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  1. #1
    Ist das Spiel denn vorrangig „selbstironische Parodie/Metahumor“ oder schon was Eigenes? Das ist die Befürchtung, aus der heraus ich doch erstmal abgewinkt hatte.

  2. #2
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ist das Spiel denn vorrangig „selbstironische Parodie/Metahumor“ oder schon was Eigenes? Das ist die Befürchtung, aus der heraus ich doch erstmal abgewinkt hatte.
    Ich würde sagen eher Ersteres. Wenn man die Humor- und Parodieelemente wegnimmt, bleibt eigentlich nicht viel mehr übrig. Aber ich würde auch sagen: das stört hier eigentlich gar nicht. (Sage ich als jemand, der den Meta-Humor nicht mal viel abgewinnen kann – höchstens der Absurdität des Ganzen.) Das Spiel ist ohnehin nicht sehr text- und storylastig und definiert sich eher durch die Welt selbst – und halt das Gameplay.


  3. #3
    Durch Nobody saves the World wollte ich mich eigentlich auch mal durchprügeln, da mich das auch interessiert hat. Letzten Endes hab ich's aber dann doch gelassen, weil man zwischen so vielen Kklassen wechseln musste (und da mir über 50% nicht zugesagt hat, hab ich's dann doch gelassen). Ich bin aber mal echt auf deine weiteren Berichte gespannt, vielleicht beschaff ich mir das doch noch.

  4. #4
    Nobody Saves the World ist durch und es war ein prima Spiel für zwischen durch.

    Man könnte das Spiel als Open-World-Action-RPG mit Schwerpunkt auf dem fließenden Wechsel zwischen Klassen bezeichnen. Die freigeschalteten Fähigkeiten der Klassen können dabei auch nach Belieben kombiniert werden. Die meiste Zeit verbringt man auf einer Weltkarte, die in etwa wie die der 2D-Zeldas aufgebaut ist (große, zusammenhängende Gebiete – aber trotzdem mit Bildschirmwechsel). Den Rest dann in semi-zufallsgenerierten Dungeons.

    Die Weltkarte:


    Screenshot von der Welt:


    Screenshot vom Dungeon-Gameplay:


    Die Klassen:


    Ich finde, das Spiel hat eine sehr schöne Balance gefunden – in mehr als einer Hinsicht. Die Welt öffnet sich nach und nach genau im richtigen Maße:
    - man fühlt sich nie zu sehr an die Hand genommen, aber auch nie zu verloren
    - die Dungeons sind zahlreich, aber kurz (max. 20-30 Minuten)
    - in der Welt gibt es viel zu tun/suchen/questen, aber nicht so viel, dass man erschlagen wird
    - die Gebiete sind von der Gestaltung vielfältig
    - das Spiel ist eher einfach, aber nicht trivial
    - man grindet viel, aber nicht auf stupide Weise, sondern im normalen „Spielverlauf“
    - die Klassen sind vielseitig genug, um ihre Anzahl (~20) zu rechtfertigen
    - die Länge ist gerade richtig (15-20h)

    Aus dem Grund habe ich auch immer wieder Lust auf ’ne Session gehabt. Ich kann mich an keinen Moment erinnern, wo ich mal Frust, Unlust oder Langeweile empfunden hätte. Das ist für ein Spiel dieser Länge dann doch eher selten. Es gibt genug Spiele, die sich locker spielen lassen, aber am Ende dann auch völlig austauschbar/unmemorabel anfühlen (siehe Kemco-RPGs). Nobody Saves the World macht genug eigenes, um nicht in diese Sparte zu fallen.

    Ich habe nicht alle Sidequests gemacht, aber einen guten Teil davon. Auch hier gibt es relativ viel Abwechslung, von Eskort-Missionen über Minispiele bis hin zu Frage-und-Antwortspielen und kleinen Puzzles. Auf jeden Fall nicht nur die typischen Fetchquests.

    Nicht so gefallen hat mir das Charakterdesign. Hat mich an amerikanische Cartoons erinnert – und die sind oft einfach nicht mein Stil (das Umgebungsdesign hingegen finde ich richtig hübsch). Das gilt auch für Story und Humor: Die Geschichte ist fast eine reine Parodie bekannter Tropes. In die Umsetzung ist zwar eine gewisse Liebe geflossen, aber das hilft nur wenig, wenn der Humor selbst mich nur müde lächeln lässt. Wenn ich mich recht erinnere, fand ich Guacamelee! in der Hinsicht etwas angenehmer. Zum Glück waren die Dialoge hier nie ausufernd.


    tl;dr: Nobody Saves the World ist ein ausgesprochen kurzweiliges Action-RPG mit semi-offener Welt, das durch das Design und das einzigartige Klassensystem genug Alleinstellungsmerkmale bietet, um mehr als nur JUST ANOTHER TIMEWASTER™ zu sein. Von mir gibt’s eine Empfehlung.

    Ach ja, und wen’s interessiert: Es gibt wie bei Guacamelee! einen Couch-Co-op-Modus, den ich mir für dieses Spiel auch wunderbar vorstellen kann.

    Spielzeit: 17:30h
    Wertung: 7/10
    Geändert von Narcissu (21.04.2022 um 00:18 Uhr)


  5. #5
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Nicht so gefallen hat mir das Charakterdesign. Hat mich an amerikanische Cartoons erinnert – und die sind oft einfach nicht mein Stil (das Umgebungsdesign hingegen finde ich richtig hübsch).
    Die Hintergründe scheinen wirklich ganz schick auszusehen (fundierte Meinung nach dem Betrachten von ganzen zwei Screenshots ), aber diese leeren toten Augen der Figuren sind ja mit Verlaub volle Kanne gruselig. *schauder*
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: The Cruel King and the Great Hero, Mana Khemia: Student Alliance
    Zuletzt gespielt: Nekketsu Tairiku: Burning Heroes, Wild Arms 3, Das Geheimnis von Brownsea Island
    Best games ever: Paper Mario: The Origami King, Tales of the Abyss / Vesperia / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII & XI, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  6. #6
    Zitat Zitat von LittleChoco Beitrag anzeigen
    Die Hintergründe scheinen wirklich ganz schick auszusehen (fundierte Meinung nach dem Betrachten von ganzen zwei Screenshots ), aber diese leeren toten Augen der Figuren sind ja mit Verlaub volle Kanne gruselig. *schauder*
    Man ist halt ein Nobody.
    Now: Crimson Desert & Monster Hunter Stories 3 / Done: Metroid Prime 4: Beyond
    Now: The Witcher Staffel 4 / Done: One Piece Staffel 2
    Now: Preacher Band 1 / Done: Absolute Batman Band 1
    RPG-Challenge 2026 / Now: Prince of Persia: The Lost Crown

  7. #7
    Nobody = Zombie? Mamma mia...
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: The Cruel King and the Great Hero, Mana Khemia: Student Alliance
    Zuletzt gespielt: Nekketsu Tairiku: Burning Heroes, Wild Arms 3, Das Geheimnis von Brownsea Island
    Best games ever: Paper Mario: The Origami King, Tales of the Abyss / Vesperia / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII & XI, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  8. #8
    Zombie ist tatsächlich auch eine Klasse.


  9. #9
    Auf der Suche nach kurzweiligen Platformer-Spielen für PS4 habe ich mir gestern Yoku’s Island Express gekauft, eine Art Pinball-Metroidvania, das die Erkundung mit dem Flipper-Prinzip verbindet.

    Das Spiel ist sehr niedlich und macht im Grunde auch Spaß. Nach ca. 3h muss ich aber sagen, dass vieles Trial & Error ist und gerade das Backtracking weniger Spaß macht, da die Fortbewegung insgesamt eher langsam ist.

    Das Problem an den Flipper-Passagen ist, dass man a) oft wirklich eher rumprobiert statt das Gefühl der vollen Kontrolle zu haben und b) dasselbe oft mehrmals am Stück machen muss. Ist an sich kein Beinbruch, aber es trübt den Gesamteindruck ein wenig.

    Bin also aktuell hin- und hergerissen. Da das Spiel aber sehr kurz ist und ich sicher schon zu 60% durch, werde ich es vermutlich noch zu Ende spielen.


    Habe mir außerdem die Remake-Trilogie von Crash Bandicoot geholt. Ich habe Crash als Kind mal ein wenig gespielt, aber erinnere mich kaum. Besser erinnere ich mich jedoch an das Partyspiel bzw. die Minispielsammlung Crash Bash, das zusammen mit Spyro mein erstes PS1-Spiel war und das ich früher gerne allein und mit Freunden gespielt habe.

    In letzter Zeit juckt es mich auch, mal wieder den Emulator anzuschmeißen und ein paar alte RPG-Klassiker nachzuholen. Ich liebäugle aktuell mit:
    • Terranigma (SNES)
    • Shining Force (GEN)
    • Baten Kaitos Origins (NGC)
    • Fire Emblem: Sacred Stones (GBA)
    • Harry Potter 1+2 (GBC)
    • Earthbound


    Aber Konsole ist gerade irgendwie noch komfortabler. Neben Crash will ich dann zumindest noch in meinen verbleibenden digitalen PS4-Backlog spielen. Das wären Kentucky Route Zero, GRIS, Inside und Celeste.
    Oh, und Ender Lilies wartet darauf, weitergespielt zu werden.

    In jedem Fall mangelt es mir nicht an Auswahl und ich bin auch gerade relativ motiviert, das sollte ich nutzen.


  10. #10
    Danke für den tollen Bericht zu Nobody Saves the World. Ich habe buchstäblich 1 Tag, bevor dein Bericht erschien, zum ersten mal von dem Spiel gehört (dank einer Youtube-Werbung, wenn ich das richtig im Kopf habe ^^). Wie war den der Schwierigkeitsgrad von dem Spiel? Von der Ästhetik her wäre das nämlich was für meine Schwester, die kommt allerdings mit Spielen, die keinen Easier-than-Easy-Modus haben überhaupt nicht klar.
    Gründer der JRPG-Challenge
    JRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!



  11. #11
    Ich fand das Spiel größtenteils relativ leicht. Es gab eine Stelle im Spiel, für die ich ein bisschen gebraucht habe. Prinzipiell gibt es sonst aber keine nennenswert fiesen Stellen. Man verliert auch nie groß Fortschritt, da Speicherpunkte überall sind und in den ohnehin kurzen Dungeons vor der Bosskammer ein Teleporter aktiviert wird, sodass man die Dungeons bei einer Niederlage nicht noch mal machen muss. Würde also sagen, dass auch Casual-Spieler gut mit dem Spiel zurechtkommen sollten.

    Schön übrigens, dass du wieder hier bist! :>


  12. #12
    Ich bin durch mit Yoku’s Island Express.



    Mein Endeindruck bleibt gemischt, aber ich würde trotzdem sagen, dass es ein nettes Spiel für zwischendurch ist.

    Hervorzuheben ist definitiv die entspannende Natur des Spiels. Die Welt ist schön gestaltet, die Charaktere wirklich charmant und die Musik- und Soundkulisse durchaus sehr gefällig. Es spielt sich auch größtenteils frustfrei und man kann nicht sterben.

    An meinen Kritikpunkte zur Flipper-Mechanik und dem Backtracking vom letzten Post hat sich aber nichts verändert. Es gibt allerdings eine In-Lore-Schnellreisefunktion, die dafür sorgt, dass man nie die ganze Welt durchqueren muss. Das sorgt dafür, dass es nie zu langsam vorangeht. Allerdings ist es trotzdem manchmal etwas anstrengend, von A nach B zu kommen, da es nur wenige Schnellreisepunkte gibt.

    Die Erkundung im Spiel macht übrigens deshalb viel Spaß, weil es eine Menge zu entdecken und auch viele Geheimnisse gibt. Die eher behäbige Fortbewegung hat mich aber davon abgehalten, wirklich alle Winkel abzusuchen. In einem normalen Metroidvania hätte ich das vermutlich eher getan. Trotzdem ist die Flipper-Mechanik natürlich das Herzstück des Spiels. Ich habe zwar das Trial & Error kritisiert und bis zum Ende laufen alle Passagen eigentlich mehr oder weniger gleich ab. Sie sind aber dennoch eine willkommene Abwechslung und geben den Spiel Alleinstellungsmerkmale.

    tl;dr: Ein Flipper-Metroidvania der etwas anderen Machart, das kurz, charmant und entspannend ist, aber spielerisch nicht immer ganz zu Ende gedacht.

    Spielzeit: ca. 5:30h (geschätzt)
    Wertung: 6/10


  13. #13
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Ich bin durch mit Yoku’s Island Express.



    Mein Endeindruck bleibt gemischt, aber ich würde trotzdem sagen, dass es ein nettes Spiel für zwischendurch ist.

    Hervorzuheben ist definitiv die entspannende Natur des Spiels. Die Welt ist schön gestaltet, die Charaktere wirklich charmant und die Musik- und Soundkulisse durchaus sehr gefällig. Es spielt sich auch größtenteils frustfrei und man kann nicht sterben.

    An meinen Kritikpunkte zur Flipper-Mechanik und dem Backtracking vom letzten Post hat sich aber nichts verändert. Es gibt allerdings eine In-Lore-Schnellreisefunktion, die dafür sorgt, dass man nie die ganze Welt durchqueren muss. Das sorgt dafür, dass es nie zu langsam vorangeht. Allerdings ist es trotzdem manchmal etwas anstrengend, von A nach B zu kommen, da es nur wenige Schnellreisepunkte gibt.

    Die Erkundung im Spiel macht übrigens deshalb viel Spaß, weil es eine Menge zu entdecken und auch viele Geheimnisse gibt. Die eher behäbige Fortbewegung hat mich aber davon abgehalten, wirklich alle Winkel abzusuchen. In einem normalen Metroidvania hätte ich das vermutlich eher getan. Trotzdem ist die Flipper-Mechanik natürlich das Herzstück des Spiels. Ich habe zwar das Trial & Error kritisiert und bis zum Ende laufen alle Passagen eigentlich mehr oder weniger gleich ab. Sie sind aber dennoch eine willkommene Abwechslung und geben den Spiel Alleinstellungsmerkmale.

    tl;dr: Ein Flipper-Metroidvania der etwas anderen Machart, das kurz, charmant und entspannend ist, aber spielerisch nicht immer ganz zu Ende gedacht.

    Spielzeit: ca. 5:30h (geschätzt)
    Wertung: 6/10
    Schöner kleiner Kurzeindruck.

    Ja Yoku's Island ist mir, so wie es scheint ein Liebling unter den Spielejournalisten, weil es als entspannendes Spiel zum abschalten immer beworben wird und man die Flipper-Mechanik halbwegs unverbraucht findet in einem normalen Adventure Spiel.
    Gerade letzterer Teil hat mich jedoch enttäuscht. Ich finde solche Flipper Anteile witzlos, wenn es kein Scoring-System gibt, noch irgendwelche Credits. Man flippert halt einfach so lange bis man das gerade jeweilige arbiträre Ziel erreicht hat. Außerdem finde ich desweiteren Flippermechaniken ohne adaptive Trigger relativ witzlos, also man hat sehr viel weniger Spielraum zu bestimmen wie der Ball fliegt, wenn man nicht anhand der Anspannung selbst bestimmen kann wie stark man die Pedals reindrückt.

    Abseits dessen ist es trotzdem ein nettes kleines charmantes Spiel, aber irgendwie auch nicht so sehr dass es einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätte, da spiegelt deine Wertung gut meinen Gemütszustand gegenüber dem Spiel in meiner Erinnerung wieder.

    Ich würde auch sagen dass sich die 100% zu holen nicht lohnt, wenn man schon nicht inhärent Spaß daran hat die Welt zu durchforsten. Die extra Abschlusssequenz die man dafür erhält ist mehr als dürftig. Im Prinzip ist es nur ein anderer Credits-Bildschirm und 3-4 Dialogzeilen mehr.

  14. #14
    @Klunky: Dass man am Ende nicht mehr viel zu sehen kriegt, hatte ich mir gedacht. Wobei der Content ja auch einen gewissen Eigenwert hat, da die ganzen Bewohner der Welt ja schon ziemlich skurril sind. Aber die sieht man eben auch nur ein paar Sekunden und danach flippert man den Rest.

    Das mit den adaptiven Triggern ist ein sehr guter Punkt. Das Gefühl der mangelnden Kontrolle hat mich nämlich am meisten gestört. Meist geht es ja wirklich nur darum, denn mal am richtigen Millimeter des Flippers zu haben, wenn man drückt. Das ist imo nichts, was man wirklich lernen kann, weil das Zeitfenster wirklich so winzig ist. Entsprechend muss man es halt wirklich so oft versuchen, bis es irgendwie klappt.


    Heute angespielt: Crash Bandicoot (Remaster).

    Direkt positiv aufgefallen sind mir die angenehm kurzen Ladezeiten von 3-5 Sekunden pro Stage. Bei Spyro ging es eher in Richtung eine Minute, was schon nervig war.

    Nach ein paar Stages muss ich aber sagen: Ich finde das Leveldesign in Crash nicht besonders gut, was auch mit den Mechaniken zusammenhängt. Es ist okay, dass das Spiel vom Design so aufgebaut ist, dass man oft stirbt. Wie man jedoch stirbt, ist nicht sehr befriedigend.

    Beispiel für einen guten hohen Schwierigkeitsgrad: Man sitzt immer wieder an der gleichen kniffligen Stelle, wird mit der Zeit besser und freut sich dann am Ende, die Herausforderung gemeistert zu haben.

    Bei Crash hingegen: Die Stellen sind per se gar nicht mal so schwierig, aber kleinste Fehler werden oft unfair bestraft und es liegt häufig an der Steuerung. Ich finde z.B. das Springen nicht sehr intuitiv und je nach Perspektive erkennt man auch nicht auf Anhieb, wie breit Abgründe sind. Auch der Drehangriff von Crash hat einen so geringen Radius, dass man schnell stirbt, wenn man bei Gegnern nicht genau das richtige Timing abpasst.

    Die Konsequenz: Ich habe nun das gleiche Level vielfach gespielt, habe aber nicht das Gefühl, wirklich besser zu werden oder dass die Steuerung intuitiver wird. Das gepaart mit teils schwer durchschaubaren Hitboxen / Angriffsfenstern (wann genau schnappen die Pflanzen zu? wie nah darf man an Stacheln herangehen) sorgt dafür, dass es schon leicht frustig ist. Das ist schade, denn vom Flow / Gameplay Loop gefällt mir das Spiel sonst ganz gut.

    Es hängt natürlich immer vom Level ab. Bisher war keins drakonisch schwer, aber es ist eben auch nicht die Art von Schwierigkeit, die zum Weiterspielen animiert. Aus dem Grund weiß ich nicht, ob ich es noch weiterspielen werde. Für eine Session hier und da ist es vielleicht trotzdem geeignet, aber im Moment bin ich unschlüssig.

    Status: Gemischte Gefühle nach 1,5h unschlüssig
    Geändert von Narcissu (24.04.2022 um 16:35 Uhr)


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