@Itaju
Ich kenne weder Buch noch Film, wie detailliert/explizit wird das dort denn beschrieben? Ein Buch hat natürlich den Vorteil, dass es wenig zeigen muss, um viel zu zeigen, weil der Leser sich alles in seiner Phantasie vorstellt. Um zu vergleichen, sollten wir aber von dem ausgehen, was beschrieben wird.
Wenn ein Werk wirklich darauf angewiesen wäre, Vergewaltigungen explizit und ausführlich zu beschreiben, weil die Menschen sonst gar nichts empfinden würden, dann würde das auf uns ein sehr schlechtes Licht werfen. Als positiv denkender Mensch glaube ich, dass kein Werk auf solche Darstellungen angewiesen ist.





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) im ersten Kapitel abgewickelt und legt so quasi den Ton des gesamten Werks fest.
Es ist eben so: Beschreibt man eine Vergewaltigung so, wie man sie auch in einem Gewaltporno beschreiben würde (pornographisch nicht wortwörtlich nehmen), dann bedient man damit automatisch auch die, denen dabei ein Zelt in der Hose aufgeht. Das ist meistens nicht die Intention der Autoren, aber eine Wirkung, die sich kaum vermeiden lässt. Das sieht man ja auch bei Gewalt allgemein. Ich kenne keinen einzigen Film, der Gewalt kritisieren will und sie deswegen drastisch darstellt, bei dem die Darstellung wirklich verstörend wirkt. Die Gewalt wird eher als geil empfunden. Eine Ausnahme ist vielleicht Funny Games, aber der stellt die Gewalt auch nicht sonderlich deutlich dar.






