Der vielzitierte Normalanwender wird sich wohl in erster Linie an den Kopf fassen und hoffen, dass in der nächsten Windowsversion nicht schon wieder alles über den Haufen geworfen wird. Alle Normalanwender in meinem Bekanntenkreis haben von XP auf Vista die Krise gekriegt, von Vista auf 7 die Krise gekriegt und werden nun von 7 auf 8 die Krise kriegen.
Ich fand, dass Microsoft mit 7 zum ersten Mal soetwas wie ein ansprechendes und einfach zu benutzendes System auf die Beine gestellt hat - warum muss man ständig rumrevolutionieren wo Evolution angebrachter wäre?
Dank des Lebenszyklus einer App ist es auch nicht nötig, die App explizit zu beenden.
Wenn man zurück zum Startmenü geht, wird ab einer überschrittenen Zeit der Zustand der App gespeichert und beendet. Wenn die App wieder gestartet wird, wird der Zustand geladen, es sieht dann so aus, als würde die App weiterhin im Hintergrund laufen. Tut sie aber nicht.
Beim expliziten Schließen der App (also mit dem Wischen über den Bildschirm) wird kein Zustand gespeichert, sondern der Prozess wird nur gekillt.
Das ist schon das Prinzip unter Windows Phone 7, um Akkukapazitäten zu sparen und gleichzeitig den Eindruck von Multitasking zu verschaffen.
Das Verfahren nennt sich Tombstoning.
Geändert von Whiz-zarD (26.05.2012 um 15:55 Uhr)