Ergebnis 1 bis 15 von 15

Thema: Anime Winter Season 2025/26

Baum-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #14
    Ich muss mal droppen, wie absolut geil das neue Oshi no Ko Opening wieder ist - sowohl vom Sound her, als auch visuell. Ich meine - holy shit, fast jeder Frame könnte als ein Wallpaper verwendet werden. Es ist auch düster und zynisch wie sonstwas. Alleine das Motiv der Vergänglichkeit des jungen Idol-Stardoms (Kana im Glaskasten, vergammelte Erdbeeren, "what's your shelf life?" auf dem Smartphone) und die generelle Ästhetik. Nice. Dazu dann noch die Vibes, dass das wirklich ein Auftritt einer Idol-Truppe sein könnte. Ich muss echt sagen, ich bin so dermaßen beeindruckt davon, was Doga Kobo hier weiterhin aus dem Manga rausholt. Das ist echt so ein heftiger Glow Up im Vergleich zum Quellmaterial und nutzt wirklich stark das Anime-Format aus.
    Damit ist die Show bei 3/3 richtig starken Openings:

    Ach ja, das Ending ist auch cool. Endings haben generell weniger diesen Hypefaktor, aber auch da hat man bisher bei der Show nie verfehlt. Ob der Tanz zwischen Aqua und Ruby schon den berüchtigten Arc foreshadowed, der sicher in der zweiten Hälfte der Staffel kommen wird? *g*



    Zitat Zitat von Kayano
    Wash It All Away (Episode 1-2)
    [...]das sie sich anscheinend in einen Schüler der Nachbarschaft verliebt wird ziemlich seltsam rübergebracht. Ich hab nix gegen Age-Gap schon gar wenn es mal eine Frau ist die den älteren Part spielt (und der Altersunterschied ist auch nicht so groß), aber bisher war es ein bisschen komisch beim ersten Treffen ignoriert er sie und danach läuft sie schon rot an.
    Weißt Du, das fand ich total komisch. Ich hatte eher da Gefühl, dass sie kleidungsgeil ist und oder sowas. Sie wird ja eh bei allem rot im Gesicht. Und von ihm kommt ja einfach gar keine Reaktion. Bis in Folge 4 dann, als sie ihm ins Ohr flüstert. Hätte man mir gesagt, dass hier keine Romanze geht, dann hätte ich das bis zu diesem Zeitpunkt genauso geglaubt wie das Gegenteil, weil es irgendwie n bisschen off wirkt.
    Dazu ist der Fanservice aber auch echt stark mit der Show und irgendwie hab ich das Gefühl, dass man hier probiert hat ein Konzept wie ne Reinigung an Kerle ranzubringen. Vielleicht auch "jetzt wascht euren Shit bitte Mal!"
    Aber ja, die Show ist schon recht entschleunigt, aber zumindest mit dem Mystery, was es mit Kinmes Vergangenheit auf sich hat. Da gabs in Episode 3 auch ne Szene, wo sie sich auf dem Dach weinend gesehen hat.

    Wie immer bei solchen Educational Shows wird einem nebenbei beigebracht, wie man bestimmte Flecken aus der Kleidung bekommt. Oder wie man ne Waschmaschine bedient (ich sag ja, auf Männer getrimmt ). Alles unterwiesen von der niedlichen Kinme, der man ab und zu in den Ausschnitt gucken kann. Ich mochte aber auch die Geschwister in Episode 4 ganz gerne - Kyuus Kumpel, der total heiß auf Kinme ist und seine deadpan Schwester, die total irgendwie ein Lotterleben führt. Und ja, es gab auch den Hinweis, dass man seine Stinkewäsche doch nicht einfach mit Febreeze einsprühen sollte, sondern die Poopsocks auch mal ordentlich waschen muss

    Irgendwie find ich die Show sehr sympathisch. Sie bildet auch irgendwie dieses "Dorf in der Großstadt"-Leben ab, was irgendwie was entspannendes hat. Wo irgendwie alles so kleine Läden sind, wo jeder jeden anderen kennt, obwohl man in einer großen Stadt ist. Wo Kinme Hausbesuche macht um den Leuten ihre Wäsche zu bringen. Gibts vermutlich auch bei uns, aber ist für mich immer ne total andere Welt. Ich bekomm bei der Show auf jeden Fall son bisschen das Gefühl von der, die vor ein paar Season in dem Baseball-Stadion war. Wo man mit der Zeit immer mehr Leute kennenlernt und sich ihre Wege immer weiter verschränken.


    Zitat Zitat von Dnamei
    Champignon Witch 01: Ist interessant, wobei mir noch nicht so ganz klar ist, ob das hier einfach nur Daily Life bleiben wird. Geht auf jeden Fall viel ins Detail und die Welt hat auch genügend Schattenseiten. Rein dafür könnte es sich schon lohnen. Kurios fand ich aber, wie die Erzählung so dahinfließt mit dem üblichen "Sie ist nett aber missverstanden", nur um dann nach und nach klar zu machen dass das Verhalten der Leute durchaus Sinn macht und nicht nur Gemeinheit oder sowas darstellt.
    Die zweite Episode sollte man hiervon zumindest schauen. Ich war schon durchaus überrascht von dem Spin, weil ich mit was ganz anderem gerechnet habe. An sich find ichs schon interessant, wie sie die Welt ausbauen. Und auch nach Episode 4, der Plot mit dem Monster, was entsteht, wenn die Verseuchung in einer Person zu große Ausmaße annimmt, das ist schon interessant und für mich total unerwartet, weil das von außen eher wie so ne Feelgood Show aussieht.

    Es kann aber natürlich jetzt sein, dass es nach Episode 5 jetzt wirklich eher so ne Daily Life Show wird. Aber bis hierhin hat es mich zumindest überrascht. Ich finds ja auch witzig, dass es irgendwie als Romance vermarktet wird. Aber weil der Prinz ja sogar jetzt jünger geworden ist kann ich mir das nur sehr schwer vorstellen - und wenn doch, dann wäre das lustiges Grooming

    Ich mag an der Show durchaus, dass sie zwar irgendwie fröhlich ist, aber immer was düsteres mitschwingt. Sei es nun, weil die Bewohner unsere Champignon-Hexe meiden, sogar die, mit denen sie interagiert, Abstand halten und nach ihrem Besuch desinfizieren oder weil sie einfach mal aus Versehen das Leben aus ihrem Liebsten rausgesaugt hat. Generell ist das Setup damit, dass ihr Körper für Menschen giftig sei natürlich schon was. Und man merkt das dann auch, dass sie auch mit ihren Pilzfreunden immer noch einsam ist. In Episode 5 fand ich leider, dass die Geschichte mit der Katzenmagierin zu schnell abgehandelt wurde. Da hätte man wirklich 3 und 4 etwas zusammenstauchen können um dem mehr Platz einzuräumen. Ich fand es zwar schon tragisch, dass sie gestorben ist, aber mit etwas mehr Screentime hätte das vermutlich noch mal mehr gesessen..


    Shiboyugi [2-4]:
    Das zweite Spiel ist vorbei, was zeitlich vor dem ersten war - und wow, das Sounddesign, als der Wolf im Spiel auftauchte, war klasse. Ich habe Studio Deen jetzt nie als so ein artsy Studio gesehen, aber es ist definitiv ne Möglichkeit, niedrige Production Values zu kaschieren. Und das funktioniert hier wirklich wunderbar. Mochte auch die psychologischen Spiele zwischen Yuuki und der Blonden gerne - vor allem, wie creepy Yuuki bei einer Szene wurde. Sowas funktioniert deswegen so gut, weil der Rest doch eher ruhig inszeniert ist.

    Eine Sache, die am Setting durchaus interessant ist, und ich in Episode 1 nur angesprochen habe: In der Show wird ja kein Blut gezeigt. Bzw. die Charaktere bluten nicht, selbst, wenn ihnen Gliedmaße abgetrennt werden. In Universe wird das mit einer Art Chemikalie erklärt, die bei Luftkontakt zu so einer Art Stoff wird. Das erklärt dann auch, wieso Charaktere tatsächlich noch leben können, selbst, wenn ihnen die Beine abgetrennt wurden.
    Mag jetzt nicht zu realistisch sein, aber ich finde es eine clevere Art, dass man in so einem Death Game die Stakes und Verletzungen hoch macht, ohne, dass jeder Charakter gleich sterben muss. Es passt halt auch generell zu dieser artsy Ästhetik und lässt das Ganze deutlich weniger edgy wirken als ein normales Deathgame.


    Tamon's B-Side [3-5]:
    Episode 4 und 5 fand ich schon ziemlich stark. Es ist ja nun auch ein "Konkurrent" für Tamon aufgetaucht, auch wenn Utage nicht so wirklich beeindruckt von ihm ist. Ihre Fangirl-Alüren sind einfach zu stark! Und ja, wie derbe übertrieben das dargestellt wird ist schon lustig. Aber es ist eher dieses Zusammenspiel der verschiedenen Charaktere, was für mich besonders gut funktioniert. Wenn Tamon depri ist, weil er Ouris Wohnung vollschimmelt (ja, das wird tatsächlich als ein realer Gag gespielt, dass Schimmelpilze in seiner Wohnung wachsen, weil er son depri Zombie ist... xD), und Utage dann wieder probieren muss, ihn irgendwie in Ordnung zu kriegen. Im Prinzip ist das schon ziemlich absurder Humor.

    Am Ende geht es bei der Show zwar um Idols, aber viel eher um die Personen hinter den Fassaden und was sie eigentlich erreichen wollen. Und der Moment in Episode 5, in der Utage dann bemerkt, dass mit Tamon etwas nicht stimmt - weil sie ihn nicht nur als das Abziehbild, sondern auch als echten Menschen kennt - das war schon gut. Tatsächlich hats mich dann auch in der Mitte der Episode überrascht, als sich abzeichnete, dass Tamon nicht gewinnen wird. Was aber letztendlich für beide ein zentraler Moment ist. Die Szene, als sie dann

    Ach ja, und mal ein Boyband Anime, bei dem ein Auftritt nicht total voller CG ist (auch wenn das Publikum definitiv CG war )? Dass man sowas mal erleben darf. Generell hab ich das Gefühl, dass die Production Values für die Show durchaus brauchbar sind. Jetzt nichts weltbewegendes, aber solide.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •