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Thema: Alex Kaschte + Biografie

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Trigaram Beitrag anzeigen
    Das selbstgemachte Hauptproblem von Samsas Traum ist ja, dass die Persönlichkeit von Kaschte über die Musik der Band dominiert; und das nicht im kompositorischen Sinne, sondern im öffentlichen Sinne. Wenn man an Samsas Traum denkt, denkt man immer zuerst an Alexander Kaschte. Ist hier ja nicht anders, wenn ich mir einige Beiträge genauer ansehe
    Aber das ist eine Situation, in die sich Kaschte sicherlich aus reinem Kalkül gebracht hat, weil er meiner Meinung nach nach dieser Art von Aufmerksamkeit geifert, auch wenn er in Interviews beteuern mag, dass er diese Art von Popularität nicht will.
    Ich glaube nicht, dass diese Tatsache unbedingt gewollt oder hausgemacht ist. Es ist einfach ein allgemeines Phänomen bei Soloprojekten, dass man die Band schnell auf die Person dahinter dezimiert. Das ist bei Trent Reznor und Nine Inch Nails nicht anders, bei Josh Homme und den Queens ebenfalls (erst recht nach dem Ausstieg von Nick Olivieri), und auch leicht nachvollziehbar: Immerhin manifestiert sich in der Musik dieser Bands auch zu 100 Prozent das Talent, der Charakter und die Ansichtsweisen des Kopfes, der dahinter steckt - wohingegen bei traditionellen 4-bis-5-Mann-Kapellen eine Vielzahl an Einzeleinflüssen durchmengt werden.

    Klar hat sich Kaschte früher oft sehr plakativ in den Mittelpunkt gestellt; aber dass ihm das langsam zu lächerlich wird und er wieder mehr die Musik in den Vordergrund rücken will ist wiederum auch verständlich. (Wobei es dann eher die falsche Taktik ist, sich auf seinem neusten Albencover als gebrandmarkteter Jesus zu stilisieren...)

  2. #2
    Zitat Zitat von Broken Chords Can Sing A Little Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass diese Tatsache unbedingt gewollt oder hausgemacht ist. Es ist einfach ein allgemeines Phänomen bei Soloprojekten, dass man die Band schnell auf die Person dahinter dezimiert. Das ist bei Trent Reznor und Nine Inch Nails nicht anders, bei Josh Homme und den Queens ebenfalls (erst recht nach dem Ausstieg von Nick Olivieri), und auch leicht nachvollziehbar: Immerhin manifestiert sich in der Musik dieser Bands auch zu 100 Prozent das Talent, der Charakter und die Ansichtsweisen des Kopfes, der dahinter steckt - wohingegen bei traditionellen 4-bis-5-Mann-Kapellen eine Vielzahl an Einzeleinflüssen durchmengt werden.
    Gute Beispiele, anhand derer man aber auch festmachen kann, wie "extreme" genau diese Situation bei Samsas Traum ist.

    Zitat Zitat von Broken Chords Can Sing A Little Beitrag anzeigen
    Klar hat sich Kaschte früher oft sehr plakativ in den Mittelpunkt gestellt; aber dass ihm das langsam zu lächerlich wird und er wieder mehr die Musik in den Vordergrund rücken will ist wiederum auch verständlich. (Wobei es dann eher die falsche Taktik ist, sich auf seinem neusten Albencover als gebrandmarkteter Jesus zu stilisieren...)
    Na ja, nicht nur die Taktik, sich selbst als Jesus auf das Cover zu packen ist in dieser Hinsicht eher fragwürdig, sondern auch sein allgemeines Auftreten bei Konzerten. Den oberbösen, theatralischen Black Metal-Muffti zu spielen ist meiner Meinung nach auch nicht grade die beste Methode, die Musik in den Vordergrund zu rücken...

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