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Thema: Zu viele Entwickler, zu wenige Spieler

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Der Knackpunkt ist eher, wie man "schlecht" interpretiert. "Kein Spaß machen" steht über allem, egal ob das Spiel von einem Anfänger oder von einem bekannten Entwickler stammt. Wenn das Spiel keinen Spaß gemacht hat, dann sollte man das auch sagen können. Nur bedeutet das nicht, dass das Spiel handwerklich bzw. objektiv schlecht sein muss. Sobald jemand den Anschein erweckt, er würde dem Spiel genau das vorwerfen, treten die häufig diskutierten Probleme auf.

    Du hast aber schon recht, dass man die Anfänger eigentlich unterstützen sollte, anstatt sie zu belächeln. Mir ist das erst gerade in manchen Programmierforen aufgefallen. Neben hilfreichen Vorschlägen gibt es auch immer wieder Reaktionen im Sinne von "Haha, du kannst das nicht? Idiot!".

    Zitat Zitat
    Ein anderer Fall wäre es, wenn die Person seit vielen Jahren in der Szene aktiv ist, selbst immer sehr anspruchsvolle Kritik gegeben hat und selbst dann ein Projekt erstellt, was seinen eigenen Kritiken in keinster Weise standhalten würde.
    Und das kommt gar nicht mal so selten vor. Nicht nur weil der Kritiker des Kritikers absichtlich besonders spitzfindig sein kann, sondern auch weil es gerade die eigenen Schwächen sind, die dem Kritiker bei anderen auffallen. Er schreibt seine Geschichte ironischerweise genauso wie er es anderen vorwirft.

  2. #2
    Kelven: Wie würdest du die Leute hier prozentual einteilen, die hier ständig eine Kritik abgeben? Was für ein Muster hast du über die Jahre erkennen können? zB dass die lautesten Stimmen eigentlich nie ein Maker-Game gemacht haben?

  3. #3
    Jede Zahl wäre geraten, ich hab das nie statistisch ausgewertet. Ich meinte mit Kritik aber auch jede Meinung zu einem Spiel, nicht nur Reviews, von denen es wie das Portal ja zeigt nur sehr wenige gibt. Ein bekanntes Muster ist gerade das Gegenteil von deinem Beispiel, die "schlimmsten" Kritiker sind meistens Entwickler, die entweder:
    - besonders hohe Ansprüche haben
    - Konkurrenz kleinhalten wollen
    - sich an anderen Design-Mustern stören (wobei das eigentlich zu Punkt 2 gehört)

  4. #4
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Jede Zahl wäre geraten, ich hab das nie statistisch ausgewertet. Ich meinte mit Kritik aber auch jede Meinung zu einem Spiel, nicht nur Reviews, von denen es wie das Portal ja zeigt nur sehr wenige gibt. Ein bekanntes Muster ist gerade das Gegenteil von deinem Beispiel, die "schlimmsten" Kritiker sind meistens Entwickler, die entweder:
    - besonders hohe Ansprüche haben
    - Konkurrenz kleinhalten wollen
    - sich an anderen Design-Mustern stören (wobei das eigentlich zu Punkt 2 gehört)
    Das mit den Ansprüchen kann ich ja irgendwie verstehen, schließlich will man nicht die ewig gleichen Standard-Menüs usw. sehen. Aber die Konkurrenz klein halten zu wollen ist schon arg dämlich. Einige Leute wollen anscheinend nicht von anderen Leuten bissel was lernen, damit sie vielleicht etwas abschauen und an ihrem eigenen Spiel verbessern können.

    Wenn wir schon bei Spielen sind. Gibt es eine Liste der technisch aufwändigsten 2k/2k3 Games aus der japanischen Szene, wo man beim Eventen/KS was lernen kann? Ich hab Corti erst letztens ein Spiel über PN empfohlen.. vielleicht braucht die deutsche Szene so etwas wie "neue Offenbarungen", damit die Spiele sich nicht alle so oft gleichen mit ihren Spielen.

  5. #5
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Der Knackpunkt ist eher, wie man "schlecht" interpretiert.
    Da gebe ich dir Recht. Als schlecht kann der Kritiker vieles empfinden.
    Von dem Spielerlebnis, der Grafik, der Musik, der Geschichte, den Besonderheiten, usw. .

    Dies sollte aber kein Grund sein, dem Gegenüber direkt durch die Kritik die komplette Lust am entwickeln zu nehmen. Das hast du ja auch erwähnt. Besser konstruktive Kritik geben und unterstützend wirken anstatt den anderen bloßstellen und entmutigen.

    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Und das kommt gar nicht mal so selten vor. Nicht nur weil der Kritiker des Kritikers absichtlich besonders spitzfindig sein kann, sondern auch weil es gerade die eigenen Schwächen sind, die dem Kritiker bei anderen auffallen. Er schreibt seine Geschichte ironischerweise genauso wie er es anderen vorwirft.
    Da ich mich gerade erst wieder so langsam in die Gemeinschaft einfinde, kann ich nicht beurteilen wie dramatisch diese Situation ist. Aber nachempfinden kann ich es, da wenn ich mir eine Vorstellung anschaue auch überlege: "Wie hätte ich das gemacht?"
    Aber es passiert glücklicherweise nur in meinem Kopf und wenn ich bewerte, dann versuche ich auch o.g. Hilfsschema zu berücksichtigen .

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