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Thema: Forenrollenspiel „Westwind“ - der Prolog

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    "Der da drüben?"fragte Toben"unser Tarnungsexperte, sieht man doch.Aber jetzt mal im Ernst, das ist ein Dunkelelf, gute krieger die Typen, auch wenn der hier ziemlich extrem aus dem Ramen fällt..." sagte er und setzte sich wieder auf die Kiste
    "Und mit mir ist es doch immer lustig."Ergänzte er "und wie war das mit dem Kunststück? Das interessiert mich."

  2. #2
    Eine schwarzhaarige Elfe kam auf den Hafenplatz geschlendert, die Hände auf die beiden Dolche an ihrem Gürtel gestützt. Sie betrachtete die Gruppe, die sich bereits zusammengefunden hatte, etwas misstrauisch und liess sich Zeit, näherzukommen.

    "Ziemlich bunt zusammengewürfelt", dachte sie. "Das könnte interessant werden. Sicherlich sind das die Abenteurer, mit denen ich auf dem Schiff reisen werde."
    Schließlich war sie bei den anderen angekommen, sagte aber zuerst nichts. "Wer weiß, wieviele der Gerüchte an ihre Ohren gelangt sind. Besser, wenn ich erst einmal lausche, anstatt zu reden."

    Schweigend stellte sie sich dazu, als wäre es das natürlichste auf der Welt.

  3. #3
    Nachdem er Ewigkeiten durch die Stadt geirrt war, hatte er den Treffpunkt endlich gefunden. Otr verstand nicht, wie sich die Oberflächenbewohner so gut in diesen riesigen Städten orientieren konnten. In kleinen Dörfern konnte er ja noch die Übersicht behalten, aber hier schien es ihm unmöglich.
    Trotzdem bewunderte er auch die Schönheit dieser Stadt. Sie war ganz anders als die Dörfer, die er bisher gesehen hatte. Nicht so klein und schäbig, sondern groß und erhaben. Natürlich reichte die Stadt nicht an die Stollen und Höhlen seiner Heimat heran, aber sie war, dafür das sie von Menschen geschaffen wurde, schön anzusehen.
    Während er seinen Gedanken nach ging, brach in der Gruppe, zu der er sich gesellt hatte, ein kleiner Streit aus.
    Er zog sich ein paar Schritte zurück, da er keine Lust auf Ärger hatte und gehört hatte, dass sich Menschen auch gerne über Zwerge lustig machten.
    Während er zurück schritt, erreichte eine wohlklingende Melodie Orts Ohr. Er drehte sich um und erblickte eine komisch aussehende Gestalt. Das konnte nur ein Dunkelelf sein. Von dieser Rasse erzählten sich die Zwerge nichts Gutes.
    Doch die Melodie, die er spielte, ließen diese Gedanken schnell aus seinem Kopf verschwinden.
    Also stellte sich der Zwerg neben den Dunkelelfen und fing an im Takt auf sein Kettenhemd zu schlagen, sodass Otr sein Spiel perkussiv unterstützte.

  4. #4
    Sabal blickte auf ohne mit seinem Spiel aufzuhören, die Frau spie es wohl lauter als beabsichtig herraus. Sie starrte ihn an als wäre er eine Ausgeburt der Hölle, nunja vermutlich war er das für viele.
    Er lächelte sie an und heftete danach seinen Blick auf eine entfernte Schwester.
    In der Kaserne wurde ihm eingetrichtert, dass insbesondere Elfen, verachtenswert wären, sie seien verderbte böse Wesen und müssten vernichtet werden, welch Glück, dass Sabal selbst Erfahrungen im Umgang mit Elfen sammeln konnte. Die meisten wollten ihn abstechen, die anderen sind weggerannt, nun fragte er sich, wie sie wohl reagieren würde sobald sie ihn bemerkte, würde sie rennen, kämpfen oder sogar reden wollen?
    Plötzlich hörte er das rascheln und klacken von Eisen, irgendwer schlug im Takt seines Spiels auf Eisen.
    Erst nach ein paar Sekunden bemerkte er, dass die Geräusche von einem Zwerg neben ihm kamen.
    Sabal legte die Laute kurz bei Seite und reichte dem Zwerg seine Hand.
    "Hey, find ich richtig toll was du machst, Sabal der Name und wer bist du?"

  5. #5
    "Ich... äh... ja.", sagte Carmen, noch immer verwundert, aber fasziniert vom Anblick des Dunkelelfen, zu dem sich nun auch noch ein Zwerg gesellte, der im Rhythmus sein Kettenhemd schlug. 'Wo hab ich mich beim Grab meiner Großmutter nur wieder drauf eingelassen?', dachte sie, worauf ihr Toben wieder einfiel. Sofort überspielte sie ihre Unsicherheit. "Wenn du in ein paar Wochen noch Hände haben willst, dann übe gefälligst mit einem stumpfen Messer ohne Spitze, sonst bist du bald zu nichts mehr zu gebrauchen. Und um ein Messer zu werfen, brauchst du nur das Handgelenk, außer du bist so schwach wie die Suppe meiner Tante Fadeta.", entgegnete sie Toben auf seine Frage. Und auch wenn ihre Worte harsch und deren Ton kalt waren, sahen Carmens Augen ihn freundlich an.

  6. #6
    Otr ergriff seine Hand.
    „Danke, deine Melodie hört sich auch gut an und man wird einfach angeregt, sich im Rhythmus zu bewegen. Mein Name ist Otr, freut mich dich kenne zu lernen, Sabal.“
    Otrs Blick streifte seine Laute.
    „Das ist ein schönes Instrument, das du da hast, aber bestimmt auch schwer zu spielen, oder?“
    Otr schaute zu den Streitenden und fragte sich, wie man nur so kindisch sein konnte, da sie jetzt anfingen, mit ihren Messerfertigkeiten anzugeben.
    Wieder an Sabal gewandt, fragte er:

    „Wie kommt es, dass du dich der Gruppe von Daen van der Wall angeschlossen hast?
    Du scheinst nicht so zu sein wie die anderen hier.“

  7. #7
    "Ich denke daran" meinte er, seinen Fuß im Takt zu Sabals Lied bewegend, "Und was weißt du über seine Daenigkeit, außer das er wohl mal dringend ne Diät gebrauchen könnte? Ich weiß nur das er zu viel Geld und zu viel Fett hat."
    "Eine schöne Frau ist sie ja" dachte er "Und der Dunkelelf da spielt ne ganz gute Melodie. Als er einen Blick auf die Elfe die ihnen zuhörte warf, dachte er "Mal sehen ob es die ist von der ich denke das sie es ist, sagte er weiter:"Schon gehört, hier soll sich irgendwo ne Elfe herumtreiben die wohl ein ganzes Dorf ausgelöscht hat."

  8. #8
    Balthasar beobachtete einige Zeit den Dunkelelfen. Er hatte noch nie einen von ihnen gesehen und dieser hier war so erschreckend anders als alles was er von ihnen gelesen oder gehört hatte.
    Auch die Musik die er spielte war so fast so exotisch wie seine Erscheinung. Das Schauspiel intensivierte sich noch als ein Zwerg hinzukam, der seine Rüstung als Trommel zu verwenden schien.


    "Welch' faszinierender Anblick", dachte er sich.

    Dann erblickte er die Elfin die sich ebenfalls der Gruppe genähert hatte. Sie schien nicht so ... extravagant wie der Dunkelelf. Balthasar hatte während er in der Hauptstadt war auch einige von ihnen gesehen aber irgendwie war es dennoch etwas besonderes einen vom Elfenvolk zu sehen.
    Er näherte sich ihr ein wenig.
    Er ignorierte die Bemerkung von Toben.


    "Guten Tag Elfendame, mein Name ist Balthasar vom Hause Terrowa. Ich nehme an ihr seid ebenfalls gekommen um die Insel zu bereisen. Leider sieht es so aus als käme unser Kahn zu spät."

  9. #9
    Lif drückte seinem Gegenüber den Goldbeutel in die Hand.
    "Also, wir sehen uns dann, wenn ich wieder zurückbin. Mach's solange gut."
    Die beiden reichten sich die Hand und trennten sich dann.
    Gemächlich schlenderte Lif in Richtung Hafen. Um die miese kleine Ratte, die ihn ans Messer liefern wollte, hätte er sich damit gekümmert. Der Kerl würde sich noch wünschen, dass er nur an den Galgen gekommen wäre. Er seufzte. Seine Kontakte würde er im Süden wohl am sehnlichsten vermissen, aber ihm Moment blieb ihm nichts als eine (wenn auch nur vorübergehende) Flucht übrig. 'Nein', rief er sich selbst zur Ordnung, 'ich habe mir fest vorgenommen, diese Reise nicht als Flucht zu betrachten. Das ist einfach ein langer Urlaub, auf dem ich mich etwas von der vielen Arbeit hier erholen werde!" Beim Gedanken an Daens Gesicht, als er ihn um einen Job auf dem Schiff gebeten hatte, musste er immer noch Grinsen. Der alte Geldsack hätte wohl nie vermutet, eines Tages als sein Chef dazustehen.

    Am Hafen angekommen blieb er erstmal im Schatten einiger Lagerhäuser stehen und versuchte, sich einen Überblick zu verschaffen. Der bunt zusammengewürfelte Haufen, der dort stand, mussten wohl seine neuen Kameraden sein. Als er einige Lautenklänge vom wohl auffälligsten Dunkelelf, den er je gesehen hatte (abgesehen von einer Schmugglerbande, die regelmäßig in der Nähe der Stadt anlegte, kannte er aber um ehrlich zu sein auch nicht allzuviele) vernahm, fing sein Fuß unwillkürlich im Takt zu wippen an. Diese Reise versprach auf jeden Fall interessant zu werden. Das einzige, was ihn etwas störte, war, dass praktisch keines der Mannschaftsmitglieder aus Esdeess kam, und er somit nicht mehr über sie wusste, als das, was er aus Gerüchten erfahren hatte. Normalerweise hatte er selten länger mit Leuten zu tun, die er nicht kannte. 'Ach was soll's, auf diese Weise wird's wenigstens etwas spannender', dachte er, ehe er sich mit einem Lächeln im Gesicht auf den Weg zu der Bande von Glücksrittern machte.

  10. #10
    Nessa betrachtete den Menschen, der soeben eines der Gerüchte zur Sprache gebracht hatte, mit einem abfälligen Blick, bevor sie sich Balthasar zuwandte.

    "Guten Tag. Ich bin Nessa. Ja, ich will zur Insel, da habt Ihr Recht. Was das Schiff angeht - es ist nicht selten, dass so etwas passiert. Vielleicht ein Sturm."

    Sie warf einen Blick zu dem Dunkelelfen, der erstaunlich gut musizierte. Wäre sie nicht unpassend gekleidet gewesen, hätte sie wenig daran hindern können, einige Verbiegungen zum Takt der Musik zu machen, aber so hielt sich die Elfe lieber unter Kontrolle. Sie nickte ihm zu, als er sah, dass er in ihre Richtung blickte, und wandte den Blick dann wieder ab.

  11. #11
    "Schön euch kennen zu lernen Otr, Laute zu spielen ist glaub ich garnicht so schwer, naja ich hatte auch an die 200 Jahre zu üben. Warum ich hier bin? Najaaa ich will was sehen, Eindrücke sammeln und so, Lieder schreiben, wird bestimmt voll toll hier"

    Sabal griff wieder nach seiner Laute "Nur zupfen ist doch langweilig meint ihr nicht auch?" Sabal sprang auf und lief langsam über den Platz, "Ich hab noch garnicht angefangen zu spielen und ihr wackelt schon durch die Gegend, man, jetzt dürft ihr euch bewegen"

    Nun fingen Sabals Finger an förmlich über den Griff und die Saiten zu rattern, nach und nach wurde sein Spiel lauter ohne das er merklich etwas tat, Noten schwangen, drönhten, schrien. Und auch wie vorher tappte der Fuß von Sabal auf, nur diesmal in einem höllischen Tempo und sein Kopf wippte und schwang durch die Luft, man könnte fast meinen er würde abbrechen.

  12. #12
    Woglar wollte den Dunkelelfen zuerst anschnauzen, er solle gefälligst mit dem Krach aufhören, aber unwillkürlich begann er im Takt seinen linken Fuß zu bewegen. "Er ist gut", dachte er, "verdammt gut." Die Melodie ließ ihn für einen Moment den Schmerz vergessen, den er im Inneren trug.
    "Sagt, Sabal - so ist doch Euer Name, oder? - ich habe noch nie gehört oder gelesen, dass Dunkelelfen Laute spielen können. Ich habe Euer Volk bisher immer für ein komplett kriegerisches gehalten gehalten. Kann es sein, dass ich mich geirrt habe? Lernen alle Dunkelelfen, so zu spielen?"

  13. #13
    Langsam begann die Musik des Dunkelelfen Balthasar zu stören. Sie hatte etwas sehr hypnotisches und man war fast gezwungen den Ryhtmus aufzugreifen. Es ihm wirklich unbegreiflich wie er eine solche Melodie mit einer einfachen Laute erzeugen konnte. Auch die Lautstärke war erstaunlich: die Laute hätte einer schreienden Menschenmenge Konkurrenz machen können.
    Hier muss irgendeine Form der Magie im Spiel sein, war Balthasar überzeugt. Dennoch von einer Magie die sich als Musik äußerte hatte er noch nie etwas gehört. Balthasar hatte einmal von einigen Druiden im Norden gelesen die einer Sage zufolge durch kombinierte Schalllaute einfache Magie, ein kleines Feuer oder ähnliches, zu bewirken in der Lage sein sollten aber das hier war etwas viel stärkeres.

    So sehr in die Musik des Dunkelfelfen auch faszinierte so sehr ging sie Balthasar auch auf die Nerven denn war es ganz und gar nicht sein Wille zu tanzen, dennoch gehorchten im seine Füße kaum mehr. Er wippte leicht mit. Er versuchte dem Dunkelelfen zu sagen er solle aufhören aber vergebens er hörte ihn nicht.

    Daher nahm Balthasar schnell einige Stoffstücke die er im an seiner Kleidung fand, bearbeitete sie kurz, und steckte sie sie in seine Ohren.
    Augenblicklich verschwand der Drang der durch die Musik geweckt worden war.

  14. #14
    Mittlerweile wurde die Musik, die Torben zuerst recht gut gefallen hatte unheimlich, er hatte den immer stärker werdenden Drang zu der Musik zu tanzen, erst hatte er es einfach für die Wirkung der Melodie gehalten, doch mittlerweile war er sich sicher es war Magie, Balthasar schien dies auch erkannt zu haben, denn er stopfte sich Stofffetzen in die Ohren und wurde augenscheinlich wieder normal.
    "Der Typ ist nicht halb so harmlos wie er aussieht." dachte Toben " Der ist drauf und dran uns seinen Willen aufzuzwingen! Solche Töne und Lärm erzeugt ein Orchester kein einzelner Lautenspieler.
    Toben ging ein paar Schritte auf ihn zu und legte seine Hand an sein Schwertheft.

    "Hör auf damit, oder deine Laufte macht mit meiner Klinge bekanntschaft!" drohte Torben, doch der Dunkelelf schien versunken
    "Leute!" rief er "merkt ihr nicht das der irgendwas mit uns macht?"
    Mittlerweile konnte er seine Füße nicht mehr richtig Stillhalten und es wurde schwerer für ihn nicht zu tanzen, also ging Torben noch etwas näher, zog sein Schwert heraus und sagte:
    "Ich warne dich! Hör auf uns zu verzaubern, ich mag das garnicht! Also lass das jetzt, oder du hast gleich 2 Halbe Lauten!

  15. #15
    Nessa lauschte der Musik des Dunkelelfen. Sie hatte größte Mühe, sich vom Tanzen abzuhalten, aber sie sah, dass die anderen nicht minder verzaubert waren.
    "Er hat Talent, wahrhaftig. Ich bin gespannt darauf, mich mit ihm zu unterhalten, wenn wir auf dem Schiff sind - ob da wohl auch Magie im Spiel ist?", dachte sie.
    Sie war recht abwesend, aber als der Mensch, der vorhin eines der Gerüchte über sie erwähnt hatte, den Dunkelelf mit seiner Waffe bedrohte, war sie sofort in Alarmbereitschaft.
    "Ob Dunkelelf oder Elf, Mensch oder Zwerg, oder was auch immer, er sollte sich vorsehen, in wessen Gegenwart er jemanden mit einem Schwert bedroht."
    Sie trat näher an die beiden heran, scheinbar willkürlich, und musterte den Menschen mit der Waffe. Sollte sie es riskieren ihn zu verärgern?
    Die Elfe beschloss, es erst freundlich zu versuchen, und stellte sich zwischen den Mann und den Dunkelelfen.

    "Tut Euch und uns allen einen Gefallen und steckt das Schwert wieder weg, ja? Stopft Euch was in die Ohren wie Balthasar, wenn Euch die Musik nicht gefällt. Ich bin nicht auf Streit aus, aber ich will kein Blutvergießen und werde das mit allen Mitteln verhindern." Ihre Stimme war sanft, aber bestimmt, und ihre Augen funkelten entschlossen.

  16. #16
    Schweißtropfen rannen Sabal von den Stirn, er biss sich vor Konzentration auf die Lippe und kniff die Augen zusammen, das war sein Rausch, seine Droge.

    Dumpf vernahm er, dass eine Klinge aus der Scheide gezogen wurde, vorsichtig öffnete er die Augen und sah wie die Spitze eines Schwertes auf seine Kehle gerichtet wurde, Sabal schluckte, Vorurteile sind schlimm.
    Er hob reflexartig ein Bein an und trat seinem vermeintlichen Angreifer in den Magen, drehte sich auf dem Absatz herum, stieß mit dem Bauch seiner Laute ein weiteres Mal zu und verabschiedete sich mit einem gekonnten Moonwalk.
    Er unterbrach seine Musik
    , "Hey Toben man, das ist überhaupt nicht toll. Wenn dir meine Musik nicht gefällt geh doch, musst mich doch nicht angreifen."

    Sabal drehte sich jetzt zu dem bleichen Mann "Nay, wir lernen nur kämpfen, ich bin stiften gegangen weil ich Musik mit dem Herzen und nicht mit dem Stahl machen wollte." Sabal schüttelte den Kopf "Weiss garnicht was die alle am Kämpfen finden." Sein Blick schweifte zu der Elfe, die er schon vor seinem Spiel entdeckt hat "Danke Schwester, aber keine Sorge, ich weiss schon wie man mit denen umgeht."
    Die Frage des komischen Kerls in Kutte verneinte er mit einem Kopfschütteln "Hey man, toll das du auch Kräuter hast, hab aber meine eigenen."

  17. #17
    Toben stand ächtsend wieder auf, steckte sein Schwert weg und meinte: "Netter Tritt, und gegen Musik hab ich nichts, auch nicht gegen deine, aber ich hab was dagegen, gegen meinen Willen verzaubert zu werden. Da kann ich ungemütlich werden und zum Lautenmörder werden. Von mir aus können wir uns vertragen, aber nur wenn du mit dem Mist aufhörst."
    Torben holte einen Wasserschlauch hervor und trank einen Schluck. Danach nahm er seinen Geldbeutel, holte eine Münze hervor gab sie Sabal und sagte:
    "Da, für die Musik, und dafür das du jetzt sofort mit der Magie aufhörst, sonst komme ich auf die Lautenzweiteilung zurück."
    Daraufhin lehnte er sich gegen einen Baum und begann wieder mit seinem Messer zu spielen.

  18. #18
    Endlich war auch Liam angekommen, ein kräftiger junger Mann mit einem Beutel auf seinem Rücken, der mit einem kräftigen Seil zugeschnürt und um den Oberkörper seines Besitzers gebunden wurde. Liam selbst war knappe 1.80m groß, sein dunkelbraunes Haar war schulterlang gewachsen und wehte seicht im Meereswind. Mit seiner linken Hand kratzte er sich über den leichten Bartflaum, der gerade in seinem Gesicht wuchs. Er trug nichts weiter am Leib, außer einer knielangen, zerschlissenen Hose und provisorischen Sandalen.
    Zwar erst 17, aber war er schon als Stallbursche, Schuhputzer und Diener weit gereist, eine blaustichige Tätowierung eines Tigerkopfs mit afugerissenem Maul und gebleckten Zähnen zierte sein linkes Schulterblatt.
    Er ließ sich am Landesteg nieder, stellte seinen Beutel neben sich ab und seine hellblauen Augen huschten über die Menge der Leute, die da mit ihm am Hafen waren.

    "Mit diesen Gestalten wird es sicher nicht langweilig..." murmelte er in seinen imaginären Bart.

  19. #19
    Obwohl Otr schon mehrere Wochen an der Oberfläche wandelte, hatte er sich immer noch nicht, daran gewöhnt, dass sich die Farbe des Himmels änderte, wenn ein Tag in die Nacht überging und am Nachthimmel Sterne erschienen, während die Sonne verschwand. Es war ihm unheimlich keine schützende Decke über sich zu haben wie in seiner Heimat. Doch die Nacht gefiel ihm besser als der Tag, weil die Sterne ihn an die funkelten Edelsteinhöhle von Dankuz erinnerten.
    Leider wurde es in der Nacht auch kälter als tagsüber, also beschloss Otr sich eine Unterkunft zu suchen.
    Da er nicht müde war, beschloss er in die Kneipe zu gehen, die er vorhin gesehen hatte. Er wollte gemütlich ein oder zwei Bier trinken bevor er sich aufs Ohr haute.
    Otr begann am Hafen entlang zu laufen, um die Kneipe zu suchen. Nach einer Weile entdeckte er ein Schild auf dem „Zum Anker“ stand. Das war sie. Sie war nicht heruntergekommen und aus dem Inneren hörte er Lachen und etwas Musik. Otr öffnete die Tür und tauchte in den Dunst der Kneipe ein, in der Hoffnung einen schönen Abend zu haben.

  20. #20
    Balthasar stand langsam auf und versuchte sein Gewand vom Wasser abzutrocknen, nicht das es viel nütze

    "Grauenhaft. Wenn ich noch länger auf diesem Schiff bleibe hole ich mir noch eine Erkältung. Aber was dieser Soldat vorhin sagte .. wie eine Hinrichtung... das muss ich mir anschauen und dann schaue das ich hier so schnell wie irgendmöglich weg komm".

    Balthasar würde es zwar nicht zugeben aber er hatte Angst vor diesem Ort, es war eine irrationale Angst wo es doch zu Prinzipien gehörte stets so rational wie möglich zu sein. Aber wieder gewann die Neugier und er verdrängte seine Furcht.

    Er holte langsam das
    [FONT=Verdana]Fluoresziakum hervor, schüttelte es ein zwei mal. Wieder erblickte er das Chaos auf dem Schiff mit all den Leichen und überall breiten sich lange Schatten aus die das Licht der Phiole auf das Deck schlug. Langsam lief Balthasar zum oberen Teil des Schiffes.
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