotzdem und ich gucke sie auch gern noch ein 2. oder 3. mal, sei es nur damit mein Sohn sie nicht alleine gucken muss. Denn wie schon oft hier erwähnt, ein paar lustige Momente wo mir auch der ein oder andere Lacher durchkam gab es durchaus.
Ich kann nicht sagen, dass ich unbedingt enttäuscht sei oder besseres erwartet hätte, aber wenn ich mir vorstelle, wie Guillermo del Toro den Stoff des Buches hätte umsetzen können, werde ich doch leicht sentimental.
Meiner Meinung nach war der Fokus viel zu sehr auf die Liebesszenen gelegt. Ja, die sind im Buch auch alle drin, aber wenn man andere, erzählerisch viel wichtigere Szenen (Halbblutprinz, Tom Riddle) auslässt oder kürzt, würde man eigentlich erwarten, dass so auch mit den unbedeutenderen Handlungssträngen verfahren wird. Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass hier versucht wurde, auf den Gleisen von Twilight zu fahren (ohne, dass ich über diesen mehr als einen groben Umriss kennen würde). Und überhaupt: Welcher Kretin hat sich die unfassbar blöde Szene mit dem brennenden Fuchsbau ausgedacht? Oder den Anfang mit der (Quoten-)schwarzen Bedienung? Kombinieren schön und gut, aber sinnlos dazudichten nein!