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  1. #1
    Zitat Zitat von MaxikingWolke22 Beitrag anzeigen
    Ich zitiere mal aus dem Thema des Flugzeugabsturzes, wenn das genehm ist:
    Das hab ich bereits angeführt und Karl hat es mir auch brav und fein beantwortet. Zum einen ist es etwas anderes, wenn ein derartiges Ereignis in unmittelbarer Nähe stattfindet, wie in diesem Fall die Love Parade, von denen vielleicht einige Bekannte hingehen. Ich kenne über 4 Ecken auch einen, der da war (und überlebt hat). Zum Zweiten ist es schlicht und einfach so, dass du völlig undifferenziert diese sinnlosen Statistiken anführst, ohne wirklich auch nur zu ahnen, dass du da Äpfel mit Birnen vergleichst, Tote eines Unglücks (wie Trig schon so sagte) mit zufälligen leuten, die jeden Tag sterben. Zum Dritten kommst du gerade ein bisschen sehr egoistisch aufgrund deiner Äußerungen rüber und fühlst dich zu allem Überfluss auch noch erwachsen dabei. Wenn man Fehler gemacht hat, sollte man diese einsehen, Maxi.

    @Maxi: 4 Ecken sind keine 6,6.
    Geändert von Kael (27.07.2010 um 16:04 Uhr)

  2. #2
    Um mal mit dem Trend zu brechen:
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Wenn man Fehler gemacht hat, sollte man diese einsehen, Maxi.
    Ich sehe seinen Fehler keineswegs ein. Einfach zu behaupten "Das Ganze ist einfach anders!", so wie Karl und Whiz es tun, funktioniert sicherlich, aber das könnte ich auch anders sehen: Hey, die Leute, die bei der Polen-Sache umgekommen sind, waren bekannt, die Loveparade-Typen nicht, also ist es viel gerechtfertigter hier seine kollektive Poptrauer zu bringen. Was spricht gegen diese Argumentation im Vergleich zu deiner Argumentation, dass Deutsche eben um Deutsche trauern.

    Wirklich. Wäre das Ganze hier wieder ein Amoklauf und irgendwer hätte irgendein Politiker sich das Wort "Killerspiel" über die Lippen kommen lassen, dann wären die Verfechter des Anstands hier von Maxikings ursprünglicher Argumentation mehr als begeistert. Bei der Love Parade sind Schuldzuweisungen und Trauerbekundungen aber absolut okay. Weil es einfach etwas anderes ist und eben gerade keinen hier im Ansatz betrifft.

    Und beide Seiten führen sich hier wie Riesenarschlöcher auf. Aber hey, es ist Sommer, was soll man da schon tun als sich über irgendwas mit Fremden im Internet zu streiten.

  3. #3
    "Ich kenne über 4 Ecken auch einen, der da war (und überlebt hat)."

    Große Überraschung...

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...569705,00.html

    "Jeder kennt jeden über 6,6 Ecken"

    ...oder doch nur wieder boshafte Statistik von mir?
    _______

    Ich weiß nicht, wo alle wohnen, aber unmittelbare Nähe ist Duisburg nicht für mich. Und bei diesem spezifischen Ereignis bin ich nicht in unmittelbarer Nähe, wenn ich nicht teilnehme, auch wenn ich in Duisburg gewesen wäre.

    Der einzige Fehler, den ich begangen habe, ist, behauptet zu haben, dass die zwanzig Toten keinen großen Einfluss auf die Weltgeschichte haben werden und dass sie jedem, der sie nicht persönlich gekannt oder totgetreten oder ähnliches hat, egal sein können. Soll ich mich etwa für die Aussage entschuldigen?

    Und was hat das jetzt mit Egoismus zu tun? Außerdem fühle ich mich nicht außergewöhnlich erwachsen.

    Und ich hoffe, dass Stefans Beitrag jetzt die schöne heile Welt, in der niemals Menschen sterben, von La Cipolla nicht zusammenbrechen lässt.

    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Und wenn du von keinem hier auch nur ansatzweise positiv gestimmtes Feedback kriegst,
    Geändert von MaxikingWolke22 (27.07.2010 um 16:01 Uhr)

  4. #4
    Müsste ich die Fails, die beide Parteien bis jetzt hier fabriziert haben, nachzählen würde ich in 2 Jahren noch hier sitzen...

    Kinder, wir wissen doch alle, dass die Macht der Mathematik Maxi wie eine Aura umgibt und ihn gegen jeglichen äußerlichen Einfluss schützt, der nicht in Zahlen zu fassen ist... auf der anderen Seite haben wir die Leute, die entgegen ihrer eigenen Aussagen behaupten, man müsse zumindest aus 'Respekt' ein wenig Anstand den Toten gegenüber walten lassen und sein Mitgefühl zeigen...

    Meine Meinung: Ich finde es auch nicht lustig, dass da Menschen ums Leben kamen, die man hätte retten können, indem man den Verantwortlichen (und es ist mir jetzt egal, seht als verantworlich wen ihr wollt, mein Gedanke stimmt am Ende trotzdem wieder) das Geld mal etwas kräftiger und mit mehr Druck da reingeschoben hätte, wo für gewöhnlich Verdauungsrückstände rauskommen, dann wären die ganz schnell nicht mehr so geldgeil... und bevor jetzt wieder irgendwelche Besserwisser kommen und versuchen irgendwleche fehlbaren Schlüsse aus meinem Beitrag zu ziehen: Das sind meine Gedanken und meine Meinung und die ist ebenso frei wie unantastbar
    Student für Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung -> Grundstudium 1. Semester = Psychologie... ich frage mich manchmal wirklich, wer an den Bildungsplänen für württembergische Unis hockt

  5. #5
    Zitat Zitat von weuze Beitrag anzeigen
    Das sind meine Gedanken und meine Meinung und die ist ebenso frei wie unantastbar
    Das ist durchaus korrekt - aber ebenso ist es das gute Recht eines Jeden hier, seine Meinung zu den geäußerten Gedanken kund zu tun; und genau das passiert hier im Moment, weshalb man das hier auch eine "Diskussion" nennt

    Losgelöst von den Fakten und den Umständen, auf deren Grundlage die Beiträge hier verfasst worden sind, geht es hier meiner Ansicht nach um die unterschiedlichen Vorstellungen von ethnischer und sozialer - oder allgemeiner - Moral.
    Maxi hat mehr als nur deutlich gezeigt, dass ihn der Tod von momentan 20 Menschen genau so nahe geht, wie der Tod einer Eintagsflige. Mit der Begründung, dass er weder die 20 Menschen, noch die Eintagsfliege persönlich kannte und daher keinerlei Grund zur Trauer sieht. Okay, ist sein gutes Recht und irgendwo kann man das auch nachvollziehen.

    Dann wäre da noch die totale und absolute Ignoranz der Umstände, unter denen diese Menschen gestorben sind; okay, hier kann man wieder argumentieren, dass täglich auf der Welt hunderte von Menschen unter schlimmeren Umständen (Folter, Exikution, Mord, Verhungern, Verdursten etc.) ums Leben kommen. Kann man dann auch noch irgendwo nachvollziehen, warum da keine sonderliche Trauerstimmung aufkommt.

    Der eigentliche Anstoßpunkt scheint aber die hier zur Schau gestellte generelle Respektlosigkeit gegenüber den Toten zu sein - und da kommt die persönliche Moral ins Spiel.
    Ich für meinen Teil habe Respekt vor dem Tod und den Toten, egal ob ich sie kenne oder nicht. Dass Menschen auf einen unnatürlichen Weg aus dem Leben scheiden empfinde ich für mich als sehr bedrückend, weshalb mich persönlich auch die Umstände, unter denen diese 20 Menschen gestorben sind, teilweise so aufregen. Diese Tode hätten verhindert werden können.

    Maxi scheint da eine andere moralische Einstellung zu haben - ist sein gutes Recht, nur muss ich persönlich sagen, dass ich so eine Einstellung nicht mal im Ansatz nachvollziehen oder gar befürworten kann.

    Und jetzt genug des pseudo-philosophischen Krams...

  6. #6
    Liegt sicher an den Menschen die hier schreiben ; ) Deswegen schlagen sie sich die Köpfe ein, wie in der Uhrzeit..

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