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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat
    Rinoa wird ja WEGEN Artemisia's Eingriff, wo sie Edea übernimmt, zur Hexe , bzw. die Hexenkräfte bekommt sie deswegen. Das heißt: demnach kann es keinen Anfang geben, damit Artemisia, in ihrer Hexenform selbst, existieren kann, wenn sie und Rinoa die gleiche Person sein sollten, da ohne Artemisia's eigenständige Existenz Rinoa keine Hexe wird. Edea hätte ohne Artemisia sonst nie Rinoa die Kräfte gegeben (ob geben können oder wollen,ist jetzt mal dahingestellt XD ).
    Das ist eben eine Zeitschleife, funktioniert bei FF1 genauso (obwohl sie letztendlich durchbrochen wird).
    Ist ähnlich wie mit den Konsolen heutzutage: Nintendo/Sony/Microsoft bauen Konsolen, für diese werden Konsolenspiele programmiert, dank dieser Spiele verdienen N/S/M dann genug, um weitere/neuere Konsolen bauen zu können.

  2. #2
    Zitat Zitat von GSandSDS
    Nebenbei, die Rinoa-gleich-Artemisia-Theorie halte ich auch für einen Trugschluss. Ja, hier sind die Parallelen zwischen den beiden ganz deutlich, aber das heißt noch lange nicht, dass beide Personen gleich sind. Vielmehr wurde offenbar mit dem Element des „dunklen Spiegelbilds” gearbeitet, wo der Antagonist eine düstere Version des Protagonisten ist, oftmals sogar noch mit der Andeutung, dass sich beide mal sehr sehr ähnlich waren, bis zu dem Zeitpunkt an dem ihr Schicksal anfing zu differieren. Artemisia wäre demnach also nicht mehr und nicht weniger als das, zu dem unter anderen Umstände nauch Rinoa hätte werden können. (Ähnliches gibt es in FF9 mit Zidane vs. Kuja und in FF4 mit Paladin Cecil vs. Dunkler Ritter Cecil – andere Medien führen dieses Element auch, wie beispielsweise öfter bei Star Trek mit dem dunklen Spiegel, Datas Zwillingsbruder oder in Star Trek Nemesis).
    Das witzige an FFVIII ist ja, dass der Plot des Spiels so überfüllt ist und fast nichts erklärt wird (sehr wahrscheinlich, weil der Schreiber selber keine Idee hatte, was er da fabriziert), dass man theoretisch alles reininterpretieren kann.
    Ob Rinoa direkt zu Artemisia wird oder es eine potentielle dunkle Form von ihr ist, gewählt aus allen Möglichkeiten, die es in ihrer Entwicklung gibt, halte ich eigentlich für eher nebensächlich.

    Vielleicht würde das ganze ja mehr Sinn ergeben, wenn Artemisia nicht halb Deus ex Machina auftreten würde (da sie ja zumindest vorher schon ausreichend erwähnt wird^^°) und man irgendwas über ihre Motivation in Erfahrung brinden würde - aber da hat sich der Schreiber vermutlich auch wieder keine Gedanken gemacht.

    Ich ende das mal mit nem Zitat von The Spoony Experiment, der FFVIII in seinem langen Review größtenteils zerstückelt hat (obwohl auch das Fehler enthält und gegen Ende stark komprimiert wird), da das auch meine Einstellung zur Story recht gut wiedergibt:

    Zitat Zitat
    Look, it’s cute. I’m proud that you came up with it, and really, it’s better than what was intended. I can appreciate you finally realizing that FF8’s plot is so bad, you’ve invented a better one as a coping mechanism. But it doesn’t really work. Other stories with “crackpot” theories like this (Minority Report, Total Recall) hold more water, and were likely pitched as alternate endings. But look at the story you’re telling if the “Squall’s Dead” theory is true: Squall attempts to assassinate the Sorceress, fails, gets impaled, dies, and…then what?
    He’s dead. The dream is ultimately meaningless. Nothing really happens in it that impacts the “real” world. Maybe Squall gets some internal closure, but so what? The Sorceress wins, rules the world, has her would-be assassins summarily executed, and evil triumphs. Hardly a fulfilling close to the story, wouldn’t you say? Not much of a story; a bunch of untrained, untalented pissant mercenaries attack the most powerful, evil sorceress in history and get completely annihilated.
    Huh. Okay, I’ll admit that does sound more likely.
    PS: Und dennoch fand ich FFVIII nicht wirklich schlecht, als ichs gespielt hab... nur die Story suckt massiv ab der ~ 3. Disc

  3. #3
    Über Spoony bin ich erst auf diese Seite gestoßen!

    Meiner Meinung nach ist der Plot von FF VIII bei weitem nicht so schlecht, wie er teilweise dargestellt wird. Es ist nunmal eine Liebesgeschichte, und alles was sonst passiert ist eher nebensächlich.

    Klar, ein paar Sachen stören mich auch - so wie z.B. die Geschichte mit dem Waisenhaus und Erinnerungsverlust etc. aber im großen und ganzen halte ich die Geschichte von VIII besser als die von vielen anderen Final Fantasys. Liegt aber vllt. daran, dass ich an der R=A Theorie glaube.
    Look around, look around, at how lucky we are to be alive right now.

  4. #4
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Das ist eben eine Zeitschleife, funktioniert bei FF1 genauso (obwohl sie letztendlich durchbrochen wird).
    Ist ähnlich wie mit den Konsolen heutzutage: Nintendo/Sony/Microsoft bauen Konsolen, für diese werden Konsolenspiele programmiert, dank dieser Spiele verdienen N/S/M dann genug, um weitere/neuere Konsolen bauen zu können.
    Ich weiß zwar nicht,wie es bei FF1 war, aber normalerweise sind Zeitschleifen nur möglich (was heißt hier möglich(?) - gibt es ja nicht in der Realität. XD' *lach* ), wenn das, was verändert wird, nicht für das "zukünftige Ich" Existenz-Grundlage ist. Das heißt, es muss zuerst einen Anfang geben, um die Schleife auszulösen. Das ist wie beim Programmieren. Wenn x, dann y, sonst z. Also Wenn Rinoa = Hexe , dann Artemisia = verhanden (zeitreisen möglich), sonst nichts (also kein Zeitreisen möglich). Das heißt, ohne diesen anfang, geht das nicht. Also besteht nur die Möglichkeit, dass Artimisia und Rinao völlig andere Personen sind. Artimisia könnte aber Edea sein (nur mal so als Beispiel, will das nicht behaupten), weil diese ja von beginn an Hexenkräfte hat, so wie ich das verstanden hatte. (haut sogar von der Frisur her hin. Lange Haare, keinen Pony. )

    Und bei deinem Vergleich ist nicht wirklich von Ähnlichkeit zu Zeitschleifen zu sprechen.
    Bei den Konsolen sind die neu erzeugten Konsolen einfach nur ein Werk der Weiterentwicklung, die neuen Konsolen stehen auch als eigenständiges da und sind nicht die gleichen wie die davor. Bei einer Zeitlschleife hingegen wird nur einmal was neu gemacht, nämlich die Zeitschleife selbst, durch die Anfangsbedingung.Und ab da wiederholt sich alles, es ändert sich nichts mehr.
    Beispielsweise finde ich jetzt einen Ring. Diesen Ring möchte ich aber schon früher besitzen,weil er mir bei bestimmten Dingen hätte aushelfen können. Drum Reise ich in die Vergangenheit, um meinem Ich aus der Vergangenheit irgendwie den Ring zu geben oder halt den Weg zu ermöglichen, ihn früher zu finden. Grundbedingung ist also gegeben. Wenn der Ring aber von mir nie gefunden worden wäre (oder ich nie von erfahren hätte, muss ihn ja nicht unbedingt besitzen für diese Bedingung), würde ich nicht zurückreisen wollen. Allerdings muss für das Fortlaufen dieser Zeitschleife die Bedingung da sein, dass das "früher bekommen" des Ringes missglückt, so dass er wieder so spät gefunden wurde, sodass ich einen Grund habe zurückreisen zu wollen. Oder der Ring war doch nicht so toll,wenn man ihn früher bekommt, und man will das früher bekommen verhindern....ok....das wird verschachtelter grad. *dröps*
    Geändert von chibi (24.02.2010 um 19:40 Uhr)

  5. #5
    Nette Theorie, aber schlussendlich verhält sich FF8 genau wie die anderen Teile der Serie auch: Die nötigen Fragen werden aufgeklärt, es gibt nichts oder nur wenig zu deuten und ein Happy End kann man auch gerne mal als Happy End durchgehen lassen. Wir müssen ja nicht alle auf den Kafka-Zug aufspringen.

    Coincidence
    Sexhose, zerfetzter Sweater und Siffschuhe/ Dreckswetter, durchnässte Zettel mit Nummern von Fickstuten/ Deathmetal im Speicher des MP3-Sticks/ es wird Zeit, dass die Zeit für mich langsam reif wird/ sechsunssechzig Wespen durchjagen meinen Körper/ und ich sitz verspannt mit der Hand am Katana im Hörsaal/ ich bin herbe von dieser Szene enttäuscht/ erzähl mir von deinen Göttern, ich komm und leg sie aufs Kreuz/ Arbeit mit Kindern ist quasi mein Traumjob!/ Melanie, ich hab da Schokolade im Auto!/ - JAW

  6. #6
    Zitat Zitat von chibi Beitrag anzeigen
    Das heißt, es muss zuerst einen Anfang geben, um die Schleife auszulösen.
    Nein, es ist halt so vorbestimmt. Die Ereignisse in der Vergangenheit werden durch die Zukunft bedingt. Das zeigt ja auch das Ende von FF8. Artemisia stirbt und landet mit Squall in der Vergangenheit, wo die junge Edea Artemisias Kräfte übernimmt und somit zur Hexe wird. Außerdem setzt Squall ihr zu diesem Zeitpunkt die Idee mit den Seeds in den Kopf wodurch die Handlung von FF8 erst möglich wird.
    Das ist genauso wie die Geburt von John Connor in Terminator 1, die ja erst ermöglich wird weil Kyle Reese in die Vergangenheit geschickt wird um Sarah Connor vor dem Terminator zu schützen, der sie töten soll um Johns Geburt zu verhindern.

    Natürlich könnte es auch mal eine ursprüngliche Version der Geschichte gegeben haben, welche die Zeitschleife bedingt, aber darüber lässt sich nur spekulieren.

    Jedenfalls finde ich diese Traum-Theorie aber unsinnig. Sie basiert viel zu sehr auf Vermutungen und vor allem, wenn die Story ein Traum wäre hätte das Spiel es schlussendlich sicher deutlich gemacht. So subtil ist die Story der Final Fantasy-Teile nun auch nicht, dass die Entwickler sowas einfach unterschlagen würden. Wir sind hier ja nicht bei Silent Hill

  7. #7
    Nehmen wir als Bild für eine Schleife mal das Symbol für Unendlichkeit (weil es so schön dazu passt):



    Hier haben wir eine Schleife. Aber erkennst du iregndwo einen Anfang oder ein Ende? Nein, sonst wäre es ja keine Schleife.

    Nehmen wir mal einen Fall an:
    Du findest plötzlich Baupläne für eine Zeitmaschine auf deinem Schreibtisch. Du baust die Maschine nach, und eines der Dinge, die du mit der fertigen Maschine machst, ist, in die Vergangenheit zurückzureisen, und die Pläne für die Zeitmaschine auf deinen Schreibtisch zu legen. Das wäre dann eine Zeitschleife. Die Frage, wo die Pläne ursprünglich herkamen, stellt sich dabei überhaupt nicht. Hättest du die Pläne nämlich nicht gehabt, hättest du die Pläne nicht haben können, d.h. die Pläne existieren nur, weil die Pläne existiert haben. Und das ist das Prinzip einer Zeitschleife - sie bedingt sich selbst. (Daher handelt es sich bei FF1 um genau zu sein auch nicht wirklich um eine Zeitschleife, da die natürlich genausowenig ein Ende wie einen Anfang haben.)

    Aber, um doch noch etwas Verwirrung zu stiften, hier eine besondere Überlegung:
    Du schreibst die Pläne nicht neu, sondern legst exakt die Pläne, die du gefunden hast, für dein jüngeres Ich hin. Hier wäre der Begriff der Zeitspirale wohl angebrachter. Die Pläne werden nämlich mit jeden Durchgang älter. Weil aber eine Zeitschleife wie gesagt keinen Anfang hat, kannst du davon ausgehen, dass die Pläne in dem Moment, in dem du sie findest, bereits unendlich alt sind. Wie das möglich ist, ohne dass die Pläne zu Staub zerfallen, wäre jetzt wirklich interessant .

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