@Topp: Zumindest sehe ich das so: die meisten (traditionellen) Gewaltdarstellungen (also die nicht übertrieben nur auf Gore aus sind) in den Medien sind in der Hinsicht "ausgeglichen", was das Kräfteverhältnis angeht. Wenn also der Held die Wache im Zweikampf erschlägt, ist das verkraftbar, da beide Teilnehmer dieselben Voraussetzungen haben. Hackt der Held aber einer Wache, die um Gnade bettelt und kräftemäßig weit unterlegen ist, einfach den Kopf ab, wirkt das nicht mehr sonderlich "heldenhaft".
Bei einer Vergewaltigung nun herrscht generell ein massives Missverhältnis zwischen den Kräften vor. Die Frau ist (meistens) völlg wehrlos und der Vergewaltiger nutzt diesen Umstand gnadenlos aus. Diese massive Erniedrigung (mit folgenden Traumata) ist es mMn, die den Leuten generell bei dem Thema übel aufstößt.
In der Hinsicht ist die Handhabung oder gar Verharmlosung dieser Thematik eine verdammt brenzlige Angelegenheit, da es sich nun mal um eine derart unmoralische und "unehrenhafte" Tat dreht.

MfG Sorata