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Thema: Best of the Best - Kommerzielle RPG Titel

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Soul96
    Schwächen: Einige Bugs waren mit dabei, z.B. auf der Insel wo man gegen die beiden Riesen Krebse kämpft, hat sich das Spiel aufgehongen wenn man gewonnen hatte. Oder davor bei den 6 kleinen Skorpionen war die "Wer dran Anzeige" verbugt.
    Hört sich nach der PC-Version an. Auf der PS2 hatte ich die Probleme nicht.

  2. #2
    Zitat Zitat von Davy Jones Beitrag anzeigen
    Hört sich nach der PC-Version an. Auf der PS2 hatte ich die Probleme nicht.
    Ja ist die PC-Version.
    Ich hab nie eine PS2 gehabt und werde auch keine haben^^
    Stattdesen reicht mir meine X-Box 360 und mein PC.

  3. #3
    @Grandia 2
    Ich habe beide Versionen gespielt und beide haben ihre Vorteile. Die Video- Zwischensequenzen und Kampfanimationen (die teilweise auch über Videodateien realisiert wurden) sehen auf der Konsole mMn besser aus (Kampfanimationen laufen auch langsamer ab), zudem musste ich für die Kampfanimationen am PC erst einen Fix runterladen, da man sonst nach gewissen Animationen 5 Sekunden warten musste, bis das Kampfsystem wieder greift.
    Die Konsolenversion hatte Bugs bei den Sounds (wenn Skye Ryudo auf den Kopf hämmert, wird dieser Sound bspw. im Loop ohne Pause abgespielt).
    Ansonsten ein tolles Spiel, ja, aber ziemlich anspruchslos (von der Story und v.a. vom Schwierigkeitsgrad).
    Habe den ersten Teil gespielt und ihn geliebt und würde auch gerne den Dritten spielen, was sich nicht so einfach gestaltet, da es nur eine NTSC- Version gibt. :/

  4. #4
    Ich bleibe bei einem der schon angesprochenen Spiele, beim einzigen, das ich von den genannten kenne: Lufia.

    Für mich ist es ein sehr starkes Stück Unterhaltung. Insbesondere die Höhlengestaltung hat es mir mit ihren vielen Möglichkeiten, mannigfache Spielaktionen zu gestatten und zu fordern, angetan. Heldenfähigkeiten erschöpfen sich nicht in Feuerball I und II, vielmehr erspiele ich mir daneben auch nach und nach neue Talente wie Pfeilschuss oder Hakenwurf und habe dauerhaft etwas davon. Die Entwickler behielten die ganze Palette dieser Fähigkeiten im Auge, manche kam häufiger zum Einsatz, aber dank dieser Umsicht wurde keine vergessen. Dadurch hatte ich in jeder Höhle immer weitere theoretische Optionen, konnte auswählen, selbst entscheiden und verfiel nicht in einen Standardtrott. Die weiteren Rätsel haben den Effekt nur verstärkt. Einige waren sehr pfiffig aufgezogen.
    Besonders schön: Weil Lufia mehr als nur Kampf bot, wurde das Spielfeld bedeutend größer. Der Rest der Welt, die nicht im Kampfbildschirm dargestellt wurde, bestand eben nicht nur aus Laufwegen zwischen den Kämpfen und den Händlern.

    Die Kämpfe selbst hätten wegen ihrer Häufigkeit schnell dröge werden können, denn allzu viel Abwechslung bot sich selten. Die Zornpunkte, die sich aus den Kämpfen mitnehmen ließen, milderten die Ödnis ab. Über dieses Mittel wurden die einzelnen Kämpfe stärker miteinander verwoben und ich konnte ein wenig übergreifende Taktik betreiben. Wenn ich Monster nicht nur einfach wegklicke, sondern dabei auch Pläne schmieden kann, was ich im Weiteren davon habe, wird es für mich interessanter. Ein richtiger Ersatz für manuelle Wertsteigerungen war das aber nicht, Lufia blieb eben "nur" ein Ost-RPG.
    Auch die verschiedenen Haustiere mit ihrem je eigenen Nutzen und ihrer Eigenart, aus der Kampfbeutenmasse mal einen interessanten Funken zu schlagen, machten die vielen, vielen Monstergefechte schon erträglicher. Den Umstand, die Gegner sehen und ihnen ausweichen zu dürfen, fand ich sehr gut, jedoch nur, weil ich vorher Final Fantasy IV (?) gespielt hatte. Ein wirklicher Pluspunkt sind sichtbare Gegner nicht, Lufia holte nur nach, was auf anderen Systemen längst Standard war.
    Insgesamt fand ich die Kämpfe ganz nett, nur sind sie eben nichts, was das Spiel zu etwas besonders Unterhaltsamem machte.

    Deutliche Schwächen hat Lufia für mich kaum. Die Helden und die Spielwelt sind komplett austauschbar und ziemlich belanglos, allerdings ruht sich das Spiel auch zu keinem Zeitpunkt ausgerechnet auf diesen Bestandteilen aus. Es ist sehr viel mehr Spiel als erzählerische Vorführung, da stimmt der Ressourceneinsatz.
    Die Grafik ist betagt und schlicht, ein paar mehr Details waren auch damals schon drin, aber das denke ich die ersten 15 Minuten, danach ist es mir egal. Unangenehmer war mir die Menüsteuerung. Das Konsolengefriemel ersetzt mir kein Inventar mit Maus. Hätte Lufia bei dieser Steuerung noch mehr Sondermenüs aufgeboten, wäre mein Gesamteindruck vermutlich negativer. So ist es nur ein manchmal nerviges Detail.

  5. #5
    @Tiro&Millet:
    Der 1. und 2.Teil ist von GameArts. Der 3. und Xtreme wurden dann von den Machern von FF gemacht, sprich Enix.

    Auf jeden fall hab ich das bzw. ein Lets Play von Grandia 1 gesehen und fand gut, allerdings kann ichs nicht spielen :/
    Grandia 2 hab ich jetzt noch und spiel es ab und zu noch ^^

    Bin grad beim Krabbenboss^^
    Valmars Mund oder so war der doch?

    Naja, Mein favorit ist wie gesagt Grandia 2.

    Allerdings ist FF auch nicht schlecht, genau so wie Lufia.

    MfG Soul

  6. #6
    Bestes rundenbasiertes KS: Grandia 2
    Bestes Action-KS: Final Fantasy XII

    Allein schon weil du bei Grandia 2 nicht vordefinierte Skills hattest, sondern diese mit Büchern rumverteilen und leveln konntest wie es dir grad passte. Dazu noch die epischen Zwischensequenzen während einiger Zauber und das Knock-Back in der Zeitleiste mit besonders starken Attacken.

    Bei FFXII fand ich ich es zudem extrem angenehm dass die Helden automatisch zuschlugen und ich im Grunde die Rolle des Strategen im Hintergrund übernahm, der Zauber und Items einstellt, was jetzt wie zu tun ist, etc.

    Sichtbare Gegner sind natürlich ein absolutes Muss. Auch dass sie einen erst verfolgen wenn man zu nah rangeht finde ich bei kommerziellen RPGs extrem wichtig, ebenso das Aufgeben der Verfolgung nach diversen Spurts. Man stelle sich vor, alle Viecher in der Umgebung rennen sofort auf einen zu und lassen sich nicht mehr abschütteln (wie bei VD2). Das wäre... ein Alptraum.

    Geändert von Davy Jones (09.03.2012 um 15:06 Uhr)

  7. #7
    Zitat Zitat von Davy Jones Beitrag anzeigen
    Bestes Action-KS: Final Fantasy XII
    Ich bin ja nach wie vor der Auffassung, dass das KS von FF XII totaler Murks ist, da das weder nen Action KS noch ATB KS, sondern eher das Bastardkind der beiden ist. Srsly, wer ist eigentlich auf die bescheuerte Idee für diesen Mist gekommen?

  8. #8
    XII ist doch eine 12, oder?
    Den 12 Teil hab ich nie gespielt, also wie ist das KS dort genau?

  9. #9
    Zitat Zitat
    Überhaupt war es zu diesem Zeitpunkt was Neues, ein "Action-Game" mit RPG-Elementen zu verbinden.
    Adventure of Link? Soul Blazer?

  10. #10
    Zitat Zitat von Soul96 Beitrag anzeigen
    XII ist doch eine 12, oder?
    Den 12 Teil hab ich nie gespielt, also wie ist das KS dort genau?

    Durch die Gegend rennen UND durch Menüs klicken. Es ist als ob man krampfhaft versucht hätte, die schlechten Seiten von AKS und ATB zu vereinen.

  11. #11
    Ich würd sagen 50% gut und 50% schlecht.

    Mir gefällt das hin und her nicht. Entweder man soll sich bewegen und einfach angreifen oder man soll warten bis man dran ist und dann im Menü rumstöpern. Gemischt wird das ganze nahc ner Zeit nerven :/

  12. #12
    Das Kampfsystem von FFXII ist halt stärker an westliche Rollenspiele angelehnt. Zumindest wurde mir gesagt, dass es bei Baldur's Gate oder Dragon Age ähnlich ist, also dass die Kämpfe in Echtzeit ablaufen, man aber über das Menü Befehle an die Kampfteilnehmer gibt. Mir wäre so ein KS wie bei Kingdom Hearts 2 zwar auch lieber, aber alles ist besser als die alten FF-Kampfsysteme. Hektisch oder kompliziert fand ich das Kampfsystem von FFXII nicht und diese Gambits hab ich gar nicht benutzt. Hier waren die Statussprüche wenigstens mal sinnvoll, jedenfalls hab ich die bei stärkeren Gegner eigentlich ständig benutzt.

  13. #13
    Zitat Zitat
    Zumindest wurde mir gesagt, dass es bei Baldur's Gate oder Dragon Age ähnlich ist, also dass die Kämpfe in Echtzeit ablaufen, man aber über das Menü Befehle an die Kampfteilnehmer gibt.
    Naja, wenn man es als Echtzeit bezeichnen will, dass die einzelnen Kampfrunden automatisch hintereinander ablaufen, solange man nichts macht...

  14. #14
    In Baldurs Gate wird das so gemacht:
    Wenn man einem Feind begegnet wird automatisch das "KS" aufgerufen, dann ist es eigentlich wie ein ganz normales Rundenbasiertes KS, nur das man auch abhauen kann^^ Bringt einem aber nicht viel :P

    Gibt es eigetnlich in Baldurs Gat 2 nur 2 Drachen oder mehr?

  15. #15

    Perhaps you've heard of me?
    stars5
    @Kelven - Ich mag FFXII und auch das KS allerdings automatisiert das Gambitsystem alles. Zum Beispiel die Bosskämpfe. Es ist das erste Mal in einem Spiel, dass ich nicht aktiv am Kampf beteiligt sein muss, ich stelle einfach die Gambits an, gehe für 10 Minuten weg von der Konsole und sehe danach schon den Siegscreen. (War z.b. Bei dem Walddrachen der Fall) Ein KS, was mich nicht mal zwingt aufzupassen finde ich etwas fragwürdig.

  16. #16
    Erst einmal möchte ich deutlichst signalisieren, dass der Thread total abgedriftet ist. Der Ersteller des Themas möchte kommerzielle RPG-Titel untersuchen, inwiefern wir von ihnen lernen können, damit sie uns beim Makern helfen. Welche Konsolen ein User besitzt, ob ein Spiel Bugs hat, die wir natürlich nicht abbilden wollen, welche Monster es wo gibt, wie eure unbegründete Top-List ausschaut oder wie ihr zu den Werken gelangt seid, das sind alles Sachen, die absolut null Relevanz beherbergen.

    Des Weiteren halte ich die Strategie des Threads für weitgehend ineffektiv. Zum Einen bringt es nichts, wenn keine Erkenntnisse extrahiert werden, wie ein Spiel nun geformt sein sollte. Deshalb, wie schon angesprochen, findet keine Kontroverse statt, wenn sich alle auf einen anderen Titel beziehen und wenig Vergleiche erstellt werden. Zum anderen kennt aber auch nicht jeder die angesprochenen Spiele und die Beschreibungen hier sind großteils lausig. Die meisten schreiben im Prinzip einfach nur, dass

    -die Charaktere vielfältig und sympathisch
    -die Story interessant, zusammenhängend und tiefgehend
    -die Kämpfe abwechlungsreich, balanciert und herausfordernd
    -die Quests nachhaltig belohnend

    sind oder beliebt ist auch die Phrase "XY ist hier zwar nicht so toll ausgeprägt, aber darauf kommt es auch gar nicht an/will der Titel auch gar nicht.". Was soll man mit so einer Information anfangen? Das ist einfach nur Schwärmerei. Was ist denn nun eine interessante Geschichte? Und es ist doch auch so klar, dass diese allgemeinen Grundpunkte erfüllt sein sollten. Am Ende hängt es immer hauptsächlich von Ausarbeitung, Authentizität und Style ab. Dann kann man mit vielem Erfolg haben. In den ersten Spielminuten entscheidet sich schon meist, ob das Spiel einen in seinen Bann zieht und deswegen erscheint es mir auch sinnvoller und fehleraufdeckender, weniger im Nachhinein vorbelastet zu reviewen sondern von Anfang an aus der Blindheit einen Erfahrungsbericht mitzuloggen, der die Gedanken aufzeigt, um den Weg und die Motivationskurve detailreicher zu ergründen. Ansonsten sollte es schon um etwas Konkreteres gehen.

    Geändert von WaterKnight (11.03.2012 um 13:32 Uhr)

  17. #17
    Man kann aber kaum vermeiden, dass alles was man anspricht subjektiv ist und es auch gar keine Definition für das gibt was man gut findet oder schlecht. Das Meiste hängt ja alleine davon ab wie man fühlt und das lässt sich kaum in Worte fassen. Wahrscheinlich funktioniert es auch gar nicht, im Detail über die Spiele zu diskutieren, weil uns allen die Neutralität dafür fehlt. Die halte ich aber auch für ziemlich sinnlos, denn es geht bei den Spielen darum unterhalten zu werden und nicht um technische Vollkommenheit. Wenn man z. B. ein KS schlecht findet, dann wird man dem nie etwas Gutes abgewinnen können, so sehr jemand auch Argumente für das KS nennt.

  18. #18
    Ich finde genau dieses Thema interessant. Es gibt viele Beispiele für Systeme, die von reltaiv objektiven Kritkern hoch gelobt werden, bei den Spielern aber gar nicht gut ankommen. Andererseits gibt es Beispiele für Spiele, die extrem in Kritik geraten und als schlecht bezeichnet werden, bei den Spielern aber sehr gut ankommen. Es ist eben nicht immer nur technische Vollkommenheit, welche den Unterhaltungswert bestimmt. Gewisse Dinge sorgen dafür, dass man über Mängel hinwegsieht, daneben können unscheinbare Elemente den Spielspass verderben.

    Daher sollte man ein Spiel hier nicht unbedingt versuchen objektiv zu betrachten, allerdings kritisch hinterfragen, was genau denn am Spiel so begeistert und was stört. Und hier ist jede meinung irgendwo berechtigt und widerspiegelt ein Stück der Wahrheit.

    Was aber tatsächlich nichts bringt, ist Spiele unkritisch in den Himmel zu loben oder schlecht zu reden. Es sollte wirklich eine Analyse sein und es macht auch Sinn, wenn es bei wenigen Spielen bleibt. ZB bringt es nicht viel, wenn wir feststellen, dass ein Spiel für seine Zeit gut war. Das heisst heute ist es schlecht. Interessant wäre wiederum, warum die 2D Grafik bei Seiken Densetsu ihren Scharm behält oder warum diese Spielwelt lebendiger wirkt als manche aus aktuellen Spielen etc. In solchen Diskussionen sollten wir also schon immer im Hinterkopf behalten, dass wir was lernen wollen.

  19. #19
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Man kann aber kaum vermeiden, dass alles was man anspricht subjektiv ist und es auch gar keine Definition für das gibt was man gut findet oder schlecht. Das Meiste hängt ja alleine davon ab wie man fühlt und das lässt sich kaum in Worte fassen. Wahrscheinlich funktioniert es auch gar nicht, im Detail über die Spiele zu diskutieren, weil uns allen die Neutralität dafür fehlt. Die halte ich aber auch für ziemlich sinnlos, denn es geht bei den Spielen darum unterhalten zu werden und nicht um technische Vollkommenheit. Wenn man z. B. ein KS schlecht findet, dann wird man dem nie etwas Gutes abgewinnen können, so sehr jemand auch Argumente für das KS nennt.
    Wäre dies der Fall, dann könnte man sich die ganze Diskussion sparen. Ich denke aber schon, dass man einige konkrete Dinge objektiv elaborieren kann und die Aneignung von strukturierter Unterhaltungskompetenz durch Erörterung möglich ist. Es geht auch nicht unbedingt darum, jemanden zu überzeugen, aber den Sichtbereich auszuweiten. Auch glaube ich, dass viele Aspekte einfach oft in ihrer Wirkungsweise unterschätzt werden.

    Geändert von WaterKnight (11.03.2012 um 15:35 Uhr)

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