Ich mach das hier gleich mal für alle:
Ich schreibe im Moment an meiner Diplomabeit in Kulturwissenschaften (mit Schwerpunkt Musik) in Form einer künstlerischen Praxis + Reflektion dieser.
Dabei werde ich mich nur auf den Soundtrack (und am Rand auch auf Grafik und Gameplay) berufen.
Falls ich mich später irgendwo bewerbe, kann ich dann durchaus die MP3s der Songs einreichen. Ich denke, es wäre aber auch möglich, sich zum Beispiel mit Grafiken zu Bewerben, solange die selbsterstellt sind. Eine Map aus M&B-Chipsets zusammengesetzt (sei sie noch so schön) ist vielleicht eher kritisch, weil man dem Adressaten dann erst verklickern muss, wie hoch der Eigenanteil an der Produktion ist.
Zu deinen Fragen oben: ich denke definitv, dass es möglich ist, sich mit einem RPG zu bewerben. Man sollte es aber vielleicht knapp inszenieren und unglaublich leicht zu verdauern verpacken. Ein guter Vergleich wäre jetzt jemand, der sich mit einem Kurzfilm bei einem Medienstudiengang bewerben will. Er packt 5 Minuten auf eine DVD, die sich der Prüfer gemütlich in der Mittagspause auf dem Laptop reinziehen kann. Wenn er allerdings ein RPG bekommt, für das er erst das RTP installieren muss, das ganze viellicht nicht auf seinem neuen Windows (oder Mac) zum Laufen bekommt und dann, wenn es dann läuft sich erstmal durch ein 30 Minuten Intro durchkämpfen muss, sollte man sich das ganze nochmal überlegen.
Eine solche Arbeitsmappe über den Entstehungsprozess finde ich allerdings ziemlich gut! Du könntest eine Menge Screenshots machen und diese dann beschreiben und in Abschnitte unterteilen. Wenn man sich den Gameplay- und inszenatorischen Gedanken dahinter bewusst werden kann, ist es vermutlich auch nicht so schlimm, wenn man schreibt, dass auch fremde Grafiken verwendet wurden, sofern der Prüfer sich im Umfang dieser stets bewusst sein kann.
Hoffe ich konnte helfen.![]()







Zitieren