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Thema: "seinem eigenen Stil treu bleiben"

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Tarlah Beitrag anzeigen
    Man sollte also nur auf den circlejerk an Makerern hören? Ahja. Jemand der alte RPGs Spielt, käme theoretisch auch für Makerspiele in Frage. Aber bei Gott, man kann denen nicht mehr als ne Handvoll an Spielen empfehlen und das hat leider nen guten Grund.
    Exakt das hier. Denkt mal ein paar Jahre zurück - da waren Makergames in Sachen Freewarespiele eine ganze Zeit lang ernsthaft relevant. Ich würde sogar behaupten, dass der Großteil der Spieler da nichtmal wusste, dass die Szene existiert. Der Rest der Freewarebastler hat sich seit 2003 aber weiterentwickelt - im Gegensatz zur Makerszene.
    Das wäre so, als ob sich die Gamemaker-User abschotten würden. Oder die MMFler. Machen sie aber nicht, akzeptieren Input von außerhalb und - huch! - machen gute Spiele die viele Leute spielen ohne je in irgendwelchen obskuren Foren rumgehangen zu haben

  2. #2
    Zitat Zitat von Wetako Beitrag anzeigen
    Das wäre so, als ob sich die Gamemaker-User abschotten würden. Oder die MMFler. Machen sie aber nicht, akzeptieren Input von außerhalb und - huch! - machen gute Spiele die viele Leute spielen ohne je in irgendwelchen obskuren Foren rumgehangen zu haben
    Halte ich für eine seltsame Behauptung... Wo fehlt dir denn "Input von außen"?
    Vielleicht möchte ich nun mal eher in meinen kleineren bescheidenen Rahmen ein Spiel zusammen klicken, anstatt was für IPad und Co. zu machen?
    Und Forentätigkeit hat nichts mit Spielequalität zu tun, würde ich behaupten. Schränkt halt nur die Bekanntheit etwas ein, aber da muss man sich halt auch selber drum kümmern, wenn man soviel Wert darauf legt.
    Jedenfalls erkenne ich da das Problem nicht, das du ansprichst... o.Ô

    MfG Sorata

  3. #3
    Ich bezog mich wie Tarlah auf
    Zitat Zitat
    Was außerhalb der Szene ist braucht ja keinen zu interessieren, diese Leute spielen sowieso keine Makergames und sind irrelevant fürs eigene Hobby
    Was eben einfach nur Bullshit ist. Makerspiele werden nicht mehr großartig von Leuten außerhalb der Szene gespielt, weil wir effektiv auf dem Stand von 2003 kleben - nicht weil es Makerspiele sind.

  4. #4
    Technisch gesehen oder inhaltlich gesehen? Letztendlich ist der RPG Maker ja ein Werkzeug, das für japanische Rollenspiele gedacht ist und ich glaube so großartig hat sich das Genre nicht weiterentwickelt.

  5. #5
    Um das comment von mir richtigzustellen, ich meinte lediglich dass man eigentlich nicht auf die Leute hören sollte die ein Spiel aus fadenscheinigen Gründen nicht anrühren und die man sowieso unter keinen Umständen dazu überreden kann auch ein solches spiel anzurühren. EIn Spiel lässt sich leider Gottes nur einmal bewerten wenn man es auch gespielt hat. Wenn man jetzt auf Leute hört die keine Ahnung haben wieviel Arbeit letztendlich hinter einem halbwegs gut gebauten RPG-Maker spiel stecken und sagen: jo mach den popeligen 2D weg und setz auf HD 3D mit fetten Effekten und geschmeidige Animationen, dann kann man das eigentlich geflissentlich ignorieren. Natürlich soll man auf das hören das die Leute die das Spiel gespielt haben zu sagen haben, allerdings müssen die ja nicht unbedingt in nem Forum unterwegs sein.

    Zwischen nicht kennen und ablehnen ist ein Unterschied. Die die Maker-Spiele nicht kennen könnte mans ja zeigen, die anderen sind doch wohl irrelevant. Außerdem gings in meinem Post lediglich um Grafiken und Stil, was ja eher das Thema dieser Diskussion ist und nicht wies um den Bekanntheitsgrad des Makers außerhalb dieses Forums steht.

  6. #6
    Zitat Zitat von Cyangmou Beitrag anzeigen
    Zwischen nicht kennen und ablehnen ist ein Unterschied.
    Dem schliesse ich mich an. Bewusst oder unbewusst bewerten wir ein Spiel ja bereits schon bei der Präsentation, ob das Projekt interessant genug aussieht um es weiter zu verfolgen, oder ob die Screens ansprechend genug sind usw.
    Da stecken auch viele Vorurteile drin, z.B. 3D ist besser als 2D, Refmap-Stil ist ausgelutscht oder der rmxp-RPG Stil ist zu niedlich um ein ernsthaftes Spiel damit zu machen; nur um ein paar Beispiele zu nennen.
    Solche Argumente können einen Entwickler durchaus dazu bewegen gewisse Dinge oder Ideen nochmals zu überdenken - Oder um wieder zum Kernthema zu kommen: vom eigenen Stil ab zukommen. Aber ich glaube, wir driften langsam vom eigentlichen Thema ab.

    Interessant wäre doch die grundsätzliche Frage was mit dem Stil eines Spieleerstellers überhaupt ausmacht. Die Grafik ist ein wichtiger Bestandteil, wenn nicht sogar das primäre Medium, um dem Spieler etwas mitzuteilen. Aber definiert sie wirklich den Stil eines Entwicklers? Für mich sind es die individuellen, mehr eigenen Dinge, die ein Entwickler von sich einfliessen lässt. Um genau zu sein beginnt das schon bei der Wahl des Chipset\Tileset-Grafiken, aber es gibt meiner Meinung nach ausschlaggebendere Punkte.

  7. #7
    Ich halte auch die Umsetzung von Dialogen für ein mächtiges Stilmittel. Es gibt zum Beispiel Spiele, die sind für mich schon aufgrund der Art der Dialoge nicht spielbar, da es mir entweder zu kitschig oder zu anstrengend ist. Oftmals ist es auch schwer, Dialoge komplett anders zu schreiben, als man es vorher tat.

  8. #8
    Zitat Zitat
    Findet ihr auch, dass es sich weniger lohnt, zukünftige Spiele von einem Autor zu spielen, wenn er seinem Stil treu bleibt, weil man ja eh schon weiß, was im Groben kommt? Mir geht es leider mittlerweile so, muss ich sagen. Ich würde mir schon wünschen, dass die Autoren einfach mal öfter versuchen würden, sich selbst neu zu erfinden.
    Ja, also das Spiel kann trotzdem noch klasse und besser als Unikate sein, aber die Wiederholung fährt im Vergleich oft schonmal Minuspunkte ein, da eben das Erlebnis des Stils eingeschränkt wird. Es sei denn, der Spieler hatte wirklich noch nicht genug, wünscht sich einfach nur Levelpacks/Episoden oder Spinoffs. Also zumindest Teile möchten verändert werden, auch gerade weil es komisch werden könnte, zum Beispiel denselben Grafikstil auf jede Geschichte anzuwenden. Gerade als nicht-kommerzielle epische Werke, die meist auch noch von einer einzelnen Person bearbeitet werden, ist das Makern eine Form des Ausdrucks, weswegen ich dennoch nicht behaupten würde, dass man alles so über den Haufen werfen kann. Aber als Wc3-Mapper achte ich schon ein wenig darauf, dass ich mich nicht nur wiederhole und auch alte Schwachstellen abdecke. Infolgedessen habe ich mir so überlegt, dass ich jedem Projekt eine Gefühlsfarbe zuordne, wie man auch beispielsweise bei Charakteren Profile anlegt, um grob Richtlinien zu erstellen, an die sich die anderen Inhalte wenden.

  9. #9
    Ich persönlich schaue eher auf die Geschichte bei Rollenspielen, als auf die Grafik. Gameplay vieleicht auch noch, kann aber auch mittelmäßig sein, wenn die Story überzeugt. Ich spiele ja nicht, weil ich die Grafiken sehen will. Dafür habe ich Deviantart. Sicher kann häufige Wiederholung auf dauer nerven, aber bis jetzt hatte ich auch noch nicht die Schnauze voll von irgendeinem Grafikstil. Und ich habe im letzten Jahr mehr als 20 Spiele gespielt.
    Daher spiele ich die Spiele von real Troll auch sehr gerne, welche einen RTP/REFMap-Mix mit einem eigenen Facesetstil haben.
    Ich selbst werde mein erstes Spiel noch durchkriegen (kann einiges an Zeit in Anspruch nehmen, weil ich zeitmäßig weniger klarkomme), bevor ein zweites kommt. Und ich tendiere dafür inzwischen ein anderes 2D-Engine zu nutzen. Und ich meine, dass ich bis dahin eigentlich auch Grafiken selber pixeln kann und vermutlich auch tun werde (außer, wenn es einfach nicht gut aussehen will, was ich mal nicht hoffen werde). Ich muss nur ein Mittel finden um kaum noch zu schlafen.
    So oder so, in meinem Freundeskreis gibt es einige, die die Makerspiele interessant fanden, welche ich ihnen gezeigt hatte und mein eigenes Projekt auch interessant fanden. Gestört hat sie der häufige REFMap-Stil bei den gezeigten Werken eigentlich gar nicht. Daher sehe ich das Problem weniger, das der Maker in Sachen Technik zu weit hinten steckt (auch, wenn das Prinzip sich nur minimal geändert hat) sondern eher, weil die Bekanntheit des Makers zu gering ist.

  10. #10
    Zitat Zitat von Auge des Sterns Beitrag anzeigen
    Ich persönlich schaue eher auf die Geschichte bei Rollenspielen, als auf die Grafik. Gameplay vieleicht auch noch, kann aber auch mittelmäßig sein, wenn die Story überzeugt. Ich spiele ja nicht, weil ich die Grafiken sehen will. Dafür habe ich Deviantart.
    Das sehe ich ganz ähnlich. Schlussendlich ist die Handlung\Story auch das, was das Spiel vorantreibt. Wenn dann das Gameplay und die Grafik auch ansprechend sind, macht es das Spiel in seiner Ganzheit noch besser. Aber ich würde nicht behaupten, dass es mir grundsätzlich egal ist, wie ein Spiel optisch aufgemacht ist. Ein schwarz-weisser Pixelhaufen fände ich jetzt weitaus weniger ansprechend, als Beispiel

    Zitat Zitat von Auge des Sterns Beitrag anzeigen
    So oder so, in meinem Freundeskreis gibt es einige, die die Makerspiele interessant fanden, welche ich ihnen gezeigt hatte und mein eigenes Projekt auch interessant fanden. Gestört hat sie der häufige REFMap-Stil bei den gezeigten Werken eigentlich gar nicht. Daher sehe ich das Problem weniger, das der Maker in Sachen Technik zu weit hinten steckt (auch, wenn das Prinzip sich nur minimal geändert hat) sondern eher, weil die Bekanntheit des Makers zu gering ist.
    Da habe ich ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Die 2D-Optik mag anfänglich vielleicht etwas abschreckend sein, aber wie bereits gesagt: die Grafik macht ja nicht das ganze Spiel aus Die schwindende Bekanntheit liegt wahrscheinlich auch daran, dass viele Projekte ausserhalb der "Szene" kaum bekannt sind.

    Geändert von stardust (10.08.2011 um 10:45 Uhr)

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