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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Anders als die vorherigen Final Fantasys spielt Teil 12 in einem dem Franchise bekannten Universum, nämlich der Welt aus den Final Fantasy Tactics Spin-Off Ivalice, für mich war das damals eine herbe Enttäuschung, statt wie üblich Fantasy auf neue Weise zu interpretieren hat man auf etwas Dagewesenes zurückgegriffen, aus einer Serie bei der die Story nie wirklich der Fokus war, das merkt man dann auch dem Spiel an bei dem zwar viel der Narrative im Hintergrund läuft, die Partyinteraktion jedoch rein pragmatisch vonstatten geht. Erwarte keine interessanten Charaktere, die wirst du bis auf Balthier vielleicht (der als Badass regelrecht inszeniert wird) nicht wirklich vorfinden.
    Der Director des Spiels ist zudem ebenfalls ein völlig anderer, dieser zeichnete sich damals für seine Arbeit am PS1 Spiel Vagrant Story aus. (ein Dungeon-Crawler ebenfalls mit wenig Story-Input)

    Ich war definitiv kein Freund vom Kampfsystem, könnte mir aber vorstellen dass es für Steppersessions genau das Richtige ist. Es ist sogesehen Active-Time-Battle in der Spielwelt, bei dem man seine Gruppenmitglieder über Gambits (sogesehen kleine If Abfragen die man sammeln kann) Befehle erteilen kann und bei dem typischen Klopviech dann auf Auto-Pilot schalten kann. Es kann sehr befriedigend sein die Strategie seiner KI Kameraden zu optimieren, allerdings fühlt sich das kämpfen dann auch eher sehr indirekt und losgelöst vom eigentlichen Spiel an. Ist sozusagen ein bisschen wie WoW, nur etwas langsamer.

    Für mich war das Spiel definitiv nichts, ich finde auch dass es sich nach dem 1. Drittel zunehmendst durch ellenlange Durchlaufgebiete streckt bei der die Story eindeutig zu langsam in Fahrt kommt (während sie allgemein äußerst vorhersehbar verläuft). Ab einem Punkt in Spiel war es ziemlich übel, dort muss man durch circa 5-6 große Gebiete laufen, bei der vielleicht 5 Minuten Zwischensequenz auf dem Weg liegen.
    Insofern passt dieser Offline-MMORPG Vergleich schon ganz gut. Man darf definitiv nicht die Tugenden erwarten, die man mit einem FF9 oder FF10 verbinden, man merkt sehr deutlich welch großen Einfluss der vorherige Director auf die Serie nahm. (Also Sakaguchi, nicht Toriyama)
    Geändert von Klunky (15.01.2018 um 16:37 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Anders als die vorherigen Final Fantasys spielt Teil 12 in einem dem Franchise bekannten Universum, nämlich der Welt aus den Final Fantasy Tactics Spin-Off Ivalice, für mich war das damals eine herbe Enttäuschung, statt wie üblich Fantasy auf neue Weise zu interpretieren hat man auf etwas Dagewesenes zurückgegriffen, aus einer Serie bei der die Story nie wirklich der Fokus war, das merkt man dann auch dem Spiel an bei dem zwar viel der Narrative im Hintergrund läuft, die Partyinteraktion jedoch rein pragmatisch vonstatten geht. Erwarte keine interessanten Charaktere, die wirst du bis auf Balthier vielleicht (der als Badass regelrecht inszeniert wird) nicht wirklich vorfinden.
    Wobei ich es auch nicht so schlimm fand, dass FF12 in Ivalice gespielt hat, auch, wenn man die Gegend aus FFT (und z.T. dem FF12-Spin-Off Revenant Wings) schon kannte, da letzten Endes beide Teile ziemlich eingeschränkt waren, was das betrifft. Die Welt von FF12 dagegen ist mehr oder weniger gigantisch und vermittelt durchaus ein Open World-Feeling, also das genaue Gegenteil.

    Geändert von Kael (15.01.2018 um 17:28 Uhr)

  3. #3
    Klunkys Meinung ist halt Klunkys Meinung. =P


    Mein zweites Spiel, jetzt auf Steam erhältlich! =D

  4. #4
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Klunkys Meinung ist halt Klunkys Meinung. =P
    Naja letztlich habe ich eigentlich nur einen Clusterfuck der Beiträge die man in Mondlichtungs Thread finden kann wiedergegeben.

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