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Thema: KOTT #18 - Check Out Kirby's Epic ... Uh ...

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich meinte damit, dass die sinkende Popularität von Konsolengames eher weniger mit den Smartphones zu tun hat, sondern damit, dass die Leute nicht mehr so zuhause vor der Konsole hocken wollen. Der generelle Trend geht mehr zu Bewegung und Gesundheit. Und es liegt an der Qualität der Spiele. Es gibt heute nur noch wenige Spiele, die in puncto Charme und Wiederspielwert an die Spiele unserer Kindheit rankommen. Selbst die ganzen Mario-Games sind nicht mehr das, was sie mal waren. Heutzutage wird bei "richtigen" Games soviel Wert auf die Präsentation gelegt. Früher überzeugten Spiele einfach durch Gameplay und Atmosphäre. Die Spiele waren zwar simpler, aber spielenswerter. Heute ist alles irgendwo austauschbar und nur wenige Perlen kommen raus. Letztendlich liegt die Schuld daran hauptsächlich an der rasant besser werdenden Technik. Je besser die wird, desto mehr erwartet man und desto mehr wird Wert auf die Darstellung gelegt. Die Masse denkt sie brauche geile Grafik und cineastische Präsentation, aber genau diese Dinge sind das Problem, warum die wirklich wichtigen Dinge wie Gameplay darunter leiden.
    Smartphones haben dieses Problem nicht. Den Leuten ist bewusst, dass sie nur simple Games für unterwegs wollen und genau so entwickelt die Branche dann auch.

  2. #2
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Ich meinte damit, dass die sinkende Popularität von Konsolengames eher weniger mit den Smartphones zu tun hat, sondern damit, dass die Leute nicht mehr so zuhause vor der Konsole hocken wollen.
    Ich glaub du hast ein Defizit bei logischem Schließen. Vielleicht hilft dir das hier.
    Insbesondere Modus Ponens scheints du nicht zu beherschen.

    Aber vielleicht mal meine Probleme mit dem Smartphone Spielemarkt auszuführen:
    Es wirkt für mich etwa so: Stell dir vor du liest gerne Bücher, wegen der fantastischen Erzählungen von meisterhaften Autoren. Hin und wieder vielleicht ein Karl May, aber zum Großteil schon anspruchsvolleres. Aber die meisten Schmöker sind so fett, dass sie man ungut herumschleppen kann. (Und in dieser Analogie hat noch niemand Taschenbücher erfunden) Aber kein Problem: Man kann ja einfach Werbebroschüren unterwegs lesen! Die kosten auch viel weniger, und sind schneller durchgelesen. Ja, es steht nur billige Werbung drin, aber hey, zumindest kann man was lesen!
    Dabei könnten wir eigentlich Taschenbücher haben, die mindestens so gut sind wie normale Bücher. Ohne Werbung.

    Geändert von Mivey (17.03.2015 um 16:51 Uhr)

  3. #3
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Ich denke aber auch, dass Smartphone und co. nicht die Zukunft des Gamings sind. Oh Gott, dann will ich kein Gamer mehr sein. Smartphone-Games werden aber auch nicht aussterben, solange es Leute gibt, die sie spielen und die wirds immer geben. Es ist halt was anderes als richtige Games, aber hat auch seine Daseinsberechtigung für kurze Busfahrten, etc.. Ich sehe daher auch das Problem der sinkenden Verkaufszahlen der stationären Konsolen und Handhelds nicht so sehr, zumindest sehe ich da keine so große Schuld bei den Smartphones. Das Problem beim 3DS ist doch lediglich, dass er so teuer ist und weniger leistungsfähig als Smartphones. Aber ohne Witz, ich würde mir eine Art Hybrid aus Smartphone und Nintendo-Handheld wünschen, aber nicht fixiert auf Download-Games. Ich brauche meine Disks und Karten zuhause.
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Ich meinte damit, dass die sinkende Popularität von Konsolengames eher weniger mit den Smartphones zu tun hat, sondern damit, dass die Leute nicht mehr so zuhause vor der Konsole hocken wollen. Der generelle Trend geht mehr zu Bewegung und Gesundheit. Und es liegt an der Qualität der Spiele. Es gibt heute nur noch wenige Spiele, die in puncto Charme und Wiederspielwert an die Spiele unserer Kindheit rankommen. Selbst die ganzen Mario-Games sind nicht mehr das, was sie mal waren. Heutzutage wird bei "richtigen" Games soviel Wert auf die Präsentation gelegt. Früher überzeugten Spiele einfach durch Gameplay und Atmosphäre. Die Spiele waren zwar simpler, aber spielenswerter. Heute ist alles irgendwo austauschbar und nur wenige Perlen kommen raus. Letztendlich liegt die Schuld daran hauptsächlich an der rasant besser werdenden Technik. Je besser die wird, desto mehr erwartet man und desto mehr wird Wert auf die Darstellung gelegt. Die Masse denkt sie brauche geile Grafik und cineastische Präsentation, aber genau diese Dinge sind das Problem, warum die wirklich wichtigen Dinge wie Gameplay darunter leiden.
    Smartphones haben dieses Problem nicht. Den Leuten ist bewusst, dass sie nur simple Games für unterwegs wollen und genau so entwickelt die Branche dann auch.

  4. #4

    Gast-Benutzer Gast
    Zitat Zitat von Mivey Beitrag anzeigen
    Langer Text.
    Blödsinn. Ein Großteil der Menschen, die durch den Smartphonemarkt als SPieler hinzugekommen sind, waren es vorher nicht. Es geht diesen Spielern nicht um grafische, literarische und epische Meisterwerke in die Mann / Frau drölfhundert Stunden investieren kann. Es geht um kurze Beschäfzigung, etwas für zwischendurch. Genauso wie Leute sich vor das deutsche Fernsehen setzen um sich berieseln zu lassen und abzuschalten, da kommt auch keine Qualitätsunterhaltung. Und wieso sollte dieser große Teil für ein wenig Zerstreuung 400€ für eine Konsole und dann nochmal 50/60€ pro Spiel auszugeben. Zerstreuung bekomme ich umsonst und wenn ich dann mal ein bisschen mehr will kann ich 5€ dafür ausgeben.

  5. #5
    Zitat Zitat von Sir Barett Beitrag anzeigen
    Genauso wie Leute sich vor das deutsche Fernsehen setzen um sich berieseln zu lassen und abzuschalten, da kommt auch keine Qualitätsunterhaltung. Und wieso sollte dieser große Teil für ein wenig Zerstreuung 400€ für eine Konsole und dann nochmal 50/60€ pro Spiel auszugeben.
    Schau dir doch das amerikanische Fernsehen an. In letzter Zeit entstehen da verdammt viele Qualitätsprodukte, die sich auch verkaufen. Noch vor 10 Jahren war da noch fast alles von Reality TV und anderem Mist verseucht. (Gut, gibts immernoch, aber deswegen freut sich keiner auf Fernsehen, eher für sowas wie The Wire oder Community)
    Gute Inhalte kann in jedem Formfaktor und Zeitfaktor haben, es erfordert nur Zeit und harte Arbeit auf Seiten der Erschaffer und das funktioniert nur wenn Qualität auch einen Preis hat. Ich sage, dass die Leute mit demjetztigen zufrieden sind, weil sie nichts besseres kennen, nicht weil sie eine gut fundierte Entscheidung darüber getroffen haben, dass alle anderen Formen von Unterhaltung auf Smartphones ihnen niemals gefallen könnte.

    Aber ja, dass das warscheinlich Träumereien sind, ist mir schon klar.

    (Und so beiseite: "Langer Text"? Schau dir mal irgendeinen Thread bei RPG² an, wahlweise im FF Bereich.)

    Geändert von Mivey (17.03.2015 um 19:13 Uhr)

  6. #6
    Zitat Zitat von Mivey Beitrag anzeigen
    Es wirkt für mich etwa so: Stell dir vor du liest gerne Bücher, wegen der fantastischen Erzählungen von meisterhaften Autoren. Hin und wieder vielleicht ein Karl May, aber zum Großteil schon anspruchsvolleres. Aber die meisten Schmöker sind so fett, dass sie man ungut herumschleppen kann. (Und in dieser Analogie hat noch niemand Taschenbücher erfunden) Aber kein Problem: Man kann ja einfach Werbebroschüren unterwegs lesen! Die kosten auch viel weniger, und sind schneller durchgelesen. Ja, es steht nur billige Werbung drin, aber hey, zumindest kann man was lesen!
    Dabei könnten wir eigentlich Taschenbücher haben, die mindestens so gut sind wie normale Bücher. Ohne Werbung.
    Dein bester Post den ich jemals von dir gelesen hab. Also ernsthaft. Werbebroschüren. Hahahaha voll geil getroffen.

    Ich habe mal ein Youtube Video bzw. eine Reportage über Games aus Japan gesehen und dort wurde gesagt,dass es vor 20,25 Jahren keine Ausbildung als Gamedesign oä gab. Und gingen in die Branche eigentlich nur Leute die nicht gut genug für die FIlmbranche waren.
    Also Skriptwriter,Musicproducer,Design für Kostüme und Kulissen etc. Für die Leute war dann der Witz,dass sie gemerkt haben,dass sie im Gegensatz zur Filmbranche bei den Games viel weniger kontrolliert werden und Narrenfreiheit haben,weil die Chefs von den Studios in der Regel selbst keine Ahnung von Games haben und das finanzielle Risiko von Games eben deutlich geringer als bei Filmen ist. (Das war wohl noch im Geiste von Atari wo Programmierer als austauschbare Deppen gesehen wurden,die eigentlich nur eine untergeordnete Rolle in einer Gamesfirma spielen.)
    Die Situation hat sich eben heute komplett geändert. Die Leute sind "besser" und homogener ausgebildet,das finanzielle Risiko ist sehr groß und es wird sehr viel auf Präsentation und Marketing anstatt auf ein gutes Produkt Wert gelegt. Und genau da, machen die Smartphone-Spiele eine Ausnahme. Im Prinzip ist es mit den Apps heute wieder wie damals bei Atari, wo jeder einfach machen konnte und durfte nur damit das Angebot groß wird. Das führt eben zu einer mäßigen Qualität.

    Vielleicht ist die Lösung einfach für die Unternehmen die die echten Spiele machen (lol), einfach wieder günstigere Projekte zu machen und auf ein High-End-Spiel eben 10 Indie-Style-Games kommen zu lassen. Dann werden die teuren Projekte auch für die Gamer wieder interessanter und mehr gekauft. Ein Hauptgrund für die Verhältnissmässig geringen Verkaufszahlen ist eben,dass man so viel Auswahl hat und das ist nicht gut.

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