Wie kommt man eigentlich von "Selbstverteidigung ist ein Sport, den man machen kann" zu "Hausfrauen die Ausländer abstechen, wegen Selbstverteidigung" und zurück zu "Frauen sind schwache, instabile Wesen, P.S. Ballsportarten tun weh"?
Man muss nicht aus allem ein furchtbares Drama machen, meine Güte, führt doch einfach mal ein ganz normales Gespräch ohne immer so schwarzmalerisch gegen zu argumentieren![]()
Geändert von Auratus (23.10.2016 um 14:47 Uhr)
Mein damaliger Schulberufseignungstest sagte ich solle Landschaftsgärtner werden 0.o Architekt stand auch irgendwie zur Auswahl. Generell stand da alles Mögliche nur nicht, dass was ich später gelernt habeDas ist halt das Problem wenn du sagst du bist gerne in der Natur, magst das Geräusch von Regen und würdest am liebsten draußen Arbeiten. Wenn das Wetter gut ist, würde ich meine Akten auch lieber daheim bei mir im Garten oder im Park als in einem stickigen Großraumbüro bearbeiten
Heißt ja nicht das ich Bäume fällen oder Hecken trimmen möchte
Ich hab mir mal nachdem ich im dritten Semester so fiese Probleme hatte mich davon zu überzeugen, dass ich das richtige Studium gewählt habe, mal einen Test für Studienneigungen gemacht. Mit fast 90% Profilübereinstimmung sollte ich demnach Archivwissenschaften studieren und Archivar werden. Alles andere lag eher so im 70er Bereich. Auch mein Anforderungsprofil schreit eher nach: Bloß keine MenschenLehrer, was ich eigentlich zur Zeit noch studiere war überhaupt nicht der Liste und Germanistik und Politikwissenschaft tauchten reichlich weit unten auf.
EDIT: Mit was habt ihr denn Völkerball gespielt? Wir hatten einen mit leder umspannten Stoffball zum Spielen. Ich bin übrigens lieber ausgewichen, weil ich nicht werfen konnte, zumindest nicht fest genug, als das die Leute das Ding problemlos gefangen hättenIm Endeffekt war ich häufig einer der letzten im Feld mit dem Problem, dann zwar noch lange durchzuhalten aber kaum mehr was reißen zu können
Aber das hat wenigstens noch Spaß gemacht, weil es einfach bloß um ausweichen, werfen und fangen ging. Aber wie gesagt das hatten wir zuletzt in der fünften oder sechsten.
Geändert von KingPaddy (23.10.2016 um 14:51 Uhr)
Wir haben Völkerball mit Fuß- oder Basketbällen gespielt, einmal auch mit Medizinbällen >_> Sächsische Abhärtung und so...
Ofen- und Luftheizungsbauer/in
Warum nicht.
Beim Berufseignungstest in der Schule hatte man eine 33% Chance auf Einzelhandels-, Bank-, Bürokaufmann/frau. Egal wie die Interessen und Noten waren. Sehr aufschlussreich auf jedenfall.
--" Bis dass die Massen jubeln 'Friss oder stirb' und ich antworte dann 'Schickt die Kakadus in den Ring' "
Wer war bitte euer Sportlehrer? Muten Roshi aus Dragonball? o_O
@Paddy:
Wobei ich auch nicht sagen könnte, wer jetzt der typische Germanist ist. Klar, ne Affinität für Bücher wäre nicht schlecht, aber je nach Zweig ist selbst das eher optional. Ich hab im ganzen Studium nicht ein Buch lesen müssen xD
Also Völkerball fand ich immer geil. Ich war zwar nur ein mittelmäßiger Werfer, aber ein Gott im Ausweichen.
Mir wurde von meinem Englischlehrer damals auch nahegelegt, dass ich mich auf ein Bibliothekswissenschaftsstudium bewerben soll. Vom Profil hatte mir das auch zugesagt, aber ich hatte dann in zwei Foren gelesen, dass es zu viele Leute auf zu wenig vernünftige Plätze gibt. Hab das dann auch nicht weiter verfolgt, da ich zeitgleich ein Studium gefunden hatte, welches mir inhaltlich noch mehr zugesagt hat.Zitat von KingPaddy
Zur Kampfsportdiskussion: 1 Jahr unregelmäßig Kampfsport ausüben bringt garnichts. Ich weiß nicht, wie das mit Krav Maga aussieht, aber ich hab 7 Jahre lang Karate gemacht und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man die ersten Jahre nur damit beschäftigt ist, die Techniken zu erlernen. Bis man sie wirklich anwenden kann dauert das viele Jahre und erfordert eine Menge Einsatz und Bereitschaft. Nebenbei paar Bewegungensabläufe in der Schule mitgemacht zu haben reicht nicht aus, damit man im Adrenalinrausch diese auch korrekt anwenden kann. Man darf hier wirklich nicht vergessen, wie lähmend und einschränkend erhöhter Stress sein kann.
Es wär auch nicht so, dass irgendein Bully plötzlich die Super Special Finisher Moves erlernt, mit denen er seine Opfer schikanieren kann. Das, was er da lernt, ist mit Sicherheit nicht so effektiv wie seine Masche, die er ohnehin schon abzieht. Ich mit meiner Kampfsporterfahrung wär auch besser dran, wenn ich mich intuitiv in einem Kampf verhalte und mich nicht auf das verlasse, was ich gelernt hab.
Das einzig haaaaaaalbweeeegs sinnvolle wäre Unterricht über Griffe und wie man sich aus diesen befreien kann. Allerdings stellt sich hier auch die Frage, wie sinnvoll das für Frauen tatsächlich ist, die von jemandem festgehalten werden, der ihnen körperlich überlegen ist. Die Griff- und Hebelkurse, die ich mitgemacht hatte, setzten alle voraus, dass man eben nur gegriffen und nicht geschlagen oder desorientiert wird.
Alles in allem denke ich, dass solche Kurse ein nette Idee, aber praktisch nutzlos sind.
Geändert von Byder (23.10.2016 um 15:31 Uhr)