Umfrageergebnis anzeigen: Welches Kapitel ist euch das Liebste?

Teilnehmer
83. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Kapitel 1 - Die Ostmarken

    8 9,64%
  • Kapitel 2 - Düsterburg

    32 38,55%
  • Kapitel 3 - Rabenstein und Co.

    39 46,99%
  • Kapitel 4 - Wahnfrieds Schloss

    16 19,28%
  • Kapitel 5 - Königsberg

    43 51,81%
Multiple-Choice-Umfrage.
Ergebnis 1 bis 20 von 29

Thema: Welches Kapitel ist euch das Liebste?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    2 - Düsterburg wegen der unheimlichen Atmosphäre und der unvorhersehbaren Morde.

    4 - Wahnfrieds Schloss weil ich solche Infiltrationsgeschichten mag. Außerdem gefallen mir die Gespräche mit seinen Bewohnern.

    5 - Königsberg wegen der Abwechslung, plötzlich ist alles hell und fröhlich. Aber genau in diese Atmosphäre nimmt Wahnfried plötzlich immer mehr an Fahrt auf, freundliche Bewohner werden ohne ihr Zutun zu Feinden, vermeintliche Freunde haben von Anfang an gegen Grandy & Co. agitiert und das alles im Schatten der Wahrnehmung des Stadtvolkes. Außerdem noch die verschiedenen Stadtviertel, die scheinbare Zeitbegrenzung durch gewisse Trigger und die vielen Sachen, die sich entdecken lassen. Zudem gefällt mir der enorme Umfang dieses Kapitels, für mich persönlich wirkt es wie das längste im gesamten Spiel.

    Ich hab für alle drei gestimmt, aber Nr. 5 ist mir insgesamt das liebste =D

  2. #2
    Das war jetzt eine wirklich schwere Frage, denn ich finde sowohl Düsterburg, als auch Rabenstein, Wahnfrieds Schloss und Königsberg wirklich toll, habe dann jedoch für Düsterburg entschiedenn, denn hier sieht man wirklich die Auswirkungen von Wahnfrieds Herrschaft auf die Menschen und das Land und wie er sie auf mehr als nur eine Weise aussaugt.

  3. #3
    Ich konnt mich zwischen Rabenstein und Königsberg nicht entscheiden. Ich mochte das Anwesen von Junzt mit seiner spannenden Geschichte und den vielen Gemälden die Malthur kommentierte ^^ Außerdem war es einfach mal angenehm, eine etwas weniger düstere Atmosphäre im Spiel zu erleben und sich frei in der Stadt mit seinen vielen Sidequests bewegen zu können.
    Rabenstein war atmosphärisch einfach der Hammer. Ich weiß aber noch: Als ich das Spiel zum ersten Mal spielte, bin ich schnellstmöglich aus der Burg geflohen und hab Xynthia am Leben gelassen - ich hatte einfach zu viel Angst xD

    Kapitel 3 war auch in Ordnung: Die Maskerade ala Tanz der Vampire war ziemlich komisch, Höhepunkt war aber die Szene in der Malthur erschien. Ich hab es übrigens nie bereut, Xynthia am Leben gelassen zu haben. Die Szene in der sie von Malthur getötet wurde war toll inszeniert^^

    Was mir nicht gefiel waren die ersten beiden Kapitel. Kapitel 1 passte irgendwie nicht zum Rest des Spiels. Man hatte irgendwie den Eindruck, dass Kapitel wäre als erstes entwickelt und danach nie wieder angerührt worden (vermutlich war es auch so?). Die Sidequests waren eher langweilig und ohne eigene Geschichte, die Charaktere (wie der Wächter) unlogisch. Lediglich die Geschichte um Bernhelm war interessant gestaltet.
    Das Düsterburg Kapitel war stellenweise sehr atmosphärisch, z.B. das Irrenhaus oder die Ermittlung im Mordfall. Andererseits war die Kanalisation frei von jedweder Atmosphäre. Reinstes Zombienest (mehr Zombies als Bewohner an der Oberfläche) zum trainieren und farmen. Und auch wenn ich die Idee mit dem Schildkrötenrennen witzig fand, war es doch eine etwas seltsame Beschäftigung seinen Geldbeutel damit aufzufüllen.
    Ich finde, Düsterburg ist eines der Kapitel mit dem größten Überarbeitungspotenzial.

  4. #4
    Schwierige Frage...
    Kapitel 1: Naja, der Anfang, erstmal die Charaktere einsammeln, andererseits hat gerade das auch einen gewissen Reiz...
    Kapitel 2: Ich mag Städte. Dazu jede Menge Handlung, Intrigen, Verrat und Drama.
    Kapitel 3: Naja, wirkt etwas wie ein Durchgangskapitel, die Haupthandlung steht da ja quasi still. Andererseits ist Rabenstein wohl das beste (Neben-)Quest des Spiels.
    Kapitel 4: Mir nimmt der Fallendungeon einen zu großen Anteil ein, der, wie Kapitel 3, eigentlich nur als Durchgang dient. Dem Schloss merkt man hingegen an, dass es der (erste) Höhepunkt des Spiels ist.
    Kapitel 5: Ich mag Städte, aber der Zeitdruck hat mich etwas gestört (weswegen ich das auch einfach abgestellt habe). Außerdem wirkt die Stadt fast etwas ZU groß, das hat mir das "kompaktere" Düsterburg besser gefallen.

    Stimme geht an Kapitel 2.

  5. #5
    Ich habe für die Kapitel 2 und 3 gestimmt.

    Düsterburg in erster Linie deswegen, weil es für mich immer eine winzig-kleine Version von Königsberg ist, die düster (ha-ha), unheimlich und sehr abwechslungsreich ist. Es gibt tolle Sidequests (Widder, Knockenknack-Magazin, Magda, Schildkrötenrennen, Kanalisation, etc.) die man erledigen kann, außerdem sind die Handlungsstränge toll. Die Geschichte von Tarius und dem Geisterhaus, der Mord (ich liebe Detektivgeschichten) und dessen Aufklärung sowie auch die Visionen und Rückblenden von Libras und Grandys Vergangenheit sind wunderbar geschrieben und gestaltet.

    Rabenstein ist natürlich was die Handlung und ihre Erzählweise angeht ebenfalls wunderbar umgesetzt. Ich hatte selten in (irgendeinem) Spiel so viel Angst ^^ Das ist kein Witz. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich damals mit der UiD-Version aus der Screenfun am PC gesessen bin und mich wirklich halb tot gefürchtet habe ^^" Die wegfliegende Krähe am Balkon hat mir dann fast den Rest gegeben. Wie schon gesagt wurde, würde Rabenstein alleine als kurzes Spiel durchgehen. Natürlich ist nicht nur die Burg großartig, sondern auch ihre gesamte Umgebung und was das restliche Kapitel noch beinhaltet.

    Die verbleibenden Kapitel würde ich in der Reihenfolge 4, 5 und 1 bewerten. Insgesamt liegen alle Kapitel allerdings so knapp beieinander, dass es wirklich sehr schwer ist, genau zu beurteilen. Jedes Kapitel hat Teile (beispielsweise liebe ich das Mapping in ganz Königsberg), die ich wiederum einigen Passagen in den beiden Lieblingskapiteln von mir vorziehen würde. Aus diesem Grund ist die Frage wirklich sehr schwer zu beantworten.

    LG Mike

  6. #6
    Kapitel 3 und 4.
    Rabenstein ist einfach der Wahnsinn und die Geschichte um das Gasthaus hat mir auch super gefallen. (Apropos, das war alles optional oder? ^^ Ich glaube Kapitel 3 überzeugt eigentlich nur wegen seiner Nebenquests, die so gut sind, dass man nicht genau versteht warum sie Nebenquests sind.)
    Kapitel 4 ist für mich vor allem einerseits superlustig mit dem grotesken Kostümball, und andererseits gibt es da die Szene mit Dankwart und seiner Frau... eine der berührendsten Szenen des Spiels. Außerdem wird das ganze Science-Fiction/Frankenstein Ding schön zum Höhepunkt und dann zum Abschluss gebracht.

    Die anderen Kapitel sind aber auch gut. Kapitel 5 hatte extrem viel Potential, mir hat nur der plötzliche Stimmungswandel nicht so recht gefallen - die M&B-Sets waren zu poppig, die schaurig-düstere Atmosphäre kam erst nach einer Weile wieder auf. Der "Zeitdruck" hat mir hingegen gar nicht gefallen, da ich das Gefühl hatte immer etwas zu verpassen oder nicht richtig zu machen.

  7. #7
    Rabenstein war doch ganz klar der Höhepunkt von UiD. Was für ne Atmosphere.

  8. #8
    Kapitel 5, dicht gefolgt von Kapitel 3.

  9. #9
    Zitat Zitat von Xenitic Beitrag anzeigen
    Rabenstein war doch ganz klar der Höhepunkt von UiD. Was für ne Atmosphere.
    Hier die selbe Meinung °^°/)

  10. #10
    Ich habe für Düsterburg gestimmt, genau wie von Grandy im Eingangspost prophezeiht.
    Das liegt daran, dass Maps, Handlung, Gameplay und Sidequests hier kongenial verwoben sind und eine perfekte Einheit bilden. Unvergesslich das Knochenknack-Magazin, der Zombiekönig, der Gestaltwandler und das Klettern über die Stadtmauer.

    Hier noch meine 2 Cents für die anderen Kapitel:

    Ostmarken: schönes "Tutorial" das in das Spiel einführt. Die Frosthöhle will sich für mich leider nicht in den Rest einfügen.

    Kapitel 3: Hier gefällt mir sehr gut, dass man auch nach Düsterburg zurückgehen kann. Rabenstein und das Monster der Schreienden Ahnen sind von der Atmosphäre unübertroffen. Die Jagd durch die Burg nach _dem_ Ereignis ist nicht zu überbieten, auch nicht in Kapitel 2. Eigentlich ein Spiel im Spiel, das mit der sonstigen Handlung nicht allzuviel zu tun hat.

    Kapitel 4: Hier fand ich eigentlich nur die Dungeons (mit meinem Cameo :P ) toll und ein paar lustige Sprüche der Untoten.

    Kapitel 5: Irgendwie gefiel mir nie, dass Malthur plötzlich in der Party ist. Dies Kapitel hab ich auch nie zuende gespielt, da ich nicht mochte, wie unaufhörlich die Tage voranschreiten und es sooo viel Kram gibt, den man verpassen kann. Ich habe nur mit Komplettlösung an der Seite gespielt. Die Stadt ist unglaublich liebevoll designed (Klipping <3), aber dieses plötzliche Umstellen des Spielprinzips auf unerbittlichen Tag-Nacht-Wechsel fand ich bis heute nicht gut. Das ganze erzeugt natürlich Spannung, weil es dem Showdown immer näher kommt. Aber plötzlich war das ganze dann doch viel mehr P'nP als RPG, was mich weniger gestört hätte, wenn das Spiel von Anfang an so gewesen wäre. Dann hätte ich mich da besser drauf einlassen können. Wenn du Kapitel 1-4 in dieser Hinsicht so machst wie Kapitel 5 oder Kapitel 5 so wie 1-4, dann würde ich dieses Kapitel vielleicht sogar an die Spitze setzen.

  11. #11
    Ich hab für alle 5 gestimmt, da jedes eben doch seinen eigenen, individuellen Flair hatte, und das Spiel spielerisch und inhaltlich mit jedem Kapitel eine Steigerung erfuhr. Dennoch sehe ich das 5. Kapitel als klar bestes an: die Athmospähre, die da aufgebaut wurde, war und ist, insbesondere für ein Maker-Spiel sehr gelungen und kann es mit kommerziellen Titeln locker aufnehmen, wenn nicht sogar übertrumpfen. Der Aufbau der Stadt, die Musik, die Einrichtung der Häuser, die Charaktere, ihr Verhalten und die Interaktionsmöglichkeiten mit diesen, egal ob Haupt- oder Nebencharakter wurde nahtlos durchgezogen und sucht bis heute seinesgleichen.

    In Kapitel 3 und 4 passiert insgesamt ja nicht sooo viel, jedoch ist Burg Rabenstein nach Köngisberg mein liebster Ort im Spiel. Auch hier wurde gekonnt Athmospähre aufgebaut! Wahnfrieds Schloss fand ich allerdings auch sehr schön, insbesondere mit all den Anspielungen.

    Kapitel 2 könnte man als eine Betaversion des 5. Kapitels sehen. Es spielt sich ähnlich, aber die Stadt ist einfach viel kleiner und sicherlich auch älter als der Rest, was sich auch bemerkbar macht.

    Das erste Kapitel soll natürlich auch nicht außer Acht gelassen werden, bot es doch einen schwungvollen Einstieg ins Spiel. Level werden aufgebaut, Gegenstände erworben, somit in der Tat fast eine Art Tutorial bzw. Vorbereitung aufs restliche Spiel. Es spielt sich allerdings völlig anders als die anderen Kapitel, und ist eher generisch im Vergleich zu den späteren Kapiteln, die den wahren Düsterburg-Flair ausmachen.

  12. #12
    Kapitel 3... vor allem wegen Rabenstein

  13. #13
    Zitat Zitat
    daher bitte ich um euer Votum, am besten mit Begründung.
    3 und 5 gleichermaßen. Hab mich aber für 3 entschieden, weil alles bis ins Detail - vom grünen Glibberschleim auf dem Stuhl bishin zu den herrlich taktischen Kämpfen - mir sehr gut in Erinnerung blieb.

    Rabenstein wegen der Erkundungsmöglichkeiten, der absolut genialen Zwischengegnerin mit den wundervollsten Gruseleffekten, dem Wiederspielwert (!) durch die Geheimgänge im Schloss, die NPCs die man retten muss und die vielen Möglichkeiten es auch nicht zu schaffen und ja die vielen Geheimnisse dort. Königsberg mochte ich, weil Tag/Nacht Wechsel dort schön rüberkamen, wegen dem Tauch-Minispiel und wegen dem Boxenspiel. Ich liebe solche Minispiele einfach. (und das Schildkrötenrennen hatte trotz Cheat-Faktor nicht denselben Reiz. War halt doch nur Glücksspiel...) Auch sonst sind hier viele Fäden zusammengekommen, was das Spiel um einiges dichter gemacht hat.

    Die Ostmarken sind mir als "schnell viel verpasst" in Erinnerung geblieben, weil ich die ersten Male im Spiel nie den Geheimgang nach Norden gefunden hab und das Spiel anfangs einen viel zu hohen Schwierigkeitsgrad für mich hatte. (oder waren die Ostmarken das nach Düsterburg? wie hieß denn der Bereich ganz am Anfang? : /)

    Düsterburg wurde erst durch die Kanalisation interessant - war aber leider auch zu frustrierend da fehlende exp. Ansonsten war dort eher tote Hose, auch wenn eine Handvoll NPCs sehr nette Geschichten zu erzählen hatten (das Irrenhaus und der Wachmann der Skelette sind mir gut in Erinnerung geblieben). Dort braucht man aber zu lange finde ich, bis man rausfindet. (im wahrsten Sinne des Wortes).
    Wahnfrieds Schloss war durch die Maskerade als Skelette sehr nett, die Wandbilder waren auch ok. Aber die langen Laufwege und die eher mäßig witzigen Dialoge auf dem Friedhof waren eher mittelmäßig. Soweit ich das noch richtig zusammenbekomme. ^^'

    Geändert von Sphynx (17.03.2014 um 21:38 Uhr)

  14. #14
    Zitat Zitat von Itaju Beitrag anzeigen
    Kapitel 5: (...) Dies Kapitel hab ich auch nie zuende gespielt, da ich nicht mochte, wie unaufhörlich die Tage voranschreiten und es sooo viel Kram gibt, den man verpassen kann.
    Ja, das habe ich auch so empfunden, bis ich begriffen habe, daß man den Zeitverlauf anhalten kann, indem man die Hauptqueste aufschiebt. Vorher war mir völlig undurchsichtig, wann und warum es nun plötzlich Tag wird, wo ich doch noch so viel erledigen wollte :-)

    Ansonsten kann ich die Frage nicht sinnvoll beantworten. Meine Wahrnehmung hat sich auch im Lauf der Zeit verändert. Erinnerungsspuren:

    Ostmarken: Sehr stimmungsvoll das Kennenlernen von Dankwart und Libra und der gemeinsame Aufbruch.

    Düsterburg: Die bedrohlichen Düsterschrecken, der Blick vom Wehrgang, das Absteigen in die Kanalisation und überhaupt das düstere Flair hat mich sehr beeindruckt. Allerdings war ich oft auf der Suche, wie und wo es nun weitergeht.

    In Bernhelms Los habe ich hauptsächlich wegen der Musik eine Zeitlang verweilt. Ich habe zwar stets den etwas fremdelnden Charakter Bernhelm seiner schroffen Kampftussi zugeführt, aber nur aus Anstand.

    Mark Rabenstein: Neblig, verregnet, eine perfekte Zwischenwelt nach der Unterwelt von Düsterburg. Man spürt, daß die Wanderung hier das Schreckliche, das zu erwarten ist, noch etwas hinauszögert. Szenen aus Herr der Ringe werden wach.

    Unvergesslich die Musik von Bach in den langen Gängen von Burg Rabenstein; dann der plötzliche Horror, die Schreie, Orientierungslosigkeit, das Voranpeitschen der Handlung. Großartig. Nur beeinträchtigt durch einige Logikbugs.

    Der Übergang in die Dungeons: Daß es drei unterschiedliche Wege gibt, ist ohne Beispiel.

    Die Dungeons: Es gibt schönere Dungeons, aber für mich als Neuling waren sie dennoch beeindruckend. Vor allem die dritte Ebene.

    Schloss Falkenburg: Weiß ich nicht mehr. Empfinde ich heute als einen Bruch, die bislang unheilschwangere Atmosphäre löst sich plötzlich in lustige Dialoge und heitere Kämpfe mit ollen Tucken und halben Mumien auf. Spannend dennoch, die Verbrüderung mit Hauptmann Knurrgahn, die Jagd von Wahnfried in den Uhrenturm. Die Szene mit Dankwart, als er seine eigene Frau töten muß, ist unvergesslich.
    Malthurs Erinnerungen könnten optisch und musikalisch mit der verfügbaren Technik nicht eindruskvoller in Szene gesetzt sein. Insgesamt ziehen sich die geskripteten Sequenzen, vor allem beim n-fachen Spielen, allerdings etwas in die Länge, und man wird dann in das letzte Kapitel reinkatapultiert. Gut, es herrscht Eile, wir können nicht ewig im Schloss rumspazieren; dennoch fehlt hier über etwas zu lange Zeit die Möglichkeit der Interaktion.

    Anders als Masgan finde ich den Übergang ins letzte Kapitel dann zwar überraschend, aber nicht konstruiert.

    Königsberg: Zweifellos das komplexeste und aufwändigste Kapitel, dennoch nicht mein Favorit. In Erwartung finsterer Schrecknisse hat mich die schmetterlingsbunte Sommeratmosphäre etwas desillusioniert, dafür sind die nächtlichen Kneipenszenen umso schöner. Das Detektivspiel bei von Junzt, das Eindringen in Serenas Haus, der erste Besuch in der Villa - großartig. Auch das Schatztauchen mit der Musik der Beatles habe ich sehr genossen. Die Vampirkämpfe dagegen etwas blutleer, willkürlich, lieblos, ebenso wie das Haus in Katzengasse 5.

    Der Endkampf - daß wir den Gegner zu sehen bekommen, nimmt viel von seiner Aura. Ähnlich wie bei Herr der Ringe: Die bodenlose Finsternis in Moria, der Schrecken, als Gandalf von einem Wesen, einem Balrog, der aus der Schwärze emportaucht, in die Tiefe gerissen wird. Im Buch meisterhaft umgesetzt, zerstört der Film das Grauen dadurch, daß er den Balrog tatsächlich zeigt. Zwar bravourös, dennoch Voyeurismus.

    Das ist indes keine Kritik; ich habe wirklich KEINE Ahnung, wie man das unheimliche Grauen, das vom Dunklen Gott ausgeht, dadurch bewahren könnte, daß man ihn NICHT zeigt.

    Geändert von Flogast (18.03.2014 um 21:44 Uhr)

  15. #15
    Ich fühl' mich in den Ostmarken am wohlsten.

  16. #16
    Oh Gott oh Gott, ganz schwere Frage ^^. Ich versuche es mal ähnlich aufzulisten wie Liferipper.

    Kapitel 1: Hat mir wirklich gut gefallen. Es fällt mir allerdings schwer zu beschreiben warum. Das erste Kapitel macht seinen Job als Einleitung jedoch enorm gut, die Immersion stimmt bis ins letzte Detail und man kommt sich wie ein echter Abenteurer vor wenn man die dunkle Eiche findet und den Säbelzahntiger besiegt. Ist einfach großartig gelungen.

    Kapitel 2: Düsterburg rangiert irgendwo im Mittelfeld. Die Stadt hatte ihren eigenen Charme, aber irgendwie fühlte es sich nicht ganz rund an. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn man mehr in die Geschichte des Widerstandes eingebunden worden wäre. Man bekam einen Grund für den Hass auf Wahnfried (der war schön inszeniert) und die letzten Teile des Widerstandes (nicht so gut inszeniert) zu sehen. Mehr emotionale Bindung an die einstigen Freunde und Widerständler hätte dem Kapitel vermutlich gut getan.

    Kapitel 3: Ab hier wird es haarig. Ich mochte das Mapping enorm. Der Wald fühlte sich sehr echt und lebendig an, ebenso wie die Quests die man absolvieren konnte. Rabenstein ist natürlich ein großes Highlight gewesen. Als ich noch jünger war habe ich mich sehr vor dem Part gegruselt, die Atmosphäre war einfach so dicht und wurde mit jeder Minute besser.

    Kapitel 4: Ganz große Klasse. Ich bin vermutlich einer der wenigen, welche den Fallendungeon geliebt haben. Ich bin selten auf so viele unterschiedliche Arten und Weisen gestorben... und ich fand es großartig . Am liebsten war mir allerdings dann der Teil im Schloss, als man verkleidet durch die Gänge gehuscht ist, sich mit den Gästen unterhielt, die Werwölfe unterstützte und den Skeletten bei ihrer... *rrr* Party... helfen durfte . Der Showdown im Glockenturm war dann das Sahnehäubchen. Großartiger Kampf, emotionaler Abschluss. Ist mir sehr stark im Gedächtnis geblieben.

    Kapitel 5: Erschlagend in vielerlei Hinsicht. Das Gebiet von Königsberg ist sehr groß, sehr voll und es tropft an allen Ecken und Kanten vor Lebendigkeit. Die Tatsache, dass man vieles übersehen kann und nur an der Oberfläche des Kapitels kratzt wenn man lediglich dem Hauptstrang folgt ist einerseits schade, aber andererseits auch genau richtig gewesen, in meinen Augen zumindest. Königsberg lädt total zum erforschen und erkunden ein. Die vielen skurrilen Bewohner, Reisenden und Dialoge die sich einem bieten wenn man sich einmal die Zeit nimmt sie zu finden sind eine großartige Belohnung.
    Alles in allem hätte ich aber auch unheimlich gern mehr von Königsberg gehabt.

    Ich schwanke ganz arg zwischen Kapitel 3, 4 und 5.
    Rabenstein war ein Knaller, Dankwarts Schloss ein tolles Rollenspielerlebnis und Königsberg eine stimmige Ansammlung von Anspielungen und ein toller Ort zum erkunden.
    Meine Stimme geht am Ende aber an Kapitel 4. Die Gästegesellschaft, der Endkampf des Kapitels, der Dungeon (sowohl der Todesdungeon als auch der Aliendungeon haben mir wirklich gefallen)... alles in allem hat mir das Kapitel am meisten zugesagt.

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