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Thema: Forenrollenspiel „Westwind“ - der Prolog

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Balthasar wartete jetzt schon seit fast 2 Stunden im Hafen. Er hatte hinter einem der Schiffskräne ein schattiges Plätzchen gefunden das ihn vor der glühenden Mittagssonne geschützt hatte. Jetzt wo die Sonne ihren Zenit bereits verlassen hatte war sie nicht mehr ganz so schwer zu ertragen.
    Der fast beißende salzige Geruch nach Fisch und Algen der im Hafen herschte begann ihm auf die Nerven zu gehen. Wie konnten das wohl die Seeleute nur ertragen?, fragte sich Balthasar.

    Sein Blick streifte durch den Hafen und er bemerkte das sich auf der anderen Seite nahe einem leerstehendem Lagerhaus sich eine Gruppe von Menschen versammelt hatte. Wobei das Wort Gruppe assoziiert das es sich um ähnliche oder zumindest eindeutig zusammengehörende Menschen handelt, allerdings war dieser Haufen so bunt zusammengewürfelt das man eher an eine Zirkustruppe erinnert war.

    "Das müssen dann wohl einige der anderen Expeditionsmitglieder sein", dachte sich Balthasar.

    Er wollte sich einen Eindruck machen mit was für Menschen er es die nächste Zeit zu tun haben würde, deswegen nähterte er sich dieser "Gruppe".


    "Guten Tag. Balthasar von Terrowa werde ich genannt. Was führt euch an diesen von den großen Städten so weit abgelegen Ort?" fragte Balthasar der Höflichkeitshalber obwohl er sich die Antwort eigentlich denken konnte.

    Er hatte die Frage nicht an eine bestimmte Person sondern eher an alle gerichtet und wartete nun auf eine Antwort.

    Geändert von Mivey (15.05.2009 um 22:43 Uhr)

  2. #2
    Toben sitzt gelangweilt am Hafen, seit mittlerweile 3 Stunden, auf einer Kiste am Hafen, warf ein Messer immer wieder in die Luft und fängt es auf. Dabei betrachtet er die aus den merkwürdigsten Leuten zusammen gesetzte Truppe, sogar mindestens 2 Zwerge waren dabei.

    "Wollen die hier warten bis wir hier Spinnenweben ansetzen?" dachte er
    "Wasn das da für ne Type?" fragte er sich als ein Mann der Gruppe als Balthasar von Terrowa vorstelllte."


    Er ging von hinten auf ihn zu und fragte mit schiefem Grinsen:
    " Die wichtigste Frage zuerst: Männlein oder Weiblein? Und ich bin einfach so hier, mir war so. Und Du scheinst mir ein Adeliger möchtegernherrscher zu sein, oder einer der von zuhause abgehauen ist."

  3. #3
    Woglar, der die ganze Zeit am Kai gestanden und auf den Hafen hinausgestarrt hatte, wandte sich um, als er Balthasar von Terrowas Worte hörte: "Wer ich bin, wollt Ihr wissen? Und was mich hierhin führt? Na schön: Meine Name ist Woglar, Woglar Todesdiener, aber fragt mich nicht, wie ich zu diesem Namen gekommen bin. Ich komme aus Zundur, und war dort bis vor kurzem ein Heiler. Was mich hierhin führt, ist allein meine Sache, also verzeiht mir, dass ich das für mich behalte."
    Sein Blick fiel auf den Kerl mit dem Messer, der dort auf einer Kiste gesessen hatte und den Adeligen beschimpfte.
    "Ich wäre vorsichtig mit dem Messer. Ich habe schon genug junge Leute gesehen, die mit sowas angeben wollten, aber mit abgetrenntem Daumen ließ es sich dann nicht mehr gut angeben."
    Das war alles, was er sagte, bevor er sich wieder umdrehte und weiter aufs Meer hinausstarrte.

    Geändert von Raknar (16.05.2009 um 11:19 Uhr)

  4. #4
    Carmen lehnte am Rande der seltsamen Truppe an einer Palme und war in deren Schatten halb versteckt. Ihre Haare waren durch die Meeresbrise heute besonders lockig und hingen in einem wilden Wirrwarr um ihren Kopf herum. Ein reich aussehender Mann namens Balthasar erhob das Wort. >> Von reichen Männern habe ich wahrlich genug.<<, dachte sie mürrisch bei sich. Doch er hatte wenigstens Manieren - im Gegensatz zum seltsamen Kauz, der schon seit Stunden mit seinem Messerchen gespielt hatte (noch nicht einmal einfache Kunststückchen hatte er vollführen können, das hätte selbst ihr Urgroßvater Zitterhand besser gekonnt!), ging plötzlich auf ihn zu und fragte ihn doch tatsächlich, ob er Männlein oder Weiblein war - Balthasar hatte sich doch bereits vorgestellt! - Das könnte interessant werden und Carmen konnte sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen.
    Als sie jedoch 'Möchtegernherrscher' vernahm, verging ihr das Lachen. Sie würde sich nie wieder beherrschen lassen. Daraufhin entfuhr ihr ein lautes "Pah!"
    Und als Woglar diesen Messer-Gadje zurechtwies, musste sie ihm innerlich zustimmen - Messerwerfen ist etwas für Könner, kein Spielzeug für den Zeitvertreib.

    Geändert von daenerys (16.05.2009 um 11:41 Uhr) Grund: ... Ragnar postet mir zu schnell!

  5. #5
    Einer aus der Gruppe hatte ihm geantwortet.
    An seinem Akzent erkannte Balthasar das er vermutlich bürgerlichen Ursprung war. Es war ein ziemlich wüst ausehnder Wilder mit lauter Narben im Gesicht.

    "Vermutlich ein ausgebrochener Sträfling", dacht er sich. "wobei das bei dem schlechten Gerichtsystem in Mediaksis eher für seine Unschuld spricht"

    Balthasar ignorierte die lächerliche Provokation, so was war unter seinem Niveau.


    "Anscheinend habt ihr was gegen den Adel. Nun ich mache mir nichts daraus. Welchen Unterschied macht es ob jemand blaublütig ist oder nicht? Aber ihr habt recht eigentlich ist der Adel eine schlechte Sache, es wäre besser wenn alle gleichberechtigt wären wenn die Macht nicht an einem einzelnen sondern in der Gemeinschaft lege. Einige, natürlich verbotene, Schriften versuchen ein solches Gesselschaftsystem zu umwerben. Sie nennen es Demokratos. Meiner Meinung nach sind das aber alles nur Träumereien.

    Da fällt mir ein.. ihr habt mir noch gar nicht euren Namen genannt."

    Balthasar war während er sprach ein wenig weitergelaufen und lehnte sich nun gegen die Wand des Lagerhauses an.

    Geändert von Mivey (16.05.2009 um 11:45 Uhr)

  6. #6
    "Mein Name ist Toben Atron." antwortete er "Und ich höre es gerne das ihr eine Ähnliche Meinung über das Gesellschaftssystem habt. Aber euer lohn für das wiederbringen der Tochter eines Grafen bestand sicher nicht daraus, ne Woche im Knast zu verbringen."
    Dann ging er zu Woglar Todesdiener, schaute kurz auf sein Messer und sagte: "Kann sein das sowas in die Hose gehen kann, aber irgendwie muss man sich doch die Zeit vertreiben, besonders wenn man irgendwann mal ein Kunststückchen können will." Und steckte das Messer weg und drehte sich zu Carmen
    "Und was habt ihr für ein Problem mit mir?"

  7. #7
    *tap, tap, tap* Immer und immer wieder tappte sein Fuß auf den Boden und seine Finger schlugen auf den Bauch seiner Laute. Sein Kopf wippte auf und ab, der leuchtende Afro wackelte und rauschte. Stilles Summen entrann seiner Kehle.
    Sein Anblick war komisch, die schwarze Haut im Kontrast zum silbrigen Afro, seinesgleichen kannte man als Krieger, nicht als Musiker.
    Nun saß der dort am Hafenbecken, zupfte mal hier mal dort an einer Saite, tappte mit dem Fuß auf und ab, wippte seinen Kopf auf und ab, alles im Einklang,wie das Ticken einer Bombe die darauf wartet zu explodieren.

    An den Gesprächen um ihm herum nahm er nicht teil, er konnte nicht teilnehmen, er musste üben! Musste proben! Doch das wollte ihm kaum gelingen, der Mann der sich als Toben Atron vorstellte schnitt wie ein Messer durch seinen Verstand, ungehobelter Klotz.

    Geändert von Gendrek (16.05.2009 um 14:14 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  8. #8
    Zu Toben sagte Carmen: "Nun, eigentlich keines. Es könnte noch lustig mit euch werden, so wie ihr mit dem Messer umgeht." Sie blickte ihn schelmisch grinsend an. "Wenn ihr ein Kunststück lernen wollt, ..." Sie unterbrach sich, als sie die Geräusche einer Laute vernahm, sah sich kurz nach deren Herkunft um, und erschrak sichtlich, ob des seltsamen Anblicks. "Was beim Grab meiner Großmutter ist das?" entfuhr ihr überrascht - noch nie hatte sie einen Dunkelelben gesehen, noch von ihnen gehört - und diesen hatte sie bisher nicht bemerkt.

  9. #9
    "Der da drüben?"fragte Toben"unser Tarnungsexperte, sieht man doch.Aber jetzt mal im Ernst, das ist ein Dunkelelf, gute krieger die Typen, auch wenn der hier ziemlich extrem aus dem Ramen fällt..." sagte er und setzte sich wieder auf die Kiste
    "Und mit mir ist es doch immer lustig."Ergänzte er "und wie war das mit dem Kunststück? Das interessiert mich."

  10. #10
    Eine schwarzhaarige Elfe kam auf den Hafenplatz geschlendert, die Hände auf die beiden Dolche an ihrem Gürtel gestützt. Sie betrachtete die Gruppe, die sich bereits zusammengefunden hatte, etwas misstrauisch und liess sich Zeit, näherzukommen.

    "Ziemlich bunt zusammengewürfelt", dachte sie. "Das könnte interessant werden. Sicherlich sind das die Abenteurer, mit denen ich auf dem Schiff reisen werde."
    Schließlich war sie bei den anderen angekommen, sagte aber zuerst nichts. "Wer weiß, wieviele der Gerüchte an ihre Ohren gelangt sind. Besser, wenn ich erst einmal lausche, anstatt zu reden."

    Schweigend stellte sie sich dazu, als wäre es das natürlichste auf der Welt.

  11. #11
    Nachdem er Ewigkeiten durch die Stadt geirrt war, hatte er den Treffpunkt endlich gefunden. Otr verstand nicht, wie sich die Oberflächenbewohner so gut in diesen riesigen Städten orientieren konnten. In kleinen Dörfern konnte er ja noch die Übersicht behalten, aber hier schien es ihm unmöglich.
    Trotzdem bewunderte er auch die Schönheit dieser Stadt. Sie war ganz anders als die Dörfer, die er bisher gesehen hatte. Nicht so klein und schäbig, sondern groß und erhaben. Natürlich reichte die Stadt nicht an die Stollen und Höhlen seiner Heimat heran, aber sie war, dafür das sie von Menschen geschaffen wurde, schön anzusehen.
    Während er seinen Gedanken nach ging, brach in der Gruppe, zu der er sich gesellt hatte, ein kleiner Streit aus.
    Er zog sich ein paar Schritte zurück, da er keine Lust auf Ärger hatte und gehört hatte, dass sich Menschen auch gerne über Zwerge lustig machten.
    Während er zurück schritt, erreichte eine wohlklingende Melodie Orts Ohr. Er drehte sich um und erblickte eine komisch aussehende Gestalt. Das konnte nur ein Dunkelelf sein. Von dieser Rasse erzählten sich die Zwerge nichts Gutes.
    Doch die Melodie, die er spielte, ließen diese Gedanken schnell aus seinem Kopf verschwinden.
    Also stellte sich der Zwerg neben den Dunkelelfen und fing an im Takt auf sein Kettenhemd zu schlagen, sodass Otr sein Spiel perkussiv unterstützte.

  12. #12
    Sabal blickte auf ohne mit seinem Spiel aufzuhören, die Frau spie es wohl lauter als beabsichtig herraus. Sie starrte ihn an als wäre er eine Ausgeburt der Hölle, nunja vermutlich war er das für viele.
    Er lächelte sie an und heftete danach seinen Blick auf eine entfernte Schwester.
    In der Kaserne wurde ihm eingetrichtert, dass insbesondere Elfen, verachtenswert wären, sie seien verderbte böse Wesen und müssten vernichtet werden, welch Glück, dass Sabal selbst Erfahrungen im Umgang mit Elfen sammeln konnte. Die meisten wollten ihn abstechen, die anderen sind weggerannt, nun fragte er sich, wie sie wohl reagieren würde sobald sie ihn bemerkte, würde sie rennen, kämpfen oder sogar reden wollen?
    Plötzlich hörte er das rascheln und klacken von Eisen, irgendwer schlug im Takt seines Spiels auf Eisen.
    Erst nach ein paar Sekunden bemerkte er, dass die Geräusche von einem Zwerg neben ihm kamen.
    Sabal legte die Laute kurz bei Seite und reichte dem Zwerg seine Hand.
    "Hey, find ich richtig toll was du machst, Sabal der Name und wer bist du?"

  13. #13
    "Ich... äh... ja.", sagte Carmen, noch immer verwundert, aber fasziniert vom Anblick des Dunkelelfen, zu dem sich nun auch noch ein Zwerg gesellte, der im Rhythmus sein Kettenhemd schlug. 'Wo hab ich mich beim Grab meiner Großmutter nur wieder drauf eingelassen?', dachte sie, worauf ihr Toben wieder einfiel. Sofort überspielte sie ihre Unsicherheit. "Wenn du in ein paar Wochen noch Hände haben willst, dann übe gefälligst mit einem stumpfen Messer ohne Spitze, sonst bist du bald zu nichts mehr zu gebrauchen. Und um ein Messer zu werfen, brauchst du nur das Handgelenk, außer du bist so schwach wie die Suppe meiner Tante Fadeta.", entgegnete sie Toben auf seine Frage. Und auch wenn ihre Worte harsch und deren Ton kalt waren, sahen Carmens Augen ihn freundlich an.

  14. #14
    Otr ergriff seine Hand.
    „Danke, deine Melodie hört sich auch gut an und man wird einfach angeregt, sich im Rhythmus zu bewegen. Mein Name ist Otr, freut mich dich kenne zu lernen, Sabal.“
    Otrs Blick streifte seine Laute.
    „Das ist ein schönes Instrument, das du da hast, aber bestimmt auch schwer zu spielen, oder?“
    Otr schaute zu den Streitenden und fragte sich, wie man nur so kindisch sein konnte, da sie jetzt anfingen, mit ihren Messerfertigkeiten anzugeben.
    Wieder an Sabal gewandt, fragte er:

    „Wie kommt es, dass du dich der Gruppe von Daen van der Wall angeschlossen hast?
    Du scheinst nicht so zu sein wie die anderen hier.“

  15. #15
    "Ich denke daran" meinte er, seinen Fuß im Takt zu Sabals Lied bewegend, "Und was weißt du über seine Daenigkeit, außer das er wohl mal dringend ne Diät gebrauchen könnte? Ich weiß nur das er zu viel Geld und zu viel Fett hat."
    "Eine schöne Frau ist sie ja" dachte er "Und der Dunkelelf da spielt ne ganz gute Melodie. Als er einen Blick auf die Elfe die ihnen zuhörte warf, dachte er "Mal sehen ob es die ist von der ich denke das sie es ist, sagte er weiter:"Schon gehört, hier soll sich irgendwo ne Elfe herumtreiben die wohl ein ganzes Dorf ausgelöscht hat."

  16. #16
    Balthasar beobachtete einige Zeit den Dunkelelfen. Er hatte noch nie einen von ihnen gesehen und dieser hier war so erschreckend anders als alles was er von ihnen gelesen oder gehört hatte.
    Auch die Musik die er spielte war so fast so exotisch wie seine Erscheinung. Das Schauspiel intensivierte sich noch als ein Zwerg hinzukam, der seine Rüstung als Trommel zu verwenden schien.


    "Welch' faszinierender Anblick", dachte er sich.

    Dann erblickte er die Elfin die sich ebenfalls der Gruppe genähert hatte. Sie schien nicht so ... extravagant wie der Dunkelelf. Balthasar hatte während er in der Hauptstadt war auch einige von ihnen gesehen aber irgendwie war es dennoch etwas besonderes einen vom Elfenvolk zu sehen.
    Er näherte sich ihr ein wenig.
    Er ignorierte die Bemerkung von Toben.


    "Guten Tag Elfendame, mein Name ist Balthasar vom Hause Terrowa. Ich nehme an ihr seid ebenfalls gekommen um die Insel zu bereisen. Leider sieht es so aus als käme unser Kahn zu spät."

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