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Thema: Gameplay

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    AmigaMix Gast
    "In welchen Spielen habt ihr das Gameplay als geil empfunden, in welchen nicht? Warum (nicht)?"

    Fallout: New Vegas... ich liebe dieses Spiel und habe es bis zum Erbrechen gezockt.
    - im Spiel nicht festgelegte Klasse
    - ein Berg an verschiedenen Enden für Quests (oder das Spiel selbst)
    - das KS ist mMn sehr gut (aus Fallout 3 übernommen)
    Und das ist nur das Gameplay =) ...

    Weniger schön find ich das Gameplay in... nun... sagen wir einem Großteil der Zombiespiele.
    Wieso hat noch niemand eine brauchbare "Openworld-Überlebens-Endzeit-Zombie-Simualtion" erschaffen?!

    "In welchem Spiel wäre anderes Gameplay vonnöten gewesen? Warum?"

    Um sich das leichteste Opfer aus dem Topf heraus zu picken: "The Walking Dead: Survival Instinct"
    Ich meine... Hallo, SURVIVAL?! Muss ich das noch weiter ausführen?

    "Was für Gameplay haltet ihr (subjektiv) für gut? Rundenbasierte Kämpfe? Echtzeit Kämpfe? Rätsel? Zufallsereignisse? Action KS? KS wie zB in Final Fantasy? Alternatives?
    Allgemein: Wann passt was für euch und wann nicht?"


    Kämpfe: Die Mischung in Fallout: New Vegas war perfekt.

    Rätsel: Ich bin kein Fan von Rätseln, schon gar nicht, wenn sie aufgesetzt wirken.

    Zufallsereignisse: Je nach Ereignis finde ich so etwas sehr gut, weil es die Motivation aufrecht erhalten kann.

    Was ich sonst noch mag:

    - mehrere Lösungswege
    - eine dynamische Welt (Tag&Nacht, Wetter, Zufälle... Siehe GTA)
    - offene Welten

  2. #2
    Zitat Zitat von TwoFace Beitrag anzeigen
    Würd ich auch so sagen, ja. In meinem Kopf herrscht aber weiterhin die simple Einschränkung - man darf mich gerne eines besseren belehren - dass das Gameplay 1.) ins jeweilige Setting und 2.) ins jeweilige Genre reinpassen muss, damit der Spieler es überhaupt als "spaßig" und nicht als "merkwürdig" oder "unpassend" empfinden kann.
    Das mit dem Genre kaufe ich, aber ich denke nicht, dass das Gameplay in's Setting passen muss. Ein Magie-Shooter im antiken Ägypten würde genau so gut funktionieren, wie ein Schwertkampf-Spiel im Jahre 3465. Man betrachte sich nur die ganzen simplen Facebook-Spiele, wo ein und dasselbe Spielprinzip auf X verschiedene Szenarien angepasst wird. Und egal ob man jetzt Pirat in der Karibik spielt, oder amerikanischen Ureinwohner, das Gameplay ist dasselbe.

    Zitat Zitat von Sabaku Beitrag anzeigen
    Aber mal ehrlich, was ist dass denn, ein Diskussionsthread ohne Diskussionsgrundlage?
    Für den Fall, dass die aufoktroyiert ionisierte Entwicklungsarbeit subtraktiv normal die Ökonomie ökologisiert, muss beachtet werden, dass die Generaloption endokrin abgeleitet alle Aussagen negiert, damit die Irreversibilität interdisziplinär weitgehend unerkannt bleibt. Dringt aus dieser gameplaytechnisch sehr heiklen Materie jedoch hervor, dass die rationale Technisierung manipulativ indiziert dargestellt wird, sieht selbst ein Blinder, dass die Weiterentwicklung explizit noch keine Aussagekraft erlangt, wiewohl die liberalisierte Technisierung charakteristisch alle Kritiker überrascht hat. Muss zudem noch berücksichtigt werden, dass die Kernaussage geradlinig konkretisiert erzwungen wurde, muss mit aller Deutlichkeit gesagt werden, dass die explizit antizipierte Initiative der Öffentlichkeit bisher nicht zugänglich war, weil die positive Widersprüchlichkeit monolinguistisch bilingual ist. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten antizipiert die transloziiert explizite Verlustreduktion des Gameplay-Fachbereiches allerdings ein Systemintern substantielles Effizienzwachstum der operativen Implikation und präsentiert damit gelegentlich eine inkonsistent Prozessoptimierung, unabhängig von der Gesamtsituation der Datenfluktuation.

    Oder vereinfacht ausgedrückt:

    Ich habe keine Ahnung!

    Zitat Zitat von Tako Beitrag anzeigen
    • Western RPGs: Der männlichste Scheiss Geile Geschichten, geile Spielwelten und harte Helden


    So etwas gibt es? oO

  3. #3
    Gameplay, das mir gefiel:

    Dark Souls
    Wie oft habe ich dieses Spiel schon verflucht? XD
    Ich liebe es, ich hasse es. (Was besseres gibt es nicht)
    Das Spiel ist beabsichtig schwer und fordernd, man bekommt einfach nichts geschenkt und ist immer der Ar*** äh Untote vom Dienst.
    Das direkte Kampfsystem macht richtig Spaß. Man ist immerzu sehr nahe am Feind, man hat Angst vor ihm, man will ihn tot am Boden liegen sehen....
    Eines der besten Spiele meiner Gamerlaufbahn. Die Gameplayellemente sind nicht sehr vielseitig, dafür passen sie aber perfekt. (Ich muss es endlich fertig spielen D: )

    Remember me
    Hier hat mir vor allem das Kampfsystem gefallen. Es geht sehr flüssig von der Hand und wird von cooler Musik untermalt. Es ist flott, es macht Spaß.
    Zudem konnte man teilweise Erinnerungen verfälschen und dadurch völlig neue Ereignisse kreieren. Richt genial!
    Schade, dass es so kurz war

    Planescape Torment
    Ich glaube, ich beschreibe es am besten so:
    Ein Textadventure mit grafischer Benutzeroberfläche. XD
    Die Kämpfe sind ziemlich einfach und eher nebensächlich. Der Hauptteil des Spiels läuft in der Textbox ab. Dabei sieht man hier nicht nur Gespräche, sondern auch detaillierte Beschreibungen der Charaktere, mit denen man gerade spricht, ihre momentane Beschäftigung und vieles mehr. Sie lesen sich wie eine Geschichte. (Ja, ich finde, das kann man als Gameplay ansehen )

    Gameplay, das mir gar nicht gefiel:

    Heroes of Might and Magic V
    Teil vier hab ich..... ich weiß nicht wie lange gezockt. In Teil war es für mich unmöglich jemals weiterzukommen, da die Gegner immer fünfmal so schnell alles aufgebaut und rekrutiert haben als man selbst. Das war echt nervtötend

    Mirrors Edge
    Eigenltich liebe ich Kletterspiel, aber hier geht mir persönlich alles viiiiiiieeeel zu hektisch ab. Man muss eigentlich jede Passage des Spiels 5-20 Mal versuchen, ehe man wirklich weiterkommt.
    Nicht, weil es schwer wäre, den richtigen Weg zu finden oder so, aber jeder Mensch, der kein perfektes oder überdurchschnittliches Reaktionsvermögen hat, ist hier echt verloren.

    DMC (Das neue Devil may cry)
    Ja, da heult der Teufel wirklich -.-
    Stumpfes, unsinniges Tastengehämmer. Null Herausvorderung. Keine Rätsel mehr und irgendwie hatte ich nie das Gefühl wirklich ein DMC zu spielen.
    Wenn schon, denn schon. Darksiders hat es da wesentlich besser gemacht. Ich liebe diese Art Kampfsystem, aber dann will ich bitte auch was geboten bekommen.

    Kampfsysteme:
    Generell bin ich eigentlich für alle Arten von Kampfsystemen sehr offen. Jedes hat irgendwo seine Stärken und Schwächen. Es muss nur gut umgesetzt und gut genutzt werden.
    Bei Makerspielen bevorzuge ich definitiv rundenbasierte Kämpfe. (Auch hier sollten sie natürlich gut genutzt werden).
    AKS konnte ich bisher in noch keinem Spiel etwas abgewinnen, da sie (eigentlich immer) furchtbar ungenau und viel zu hektisch für die Perpektive und die winzigen Kartengrößen sind.
    (Macht einfach keinen Spaß)

    Bewegungsfreiheit
    Ich mag Spiele, in denen ich mich einigermaßen frei bewegen kann. Sei es nun, durch eine offene Welt oder durch ein gutes Klettersystem.
    Beides gefällt mir gut (und würde ich gerne öfter in Verbindung sehen). Dragons Dogma hat das ziemlich gut umgesetzt.

    Schleichen
    Prinzipiell liebe ich es, in Spielen schleichen zu können. Leider ist es fast immer.... nutzlos.
    Entweder ist die KI dumm wie Brot, was jegliche Herausvorderung zunichte macht. Oder (zB Skyrim) die Gegner wissen beim kleinsten Geräusch wo du bist und finden dich natürlich auf Anhieb. (Auch wenn man tief in den Schatten verborgen schon 20m weitergeschlichen ist -.-)
    Ich vermisse hier ganz klar Spiele wie Dark Projekt. (Und hoffe, dass der neue Teil wieder schön anspruchsvoll wird)

    Sachen, die mich grundlegend nerven, gibt es jetzt nicht unbedingt. Das ist bei mir immer sehr stark Kontextabhängig. In einem Spiel ist es gut, im nächsten schlecht. Daher schwer pauschalisierbar

  4. #4
    Sehr geiles Gameplay: Deus Ex 1 - simpel gestaltet; Shootergrundidee, aber um die RPG-Elemente erweitert die nicht zu schwer belasten und dennoch ganz nett gemacht sind(paar Waffen, Upgrades, Punkte zu verteilen und die Implantate - dazu ab und zu solche Datacubes für Infos); ansonsten auch eher linear also nicht zu abschweifend damit man noch zügig die Story erleben kann(trotzdem aber verschiedene Wege an Problem heranzugehen).

    Savage 2 - Multiplayer. Leider totes Spiel, da schlechtes Marketing und verbuggt/instabil am Anfang, was viele abschreckte(der Vorgänger ist sogar momentan noch etwas beliebter). Teammässig ein geiles Multiplayerspiel, da es viele verschiedene Taktiken gibt und Sachen die man machen kann - obwohl man nur wenige Klassen hat(aber simpel ist halt auch besser als die 100+ Helden und kleinen 5 Mann-Teama a la LoL und DotA). Große Teams sind nett. Und natürlich ein Commander der im RTS-View ein paar Buffs verteilen kann und Gebäude platziert(sowas ähnliches gibt es auch auf mehr Egoshooterbasis -> Nuclears Dawn und Natural Selection, Natural Selection 2, konnte ich mich aber bisher nicht so damit anfreunden... Shooter doch eher weniger Multiplayerfan bin ich da).

    -----

    Schlechtes Gameplay: Assassin's Creed 1, Mass Effect 1(und die weiteren Teile kann ich nicht beurteilen, da ich nicht zu denen springen will ohne die Vorgänger abgeschlossen zu haben, aber nie über Teil 1 hinwegkomme da zu langweilig zum komplett durchspielen):

    Mass Effect 1: Grottige Schlauchlevel, unnötige Nebenquests(immer in gleich ausshenden Basen, die wohl recyclet wurden, das ist unnötig). Dazu schlechte Inventarhandhabung grad wenn man verkaufen will usw. Da helfen mir die paar Punkte die ich verteilen kann rpg-mässig auch nicht weiter und machen es nicht besser(das ist noch ein guter Punkt).

    Assassin's Creed 1 : War irgendwie im Tutorial/Anfangsmission noch spannend. Danch hab ich die erste "richtige" Mission gemacht und fans schon langweilig... da auf Dächern rumgehen, Leute verfolgen... das wurde mir da schon irgendwie zu reperitiv - die namenlosen Leute zu verfolgen um Infos rauszuquetschen... so lang bis man am Ende mal das richtige namhafte Ziel ausschalten tut.

  5. #5
    Gutes Gameplay: Prince of Persia - Warrior Within
    Das Gamplay des Spiels (eigentlich der gesamten SoT-Trilogie, aber bei W² ist es am besten) ist einfach toll. Der Prinz reagiert direkt auf Eingaben, ohne dass man sich deswegen mit einer komplizierten Steuerung herumschlagen müsste.Und wenn man einmal weiß, was man zu tun hat, rennt, springt, klettert und kämpft er so flüssig herum, dass es eine helle Freude ist, sich einfach nur vorwärtszubewegen (besonders haben es mir ja die Dahakajagden angetan). Zusätzlich ist die Zurückspulfunktion praktisch, wenn einem gerade an der falschen Stelle ein Fehler unterläuft. Und auch die anderen Sandfähigkeiten sind durchaus nützlich, besonderswährend der Phase, als man



    Schlechtes Gameplay: Planescape Torment
    Indirekte Steruerung, lahmes KS, und PnP-Regeln, die ohne nachzudenken 1 zu 1 auf den PC übertragen wurden. Brr, da können die Fans noch so oft auf die tolle Story hinweisen, als Spiel ist PT eine Qual.

  6. #6
    Gameplay:

    Was mir gefällt:

    Jagged Alliance 2 (1.13). Dieses Spiel fesselt mich auch nach nun 14 Jahren immer noch vor dem Bildschirm. Der für mich perfekte Mix aus Rollenspiel, Taktikelementen, strategischen Entscheidungen und Minimanagement. Eine bösartige Diktatorin mithilfe von Waffengewalt umstürzen? Ich bin dabei, schön dass ich dabei aus einem Pool interessant gestalteter Söldner, vom absolut durchgeknalltem Irren über sexy Playboy Model (mit M16 und Granatwerfer) wählen darf. Wie ich bei der Umsturzgeschichte vorgehe bleibt dabei mir überlassen.
    Erobere ich mit einer bis an die Zähne bewaffneten Elitetruppe Stück für Stück Städte, trainiere Milizen, und vernichte die gegnerischen Späh- und Angriffstrupps mit Mörsergranaten und schwerem Gerät, oder züchte ich mir einen Schatten, welcher sich in Solid Snake Manier durch die feindlichen Linien kämpft, mit den (witzig gestalteten) NPCs unterhält und der Diktatorin im Schutz der Schatten ein Messer in den Rücken rammt?

    Und das ist erst die Spitze des Eisberges. Auch nach ca. 15 maligem Durchspielen habe ich selbst noch nicht alle Funktionen des Spiels gesehen und auch längst nicht jede Quest gemeistert. Für mich das perfekte Spiel!

    Geändert von Mr.Räbbit (13.06.2013 um 12:01 Uhr)

  7. #7
    Ich habe seit Anfang dieses Jahres versucht, einige abgebrochene Rollenspiele wieder aufzunehmen und mit neuem Elan endlich zu beenden. Ich hatte sie samt und sonders wegen ihres Gameplays zur Seite gelegt. Das störte:

    Dragon Age
    Ich kämpfe gern, das Kampfsystem macht mir Spaß, aber es wird derart inflationär eingesetzt, dass ich irgendwann keine Lust mehr hatte. Dank der eingelegten Mehrmonatspause war ich wieder frohgemut dabei und spielte es neulich also letzten Endes durch. Spaßiges Gameplay heißt für mich, nicht wieder und wieder ein und dieselbe Sache immer wieder durchnudeln zu müssen.

    Oblivion
    Ich habe es tapfer versucht, aber das Spiel ist einfach nichts für mich. Die mitlevelnden Gegner saugen den Sinn aus dem Stufenaufstieg, berauben mich des Gefühls, nach all dem Geklicke tatsächlich stärker, besser, fitter geworden zu sein und machen mir Oblivion als RPG dauerhaft reizlos. Ich halte diese Spielmechanik für verkorkst.

    Baldur's Gate 2
    Wieder versucht, wieder gelassen. Das Spiel hat eigentlich alles, was ich mag. Der Abwechslungsreichtum ist ungeheuer, der Entdeckungsreiz wird allerorten mit schmackhaften Ködern stimuliert, die Kämpfe sind teilweise richtig spannend, meine Begleiter gefallen mir ausnehmend gut. Alles ist fein, sogar sehr gut, nur ist mir das Spiel viel zu lang. Zwar werde ich gut unterhalten, doch wenn ich allmählich bemerke, nun müsse es langsam auch mal gut sein, sagt mir das Spiel, nee, nee, es ziehe sich noch weiter hin. Und weiter und weiter. Viele haben das als Einladung verstanden, nun so richtig im Märchenland abzutauchen, auf mich wirkt es hingegen abschreckend. Selbst die schönste Spielmechanik verliert für mich an Unterhaltungswert, wenn sie zu keinem Ende findet.

  8. #8
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    Baldur's Gate 2
    Wieder versucht, wieder gelassen. Das Spiel hat eigentlich alles, was ich mag. Der Abwechslungsreichtum ist ungeheuer, der Entdeckungsreiz wird allerorten mit schmackhaften Ködern stimuliert, die Kämpfe sind teilweise richtig spannend, meine Begleiter gefallen mir ausnehmend gut. Alles ist fein, sogar sehr gut, nur ist mir das Spiel viel zu lang. Zwar werde ich gut unterhalten, doch wenn ich allmählich bemerke, nun müsse es langsam auch mal gut sein, sagt mir das Spiel, nee, nee, es ziehe sich noch weiter hin. Und weiter und weiter. Viele haben das als Einladung verstanden, nun so richtig im Märchenland abzutauchen, auf mich wirkt es hingegen abschreckend. Selbst die schönste Spielmechanik verliert für mich an Unterhaltungswert, wenn sie zu keinem Ende findet.
    Das, was du ansprichst ist tatsächlich einer der größten Nachteile der BG-Serie, wobei die Größe des Spiels alleine aber nicht unbedingt das Problem ist. Mich hat viel eher das praktisch nicht vorhandene Quest-Logbuch gestört (im Ernst, das Tagebuch ist einen Dreck wert). Normalerweise, wenn mir ein Spiel nach langer Spielzeit langweilig wird, lege ich es aus der Hand und steige drei Wochen später mit neuem Elan ein. Bei BG1&2 geht das aber praktisch nicht, weil man mangels brauchbarer Dokumentation nie wieder in die Story reinfindet, sobald man einmal draußen ist. Außerdem verliert man dann völlig den Überblick, was schon erledigt ist, und was nicht. Oder wo die jeweiligen Quest-NPCs stehen.

  9. #9
    @ caesa_andy
    Ja, der schwierige Wiedereinstieg kommt noch hinzu. Ich glaube, die damaligen Entwickler konnten sich gar nicht so recht vorstellen, jemand würde ihr Spiel mittendrin mal für längere Zeit einfach so aus der Hand legen. Entsprechend wenig Vorkehrungen haben sie getroffen (Dragon Age macht das wesentlich besser.) Was mich bei Baldur's Gate 2 zusätzlich hindert, umstandslos wieder im Spiel drin zu sein, ist die Zauber-Spielmechanik.
    Es gibt aberdutzende von Sprüchen, die teils ähnlich heißen und ähnliches bewirken. Spiele ich von Anfang an, habe ich eine ganz ordentliche Lernkurve. Setze ich hingegen lange Zeit aus und will das Spiel wieder aufnehmen, stehe ich unvermittelt vor einem Lernmassiv mit 90°-Steigung. Neben der Tagebuchblätterei (Was will das Spiel eigentlich gerade nochmal von mir?) müsste ich zusätzlich noch Zaubersprüche büffeln. Und ohne Magie geht es schlicht nicht, dafür ist das Regelsystem zu sehr auf ein Kampfgeschehen in Form von Zauberspruchpingpong ausgelegt. Aber das sage man bloß niemandem, der völlig vernarrt in dieses Spielzeitmonstrum ist und es, ohne mit der Wimper zu zucken, gleich mehrfach durchgespielt hat. Der befindet man, man sei eben noch nicht bereit für einzig wahres Rollenspiel.

  10. #10
    Wenn du dennoch interesse an dem Spiel hast, würde ich dir den Einstieg über die NeverwinterNights Serie Empfehlen. Die Spiele sind nicht so groß und komplex wie Baldurs Gate, aber deutlich einsteigerfreundlicher und haben eine echt tolle ingame-Dokumentation - also genau das, woran es bei BG hapert. DnD2 und DnD3 unterscheiden sich zwar regeltechnsich in vielen Dingen massiv voneinander, aber die Zaubersprüche sind in der Anweundung und Namensvergabe recht ähnlich, in NWN aber besser erklärt und dokumentiert.
    Wenn du also über NWN den Einstieg findest, dürfte dir BG anschließend erheblich leichter fallen. NWN / NWN2 bieten übrigens auch einen Multiplayer-Modus. Falls du das also in Betracht ziehst, wäre ich sicher bei einer Runde mit von der Party (Schenkelklopfer!).

    Ich muss allerdings auch sagen, dass ich selber selten mehr als 3,4 verschiedene Zauber pro Grad benutze und das, obwohl ich schon seit BG1 immer nur Magier spiele. Das Zaubersystem ist einfach sehr komplex und schwer zu verstehen und viele Zauber sind so speziell, dass sie selten in mehr als ein, oder zwei verschiedenen Situationen sinnvoll anwendbar sind.
    So DInge wie Magisches Geschoss, Feuerball oder Eisregen gehören eigentlich immer in das Repertoire. Und wenn du die anderen Zauber gar nicht lernen magst ... wenn du deine Zauberleiste mit solchen "Nukes" voll packst, machst du auch nichts verkehrt.

    Geändert von caesa_andy (13.06.2013 um 08:58 Uhr)

  11. #11
    Jagged Alliance 2 ist geil. Da kann ich nur zustimmen... ich bin schon so alt... ich glaub ich war damals 14 als das erschien und hab das zum Geburtstag gekriegt und hatte schon ewig Vorfreude drauf. Aber so oft durchgespielt habe ich es nicht... wollte es vor Monaten mal wieder, aber hätte wohl besser nicht den superschweren Modus ausprobiert - das war etwas zu heftig.

    Die vielen Waffen, Upgrades und das Kampfsystem(und Söldner mit verschiedenen Fähigkeiten die noch trainiert werden können), sowie der strategische Part(Städe, Dörfer befreien und Milizen ausbilden) sind echt genial.

    Ah und natürlich: Elliot, sie sind ein Schwachkopf(oder Idiot im Englischen).
    http://www.youtube.com/watch?v=noSIaRzVN4o


    Baldurs Gate habe ich nur den ersten Teil gespielt - der hatte ja glaub ich recht begrenzte Beschränkunge der Level(Höchstlevel gings nicht so weit, so dass man nicht wirklich an die geilen Zauber kam dies bei D&D gibt).

    Neverwinter Nights hab ich 1 und 2 gespielt - alles bis auf das 2. Addon vom 2(1. Addon ist da recht gut von der Story her). Da es da natürlich bis 20 oder 40 sogar geht und man alle Zauber auch auf Stufe 9 erreichen kann viel spassiger. Man muss sich natürlich schon etwas mit dem System auseinandersetzen. Gerade die Talente die man nur alle paar Stufen kriegt und den einen extra Attributspunkt. Da sollte man schon eine Idee haben wohin der Char gehen soll. Ansonsten gibts aber ja auch allerlei Rüstungen usw. um sich auszurüsten.

    Nebenquests sind oft recht gut gemacht - da macht es Spass verschiedenes ausprobieren zu können.

    Ich spiele übrigens immer Kleriker. Echt geil - schwere Rüstung(nicht so wie im Standard-Asia-MMORPG, wo das nur "Stoffis" sind - auch wenn da manche (MMO)RPG auch abweichen). Schön mit Streitkolben die Schädel einhauben und nebenher Heilzauber(wo man sich auch normale Zauber legen kann, aber die nach Bedarf als Heilzauber nutzen kann, wenn man von guter Gesinnung ist). Macht Spass sich in Horden von Untoten zu stellen und die dann "totzuheilen"(heilt sich selber, schadet denen).

  12. #12
    Zitat Zitat von Luthandorius2 Beitrag anzeigen
    Neverwinter Nights hab ich 1 und 2 gespielt - alles bis auf das 2. Addon vom 2(1. Addon ist da recht gut von der Story her). Da es da natürlich bis 20 oder 40 sogar geht und man alle Zauber auch auf Stufe 9 erreichen kann viel spassiger. Man muss sich natürlich schon etwas mit dem System auseinandersetzen. Gerade die Talente die man nur alle paar Stufen kriegt und den einen extra Attributspunkt. Da sollte man schon eine Idee haben wohin der Char gehen soll. Ansonsten gibts aber ja auch allerlei Rüstungen usw. um sich auszurüsten.
    Nein, muss man nicht
    Natürlich kann man solches power gaming betreiben, aber man kann das Spiel theoretisch auch mit einer vollkommen sinnlosen Klassenkombination wie Magier/Krieger oder so was durchspielen. Wer einfach alle 30 Stufen in der selben Klasse aufsteigt, macht auf jeden Fall nichts verkehrt. Dieser Optimierungs-Zwang wie bei WoW, wo man jedes % Schaden rausholen muss, existiert in keinem Spiel, dass auf Dungeons&Dragons basiert. Allenfalls der Endboss des ersten Addons wird etwas schwer, wenn man keine Schwere Rüstung tragen darf. Aber auch nicht unmöglich.

    Zitat Zitat
    Ich spiele übrigens immer Kleriker. Echt geil - schwere Rüstung(nicht so wie im Standard-Asia-MMORPG, wo das nur "Stoffis" sind - auch wenn da manche (MMO)RPG auch abweichen). Schön mit Streitkolben die Schädel einhauben und nebenher Heilzauber(wo man sich auch normale Zauber legen kann, aber die nach Bedarf als Heilzauber nutzen kann, wenn man von guter Gesinnung ist). Macht Spass sich in Horden von Untoten zu stellen und die dann "totzuheilen"(heilt sich selber, schadet denen).
    Kleriker ist imho tatsächlich die Stärkste Solo-Klasse in NWN und NWN2. Hochstufige Magier sind vieleicht noch einen ticken mächtiger, aber die haben es dafür am Anfang auf niedrigeren Stufen schwerer, weil sie keine guten Rüstungen tragen können und meistens auch keine hohen Geschick-Werte besitzen.

  13. #13
    So, kein Edit, lieber noch ein Post:

    Gutes Gameplay:
    Minecraft. Ich mag das Spiel. Ab und an schalte ich es mal wieder an und gucke mir den virtuellen Legobaukasten an und besuche die Orte die ich gebastelt habe. Zuzüglich zahlreicher Mods aus der Community, welche das Spiel massiv erweitern ein echtes Abenteuerland.
    Mittlerweile habe ich schon komplette Dungeons (inklusive Fallen, Monstern und Schätzen) in die Welt gesetzt, durch welche ich bei Gelegenheit andere geneigte Spieler schicke.
    Ein Gameplaytechnisch simples Spiel, welches mich alle paar Wochen wieder für ein paar Stunden begeistert.
    Ich mag dieses leicht melancholische Gefühl, welches sich beim Spielen breitmacht.
    Zudem hatte ich seit N64 Zeiten nicht mehr so viel Spaß mit anderen Leuten vor einem einzigen Bildschirm / bei einem Singleplayerspiel, wie hier.
    Mir gefällt es zumindest.

    // Ohne all die Mods würde ich es aber wohl nicht anfassen, da das Originalspiel iwie zu wenig Inhalt bietet. Momentan habe ich auf meiner Version ca. 50 - 70 Mods drauf, welche das Spiel inhaltlich und in Sachen Gameplay erweitern.


    Schlechtes Gameplay:

    MMn so ziemlich alle MMORPGs. Grinden, Pay 2 Win, stundenlanges vorm PC hocken ohne große Ergebnisse zu erzielen. Bis auf große Ereignisse, (Belagerungen oder Schlachten) haben mir Online RPGs nie besonders viel Spaß gemacht.
    Habe als einzige richtige Referenz aber auch nur Lineage 2 anzugeben.
    Da wollte ein Kumpel von mir, das ich mitspiele und hat es mir mit 2 oder 3 Monatsabo geschenkt. Ich also rein in mein erstes MMORPG und wurde gleich erstmal Chattechnisch von seiner Gilde vergewohltätigt: " Wie du bist erst Lvl 1!?!1 Lass mal grinden gehen, hier Superschwert für 500 millionen goldstücke und Rüstung für 1.5 bilionen."
    Ich: Okay... wenn es sein muss, will aber eigentlich lieber Ronin-Mäßig durchs Land streifen und Dinge erleben...
    Gilde: Nee, nee musst doch erstmal groß und stark werden

    3 MONATE SPÄTER (bämmbämmbääääääm)

    Ich war lvl 12 oder so und hab mir gedacht: Nein danke, das wars jetzt mit dieser Art von Spielen.
    Bin auf den Marktplatz der größten Stadt gegangen und hab an Neulinge meine (geliehene) Ausrüstung verschenkt. Tja...
    Man hat das Gefühl, dass man auf etwas hinarbeitet, aber im Endeffekt schlägt man nur Zeit mit gestrecktem Gameplay tot.#
    Ich kann damit einfach nichts anfangen.

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