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Thema: Erschöpfungszustand: Videospiele - wenn Gaming keinen Spaß mehr macht

  1. #21
    Hi N_snake,

    ich habe auch ab und zu Phasen in denen ich weniger Freude am Spielen habe. Eine Sache die mir auf jeden Fall geholfen hat ist den Druck rauszunehmen, dass man unbedingt X Spiele pro Jahr spielen will. Deswegen habe ich z.B. auch aufgehört mit der JRPG-Challenge hier im Forum - auch wenn das Konzept cool ist, hat es mir dann eher Stress gemacht, dass ich unbedingt X JRPGs im Jahr schaffen will.

    Wenn ich nicht richtig Lust habe, dann zocke ich einfach für eine Weile gar nicht. Irgendwann kommt dann wieder die Zeit - und das Spiel, in das man dann richtig Zeit versenken will, weil es so genial ist.

    Ich habe auch komplett aufgehört meinen Backlog zu tracken - wenn ich also Lust habe was zu zocken, schaue ich einfach z.B. in meine Switch-Schublade und suche mir was raus, worauf ich Bock habe.

    ===

    Ansonsten kommt noch der Effekt dazu, dass ich schon sehr, sehr viele Spiele gespielt habe - und weil man so viel "schonmal gesehen" hat, gibt es auch weniger, was einen komplett begeistert. Die Ansprüche sind eben gestiegen. Ich tue mich z.B. sehr schwer damit, RPG-Deckbuilder zu spielen, weil es ja schon Slay the Spire gibt, welches so eine 10/10 ist - und jeder Deckbuilder muss sich dann daran messen. Ich denke mir dann, "vermutlich würde es mir mehr Spaß machen, einfach nochmal eine Runde Slay the Spire zu spielen". Genauso hätte ich vermutlich mehr Spaß daran, statt z.B. Octopath Traveller einfach nochmal Chrono Trigger zu spielen. Um mich wirklich zu begeistern, muss es schon entweder ein total erfrischendes, kreatives Konzept sein (z.B. Inscryption fällt mir da ein) oder eben einfach ein Ausnahmetitel was Qualität angeht (Elden Ring, Expedition 33 etc.).

    Um aber mal etwas Positives zu sagen. Ich hatte die letzten Jahre auch allgemein nicht den ultimativen Spaß an den meisten AAA-Titeln. Also es hat mich schon unterhalten, aber diese kindliche Begeisterung, die man damals hatte, war einfach nicht mehr da. Liegt es an den Spielen? "Nein sicherlich bin ich einfach nur zu alt geworden und kann mich nicht mehr so dafür begeistern wie vorher." denke ich mir dann. Aber alle paar Jahre kommt dann wieder so ein Ausnahmetitel, der mir zeigt, dass das Quatsch ist, und bei dem ich am liebsten das ganze Wochenende durchzocken will. Dieses Jahr waren das für mich Clair Obscur und Silksong. Es liegt eben doch an den Spielen, und es gibt die richtigen Perlen noch, man muss eben geduldig sein und sie nur finden.

  2. #22
    Zitat Zitat von DFYX Beitrag anzeigen
    Aber für mich ist es Teil der guten Erziehung, mit anderen Leuten freundlich und respektvoll umzugehen und dazu gehört auch, dass man ihnen nicht sagt, dass Spiele, die sie mögen "Gammelgrütze" sind oder ihnen unterstellt, dass sie "keinen Anspruch" haben können, wenn sie an etwas Spaß haben.
    Was für ein Glück, dass hier kaum einer weiß, was ich so im FFXVI Subreddit poste
    *wegduck*

  3. #23
    Zitat Zitat von dasDull Beitrag anzeigen
    Um aber mal etwas Positives zu sagen. Ich hatte die letzten Jahre auch allgemein nicht den ultimativen Spaß an den meisten AAA-Titeln. Also es hat mich schon unterhalten, aber diese kindliche Begeisterung, die man damals hatte, war einfach nicht mehr da. Liegt es an den Spielen? "Nein sicherlich bin ich einfach nur zu alt geworden und kann mich nicht mehr so dafür begeistern wie vorher." denke ich mir dann. Aber alle paar Jahre kommt dann wieder so ein Ausnahmetitel, der mir zeigt, dass das Quatsch ist, und bei dem ich am liebsten das ganze Wochenende durchzocken will. Dieses Jahr waren das für mich Clair Obscur und Silksong. Es liegt eben doch an den Spielen, und es gibt die richtigen Perlen noch, man muss eben geduldig sein und sie nur finden.
    Ich glaube, hierin liegt ein bisschen die Essenz des Ganzen. Wir wurden auch früher nicht von grandiosen Spielen überschwemmt, aber wir haben damals halt auch nicht jede Woche ein neues Spiel angefangen, sondern vielleicht eine Hand voll im Jahr, einfach weil man sich als Kind und Jugendlicher nicht so viel leisten konnte. Dadurch sind die Spiele, die uns genug zugesagt haben, um Taschengeld oder wertvolle Plätze auf der Weihnachtswunschliste dafür auszugeben, natürlich viel mehr (und positiver) im Gedächtnis geblieben, als der ganze Rest. Ich wette, wenn ich heute in mein Regal greifen und eine alte Screenfun aufschlagen würde, dann würde ich da auch genug Spiele sehen, die mir weder damals noch heute gefallen würden.

    Edit: oder anders gesagt, es gibt in meinen Augen heute nicht weniger richtig gute Spiele als früher, aber dadurch, dass heute sehr viel mehr Spiele veröffentlicht werden (aktuell durchschnittlich 1500 pro Monat allein auf Steam, das sind 50 am Tag!) und wir auch durch Sales, Bundles und eigenes Einkommen viel mehr Möglichkeiten haben, uns diese Spiele zu leisten, vermischen sich diese Highlights in unserer Wahrnehmung sehr viel mehr mit dem ganzen Rest, erst recht wenn die Erinnerung noch so frisch ist.

    Geändert von DFYX (21.11.2025 um 13:07 Uhr)

  4. #24
    Zitat Zitat von dasDull Beitrag anzeigen
    ich habe auch ab und zu Phasen in denen ich weniger Freude am Spielen habe. Eine Sache die mir auf jeden Fall geholfen hat ist den Druck rauszunehmen, dass man unbedingt X Spiele pro Jahr spielen will. Deswegen habe ich z.B. auch aufgehört mit der JRPG-Challenge hier im Forum - auch wenn das Konzept cool ist, hat es mir dann eher Stress gemacht, dass ich unbedingt X JRPGs im Jahr schaffen will.

    Wenn ich nicht richtig Lust habe, dann zocke ich einfach für eine Weile gar nicht. Irgendwann kommt dann wieder die Zeit - und das Spiel, in das man dann richtig Zeit versenken will, weil es so genial ist.
    Wobe ich auch nochmal extra betonen will - die Challenge soll Teilnehmer in erster Linie motivieren, nicht geißeln. Sie soll kein Stressfaktor, sondern Motivator sein. Wenn jemand etwas 1x im Jahr zu GoTY-Award-Winner COE33 schreibt, ist das vollkommen okay und begrüße ich. Ich finde im Übrigen, es ist auch keine Schande, sich einzugestehen, dass man Ziele/Vorhaben nicht schafft - ich wollte 2025 24 Spiele spielen und bin jetzt bei 19. Dafür hab ich Unmengen an Zeit (frag besser nicht, wie viel ) in ein Gacha (Limbus Company) gesteckt und bereue fast nichts davon.

    Zitat Zitat von dasDull Beitrag anzeigen
    Ich habe auch komplett aufgehört meinen Backlog zu tracken - wenn ich also Lust habe was zu zocken, schaue ich einfach z.B. in meine Switch-Schublade und suche mir was raus, worauf ich Bock habe.
    Das find ich auch - ich hab mir eine Zeit lang einen Spaß draus gemacht, mir eine Übersicht über den Backlog zu verschaffen. Mittlerweile nicht mehr. Mein Backlog reicht wahrscheinlich noch, bis ich 40+ bin, und es kommen jedes Jahr neue Spiele raus, die man als Must Play sieht. Wie Fyx schon richtig schrieb, kommen mehr Spiele pro Tag heraus als man im Jahr spielen kann, ergo darf man sich irgendwann überlegen, da zu filtern, was einem die Zeit wert ist und was nicht.

  5. #25
    Zitat Zitat von DFYX
    oder anders gesagt, es gibt in meinen Augen heute nicht weniger richtig gute Spiele als früher, aber dadurch, dass heute sehr viel mehr Spiele veröffentlicht werden (aktuell durchschnittlich 1500 pro Monat allein auf Steam, das sind 50 am Tag!)
    Hier wäre die spannende Frage, wie viele davon "ordentliche" Spiele und wie viel Asset Flips oder einfach nur heftig AI unterstützter Schmarn sind.
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Wobe ich auch nochmal extra betonen will - die Challenge soll Teilnehmer in erster Linie motivieren, nicht geißeln. Sie soll kein Stressfaktor, sondern Motivator sein. Wenn jemand etwas 1x im Jahr zu GoTY-Award-Winner COE33 schreibt, ist das vollkommen okay und begrüße ich. Ich finde im Übrigen, es ist auch keine Schande, sich einzugestehen, dass man Ziele/Vorhaben nicht schafft - ich wollte 2025 24 Spiele spielen und bin jetzt bei 19. Dafür hab ich Unmengen an Zeit (frag besser nicht, wie viel ) in ein Gacha (Limbus Company) gesteckt und bereue fast nichts davon.
    Ich sehe die JRPG Challenge auch eher als einen offenen Raum, bei dem halt jeder einen Thread pflegt und einfach dazu was schreiben kann, was man gespielt hat. Daraus entstehen dann manchmal auch interessante Diskussionen oder es gibt noch weitere Infos mit Mehrwert. Klar, es gibt den "Regel" mit den 12 Spielen pro Jahr, aber da halten sich die wenigsten dran. Genau wie die wenigsten wirklich nur über JRPGs schreiben. In dem Sinne ist die Challenge eher der Rahmen, innerhalb von der man über die Games schreibt, die man gespielt hat. Klar, könnte man auch im "Gerade durchgespielt" machen, aber da gehts dann doch mehr unter und da wirken extrem lange Posts mit vielen Bildern, wie Kael oder ich es machen, dann doch irgendwo fehlplatziert. Wenn man dann noch in seinem aktuellen Thread die alten Threads oder Spiele ebenfalls verlinkt ist die Übersicht auch gegeben.

    Ich finde die Challenge nicht unbedingt per se motivierender um Sachen zu spielen, aber das Aufschreiben nach dem Spielen ist definitiv ein Prozess, der noch mal entschleunigt und einen Spiele auch bewusster wahrnehmen lässt.

  6. #26
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Hier wäre die spannende Frage, wie viele davon "ordentliche" Spiele und wie viel Asset Flips oder einfach nur heftig AI unterstützter Schmarn sind.
    Selbst, wenn wir mal die ganze Shovelware rausnehmen, gibt es immer noch wahnsinnig viele Releases. Ich weiß nicht genau, was die Kriterien der Wikipedia-Liste der Spielereleases ist, aber selbst wenn wir die noch weiter nach den Spielen filtern, die so relevant sind, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, einen Artikel dazu zu schreiben, sind das immer noch dutzende pro Monat, weit mehr als eine einzelne Person je spielen könnte.

    Und ich habe mir jetzt doch mal die Mühe gemacht und zwar keine Screenfun, aber die Gamestar vom Januar 2003 aus dem Regal gezogen. Titelthemen sind Gothic 2 und die Preview zu Unreal 2. Bei den Testberichten würde ich sagen, dass ich vielleicht ein Viertel aller Spiele überhaupt vom Namen her in Erinnerung habe und noch weniger tatsächlich gespielt habe. Als wahres "oh ja, das mochte ich!" fallen mir da jetzt abgesehen von Gothic 2 höchstens Age of Mythology und Morrowind: Tribunal ins Auge. An sowas wie New World Order (49%) und selbst American Conquest (83%), dem immerhin die ersten drei Seiten des Kapitels über Strategiespiele gewidmet wurden, erinnert sich heute vermutlich kaum noch jemand, für den das nicht gerade zufällig ein prägendes Erlebnis war.

  7. #27
    Nur damit es nicht falsch aufgenommen wird, ich wollte hier nicht die JRPG-Challenge als Konzept kritisieren.
    Ich finde die super, es halt einfach für mich persönlich dann nicht so funktioniert - weil ich es frustrierend finde wenn ich mir so ein Ziel setze und dann nicht schaffe. Das ist aber ein persönliches Problem und kein Mangel an der Challenge.

  8. #28

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    ..., daher der weiter o.g. "Projektplan", der mir zu Beginn des Jahres schon eine Releaseorientierung geben soll und anhand dessen ich plane, wann ich was bis wann gezockt haben will, um in den nächsten Meilenstein (das nächste Spiel) überzugehen.
    Hatte ich dieses Jahr auch probiert und von diesem Plan habe ich genau ein Game durchgespielt.
    Ich weiß noch wie ich mich auf den Release des Suikoden HD Remasters gefreut hatte und Teil 1 war auch fix durchgespielt, aber meine Fresse hatten mich die ersten 10 - 12 Stunden bei Suikoden 2 genervt. Habe das Game daher vorerst mal abgebrochen und werde es irgendwann mal wieder in Angriff nehmen. Auf der anderen Seite waren dann z.B. Shinobi: Art of Vengeance und Ghost of Yōtei, die ich mir zum Release geholt hatte und einige Stunden darin versenkt habe. Hatten massiv Spaß gemacht, da es einfach grandiosen Games waren (und für mein Gefühl genau zur richtigen Zeit kamen).

    Zitat Zitat von dasDull Beitrag anzeigen
    Ich habe auch komplett aufgehört meinen Backlog zu tracken - wenn ich also Lust habe was zu zocken, schaue ich einfach z.B. in meine Switch-Schublade und suche mir was raus, worauf ich Bock habe.
    Inzwischen die beste Methode und da ist es wurscht, ob man seinen Backlog zwischendurch weiter ausbaut oder nicht.

  9. #29
    So, die vielleicht wichtigste Frage des Threads: Was ändert sich jetzt tatsächlich im nächsten Jahr, N_snake?

  10. #30
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    So, die vielleicht wichtigste Frage des Threads: Was ändert sich jetzt tatsächlich im nächsten Jahr, N_snake?
    Nochmal danke auch an alle weiteren Rückmeldungen, ich habe interessiert mitgelesen und wollte auch definitiv noch antworten.

    Einige spannende Punkte waren noch dabei, z.B. hat DFYX einen Punkt, dass die Branche sich auch einfach dahingehend verändert hat in Bezug auf die Frequenz an ernstzunehmenden Titeln, die man spielen möchte und entgegen zu früher gilt heute: Geld für die Spiele ist bei den Meisten vorhanden (in jedem Fall mehr als in unserer Jugend) aber die Zeit ist ein beschneidender Faktor.

    Wenn ich z.B. auf Februar / März blicke, wird mir schon wieder halb schlecht, denn da kommen mitunter James Bond, Resi 9, DQ 7 Reimagined, Crimson Dessert, Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties, Reanimal, Marvel Cosmic Invasion, Monster Hunter Stories 3 etc. Das will ich schon alles haben

    Was ich definitiv ablegen werde: Mir einen time schedule zurechtzulegen. Also ich werde für das kommende Jahr nicht sagen "Im Januar spiele ich Trails beyond the Horizon, dann schiebe ich schnell Reanimal dazwischen, um anschließend in DQ7 einzutauchen und das hoffentlich bis James Bond durch zu haben". Ich werde die Spiele einfach kommen lassen und wenn sie hier sind eher das intuitiv spielen, wo mein Herz gerade nach schlägt.

    Auch möchte ich für den weiteren Jahresverlauf auch vllt. einfach mal auf einen Kauf verzichten und mich da rantasten gegen meine Fomo vorzugehen. Das ist mit Sicherheit ein zentrales Problem und auch die generelle Konsumgeilheit - als Belohnungsfaktor für viel Arbeit, Stress etc. Ich möchte grundsätzlich das Thema Konsum angehen und insbesondere im Bereich Videospiele. Also weniger "einfach kaufen".

    Das sind so die ersten Rückschlüsse, die ich aus dem Thread hier gezogen habe.

    Außerdem auch vllt. einfach mal akzeptieren, dass einem gerade nicht nach Gaming der Sinn steht und es aushalten, dass man einige Wochen oder Monate mal gar nicht spielt. Oder sich mal wieder auf Retro fokussieren. Klunky ist hier auch eine Galleonsfigur, was seine Game Boy Challenge betrifft, das hat mir wieder sehr viel Lust auf alte Games gemacht und ich habe seitdem das ein oder andere Game Boy Spiel gespielt.

    Vllt. hat der Thread ja auch nicht nur mir sondern auch dem ein oder anderen ein wenig Orientierung für sein oder ihr Spieleverhalten gegeben? Möchte sonst noch jemand das Thema Games in 2026 etwas anders angehen?

  11. #31
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Möchte sonst noch jemand das Thema Games in 2026 etwas anders angehen?
    Grundsätzlich - paar Ziele in Form von Spielen weniger, dafür sich mehr drauf besinnen, was man wirklich spielen will - durch Bindung dazu (klingt albern, I know), Empfehlungen, Ausprobieren von neuen Genres für neue Erfahrungen.

  12. #32

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Wenn ich z.B. auf Februar / März blicke, wird mir schon wieder halb schlecht, denn da kommen mitunter James Bond, Resi 9, DQ 7 Reimagined, Crimson Dessert, Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties, Reanimal, Marvel Cosmic Invasion, Monster Hunter Stories 3 etc. Das will ich schon alles haben
    Weil ich das hier gerade lese - das ist derzeit im Game Pass drin und da kannst du meiner Meinung nach auf einen Sale warten.
    Habe 10 h gebraucht um alle Achievements zu holen, daher recht überschaubar und da hatte ich so ziemlich alles gesehen.

    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Möchte sonst noch jemand das Thema Games in 2026 etwas anders angehen?
    Ich kaufe was ich will, wann ich will und zocke wann ich lustig bin auf was ich Lust habe.

  13. #33
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich - paar Ziele in Form von Spielen weniger, dafür sich mehr drauf besinnen, was man wirklich spielen will - durch Bindung dazu (klingt albern, I know), Empfehlungen, Ausprobieren von neuen Genres für neue Erfahrungen.
    Das klingt nach einem sehr gesunden Ansatz (und gar nicht albern).



    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    Weil ich das hier gerade lese - das ist derzeit im Game Pass drin und da kannst du meiner Meinung nach auf einen Sale warten.
    Habe 10 h gebraucht um alle Achievements zu holen, daher recht überschaubar und da hatte ich so ziemlich alles gesehen.
    Ah, ok. 10 Stunden klingt jetzt erstmal nicht sooo wenig, aber für alle Achievements ist natürlich nochmal was anderes. Ich glaube das Genre ist auch eher darauf ausgelegt, mal mit Freunden ne schnelle Runde einzulegen, aber danke für den Hinweis, werde ich berücksichtigen.


    Zitat Zitat
    Ich kaufe was ich will, wann ich will und zocke wann ich lustig bin auf was ich Lust habe.

    Wenn doch nur alles im Leben so einfach wäre, oder?

  14. #34

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Ah, ok. 10 Stunden klingt jetzt erstmal nicht sooo wenig, aber für alle Achievements ist natürlich nochmal was anderes. Ich glaube das Genre ist auch eher darauf ausgelegt, mal mit Freunden ne schnelle Runde einzulegen, aber danke für den Hinweis, werde ich berücksichtigen.
    In den 10 Stunden hatte ich die Kampagne beendet, manche Levels mehrfach durchgespielt, einen Teil der Charaktere gut aufgelevelt und eben alle Achievements freigespielt (inkl. aller Challenges im Game, um die Matrix komplett freischalten zu können). Was ich nicht gemacht habe, ist den Arcade Mode ausprobieren und was man dort alles ändern kann, mit den Sachen die man in der Matrix freischaltet.
    Das Spiel macht Spaß und gerade mit Freunden sicherlich mehr als unterhaltsam, aber eben viel zu kurz (wenn ich da an das ewig lange Shredders Revenge denke... das wollte nicht aufhören ).

    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Wenn doch nur alles im Leben so einfach wäre, oder?
    So ist es, aber gerade in dem Bereich die einfachste Sichtweise.

  15. #35
    Ein kleines Update:
    Letztes Jahr hat mich zum Ende des Jahres Baldurs Gate 3 richtig gefangen genommen und anschließend habe ich auch mit Begeisterung Dragon Age Origins gespielt.
    Ich hatte früher nie wirkliches Interesse an CRPGs, da es für mich immer sehr statisch aussah. Nach genannten Titeln musste ich diese Perspektive ändern und als ich das die Tage so für mich rekurrierte habe ich entschieden, über die Weihnachtstage (Freitag ist mein letzter Arbeitstag dieses Jahr) Divinity: Original Sin 2 anzufangen. Ein wenig wurde ich auch von dem Game Awards Trailer angestiftet. Ich hoffe, dass mir Larian wieder etwas frischen Aufwind zum Start des kommenden Jahres gibt ^^

  16. #36
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Ein kleines Update:
    Letztes Jahr hat mich zum Ende des Jahres Baldurs Gate 3 richtig gefangen genommen und anschließend habe ich auch mit Begeisterung Dragon Age Origins gespielt.
    Ich hatte früher nie wirkliches Interesse an CRPGs, da es für mich immer sehr statisch aussah. Nach genannten Titeln musste ich diese Perspektive ändern und als ich das die Tage so für mich rekurrierte habe ich entschieden, über die Weihnachtstage (Freitag ist mein letzter Arbeitstag dieses Jahr) Divinity: Original Sin 2 anzufangen. Ein wenig wurde ich auch von dem Game Awards Trailer angestiftet. Ich hoffe, dass mir Larian wieder etwas frischen Aufwind zum Start des kommenden Jahres gibt ^^
    Nicht schlecht. Ich kann dir da einige Klassiker empfehlen, ansonsten hat mir auch der Youtuber "TheParappa" Lust auf diese Spiele gemacht, obwohl mein Highlight nach wie vor Neverwinter Nights 1 ist, explizit die beiden Erweiterungen, aber grundsätzlich liebe ich die ganze Aurora Engine (man hat damit dutzendweise Custom Szenarien von Fans, dank dem modularen Editor) und damit auch die Hauptkampagne.
    Wenn man über ein bisschen altbackene Elemente hinwegkommt, kann sich da ein Sog entwickeln, weil die Spiele mit unglaublich kreativen Quest-Design daher kommen, bei denen systemische Elemente als Interaktionsmöglichkeit berücksichtigt werden.

    Weitere neuere Spiele die ich empfehlen kann wären:

    - Tyranny (gerne unter dem Radar so hat es ein unverbrauchtes Setting, wo man als General eines allmächtigen Gott-Diktators über die inzwischen sehr ödlandige Welt dient) Das Spiel ist für Genre-Verhältnise recht kurz und auf Wiederspielbarkeit ausgelegt (20-25 Stunden) da teilweise komplette Gebiete hinter Entscheidungen exklusiv abhängen, man kann sich auch mit einem Durchgang und seinen getroffenen Entscheidungen zufrieden geben.

    - Pathfinders: Kingmaker / Wrath of the Righteous: ich glaube der 2. Teil ist etwas zugänglicher, der erste bringt einem in die Rolle eines Fürsten über eine Hinterwäldler Provinz und das Spiel ist gnadenlos auf Entscheidungen ausgelegt nach der anfänglichen Erkundungsphase, wo man sich das Fürstentum erarbeitet. Im 2. Spiel, bist du ein Inquisitor eines Kreuzzugs, beides auch sehr interessante Settings wo man in besondere Rollen gesteckt wird mit Einfluss aufs Gameplay.

    - Black Geyser: ein sehr offenes free form Rollenspiel, stark an das erste Baldur's Gate angelehnt aber modernisiert und deutlich schneller, macht einige interessante Sachen gerade durch den Minimalismus an eine weniger stringente Handlung, aber trotzdem viel Lore und einer Gameplay-Mechanik die gieriges Spielen belohnt und gleichermaßen bestraft, ist aber vermutlich eher zu empfehlen wenn man schon Blut geleckt hat, da es sich an Genre Puristen richtet.

    Mit der Zeit ist mein Interesse an diesen Spielen etwas abgeflacht, weil deren Speichersysteme mir nicht limitiert genug sind, aber damit möchte ich nicht die Qualität dieser Spiele absprechen und dass sie für andere funktionieren. NWN1 habe ich mir so gemoddet, dass es für meine Befindlichkeiten passt, bei den anderen ist es nicht so leicht.

    Mich freuts jedoch zu wissen dass Baldur's Gate 3 einen Honor Modus besitzt, bei dem man ein bisschen graben muss, doch wenn man genauer schaut, gibt es dort die Möglichkeit eines "Nicht-Permadeath" Modifikators, der das Spiel beim verlassen auf nur einen Spielstand abspeichert und lediglich bei Failstates automatisch neu lädt. Man kann zwar noch durch inszenierte Tode "savescummen", aber ist deutlich mehr tedious und weniger intrusiv für mich.

    Geändert von Klunky (17.12.2025 um 13:23 Uhr)

  17. #37
    Klunkys Vorschläge sind sehr gut, bei Black Geyser kann ich nicht viel dazusagen, da ich es nach ein paar Stunden abgebrochen habe. Das war doch sehr billig, auch wenn es seinen eigenen Indie-Charme hat. Das ist nur für jene, die jedes CRPG zocken ohne einen Scheiß auf Grafik u. Gameplay zu geben. Aber dafür gibts genug andere und bessere Games. Es überrascht mich eher, dass es hier überhaupt jemanden gibt, der es gespielt hat.

    Ansonsten kann ich dir noch Pillars of Eternity 2 empfehlen, da ist das Writing ganz anders als wie bei einem Divinity OS 2.Pillars of Eternity 2 glänzt mit seiner Lore, seiner Spielwelt und den Charakteren. Es ist wie ein dickes Abenteuerbuch, welches man zur dunklen Jahreszeit aufschlägt und mit Tee und Kekse seelenruhig genießt und komplett eintaucht. Hier muss man sich schon die Zeit dafür nehmen, da können Dialoge schon mal ausschweifen (zwar nicht so extrem wie im Vorgänger, aber doch). Kann ich auch sehr empfehlen, wenn du auf die Art Spiele stehst. Sonst schau in unseren CRPG-Thread, wo du auch einige Anreize und Idee findest.

    Wenn du dreckiges u. düsteres Sci-Fi magst, dann wäre Warhammer 40k: Rogue Trader auch was für dich. Ist ebenfalls von den Pathfinder-Macher, aber spielerisch finde ich es deutlich besser. Selbst wenn du frisch ins Warhammer 40k-Universum einsteigst, ist das Spiel ideal. Aber Warhammer muss man halt mögen.

  18. #38
    Sehr coole Empfehlungen @Klunky und @Rusk, vielen Dank Euch beiden. Wenn ich ähnlich lange für DOS2 brauche wie für BG3, kann ich mich in ca. 120 Stunden mal an eines der genannten Spiele wagen.
    Pathfinder 2 habe ich sogar hier, habe allerdings gehört, dass das brutalst schwer und unzugänglich sein soll. Sowas schreckt mich mittlerweile doch etwas ab, da ich nicht mehr die Muße wie früher habe, mich so sehr in ein Videospiel reinzufuchsen. Aus selbigem Grunde habe ich auch leider KCD2 nach ca. 10 Stunden entnervt beiseite gelegt, weil es sich durchweg wie Arbeit angefühlt hat. Und ich würde das Spiel wirklich so gerne spielen...
    Aber gerade der Warhammer 40K Titel reizt mich, da ich das Universum sehr interessant finde und auch mal in die Bücher einsteigen wollte.

    TheParappa ist übrigens der Beste

  19. #39
    Zitat Zitat von N_snake Beitrag anzeigen
    Pathfinder 2 habe ich sogar hier, habe allerdings gehört, dass das brutalst schwer und unzugänglich sein soll. Sowas schreckt mich mittlerweile doch etwas ab, da ich nicht mehr die Muße wie früher habe, mich so sehr in ein Videospiel reinzufuchsen. Aus selbigem Grunde habe ich auch leider KCD2 nach ca. 10 Stunden entnervt beiseite gelegt, weil es sich durchweg wie Arbeit angefühlt hat. Und ich würde das Spiel wirklich so gerne spielen...
    Aber gerade der Warhammer 40K Titel reizt mich, da ich das Universum sehr interessant finde und auch mal in die Bücher einsteigen wollte.
    Die beiden Pathfinder-Spiele nicht einsteiger-freundlich, das stimmt - allein die Charaktererstellung kann viele Neulinge überfordern, weil es so viel zum Auswählen gibt mit zig-Werten und Begriffen. In deinem "Zustand" wären diese wirklich nur etwas für später, wenn die Zeiten besser sind. Mit Rogue Trader ist es aber ganz anders. Es hat zwar durchaus noch die Komplexität eines CRPGs, aber ist deutlich einsteigerfreundlicher als die Pathfinder-Spiele. Da kein Regelwerk dahinter steckt, sind z.B. die Kämpfe auch viel klassischer als bei einem BG3 oder Pathfinder. Das Kampfsystem erinnert stark an die XCOM-Reihe, und ich finds echt genial. Von allen erwähnten Games hier, würde ich dir Tyranny oder Rogue Trader empfehlen. Nur so als kleiner Tipp: Lass dich nicht nach DOS 2 sofort auf ein anderes langes Game ein, spez. zw. CRPGs brauch ich immer eine Pause und eine Abwechslung in andere Genres. Das ist sonst wie wenn du nach den Herr der Ringe-Bücher, sofort den nächsten +1000 Seiten Wälzer anfängst.

  20. #40
    Zitat Zitat von Knuckles
    Ich weiß noch wie ich mich auf den Release des Suikoden HD Remasters gefreut hatte und Teil 1 war auch fix durchgespielt, aber meine Fresse hatten mich die ersten 10 - 12 Stunden bei Suikoden 2 genervt. Habe das Game daher vorerst mal abgebrochen und werde es irgendwann mal wieder in Angriff nehmen
    Ich drücke die Daumen, dass der Funken für Suikoden 2 vielleicht beim zweiten Durchlauf überspringt! Kenne das Remaster nicht, aber das Original hat seine Magie bis heute sehr gut erhalten -- wie ein Buch, das man (in Maßen) immer wieder einmal gern in die Hand nimmt.

    Zitat Zitat von N_Snake
    Möchte sonst noch jemand das Thema Games in 2026 etwas anders angehen?
    Nein -- bin mit meinem Ansatz, nur dann ein Spiel zu kaufen, das ich wirklich spielen möchte (und werde), sehr zufrieden. Habe keine Abos und/oder Game-Passes, werde keine besitzen, und das einzige Spiel auf dem Backlog ist Baldur's Gate 2 (ja, richtig gelesen, nicht Teil 3). Es gibt so viele schöne alte Spiele, die mit etwas Motivation und Kreativität auch auf neuen Systemen noch laufen, nicht zuletzt der ein oder andere Klassiker aus dem rmarchiv!

    Wenn wir schon dabei sind -- eine Reise nach Karadon passt so gut zur kalten Jahreszeit, mit einer heißer Schokolade und einer Box aller übriggebliebenen Weihnachtskeksen ...

    Geändert von CrazyL (19.12.2025 um 00:11 Uhr)

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