Der Ablass war die Schnellstraße. Es stand immer noch jedem frei, den üblichen Trampelpfad zu nehmen. Niemandes Leben und niemandes Seele war in Gefahr, wenn er keinen Ablass erwerben wollten.

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Stell dir vor es gibt ein Dorf mit hundert Menschen (Ist ein ziemlich abstraktes Beispiel.) davon glauben 98 den Worten des Anführers das man diesem Gott folgen muss. Die anderen zwei glauben eben nicht an diesen Gott.
Was ist nun wenn die anderen beiden das öffentlich bekennen?
Dazu gibt es mehrere mögliche Antworten:
4. Sie rufen den Herren der Gegend, der kommt angeritten und meuchelt die Aufrührer
5. Sie rufen den Herren des nächsten Weilers und der meuchelt die Aufrührer

Was der Prediger da betreibt, ist Eingriff in die Gerichtsbarkeit einer anderen Person. Diese wird dies wohl nicht gerne geschehen lassen.

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Deshalb gibt es wenn man genug "Gläubige" hat eine Einheit die auf die Worte des Anführers hört und ihm gehorcht. Wenn diese Anführer dann auch noch ein starkes Militär hat kann er sich auch alles erlauben
(Die Steuern beispielsweise um das fünfache erhöhen um eben den Krieg zu finanzieren.)
Macht es Sinn mit dir zu diskutieren, solange du offensichtlich noch daran glaubst, dass sich irgendwelche Leute eines schönen Tages Religionen aus dem Arsch gezogen und dann auch gleich mal automatisch Anhänger für diese Arschgeburt fanden? So funktioniert es nicht.