@La Cipolla
Vielleicht wäre am 5. November das Spiel Cairn etwas für dich?
https://www.youtube.com/watch?v=nhyM...=TheGameBakers
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@La Cipolla
Vielleicht wäre am 5. November das Spiel Cairn etwas für dich?
https://www.youtube.com/watch?v=nhyM...=TheGameBakers
Silksong erscheint am 4. September.
https://www.youtube.com/watch?v=6XGeJwsUP9c
Ein besseres Geburtstagsgeschenk hätte ich mir nicht wünschen können.:D
Atari hat von Ubisoft die Lizenzen an den fünf Games Cold Fear, I Am Alive, Child of Eden, Grow Home und Grow Up übernommen und will sie auf aktuellen Konsolen wieder verfügbar machen. Tatsächlich löst das bei mir bei Cold Fear und besonders Child of Eden Freude aus. Mal gucken, wann und wie es die Sachen geben wird.
Hey, noch ein 04.09. :)
Ist von Silksong eine physische Version angekündigt?
Den ersten Teil habe ich noch nicht mal gespielt, wenn auch ich ihn im Regal stehen habe. Den Zwoten würde ich mir der Vollständigkeit halber schon gerne dazustellen, wobei die Eindrücke der Gamescom doch wohl etwas ernüchternd waren ("gutes" Spiel, was natürlich ob des massiven Hypes und der unzähligen Verschiebungen irgendwie erwartbar enttäuschend klingt).
Deswegen ist Hype so etwas unglaublich Dummes. Entweder, man ignoriert in seiner Blindheit die Fehler oder man überhypet sich und ist dann enttäuscht. Nur, weil das Spiel so lange in Entwicklung ist, heißt das nicht, dass es über jegliche Erwartungen hinausschießen wird. Wenn Silksong ein (sehr) gutes Spiel wird, dann reicht das doch auch.
Ich meine, ich liebe Hollow Knight, aber auch das Spiel war keine Innovationsgranate, sondern hat einfach das härtere Metroidvania-Konzept sehr gut umgesetzt. Dazu dann noch eine ziemlich starke Atmosphäre mit heftiger Immersion (wie die Welt verbunden ist und man dadurch reist, der Soundtrack, die Optik) plus halt das fragmentierte Storytelling, was ich so zu schätzen weiß. Wenn Silksong in diese Richtung geht, mit stärkeren Traversal Options, dann wäre das doch schon was. Wer jetzt gigantische Innovation von dem Game erwartet, hat bei Hollow Knight nicht aufgepasst.
Ganz ehrlich, wenn da "einfach nur" ein Metroidvania bei rum kommt, dass wieder so viel Spaß in der Erkundung und im Kampf macht wie das erste Hollow Knight und mir einige weitere Fragen über die Welt beantwortet werden, bin ich absolut glücklich. Am meisten freue ich mich eh über die Geschichten, die das Spiel erzählen wird und bei einem Preis von 20€ ist mir persönlich das mehr als genug. Ich spiele grad auch erneut Hollow Knight und selbst beim zweiten Mal macht es mir so unglaublich viel Spaß, dass ich dasselbe mit neuen Gebieten, etwas verbesserter Traversal und cool inszenierten Bosskämpfen sehr gerne nehme.
Zwar erscheint heute Hollow Knight: Silksong, aber ich sitze derzeit an Shinobi: Art of Vengeance dran und bin doch begeistert was Lizardcube hier auf dem Bildschirm gezaubert hat. Das Spiel selbst sieht durch den Grafikstil (ähnlich dem von Wonder Boy: The Dragon's Trap und Streets of Rage 4) fanstatisch aus, spielt sich aber komplett anders als die Vorgängen. Während in den alten Teilen der Kampf mit Shurikens im Mittelpunkt stand, ist man im neuen Teil komplett auf den Kampf mit dem Katana fixiert (man kann dennoch hin und wieder Kunais auf den Gegner werfen und dies hilft auch hier und da, aber das Katana ist die Waffe #1 im ganzen Spiel). Die Levels selbst sind geradlinig und doch ein bisschen wie ein Metroidvania aufgebaut, so dass man bestimmte Sachen erst später holen kann (wenn man das entsprechende Ability hat). Macht auf jeden Fall Spaß und es ist immer wieder schön zu sehen, wenn ein Level mit 100% beendet wurde.
Hab jetzt ein paar Stunden in Silksong versenkt. Konnte einfach nicht anders als es zu kaufen, weil ich alleine die Releasepolitik schon spannend finde. Keine Vorabversionen für Reviewer bedeutet, dass man nicht schon an Tag 1 lauter Guides findet die einem das komplette Spiel zerlegen. Dass sie keine Werbekampagne gemacht haben sondern es praktisch einfach so droppen ist auch sehr löblich. Klar, das Spiel brauchte es auch nicht, bei dem Hype, den alleine die Ankündigung gemacht hat. Aber viele anderen Games hätten probiert, mindestens n halbes Jahr vorher ordentlich die Werbetrommel anzuschmeissen. Aber vielleicht war der Release auch ein halbes Jahr vorher noch gar nicht absehbar. Sie hatten ja einfach in ihrem Kämmerlein für über 6 Jahre entwickelt, weil sie bei den Verkäufen von Hollow Knight einfach mal gar keinen Zeitdruck hatten. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Hollow Knight hat sich 15 Mio mal verkauft. Selbst, wenn wir nen recht niedrigen Wert (durch Sales z.B.) von 5$ pro Exemplar annehmen, wären das 75Mio$. Und der eigentliche Preis lag ja bei 15$. Die Entwickler sind reich *g*
Und Silksong ist zu ~20$ jetzt auch bereits mit 500k gleichzeitigen Spielern auf Steam alleine. Das wird sich also auch zu Release plattformübergreifend schon ordentlich verkauft haben.
Direkt im ersten Gebiet bei der schönen Mucke war ich total drinnen. Generell ist das visuelle Design und Soundkulisse absolut top. Wenn Gegner in Lava fallen dann zischt es richtig und Feuer schießt empor, wenn man Glocken läutet dann scheppert es richtig. Hat schön Wucht. Letzteres mit den Glocken ist ziemlich relevant, weil das Grundmotiv des Spiels eine Pilgerreise ist. Nicht unbedingt für Hornet, aber für die Bewohner Pharlooms (und damit indirekt für sie, weil sie den Weg ja auch gehen muss xD).
Das Spiel steigt am Anfang schwierigkeitstechnisch schon ne Ecke höher ein als Hollow Knight es am Spielanfang war. Kommt mir wie älteres Gamedesign vor, wo man bei Fortsetzungen angenommen hat, dass Leute den Vorgänger kennen und daher die Schwierigkeit am Anfang direkt mehr anziehen konnte. Dazu trägt auch bei, dass man schon recht früh auf Gegner trifft, die 2 Schaden machen (von 5 HP). Und Bosse sowieso. Das gabs bei HK erst später. Ergibt aber irgendwo auch in der Welt Sinn, denn Hornet ist eine agile Kämpferin und nicht gepanzert wie es der Hollow Knight war. Das hat auch dazu geführt, dass der 2. Pflictboss mich trotz eigentlich recht simplem Movesets schon ein paar Mal gekriegt hat. Kann auf jeden Fall ne Ecke mehr als der äquivalente Boss aus Hollow Knight (was der Ritter gewesen sein müsste).
Generell liebe ich schon wieder, wie Team Cherry einfach nen Fick auf moderne Konventionen gibt, um mehr Immersion zu erzeugen. Es ist eine Pilgerreise, also muss man offensichtlich an heiligen Stätten einen Obolus erbringen. So muss man sich bereits recht früh Bänke (Respawn Points) gegen Geld freischalten. Auch Schnellreisepunkte muss man sich erkaufen. Auch Komfortfunktionen muss man sich wieder kaufen und wenn man nen Marker von sich selber auf der Karte haben will ist man hoffentlich bereit, dafür etwas anderes nicht zu haben, weil der sich einen Ausrüstungsslot mit anderen Dingen teilt.
Ach ja, das Traversal selber finde ich bisher auch gefährlicher als in Hollow Knight. Normale Gegner machen manchmal 2 Schaden und es gibt schon früh Fallen in den Gebieten. Es kann schon mal schnell vorbei sein, wenn man nicht aufpasst. Das ist klasse, weil so viele Soulslikes ihre Schwierigkeit rein auf die Bosse verlagern und die Level dann eher okayish sind (siehe Elden Ring als ein Beispiel für das Design). Das hat auch dazu geführt, dass ich meine Gebetsperlen (die Hauptwährung) schon mal in eine Kette umgewandelt habe, obwohl man dabei 20 Perlen "verliert". Ist aber einfach sicherer, als gegebenenfalls alle beim erneuten Tod zu verlieren. Kann mich gar nicht erinnern, in welchem Game ich das sowas letzte Mal gemacht hab :hehe:
Was definitiv gewöhnungsbedürftig ist, ist der Schlag nach unten. Im Gegensatz zum Pogo aus Hollow Knight ist das hier so ein diagonaler Schlag mit einer gewissen Reichweite. Muss man definitiv ein Gefühl für entwickeln.
Ansonsten ist die Atmosphäre wieder top und die Charaktere charmant. Gerade die neue Kartographin wird sicherlich total cool sein während der Reise immer wieder zu erleben. Ihren Song mag ich auch total. Ach ja, wieder etwas, wo Team Cherry nen Fick auf das Gemoser der Spieler gegeben hat: Das Kartensystem ist wieder so, wie es vorher war. Was ja nicht gerade beliebt war bei Spielern.
Ich bin da aber gespannt, inwiefern sie dabei bleiben, denn es wirkt wirklich, als hätten sie einfach das Game designed, worauf sie Bock hatten.
Bisher machts auf jeden Fall richtig Spaß, bin schon gespannt, was da noch alles kommt.
In Akt 2 wird sich ja richtig ausgetobt.
Der Abstand zu einer Bank erweitert sich zutiefst und die Bänke verschwinden dann auch direkt wieder und man muss nochmal zahlen damit mann sie nutzen kann. XD
Man hat richtig Angst zu sterben. Gefällt mir gut.
Aber ich habe immer noch 5 HP und ich war eigentlich recht gründlich aber selbst normale Gegner können manchnal 3HP abziehen.
Edit es gibt mittlerweile viele Beschwerden über den Schwierigkeitsgrad.
Team Cherry sind bereits finanziell abgesichert. Einen "Souldier" müssen die also nicht abziehen. Angst habe ich trotzdem.
https://www.youtube.com/watch?v=0AeGb_NfP1k
Die sollten mal die Game Boy-Teile auf eine dieser Collections als Bonus draufpacken, wie z.B. bei einer hoffentlich irgendwann kommenden Mega Man Legends Legacy Collection!
Kann mich dem zu Silksong nur anschließen, es ist alles was ich mir erhofft habe und noch besser. Das erste Mal seit langer Zeit, bei der ich mit nem Hype mitgehen kann.
Einzig das Damokles Schwert dass Patches die Erfahrung verwässern oder durch nachträgliche Schwierigkeitsgrade relativieren (was zumindest der Vorgänger nicht hatte) schwebt hier omnipräsent.
Ich habe nichts gegen Schwierigkeitsgrade, aber wenn ein Spiel bewusst ohne veröffentlicht wird, dann würde ich eine Reaktion darauf, wegen der ganzen Mimoserei auch nicht angemessen finden. Schließlich haben wir 2025, ein Jahr wo gefühlt jedes 2. Indie Spiel nen Invincibility Toggle hat, Team Cherry lebt nicht hinterm Berg, die haben sich bewusst dagegen entschieden.
Viel von dem was komplett übertrieben dargestellt wird im Internet, rührt daher, dass die Spieler sich nicht ausreichend Gedanken um ihre Tools machen oder alternative Wege (die es reichlich gibT). Da will man mit dem Kopf durch die Wand und beklagt den Mangel an Instant gratification (Stichwort keine "Belohnung" nach Bossen)
Manche Dinge muss man Zeit geben, Menschen neigen dazu impulsiv voreilige Schlüsse zu ziehen und zu oft führt das dazu, dass Indie Devs Überkorrekturen treffen, die nicht wirklich im Sinne der erdachten Zielgruppe sind.
Ich glaube der Hype stand Silksong zumindest in diesem Sinne nicht gut, da es Spieler angezogen hat, die nicht mal nen stinknormalen Dive Kick kapieren. (und selbst dafür offiert das Spiel alternative Wege, wenn man nur neugierig genug ist)
Was da im Internet zu dem Spiel erzählt wird ist hysterisch negativ gefärbt und zum Glück ist es am Ende nur eine laute Minderheit, die aber schnell den Eindruck erwecken können Team Chery hätte da was wahrlich sadomasochistisches ausgeheckt, dass deren Spiel kaputt und unzumutbar sei, das sollte nicht unbedingt die Sorte von Spieler sein, denen man Priorität einräumt bei der Gestaltung ehrlich gesagt sollte man grundsätzlich niemanden priorisieren und Team Cherry sollte einfach ihren Instinkt folgen, was sie zum Glück bisher immer ganz gut getan haben und das deren Erfolg keinen Abbruch getan hat.
Wenn man mal genauer liest, sieht man auch direkt, dass sehr viele es spielen, die den ersten Teil nicht gespielt haben, geschweige denn jemals ein Metroidvania. Das ist eine der am meisten gefragten Fragen auf Steam, reddit, etc. Ob man das Spiel auch spielen könne, ohne den ersten Teil gespielt zu haben. Was definitiv nicht intendiert ist, das hier ist eine ganz klare Evolution des ersten Teils, mit allem was damit einhergeht. Ich finde den Schwierigkeitsgrad angemessen und hoffe, dass Team Cherry nichts ändert, was gegen ihre kreative Vision geht. Ich meine es gibt eh schon Schwierigkeitsgrade in Form von Mods, wieso also noch selber verschlimmbessern.
Ja, das, oder Leute, die es 1:1 wie Hollow Knight spielen wollen. Was das Spiel hier ungemein erschwert, weil Hornet eben schlechter tanken kann als der Knight, aber dafür viel agiler ist. Was mich an dem vielen Gemoser auf Steam / reddit aber so sehr stört: Es baut mal wieder diese Narrative (ich benutze das Wort übrigens bewusst negativ konnotiert) auf, dass das Spiel unfair schwer sei. Was es halt bisher (bin Mitte Akt 2) absolut nicht ist. Man merkt an der Diskussion aber auch, dass hier mal wieder ungeduldige und unneugierige Leute primär anfangen rumzuflennen. Wie halt oft bei solchen Diskussionen. Klar, es gibt Spiele, die sind unfair schwer, aber bei Silksong liegt es eher daran, dass Leute einfach Hornets Tools nicht nutzen. Es gibt viele Bosse, die kann man sich deutlich vereinfachen, wenn man die richtigen Waffen verwendet. Ähnliches gilt für Gauntlets: Benutzt man z.B. die Spike Trap oder Tacks (potenziell noch mit Gift), dann kann man damit schon mal schnell aufräumen. Zusätzlich hat man ja sogar noch Crests, die einem komplett andere Movesets anbieten. Die hab ich bisher noch nicht ausgiebig genutzt, aber mit sowas könnte man auch experimentieren, wenn einem eine Situation schwerfällt.
Eine der kuriosesten auf Reddit oft zitierte Beschwerde ist übrigens die mit Kontaktschaden bei gestunnten Bossen. Was ich einfach pur wild finde, weil mir das praktisch nie passiert und ich echt mal sehen möchte, wie die Leute spielen, dass sie permanent in gestunnte Bosse reinrennen xD
Sie haben ja jetzt bereits einen Patch veröffentlicht, der einige Sachen leicht nerft. Wobei ich, wenn ich das richtig verstehe, das auch teilweise eher homöopatische Wirkung hat, vielleicht, damit die Whiner einfach endlich die Fresse halten. Zwei Akt 1 Bosse wurden minimal generft (teilweise einfach nur weniger Hits, soweit ich das verstehe). Etwas größer ist, dass Fallen jetzt größtenteils nur noch 1 Schaden machen. Zumindest hab ich immer von den Sägeblättern gehört, die so gefährlich sein sollen, aber bei mir haben sie nur 1 Schaden gemacht.
Ach ja, wo wir bei einem Schaden sind: Die Memmen, die rumheulen, dass alles 2 Schaden macht, übertreiben maßlos. Es gibt so viele normale Gegner und Bosse, sogar in Akt 2, die machen nur einen Schaden. Hier wäre es ja cool, wenn Team Cherry da noch mal die Gegner buffen könnte :bogart:
Der zweite Aspekt, der mich an dem Gemecker nervt: Bisher ist das Spiel, wie Klunky es schon gesagt hat, quasi das, was ich mir von einem anspruchsvollen Spiel erwarte. Man kann seine Tools benutzen, und das Spiel hat immer noch einen Widerstand. Man kann sich nicht maßlos overpowern, um Situationen zu sehr zu vereinfachen. Und holy shit, ich liebe einfach die Immersion in der Spielwelt so sehr. Man ist einfach wirklich drinnen in der Situation und denkt über die Tools nach, die einem zur Verfügung stehen. Hier haben sie wieder einen Slam Dunk gemacht, wie bei Hollow Knight schon. Und ja, ich bin absolut dafür, dass man auch unangenehmere Spielpassagen einbauen sollte, wenn es die Immersion erhöht. Daher finde ich auch Gebiete wie Sinner's Road und Bilewater einfach großartig. Witzigerweise waren die Gebiete anspruchsvoller als das, was mich dann in Akt 2 erwartet hat - womit ich davon ausgehe, dass man eigentlich eher nen anderen Weg in den Akt gehen sollte xD
Aber hey, weil ich von Bilewater viel noch nicht erkunden konnte gehts da sicher wieder zurück xD
Ich mag auch andere Aspekte total, die einem einfach was über die Welt erzählen, ohne, dass sie es direkt aussprechen. Habe vorher schon das mit den Bänken erwähnt: Natürlich müssen die Pilger einen Pfand erbringen, um auf ihrer Reise sich an heiligen Stätten auszuruhen. Was ninja_exit da angesprochen hat (ohne Kontext), trifft dann noch mal mehr. In der Citadel merkt man klar, dass es auch hier oben eine Ober- und Unterschicht gibt. Und der Höhepunkt davon sind die Underworks, wo Leute wie Sklaven gehalten werden um die Lichter oberhalb am Laufen zu halten. Total geil, wie man da als Hornet auch mal aufs Laufband darf um zu sehen, wie ineffektiv das ist xD
Das geht so weit, dass sie sogar für ihre Ruhestätten - die Banken - zahlen müssen. Also wird hier direkt noch mal ein Teil vom Lohn abgezwackt. Und dann merkt man auch natürlich in Gebieten wie Bilewater, was für einen Abfall und Verschmutzung die Citadel eigentlich verursacht. Ich frag mich, ob es auch einen Grund hat, dass die Station relativ dicht an Bilewater ist. Tritt dort die meiste Verschmutzung auf, weil hier so viel transportiert wird, dass man es direkt dort aufbaut? Im Prinzip ist ja auch das Exhaust Organ hier, was soweit ich das interpretiere ein Dampfmotor der gesamten Citadel ist und damit auch ne Menge an Abfall erzeugen wird. Eventuell treibt man hier aber auch Gasturbinen an, so dass die Abfälle direkt wieder verwendet werden um Energie zu erzeugen? Oder auch, dass man in der Citadel plötzlich viel mehr Gebetsperlen und Seidenerhöhungen bekommt - ergibt total Sinn, weil hier die obere Kaste lebt, die näher den Weavern ist. Und ja, dass man diese Seide nicht jedem gönnt, das sieht man auch, weil man hier Seidenspender findet, die einen gegen Gebetsperlen welche geben. Spieltechnisch nahezu nutzlos, aber fürs Worldbuilding toll.
Und man muss einfach sagen: Das Spiel ist deutlich schneller als Hollow Knight. Wer bei nem Runback lange braucht, hat halt einfach das Moveset nicht verstanden. Wobei ich jetzt seit ich in Akt 2 bin eh kaum noch gestorben bin. Bosse wie Cogwork Dancers, obwohl es ein wirklich spaßiger Kampf war, lagen direkt beim ersten Versuch, weil das Moveset halt sehr berechenbar war. Auch das Traversal in der Citadel finde ich eigentlich recht in Ordnung, ohne zu viele Gegner, die mir zu sehr zusetzen. Tatsächlich hat mich Savage Beastfly immer noch die meisten Versuche gekostet, was irgendwie witzig ist xD
Also ja, bisher ein klasse Spiel und ich bin schon super gespannt, wie viele Gebiete es noch geben wird. Weil das Spiel ist wieder ähnlich zu Hollow Knight: Man findet immer wieder versteckte Sachen, die einen in neue Gebiete führen. Und im Vergleich zu Hollow Knight unterscheiden sich die Gebiete auch noch mal wesentlicher.
Leute, die haben sich ACHT JAHRE ZEIT für ein Sequel gelassen, das keiner als Sequel, in dieser Größe und dann trotz allem noch für diesen Preis erwartet hat ... Die Sorge, dass sie jetzt vor irgendwelchen kommerziellen Ängsten oder Internet-Tiraden einknicken, ist wahrscheinlich eher die üblich hochgehypte Paranoia. ;D
Wenn da noch was geändert wird, wird es schon aus Überzeugung passieren.
Freu mich drauf! ... irgendwann in X Jahren.
Ich denke auch die Beschwerden kommen von Leuten mit wenig Genreerfahrung. Wenn man schon einige Metroidvanias und Souls-Spiele gespielt hat ist das Spiel zwar anspruchsvoll aber sehr fair. Und man merkt, dass hier wirklich Gedanken reingeflossen sind ins Design, gerade um es so fair zu machen. Bei quasi allen Gegnern, inkl. der Bosse sind Angriffe sehr deutlich telegrafiert und man kann sehr gut die patterns lernen und Schaden vermeiden, es gibt immer Fenster zum heilen und so weiter.
Man darf es halt nicht spielen wie einen Platformer, stattdessen sollte man methodisch und überlegt vorgehen. Große Teile der Spielwelt sind einem feindlich gesinnt, und man lernt schnell, dass man auch den Mechanismen und vermeintlichen sicheren Orten nicht trauen darf. Die Atmosphäre und Anspannung, die dadurch beim Erkunden entsteht finde ich wirklich großartig. Vor allem, weil es hier wirklich unglaublich viel zu entdecken gibt, und man durch die Erkundung auf Dauer auch deutlich stärker wird, wie es sich für ein gutes Metroidvania gehört.
Könnte glaube ich Akt 2 beenden aber bin noch am Erkunden - ich glaube ich habe jetzt alle Movement Abilities und es gibt noch ein paar "loose threads" ;)
Man darf hierbei auch die Tools nicht vernachlässigen, die man bekommt! Die können einen schon oft den Arsch retten. Gerade in Kombination mit Gift sind die oft ziemlich stark. Und kann man auch super auf verschiedene Situationen anpassen. Ich finde z.B. die Spike Trap allgemein recht nützlich, wenn sich Gegner nicht zu stark bewegen. Der Bumerang kommt gut mit Fliegern klar. Und dann gibts noch andere die ich jetzt aus Spoilergründen nicht erwähnen will, die aber auch situationsbedingt super sein können.
Bin jetzt in Akt 3 angekommen, nachdem ich Akt 2 extrem ausgiebig erkundet hatte (hab 9 Masken, 7 zusätzliche Silk Einheiten und nen Arsch voll Tools). Bis auf extreme Ausnahmefälle machen die Gegner weiterhin eher 2 Schaden, dafür aber auch konsequenter. Was ich damit meine? Gerade am Anfang ist es weit davon entfernt, dass es alle machen. Aber in der Citadel nimmt der Anteil schon deutlich zu, obwohls auch da noch welche gibt, die einen machen. In Akt 3 kommts dann schon öfter vor, dass Gegner auch mal mit 3 zulangen bei ihren Void Angriffen. Aber die werden auch sehr offensichtlich angekündigt, so dass man Zeit hat auszuweichen.
Momentan stehe ich vor dem First Sinner, was zumindest ein spaßiger Kampf zu sein verspricht. Ein anderes Highlight war für mich Trobbio, weil dieser ein so schön dynamischer Kampf war und man schnell sein musste um ihn zu treffen sowie der zweite Kampf gegen Lace im Blumenfeld - hatte voll MGS3 Vibes, aber natürlich viel besser, weil nicht von Konami *g*
Bei den Beschwerden über die Runbacks frage ich mich, wie oft die Leute nen Boss eigentlich versuchen müssen? Für Last Judge war ich etwas overpowered, da ich ja erst den anderen Weg nach oben gegangen bin, daher hab ich wohl etwas weniger Versuche gebraucht als andere. Ich empfand den Runback von etwa ~40 Sekunden aber nicht als wirklich schlimm. Der Bilewater Runback ist mit so ~90 Sekunden da schon etwas härter, aber IMO immer noch total in Ordnung. Ich weiß nicht, vielleicht ist meine Toleranz da sehr hoch im Vergleich zu den meisten anderen, aber ich finde das wirklich nicht wild. Vor allem, weil man bei den Runbacks ja auch nicht sturr geradeaus läuft, sondern auch noch aktiv was machen muss, sonst könnte ichs eher verstehen. Bei der Stelle frag ich mich aber trotzdem, ob sie da noch mal nachpatchen, denn wenn man die versteckte Bank nicht findet, dann ist der Runback quasi das gesamte Level, was schon krass ist. Und um die zu finden muss man ja in die Larvensuppe springen, was wohl so einige Spieler nicht tun werden.
Ist aber irgendwie auch diese bitterböse Komik, die solche Spiele gerne mal einbauen. Ich denke Silksong ist da auch ein wirklicher Test für den Charakter des Spielers: Wie reagiert man z.B. auf die Bank in Hunter's March, wenn sie einen killt? Versteht man den Troll der Entwickler und feiert ihn, oder ist man lieber die beleidigte Leberwurst, die das Spiel als "unfair" bezeichnet?
Welches Gebiet mich dann doch ganz gut gekriegt hat waren die Putrified Ducts. Das ist schon teilweise echt eklig mit den Schlingpflanzen von der Decke und den Riesenviechern die plötzlich unter einem spawnen. Und dann muss man sich noch von den Pflanzen durch manche Decken ziehen lassen, um an Goodies zu kommen, ey! Ist aber insgesamt auch sehr klein. Und irgendwie ists schon sehr lustig, dass Fleatopia dann in dem See dahinter gegründet wird - ja, die Flöhe sind da sicher sehr ungestört, weil außer Hornet keiner durch die Kloake durchkriechen wird xD
Was ich aber an Silksong, genau wie an HK kritisieren würde: Die Movement Skills, die man bekommt, sind alle doch recht basic und erlauben nicht für wirklich ausgefallene Kämpfe. Keine Frage, die Bosse und Kämpfe sind alle sehr gut und spaßig - aber sie sind halt auch nicht extrem ausgefallen. Prince of Persia - The Lost Crown, das hatte wirklich starke Bosskämpfe, bei denen man auch die echt coolen Movement Abilities nutzen musste. Silksong (und Hollow Knight) gehen da eher so die Dark Souls Route im Sinne, dass das Move Reportoire vom Spieler eher konservativ bleibt und man eher auf andere Angriffsmuster reagieren muss. Was halt einfach ein anderer Ansatz ist, aber eben einer, der auch irgendwie weniger Innovation erlaubt.
Ich bin ehrlich gesagt noch in Akt I, weil mir aktuell etwas die Zeit zum Spielen fehlt, allerdings muss ich sagen, dass Hornet auch so bereits viel Utility hat, die den gesamten Rest des Schwierigkeitsunterschiedes für mich persönlich sehr gut balanciert. Erstmal bekommt man immer eine gesamte Spule Seide zurück, wenn man sich seinen Kokon holt, egal wie voll oder leer man davor ist. Sprich man fängt einen Bosskampf mit einer ganzen Charge Heilung an, kann direkt zu Beginn starke Angriffe mit Seide ausführen, etc. Dazu kommt, dass Hornet sich immer direkt für 3 heilt und damit deutlich schneller unterwegs ist. Ja, das heißt auch einem fehlt etwas Flexibilität, da man immer die Seide gut haushalten muss und man immer das Maximum an Heilung raus bekommen will, sprich man geht mehr Risiken ein, weil man öfter mal erst heilt, wenn man nur noch 1-2 Leben hat. Ich finde das erzeugt aber eigentlich sogar ein schönes Push & Pull, was dazu führt, dass ich mir häufig mehr zutraue als ich es in Hollow Knight gemacht habe und damit häufig sogar erfolgreich bin. Zudem kommt, dass Hornet auch in der Luft bleiben kann beim Heilen, mit der dazu erhöhten Heilgeschwindigkeit im Gegensatz zum Knight, hat sie schon sehr viel Utility, welche viele Leute glaube ich gar nicht so gut Nutzen, um möglichst das Maximum aus allem raus zu holen.
Ich weiß nicht ob hier jemand The Game Chasers auf YouTube verfolgt hat, aber die beiden Jungs und die Chaostruppe die sie immer dabei hatten, haben in der Vergangenheit für einige Lacher in den letzten Jahren gesorgt. Damals als es noch keine Preisexplosion im Retrobereich gab, waren deren Besuche auf Flohmärkten, Game Stores etc. wirklich interessant.
Der Grund wieso ich das hier erwähne ist, weil Billy leider vor 2 Tagen im Alter von 44 Jahren verstorben ist. Vor ca. 3 Wochen hatte er in einem kurzen Video erwähnt, dass die Ärzte bei ihm einen Gehirntumor gefunden haben. Leider hat er den sehr kurzen Kampf dagegen verloren.
Oh man :(
Mir wurde der Nachruf heute auch angezeigt, ich konnte es zu dem Zeitpunkt aber nicht richtig zuordnen.
Möge er in Frieden ruhen. Anschauen kann ich mir diese Videos leider nicht, und ich meide auch die, die einem manchmal random angezeigt werden. Das Zeitalter Social Media macht es einem (leider oder zum Glück, je nachdem) nochmal bewusster, dass es diese Scheiß Krankheiten gibt.
Mein Interesse an Silent Hill f ist nach dem Review von Gameswelt weit gesunken, weil gerade das Gameplay, das ein Spiel von anderen Medien abgrenzt und für mich das Wichtigste ist, nicht so gelungen sein soll. "So richtig Spaß machen die Kämpfe leider nicht", heißt es im Artikel, obwohl die Entwickler paradoxerweise mehr Wert auf Action gelegt haben sollen - mit leichten und schweren Attacken, Ausdauerbalken usw. Es versteht sich von selbst, dass so ein Spiel kein Devil May Cry werden darf, aber nichts spricht gegen ein langsames, taktisches Kampfsystem, das sich trotzdem gut spielt. Rätsel soll es auch kaum noch geben, dabei war die Reihe mein großes Vorbild für Rätsel, die zwar absurd unorganisch sind, aber etwas mehr zu bieten haben als "Suche n Schachfigurenstecker".
Als jemand, der Silent Hill für eine der überbewertetsten Spielereihen aller Zeiten hält, sind meine Erwartungen und mein Interesse persönlich sehr ausgeglichen und dass ich überhaupt Interesse habe, liegt dann auch nur an ryukishi. Entsprechend würden mich Story und Atmosphäre mehr reizen, wobei das vermutlich bei fast allen SH-Teilen die Hauptappeale sind?
Rätsel hasse ich ja bekanntermaßen, also bin ich da guter Dinge, aber ob ichs mir selbst kaufen muss oder ein Walkthrough reicht... da werde ich vielleicht auch mal in ein Review reinlesen.
Ich stelle mich ja auf den Standpunkt, dass das Kampfsystem in einem Horrorspiel nicht zu effektiv sein sollte, weil sonst die Angst vor den Monstern leiden kann. "Spaß" ist halt hier eine relative Sache - ich will in einem Horrorspiel eigentlich nicht denken "oh ja, ich will die Viecher wegknüppeln, das macht so viel Spaß!". Daher halte ichs auch für recht einschränkend, wenn man Systeme nach "Spaß" bewertet, sondern eher nach "Engagement". Ist jetzt halt die Frage, ob das System von Silent Hill f letzteres erreicht.
Von Story und Charakteren hört man ja durchaus Gutes, auch wenn sich alle einig zu sein scheinen, dass das Kampfsystem eher nur ok ist. Vor allem scheint es wohl einen gewissen Wiederspielwert zu haben, was zumindest interessant ist. Ich hoffe ehrlich, dass das alles so stimmt, weil es schon nett wäre seit Silent Hill 3 endlich mal wieder einen wirklich guten Teil der Reihe zu bekommen. Und seien wir mal ehrlich - Silent Hill 1-4 hatten auch kein richtig geiles Gameplay, aber das hat trotzdem (oder halt gerade) funktioniert.
Wood und Robby haben wohl auf Wunsch von Billys Frau etwas mehr zu den Hintergründen der letzten Wochen in Billys Leben auf YouTube gepostet. Das Video ist ca. 50 Minuten lang und wirklich bitter. :( Falls es jemand anschauen will:
https://www.youtube.com/watch?v=lhJ9CPQ28q0
Hier gibt es die Antwort auf die Frage, wie ein beschissener Publisher noch beschissener werden kann! Und wer nicht auf den Link klicken will, EA wird durch eine Investorengruppe übernommen, darunter - darauf konzentrieren sich viele Berichterstattungen - Saudi-Arabien und eine Gruppe für die Jared Kushner tätig ist.
@Sylverthas
Ich fürchte mich grundsätzlich nur vor realen Dingen. Davon mal abgesehen: Wenn ich einer Figur in einem Film oder einer Filmszene nur zuschauen kann, dann hat das schon eine gewisse Stimmung, da fiebere ich mit, aber sobald ich die Kontrolle über die Figur hab, egal ob sie kämpfen kann oder nicht, ist sie nur noch eine Spielfigur. Ein Horrorspiel mit einem schwachen Kampfsystem ist nur im übertragenen Sinne gruseliger, ich hab da jedenfalls nie einen Unterschied bemerkt.
Damals hat es mich nicht gestört. Mich hat auch die Steuerung von The Last Ninja in meiner Kindheit nicht gestört, heute sage ich, dass sie schrecklich ist. Ich kannte es nicht besser. Als Silent Hill 2 rauskam, hatte ich zum Vergleichen nur die Resident Evils und deren Kampfgameplay war auch nicht das Gelbe vom Ei. Bis Resident Evil 4 kam. Es ist ja möglich, ein Actionkampfsystem so zu gestalten, dass es nicht zu temporeich ist, sondern taktische Entscheidungen erfordert. Es kann ruhig behäbig sein, so wie bei Dark Souls 1 (schwer muss es natürlich nicht sein).
Ich halte zwar nichts davon, etwas als überbewertet zu bezeichnen, aber ich stimme Yoraiko zumindest in der Hinsicht zu, dass gerade Silent Hill 2 schon einiges von seinem Reiz verloren hat. Es stach damals hervor, weil es soweit ich weiß das erste Horrorspiel mit psychischem Horror gewesen ist. Ich mag nach wie vor die Bildsprache der Reihe, obwohl ich die von The Evil Within besser finde. Die Handlung von Teil 2 bis 4 (1 hab ich nie gespielt) halte ich aber für bestenfalls mittelmäßig. Der eine Twist von Teil 2 macht die Handlung nicht gut, es wird ja im Spiel kaum etwas erzählt, James trifft ein paar Personen und wechselt ein paar Worte, so wie bei Resident Evil und vielen anderen Horrorspielen auch, das passt alles auf einen Bierdeckel. Die Szenen sind auch nicht so gut inszeniert, das gelingt Downpour (das beste Silent Hill, das ich kenne) besser oder Homecoming, das ich nie gespielt, sondern nur auf Youtube angeschaut hab. Teil 3 und 4 sind handlungstechnisch genauso dünn, wobei ich den dritten Teil wohl alleine wegen Heather in der Hinsicht auch besser als 2 und 4 finde. Im Vergleich mit einem Mörder und einer nahezu persönlichkeitslosen Figur hat sie natürlich die Oberhand. Spielerisch nehmen sich die Spiele nicht viel.
Krass, dass die Gamesbranche trotz der Omnipräsenz von Games in jedermanns Leben mittlerweile in so eine furchtbare Richtung abdriftet.
Nicht trotz, sondern wegen. Als Gaming noch nischig war, haben Leute die Spiele entwickelt, die sie selbst gerne spielen wollten. Inzwischen sind Videospiele aber so ein großer Markt, dass es mehr darum geht, schnelles Geld zu machen und viele der Entscheider haben eigentlich gar nichts mit Gaming am Hut, sondern einfach nur mit der Businessseite des Ganzen.
Ich verstehe dich - es ist ja bei Hollywoodfilmen auch so - aber dennoch müsste es durch einfache Zugänglichkeit zu Tools und Kapital heute eigentlich mehr Angebot in der Breite geben (inkl. Qualität).
Seit einigen Jahren wird gefühlt versucht immer dem aktuellen Trend hinterher zu laufen (ich denke da nur an NFTs, the NEXT BIG THING - gehört hat man da schon wenige Wochen später nichts mehr) und damit Kasse zu machen. Hatte das hier und da funktioniert (denke da nur an das FIFA Ultimate Team oder Fortnite mit seinem ganzen V-Buck-Müll), scheint es aktuell nicht mehr alles so positiv aufgenommen zu werden. Sehr zum Leidwesen der Entwickler, aber die Situation in der das momentan alles geht ist alles andere als erfreulich.
Gibt es 100%, man muss nur halt bei Indie-Spielen gucken! Deren größtes Problem ist tatsächlich gerade, dass es ZU viele extrem gute Spiele gibt.Zitat:
Ich verstehe dich - es ist ja bei Hollywoodfilmen auch so - aber dennoch müsste es durch einfache Zugänglichkeit zu Tools und Kapital heute eigentlich mehr Angebot in der Breite geben (inkl. Qualität).
Ist halt wie in jedem anderen Medium auch.
Wer richtig geile Literatur lesen will, greift tendenziell auch nicht in das groß aufgemachte erstbeste Young-Adult-Regal der großen Publisher und ihres aktuellen Hype-Genres.
That being said, ich würde auch anzweifeln, dass die Qualität im Mainstream sinkt. (Vor 30 Jahren hatten wir einen HAUFEN Lizenzschlock und viele schrecklich verbuggte PC-Spiele, die -- wenn überhaupt -- nur von den Communities wirklich gepatcht wurden. Außerdem gab es ganze Konsolen, auf denen man gefühlt nur drei verschiedene Genres spielen konnte.) Das ist aber natürlich massiv subjektiv.
Ich vermute eher, dass wir älter sind und dementsprechend auch die Ansprüche von medial erfahrenen Menschen haben .. aber einige spielen halt immer noch nur denselben Mainstream-Schlock wie als 16-Jährige. :bogart:
Ja, wenn man mal schaut, viele der "Kassenschlager" diesen Jahres, kommen auch aus dem AAA Bereich, gerade bei Nintendo gibt es DK Bananza, Silent Hill f verkauft sich groß, Death Stranding 2, Monster Hunter Wilds, Split Fiction, Mario Kart World und und und. Wenn da bei riesiger Auswahl nichts für einen dabei ist und man stattdessen das man was Neues ausprobiert doch lieber den neuen Ubisoft Slop kauft oder sich nur auf Battlefield oder CoD konzentriert, dann macht man sich das Problem auch ein bisschen selber. Und ja, dann gibt es eben noch den Indie Markt, auf welchem es mittlerweile auch echt hochproduzierte Spiele gibt wie Hades 2, Blue Prince, Clair Obscure: Expedition 33, bald kommt Mina the Hollower raus von den Shovel Knight Machern und das sind nur die Spiele, die sich extrem gut verkaufen und eine riesige Spielerschaft anziehen. Darunter gibt es noch so viel mehr.
@poetBLUE
Es ist zwar beachtlich was es derzeit im Indie-Bereich alles gibt und man wird mit - wie du selbst sagt - vielen grandiosen Spielen belohnt, jedoch gefällt mir hier und da die Fixierung auf bestimmte Genres nicht (verstärkt Metroidvanias, Roguelikes, Soulsborne oder eine Mischung aus allen diesen Genres). Klar sind auch da einige geile Sachen dabei, aber hier und da würde ich mir dennoch mal neue Ideen wünschen. Hades 2 baut ja so gesehen auch nur auf dem grandiosen Roguelike-Vorgänger auf, während Hollow Knight: Silksong gleich Metroidvania und Souslborne vermischt (wie schon der Vorgänger). Klar sind es gute Spiele, aber genau dieser Erfolg sorgt dafür dass dann noch mehr aus dieser Richtung kommt.
Dass diese Kritikpunkte auch für den AAA-Bereich gelten ist denke ich klar, anders kann ich mir die Menge an Hero- oder Extraction-Shootern nicht erklären.
Das mag zwar stimmen, aber wenn man nach einem bestimmten Genretyp sucht, wird man auch was für sich finden. Im Bereich der RPGs gibt es von Indiespielen dieses ja auch extrem viel: Clair Obscure wie oben erwähnt, Look Outside, Deltarune, Quartet, Wander Stars, Battle Suit Aces und wir haben noch Rue Valley, The Remake of the End of the Greatest RPG of All Time und Demonschool vor uns. Und wahrscheinlich noch etliche weitere, die mir gerade nicht einfallen. Ja, es mag stimmen, dass der große Fokus auf bestimmten Genres liegt, die eben super beliebt sind, aber das heißt nicht, dass man nichts anderes findet. Blue Prince hat zwar auch Roguelike Elemente, aber das Rätseln steht klar im Vodergrund. Es kommt mittlerweile so ziemlich in jedem Genre was raus und auch wenn der große Teil, der den meisten Platz im Rampenlicht einnimmt, nichts für einen ist, sollte man eigentlich immer irgendwas für einen finden. Das ist ungefähr so wie vor einem vollen Kühlschrank zu verhungern, es gibt x Sachen. Wenn natürlich alles nichts für einen ist oder man es nicht schafft sich unbekanntere Spiele zu suchen, die im Genre, welches man gern spielen würde, versteckt sind, dann sollte man versuchen darin besser zu werden. Geldprobleme sind da natürlich was ganz anderes. Gaming ist leider ganz klar ein Luxushobby.
@BLUE: Vor allem ist Silent Hill f endlich mal wieder ein Teil der Reihe, der wirklich, und damit meine ich *wirklich*, viele interessante Diskussionen zulässt. Über Geschlechterrollen, die Gesellschaft gerade zu den 60ern aber auch noch heute. Und zu Traumata und wie man das alles über Horrorelemente visualisieren und kombinieren kann. Und natürlich so, so vieles mehr. In dem Sinne ist es mehr ein Silent Hill Teil als viele Spiele, die in der Stadt gespielt haben, aber dabei einfach nur ultraflach waren. Denn was einige (mich auch) ja gerade zu der Reihe gezogen hat war diese Tiefe, die den Horror unterfüttert. Ob es nun die mysteriösen Umstände in Teil 1 sind, James Höllenfahrt in Teil 2 oder die starke Symbolik um die biologischen Ängte einer jungen Teenagerin in Teil 3. Die Spiele hatten immer unglaublich viel Tiefe, was halt alles nach Teil 4 nicht mehr wirklich hatte und damit IMO gerade verfehlt hat, was der Kern eines Silent Hills ist.
Tatsächlich würde ich sagen, dass Silent Hill f nicht unähnlich zu Teil 3 ist, nur dass statt der biologischen die soziale Seite des Heranwachsens als Leinwand für den Horror genutzt wird.
Silent Hill f bringt das jetzt wieder zurück und ist der erste Teil seit der Trilogie (potenziell kann man Teil 4 mit reinzählen, aber den hab ich nur einmal gespielt und nicht gemocht, daher bin ich bei den Themen da nicht so ganz frisch), der es wirklich wert ist, dass man da Zeit und Gedanken reinlegt. Klar, einerseits macht es seine Themen auch schon mehr als deutich, aber gleichzeitig ist noch so viel Tiefe in den Charakteren und den Geschehnissen, dass man hier wirklich viel Zeit verbringen kann. Auch beim zweiten Durchgang bemerke ich jetzt immer noch einige neue Sachen.
Btw. war mir das mit der Naginata gar nicht bewusst und ist super interessant und thematisch. Danke!
Spiele momentan Silent Hill f (welches mir gut gefällt) und habe heute Little Nightmares 3 auf der Switch 2 angefangen. Letzteres ist unspielbar. Das ist so verschwommen, dunkel, krisselig und mit unsagbarer Framerate, dass ich es wirklich nicht spielen kann. Lade es nun auf der Series X. Selbst auf der Switch 1 hatte ich meiner Erinnerung zufolge kein Spiel, das ich technisch so untragbar fand um einen Abbruch zu rechtfertigen. Aber das ist erschreckend (nicht im positiven Sinne).
Microsoft hat gestern Halo: Campaign Evolved für das kommende Jahr angekündigt.
Release erfolgt auf der aktuellen XBox-Generation, Xbox PC, Steam und der PlayStation 5.
https://www.youtube.com/watch?v=efThjRym-ks
Nächste Woche beginnt der Versand des Analogue 3D, einem FPGA-N64.
Ich bin gespannt darauf und freue mich schon sehr (und hoffe, dass das auch alles sauber drauf läuft).
Ach, ist es soweit? Ich hatte bei den Vorbestellungen überlegt, aber bin dann zu dem Schluss gekommen, dass mir mein RGB-gemoddetes N64 an meinem Bang and Olufsen reicht für gutes N64 Retro Gaming. Wenn auch natürlich so ein moderner Alleskönner irgendwo komfortabler wäre (und ich glaube auch region-free ist?).
Berichte gerne mal, wenn das Gerät bei Dir eintrudelt. Würde mich sehr interessieren.
Hat ja lange genug gedauert und wurde ja 2-3x verschoben. Lassen wir uns mal überraschen und ja, es ist region free.
Hab zwar in der Theorie auch ein gemoddetes japansiches N64, aber es ist immer so anstrengend auch den RetroTINK anschließen zu müssen, da ich keinen CRT besitze.
Warte derzeit auch das 8bitmods endlich meine beiden VMU Pro für das Dreamcast verschickt, denn auf das Ding bin ich fast noch mehr gespannt.
Da ich mich auch jährlich über die Anime Awards auskotze - und die Game Awards exakt der gleiche Kram sind, wo irgendwelche Normie-Richter, die eh nur die größten Hypegames kennen, den Quark nominieren - warum nicht auch darüber auskotzen? Mehr auskotzen ftw!
Wie dem auch sei, die Game Award Nominierungen dieses Jahr könnten nicht sterbenslangweiliger sein.
Ach, Clair Obscure hat nur 12 Nominierungen bekommen? Warum da schon aufhören? Man kanns doch auf dem Steam Deck spielen, also Best Mobile Game! Setzt man sich ein VR Headset auf kann mans sicher auch damit spielen, also Best VR Game! Es hat QTEs, also Best Action Game! RPGs und Action Adventures sind doch gar nicht soooo weit auseinander, also Best Action Adventure!Zitat:
Zitat von Gematsu
Und ja, 3 Nominierungen für bestes Acting sagt schon alles. Die Normie-Richter kennen halt nur 3 Titel und bei 2en davon haben sie nicht mal auf das Acting geachtet, also muss einfach mal die Hälfte der Kategorie ein Spiel sein :hehe:
Auch sonst sind alle Kategorien mal wieder dominiert von der gleichen handvoll Spiele. Tatsächlich fänd ichs cooler, wenn jedes Spiel nur ne begrenzte Zahl an Nominierungen kriegen dürfte - sagen wir mal 3 plus GotY - quasi die, wo es am stärksten ist. Alleine, um anderen Sachen auch mal ne Chance zu geben.
Wie langweilig ist das bitte, dass einem hier die gleichen Games gezeigt werden, von denen die Leute das gesamte Jahr über schon nicht die Fresse halten können? Statt dass man mal kleineren Sachen auch ne Chance gibt - z.B. indem man die Kategorien vielleicht dementsprechend anpasst und breiter fächert?
Aber gut, die Game Awards mimen ja nicht mal, eine interessante Show zu sein - es geht nur um Hype und Kohle. Vermutlich schauen sich die meisten Leute das eh nur wegen der neuen Trailer an, und nicht, um bestätigt zu bekommen, dass das Spiel, was eh 100% ne Kategorie gewinnen wird, diese auch gewinnt.
Ich meine Expedition 33 ist wenigstens ein gutes Spiel, im Vergleich zu Astro Boy, wo 90% des Reizes aus Nostalgiebait besteht, weil halt alle Sony Charaktere irgendwie versatzstückt werden, damit der Spieler auch bloß alle 5 Minuten einen Moment hat, wo er "Boah!" sagt und begeistert auf den Bildschirm zeigt. Ich bin mir auch sicher, dass genau das der Grund ist, wieso Smash Bros. einen GOTY Award gewonnen hat obwohl es insgesamt so viel bessere Fighting Games gibt, gerade auf mechanischer Seite. Am Ende muss man sich wie bei sehr vielen anderen Awards nichts vormachen, das ist einfach ein Branchenpreis und eine Werbeveranstaltung und hat nichts damit zu tun Spiele wie ein künstlerisches Medium zu betrachten. Es werden so gut wie nur hoch-budgetierte Spiele nominiert oder eben welche, die extrem viral gehen und populär sind, es wird nie um den künstlerischen Aspekt gehen. Das sieht man ja sehr gut daran, wie sehr diese Awards die Spiele eben wie Filme behandeln. "Best Performance", "Best Narrative", "Best Game Direction", das sind quasi einfach die Äquivalente von den Oscar Kategorien für die Spiele. Gibt es Preise für Interaktivität? Für gewisse Features und Game Design an sich? Narrative und Performance sind wichtig und können sehr zu einem Spiel beitragen, aber es ist eben absolut nichts, was Videospiele von Medien wie Film und Fernsehen irgendwie abgrenzt und zu was Einzigartigem macht. Und naja, ist auch irgendwie kein Wunder, wenn 90% der Gaming Community selbst Spiele nicht wie Kunst sondern eben wie ein Produkt behandeln, dass man so schnell wie möglich durch rusht und dann noch Trophäen farmt, damit man sich dann mit bragging rights schmücken kann und dann wandert man direkt weiter zum nächsten Spiel ohne auch nur irgendeinen weiteren Gedanken an die vorigen Spiele zu verschwenden.
Naja, wenigstens wissen wir: Wenn Death Stranding 2 gewinnt, bestimmt wohl Geoff Keighley selbst alle Gewinner. :D
Ich finde, dass es für einen selbst und auch für andere gar nicht so gut ist, seinen Selbstwert davon beeinflussen zu lassen, wie gut etwas abschneidet, was einem gefällt oder nicht gefällt. Hinter solchen Auszeichnungen stecken sicherlich kapitalistische Interessen, aber es gibt wohl auch keinen viel besseren Ansatz. Niemand kann bestimmen, welches Spiel eine Nominierung oder Auszeichnung verdient hat und welches nicht, genauso wenig wie jemand bestimmen kann was Kunst ist - man kann ja noch nicht mal bestimmen, dass es überhaupt wichtig ist, Kunst zu sein. Ich halte es für unmöglich zu bewerten, was zum Beispiel die "Beste Musik" ist - außer subjektiv, was für einen gerade am schönsten klingt - weil es keine Maßstäbe gibt, die für jeden Stil gelten und auf den sich alle geeinigt haben. Mal ganz abgesehen davon, dass Spiele nicht nur ein Musikstück haben und es so viele Spiele gibt, dass vermutlich keiner in jedes reingehört hat. Ich sehe also das eigentliche Problem nicht darin, was bei solchen Awards nominiert wird, sondern dass man sich daran stört, so schwer es auch ist, sich dem zu widersetzen. Mein Gefühl sagt mir jedenfalls, dass es gut genug ist, ein Spiel zu mögen , egal wie das bei anderen abschneidet und dass solche Spiele natürlich viel wichtiger sind als die Spiele, die man nicht gut findet. Vielleicht mit der Ausnahme, wenn die fragwürdige Inhalte verbreiten, da kann man sich schon mal dran stören, aber so was trifft vermutlich auf die meisten Spiele bei dem Award nicht zu.
Sorry, muss mich erstmal notdürfitg verbinden, einige der letzten paar Posts sind so edgy, dass ich mir beim Betreten des Threads direkt alles aufgeschnitten habe.
Nachdem das jetzt erledigt ist - ein paar Worte zu Clair Obscur, die nicht nötig sein sollten, vielleicht aber genau jetzt hierher gehören. Davor noch die Feststellung, dass solche Game Awards, Oscars, große Jahres-Awardshows jeder Art, immer das Zelebrieren des kleinsten, gemeinsamen Nenners und nicht das Hervorheben des coolsten Underground-Indiegames sind. Mich interessieren die Game Awards ebensowenig wie die Oscars, und ob Clair Obscur jetzt 20 Awards bekommt oder 2 könnte mir egaler nicht sein.
That being said - Clair Obscur hat die meisten Nominierungen aller Zeiten und das ist mal wieder ein Spiel, das es auch wirklich, aufrichtig, komplett verdient hat.
Ich bin auch nach 2 Podcasts(Einer davon übrigens mit Itaju, yay!) zu insgesamt 4 Stunden über Expedition 33 noch nicht auf die grasierenden "Meisterwerk/Game of the generation/Revolution der Videospiele/Life changing experience"-Hypes aufgesprungen, weil Clair Obscur in meinen Augen beträchtliche und fundamentale Mängel hat, die aber, und das muss mir auch klar sein, für die Masse als Meckern auf hohem Niveau gelten würden und auch mir ein immer noch herausragendes und memorables Spiel nicht verleiden, das ohne Probleme in meinen Top 20 Games of alltime landen könnte, obwohl ich nach ein paar Stunden dachte, dass ich es genervt abbreche.
Und das wird alle anderen Nominierten des GOTY - und da stimme ich dir zu, die sind insgesamt ziemlich belanglos und langweilig - spielend in die Tasche stecken, weil keins von denen auch nur ansatzweise in der selben Liga spielt.
Ein paar kurze, aber konkrete Beispiele für Clair Obscurs Qualitäten, die es GOTY-würdig machen:
- Es ist originell, in jeder Phaser und Minute seiner DNA. Es ist unglaublich originell in fast allen Elementen. Nicht alle Elemente sind gut, aber ich habe schon lange kein so unverbrauchtes Gesamterlebnis mehr gehabt. Das französische Setting, die Malerin, die Geschichte, die einzelnen Bestandteile. Beispiellos originell.
- Das Kampfsystem ist in meinen Augen nicht das besungene beste Kampfsystem der letzten 20 Jahre, weil es basically Final Fantasy mit Quick Time Events ist, aber wenn man alles daran raus hat, macht es verdammt viel Spaß und lässt sich herrlich powergamen.
- Die Grafik ist wunderschön und fast sämtliche Welten, Level, Dungeons und Charaktere sehen immer originell, unverbraucht, kreativ, vibrant und einfach exzellent aus. Floating Waters, die Herbstwälder, Renoir's Drafts und The Reacher sind nur ein paar Beispiele.
- Das Voice Acting ist - sowohl in Englisch als auch und vor allem in Französisch, überragend-makellos und was vor allem Maelle's und Renoirs Sprecherinnen abliefern ist sagenhaft. Und ich habe mir sagen lasse, dass auch der deutsche Ton viel kann.
- Trotz der teilweise leider eher oberflächlichen Charaktere und fragwürdigen Storyentscheidungen sind Charaktere wie Gustave und vor allem Maelle derart gut geschrieben, dass sie einem wahnsinnig ans Herz wachsen und man dann am Ende umso frustrierter ist, wenn das Writing auseinanderfällt, aber anderes Thema.
- Das Spiel wirft auch nach allen reveals wahnsinnig spannende Themen, Rätsel und emotionale Konflikte auf, Stichwort "The Writers" oder Francois. Ohne Scheiß, Francois und Clea sind ein Element im Spiel, das mich mit am traurigsten macht. Das muss man erstmal schaffen.
- Das Gommage-Intro wird, da kann man sich vermutlich sicher sein, als eine der berührendsten, bestinszeniertesten und beeindruckendsten Videospielszenen aller Zeiten in die Geschichsbücher eingehen. Alles daran ist perfekt, alles. Schade, dass viele weitere Szenen im Spiel dem dann nicht ganz nachfolgen können.
- Der Soundtrack ist als einziger Bestandteil von CO in meinen Augen ein unumwundenes Meisterwerk und Lorien Testard ein Genius of its generation. Jeder, der zum OST etwas anderes sagt, hat in meinen Augen keine große Ahnung von (Videospiel-)Soundtracks oder sich nicht eingehend mit dem von CO beschäftigt. Warum sehe ich das so? Der Soundtrack hat kein festes Thema und keine feste Richtung. Kein Genre, kein Leitthema, fast jedes Theme ist originell und fühlt sich völlig anders an als das Letzte. Sowohl die Kampfthemes sind untereinander extrem unterschiedlich und jedes davon mindestens gut, als auch die Ambient-Musik oder die Mainthemes, die man nach nur 1-2 Sekunden sofort erkennt. Und vergessen wir nicht, dass die Lyrics voll sind mit den Namen der Hauptcharaktere. Das traut sich kaum ein Spiel. Das ist die Arbeit eines Meisters und imo das mit Abstand stärkste Element an Clair Obscur. Dass der OST nicht bei den Video Game Grammys nominiert ist, ist der eigentliche fucking Skandal, womit siese diese aber selbst nur ad absurdum geführt haben.
Das sind jetzt nur ein paar Punkte on top of my head, und ich bin kein Hardcore-Hardcore-Fan. Viele da draußen aber schon, und selbst wenn mans nicht ist, muss man in meinen Augen zwangsweise anerkennen, dass kaum ein GOTY je GOTYiger war als Clair Oscur. (Ich übertreibe ein bisschen, Baldurs Gate 3 ist ein jüngeres Beispiel das mir einfällt das genauso und zurecht absolut dominiert hat. Gottsei Dank sind CO und BG3 nicht gegeneinander angetreten.
Allein Andy Serkis hat sich als Renoir die Seele aus dem Leib gespielt und würde Best Acting 10x verdienen. Bei Maelle würde ichs auch noch unbedingt unterstreichen. Mich würde allerdings interessieren, wen du da eher sehen würdest als CO?Zitat:
Und ja, 3 Nominierungen für bestes Acting sagt schon alles. Die Normie-Richter kennen halt nur 3 Titel und bei 2en davon haben sie nicht mal auf das Acting geachtet, also muss einfach mal die Hälfte der Kategorie ein Spiel sein
Die Diskussion hatte man bei den Oscars ja auch schon ein paar mal und ich habe mich da schon auf beiden Seitn der Argumentation gefunden. Letztendlich steh ich grade da, dass ich denke, dass eine Begrenzung keinen Sinn ergeben würde. Warum soll man ein Werk dafür bestrafen, in mehreren Aspekten fassungslos geil zu sein? Was würde ich mir als Kategorie-Gewinner denken, wenn ich wüsste, dass ich vmtl. nur gewonnen habe, weil Clair Obscur ausgeschlossen wurde? Das müssen sich alle anderen Nominierten bei den Soundtrack-Grammys denken und tun es teilweise auch öffentlich, weil Clair Obscur das Ding mit wehenden Fahnen gewonnen hätte.Zitat:
Tatsächlich fänd ichs cooler, wenn jedes Spiel nur ne begrenzte Zahl an Nominierungen kriegen dürfte - sagen wir mal 3 plus GotY - quasi die, wo es am stärksten ist. Alleine, um anderen Sachen auch mal ne Chance zu geben.
Die Game Awards sind imo nicht der richtige oder gewollte Ort für viele kleine, sympathische Spiel. Und Clair Obscur ist ja sogar ein nicht so gigantisch großes Spiel, das nur unsympathische Großkonzerne hinter sich hat. Es ist aber kein Indiespiel, da gibts eigentlich auch keine zwei Meinungen lol.
?? Aber das ist doch bei den SPIEL DES JAHRES-Awards zu erwarten, oder?? Natürlich gehts da um Hype und Kohle und Beliebtheit und damit auch um Qualität. Clair Obscur hat alles davon. Aber wie gesagt, mich würde interessieren, welche Spiele du eher bei den GOTY siehst.Zitat:
Wie langweilig ist das bitte, dass einem hier die gleichen Games gezeigt werden, von denen die Leute das gesamte Jahr über schon nicht die Fresse halten können?
Ich bin leider, leider noch nicht dazu gekommen, das StandAlone-Astrobot zu spielen, aber das PS5-Konsolenspiel war eines der rundesten, spaßigsten und besten Platformer-Spiele, das ich seit langem gespielt habe. Wirklich in seiner Einfachheit und Positivität so erfrischend und exzellent. Und ich finde Fanservice sollte man nur dann negativ ankreiden, wenn es sonst nichts zu bieten hat.Zitat:
Zitat von Poetblue
Das liest sich schon ein bisschen sehr nach Champagner, Chopin und Condescending - und nach einem ganz anderen Fokus, als er bei den GOTY erwartet werden sollte. Und ich weiß nicht, ob du das implizierst, aber einem Clair Obscur die künstlerischen Aspekte abzusprechen wäre auch schon ein ziiiiiiemlich wilder take. Auch hier die Frage: Welche Spiele hätten deiner Meinung nach besser reingepasst, etwa als Kunstwerke mit viel Anspruch und mehr Intellekt, als 90 % der Gaming-Community ihn haben?Zitat:
es wird nie um den künstlerischen Aspekt gehen.
Der Post hat jetzt 40 Minuten gedauert, aber ich finde es wichtig, auch nicht einfach nur auf den größten, schönsten Nominierten einzuschlagen.
Dass die Game-of-the-Year-Awards nicht im Januar stattfinden, sagt bereits alles.:rolleyes:
Aber um beim Thema GotY zu bleiben: Mir fehlt in diesem Jahr echt noch ein Highlight.
Habe die letzten Monate gar nicht so schwach in Erinnerung, doch ich könnte noch keinen Titel nennen.
Nichts hat mich völlig aus den Socken gehauen und selbst das viel gelobte Clair Obscur: Expedition 33 hatte mir schlussendlich zu viele Problemchen.
Dispatch wäre ein heißer Kandidat, ist mir aber vom Gameplay her zu mau.
Vermutlich wäre Kingdom Come: Deliverance II für mich der klare Sieger, denn die ersten 5 Stunden haben mich zu 100 Prozent abgeholt.
Leider noch lange nicht durch, ewig nicht weitergespielt und das Jahr ist wieder fast um.
Heute wurden nun zahlreiche Videos online gestellt und die ersten Versandbestätigungen sind raus.
Hier ein Video von My Life in Gaming zu dem Ding:
https://www.youtube.com/watch?v=wyIDr_PDIbI
Also edgey sein darfst nur du, oder wie? Sorry, falls das zu ad hominem sein sollte, aber du kommst doch regelmäßig in Threads und schreibst Kram wie "Pokémon Fans bekommen die Spiele, die sie verdienen!" als wärst du ein melodramatischer Teenie, und btw will ich klar stellen, dass es mich nicht stört. Aber wieso dürfen das andere nicht? Das sind irgendwie ziemliche Doppelstandards, sorry, und Doppelstandards sind genau das was mich nervt. Will hier aber keine persönlichen Tiraden aufmachen, nur mal etwas food for thought, dass man vielleicht selbst so sein sollte, wie man es von anderen gern lesen will. Und edgey scheint bei dir ja nicht der Fall zu sein. :D
Das mag für dich stimmen, ich finde aber, dass es meilenweit bessere Plattformer gibt. Und in so gut wie jeder Kritik, Rezension, etc. wird erwähnt, wie sehr es zum Spiel beiträgt, dass es eben um die Charaktere geht.
Tut mir sehr Leid, da missverstehst du mich sehr. Erstmal ist mir Champagner viel zu kapitalistisch dekadent und genau das ist auch mein Problem an den Game Awards: Es geht nur ums Geld. Weiterhin gefällt mir Clair Obscur sehr, ich mag es extrem gerne und wer sich mit meiner Person etwas mehr befasst, weiß, dass ich es viel weiter empfehle. Allerdings kann ich auch kritisch mit Sachen umgehen und weiß, dass nicht alles was ich gut finde, direkt das Beste auf der Welt ist und einen Award verdient hat. Und ja, ich finde, dass es sehr viel mehr Spiele gibt, die mit dem Spiel an sich mehr machen, dass für mich persönlich künstlerisch wertvoller ist. Mir fallen da Spiele wie Heartworm oder Post Trauma oder The Seance of Blake Manor ein, die ich persönlich auf mehrerlei Ebenen künstlerisch ansprechend finde, was über die Narrative und "Oh, das sieht alles so schön und einzigartig aus" hinaus geht. Wenn es bekannter sein muss, hat da auch Silent Hill f für mich einen größeren Eindruck hinter lassen. Das mag aber immer noch nicht mein Problem sein mit den Game Awards, denn am Ende ist das alles subjektiv und mir ist die Award Show eh mehr oder weniger egal, weil es eben nur um den "Great Equalizer" geht - der größte gemeinsame Nenner der Gamingcommunity, bei dem sich die meisten Spieler zusammen finden, was nicht gerade Call of Duty, Fifa oder irgendein MMO- oder Gacha-Slop ist. Es ist ein Mainstream Contest, ein Popularitätswettbewerb, mehr nicht. Mit Spielen, die nicht im Rampenlicht stehen, wird sich nicht befasst. Dass Blue Prince, Hades 2 und Silksong überhaupt dabei sind, ist nur dem geschuldet, dass diese Spiele sehr viral gingen. Sonst gebe es so gut wie keine Indies. Und ja, die Game Awards biedert sich dabei sehr der Filmindustrie und vor allem Hollywood an. Das Directing, die Performance und die Narrative sind anscheinend viel wichtiger als Gamedesign, Leveldesign und innovative Features, denn für die gibt es keine Preise, keine Kategorien, sie werden nicht mal wirklich als ehrbare Erwähnung genannt. Dementsprechend kann man die nicht wirklich von einem Filmaward abgrenzen, denn obwohl hier Spiele gekürt werden, sind Kategorien für Filme an der Tagesordnung. Und nein, gute Performances und gute Narrative in Spielen sind nicht unwichtig. Es ist nur einfach sehr bezeichnend, dass die Dinge, die in Spielen einzigartig sind und sie als Medium ausmachen und die Filme und Serien und Musik und Literatur, eben die interaktive Komponente, nicht haben und das nicht zu küren ist einfach... falsch. Das mag vielleicht sehr pretentiös klingen, es ist aber keineswegs Condescending gemeint. Wer die Game Awards mag und darin mehr sieht als eine Werbeveranstaltung: Mehr Power an dich! Das ist echt cool. Ich persönlich sehe es aber einfach nicht.
Und außerdem finde ich es extrem respektlos Clair Obscure gegenüber, dass hier ein Spiel, ein Setting, eine Erzählung gewählt wurde, die zutiefst französisch ist und auch diese Kultur in jeder Facette widerspiegelt, dann aber nicht die französischen Schauspieler für ihre Arbeit zu ehren, wenn diese noch sehr viel bessere Arbeit abgeliefert haben. Ziemlich respektlos kann ich nur so sagen. (Und nein, ich sage das nicht aus Neid oder Hass oder sonst einer negativen Emotion heraus, ich bin so großer Fan von Ben Starr, Andy Serkis, Devora Wilde und Jennifer English, dass ich zum Teil Spiele nur spiele, weil sie darin vorkommen.)
Lasst uns unseren Hass doch auf die wahren Feinde konzentrieren: Die Macher von Metroid Prime 4 :D
Alter, wie das Internet gerade wegen dem nervenden NPC bei MP4 ausflippt, ist Belustigung höchster Stufe.
Allein der Titel hehehe:
https://www.youtube.com/watch?v=gpN02XizHK4
Hey Samus, do a barrel roll!
https://s1.directupload.eu/images/251119/opz2pqt2.jpgZitat:
Also edgey sein darfst nur du, oder wie?
Tut es ja auch. Das ist smarter, passender Fanservice. Was sind die meilenweit besseren Plattformer 2025? Und wo ist das Problem darin anzuerkennen, dass ein wirklich verdammt guter, runder und grundsätzlich stimmig-fröhlicher Plattformer, der mal nicht von Nintendo kommt, so großen Zuspruch findet?Zitat:
Das mag für dich stimmen, ich finde aber, dass es meilenweit bessere Plattformer gibt. Und in so gut wie jeder Kritik, Rezension, etc. wird erwähnt, wie sehr es zum Spiel beiträgt, dass es eben um die Charaktere geht.
In der ganzen Welt geht es nur ums Geld. Auch das allerkleinste, künstlerisch-hochwertigste Indiespiel muss - wenn es kommerziell ist - Geld verdienen und das einbeziehen. Das Argument, dass es nur ums Geld geht fand ich schon immer sehr gegenstandslos vor allem in einem Medium, das sich auch darüber definiert - Verkäufe, Preispolitik, Verbreitung, Hype. Vor allem bei einem Esteem-Event wie dem GOTY.Zitat:
und genau das ist auch mein Problem an den Game Awards: Es geht nur ums Geld.
Das hat ja auch niemand gesagt. Die Welt ist nicht Clair Obscur, Hell und Dunkel, es gibt auch Grau und ein Spiel kann auch 'nur' das beste/beliebteste/erfolgreichste Spiel eines Jahres sein. Was Clair Obscur ist. Machen wir uns nichts vor.Zitat:
Allerdings kann ich auch kritisch mit Sachen umgehen und weiß, dass nicht alles was ich gut finde, direkt das Beste auf der Welt ist und einen Award verdient hat.
Ich habe bisher leider noch von keinem davon gehört und sie kurz recherschiert. 2x Survival Horror und 1x Detective Mystery. Ja gut, hat es dann vielleicht etwas schwerer beim GOTY.Zitat:
Mir fallen da Spiele wie Heartworm oder Post Trauma oder The Seance of Blake Manor ein,
Silent Hill F interessiert mich sehr, soll aber wohl enorme Gameplay-Schwächen haben. u.a. deswegen werde ichs wohl nur als Playthrough sehen.
Jepp.Zitat:
Es ist ein Mainstream Contest, ein Popularitätswettbewerb, mehr nicht.
Die sind viral gegangen, weil es gute Videospiele sind. Na gut, nicht alles was viral ist ist gut, diese drei Titel aber schon. Auch hier habe ich keinen davon gespielt, Hades 1 aber bis zur Erschöpfung und der Gameplayloop, die Charaktere und die Welt waren aber verdammt gut und in Hades 2 soll das alles noch weiter perfektioniert wurden sein. Ich habe Hollow Knight nie gespielt und selbst ich weiß, dass Silksong eines der meisterwarteten Videospiele jemals war. Und an Blue Prince habe ich genrebdingt 0 % Interesse, aber wirklich überall lobpreisen die Leute das und es ist der einzige Titel beim GOTY von dem ich gelesen habe, dass Leute das als ernsthafte Konkurrenz zu Clair Obscur sehen oder es teilweise sogar eher als Gewinner sehen, sogar im Clair Obscur-Reddit(!!!). Also scheinen alles mehr oder weniger extrem populäre, gute Spiele zu sein. Vielleicht bewegen du und ich uns einfach in anspruchsvolleren (Oder in meinem Fall desinteressierteren) Bubbles.Zitat:
Dass Blue Prince, Hades 2 und Silksong überhaupt dabei sind, ist nur dem geschuldet, dass diese Spiele sehr viral gingen.
Was die Kategorien des Game Awards und die Missachtung der französischen Schauspieler angeht bin ich 100 % bei dir, vor allem bei Letzterem. Ich empfand die französische Sprachausgabe als nochmal etwas besser als die auch exzellente Englische. Aber auch hier: Das ist ein englischsprachiges Event, keinen hat das überrascht. Oh well.
Ich verstehe schon irgendwo Yoraikos Sicht, wenn man die Game Awards schlichtweg als eine Art Popularity Contest sieht. Wenn man wirklich nur reflektieren will, was gerade am meisten gehyped wird und das sicherlich nicht zu Unrecht, hat man mit den Game Awards einen relativen akkuraten Spiegel.
Allerdings muss man auch sagen, die Kritik bezieht nicht allein auf die ausgewählten Titel, sondern die Verteilung und warum sie überhaupt gewählt wurden.
Es geht ja bei den Nominierungen nicht nur darum wie gut ein Spiel etwas kann, sondern auch was es ist. Und was Clair Obscur z.B. nicht ist, ist ein Indie-Spiel. (wie gerne mal viele Spiele fälschlicherweise als solches bezeichnet werden). Dafür nimmt es gleich 2 Plätze ein. Nicht nur als Indie-Spiel, sondern auch noch als Debut-Indie Game. Von Ex Mitarbeitern von Ubisoft und Microsoft.
Der Macher von Megabonk hat den Ehrenmove gemacht und seine Nominierung abgelehnt, weil es nicht sein erstes Spiel war. Indie ist gerne mal ein Label was man auf Spiele draufklatscht um es so aussehen zu lassen, als hätten sie es den großen bösen AAA-Publishern gezeigt, was wiederum eine völlig unrealistische Erwartungshaltung an das Medium setzt.
Ich verstehe den Punkt dass es irgendwie nicht richtig wäre ein Spiel auszuschließen dafür dass es in mehreren Kategorien eine gute Figur abliefert. Aber um nominiert zu werden, gibt es ja bereits ein reichhaltiges 100-köpfiges Komitee tief verwurzelt in der Branche die genau diese Vorauswahl treffen.
Wir sind an nem Punkt wo so unfassbar viel Potenzial ausgestoßen wird. Gerade Musik ist ein dermaßen subjektives Thema, ohne Frage finde ich den Soundtrack von Clair Obscur stark, aber ich habe dieses Jahr mindestens genau so gute Soundtracks gefunden, bzw die mir sogar noch besser gefallen. Doch Clair Obscure kommt trotzdem dran, weil dieses Komitee scheinbar nicht viel anderes kennt.
Es ist schon auffällig, dass bei einem derartig hohen Qualitätsstandard CO gleich 12x nominiert wird, obwohl mehr Spiele denn je herauskommen.
Insofern gebe ich auch poetBLUE recht, dass alleine die Wahl der Awards größtenteils unglaublich oberflächlich ist und sich vor allem auf äußerliche Qualitätsmerkmale stützen, die man sich auch für Filme vergeben könnte.
Wo bleibt ein Award für die Art Direction? Wo bleibt ein Award für das innovativste Spielkonzept? Vielleicht eines für besonders anspruchsvolle Titel, die als solche konzipiert sind und einer für besonders zugängliche Titel die von Anfang darauf ausgelegt sind, zugänglich zu sein? Das wäre auch ein Anreiz mehr Titel zu produzieren die eben mit Erwartungshaltungen brechen. Doch ich bin mir sicher, selbst dann würde Claire Obscure für all diese Awards nominiert werden, einfach weil da so stark gefiltert wird.
Mit Games for Impact hat man IMO so die einzige Kategorie, die tatsächlich noch mal etwas anders gewichtete Titel fördert.
Insgesamt kriegt man aber das Gefühl die Branche hätten nur die selben paar Publisher und Entwickler.
Das ist eine interessante Sache, und ich glaube die hohe Zahl an Nominierenden hat genau den gegenteiligen Effekt von dem, was Du erwartest - nicht mehr Diversität, sondern weniger. Prinzipiell kann man sich das auch recht leicht überlegen: Je mehr Leute man befragt, umso eher driften die Mehrzahl der Nominierungen richtung der Titel, die dem Durchschnitts-Spieler am meisten gefallen haben. Das wird noch verstärkt dadurch, dass bei so vielen Leuten genug dabei sind, die gar nicht so viel spielen. Aber was sie gespielt haben werden sind die Titel, die hart gehyped werden. Das ist es, was ich damit meine, dass das Komittee selber einfach nur voller Normies ist.
Siehe auch die Anime Awards, wo merkwürdigerweise in den letzten Jahren das Komittee immer größer und die Awards immer einseitiger werden.
Vergleicht man das nun damit, hätte man ein Komittee aus wenigen Leuten, die dafür aber wirklich exzessive Kenntnisse haben, so kann man schnell erkennen, dass damit sicherlich auch ein paar der weniger mainstreamigen Titel eine Chance hätten. Klar, mit so einem Komittee wären E33 und co. auch für viel nominiert worden, aber es hätten auch einfach ein paar andere interessante Titel nominiert werden können. Denn das ist es einfach, was die Nominierungen sind: Stinklangweilig.
Und man darf auch nicht den Effekt unterschätzen, den eine Nominierung eines nischigeren Titels bei so einer Show hätte (selbst, wenn er nicht gewinnt). Während die ganzen ohnehin schon gehypeten Titel dann halt noch mal nen kleinen Verkaufsspurt haben, aber die haben sich ja eh schon vorher wie geschnitten Brot verkauft.
Zu den Kategorien, da hab ich Dir und BLUE wenig hinzuzufügen. Sie sind ebenfalls einfach nur langweilig. Ich vermute, dass diese Orientierung an cineastischen Kategorien zwei Gründe hat: Einmal kann man damit ein größeres Publikum ansprechen - unter den Kategorien von Filmen kann sich jeder was vorstellen, selbst wenn man nur einmal ein Mobile Game reinlegt. Was wissen die meisten denn, was tolles Gamedesign ist? Und zweitens, weil man versucht sich als die Oscars der Videospieleindustrie zu definieren.
Nach welchen Maßstäben bewertet man denn, was zum Beispiel gute "art direction" ist? Ich kann den Gedanken, dass es einen unvoreingenommeneren Weg gibt, Spiele auszuzeichnen; dass es Spiele gibt, die es auf Grundlage besserer Maßstäbe mehr verdient hätten, ausgezeichnet zu werden, nicht nachvollziehen.
@Yoraiko.
Das sehe ich auch so. Indie-Studios müssen genauso kapitalistisch denken. Und ich meine, die Kritik an den CEOs an den Spitzen der großen Studios ist natürlich berechtigt, welcher nette Menschen greift schon nach Macht, aber die ganzen Angestellten können nichts dafür. Die Leute sind wohl genauso mit Herzblut bei der Sache wie ein Indie-Entwickler, deswegen kann ich diesem ganzen "Indie vs. großes Studio" wenig abgewinnen.Zitat:
In der ganzen Welt geht es nur ums Geld. Auch das allerkleinste, künstlerisch-hochwertigste Indiespiel muss - wenn es kommerziell ist - Geld verdienen und das einbeziehen.
Ich glaube das die Wahl der Kategorien und eben diese straffe Fixierung auf "cineastische" Spiele auch aus einer Art ewigem Inferioritätskomplex heraus kommt. Eigentlich sind die Zeiten von Videospielen als Nischenmedium und Hobby für Nerds längst vorbei, aber irgendwie wollen alle Industriellen unbedingt so sehr von außen ernst genommen werden, dass dadurch halt jegliche Einzigartigkeit des Mediums abgestreift wird, man will sich vollkommen Hollywood anbiedern für Verifikation von außen. Deshalb werden auch Gastauftritte von Filmstars so extrem häufig angepriesen. Als Jordan Peele vor ein paar Jahren da aufgetaucht ist, dachte ich mir "Ja, cool; aber irgendwie sehe ich mehr Filmbekanntheiten in dieser Show als solche aus der Gamingwelt." Ich mag Jordan Peele, aber ich verstehe halt einfach nicht, wieso der ewig lange auf der Bühne stehen darf und die Leute, die einen Award für das beste Indiespiel und das beste Debütindiespiel gewonnen haben, dürfen sich den Award nicht mal auf der Bühne abholen, sondern wurden nur zwischendurch mal als Gewinner angesagt, bevor der nächste Trailer angeschmissen wurde. Selbiges mit Matthew McConaughey oder anderen. Das ist halt einfach arm und da merkt man dass diese Awardshow halt reinste Augenwischerei ist. Ich will nicht sagen, dass Spiele wie E33 und andere Spiele, die ich mag und die in den letzten Jahren gewonnen haben, gar keinen künstlerischen Wert haben. Absolut nicht. Aber der künstlerische Wert oder etwas in der Art wird hier halt einfach nicht bemessen. Wenn E33 Pech gehabt und ungefähr so viel Pull gehabt hätte wie ein Like A Dragon oder ein Dragons Dogma, dann wäre es nicht nominiert, auch wenn es dasselbe Spiel wäre. Es wurde eben nur nominiert, weil es viral ging, weil jeder es gespielt und gehyped hat. Und das ist halt irgendwie traurig, dass das so ziemlich der einzige Grund ist, wieso Spiele nominiert werden.
Das sind zwei Punkte, auf die ich sehr gerne eingehen will. Erstens: Es gibt ja noch meilenweit Unterschied zwischen "Es geht nur ums Geld" und "Es geht gar nicht mehr ums Geld". Das Kreative und damit auch Videospielmacher eben ihr Geld verdienen müssen ist klar, aber wie schon gesagt, man kann das Ganze deutlich weniger als extreme Kommerzshow aufbauen, wo tausend Mal Werbung für irgendwas gemacht wird. Denn die Leute, die sogar Awards an dem Abend gewinnen, bekommen zum Teil nicht mal ihren Platz in der Show und dürfen keine Danksagungen auf der Bühne machen oder sich gar nur den Award von der Bühne abholen, obwohl gerade den (Debüt) Indie Spieleentwicklern helfen würde, wenn sie da einen Platz bekommen würden. Stattdessen wird das zwischen den ganzen anderen Sachen nur mal eben angekündigt.
Zweitens: Ich habe sogar sowohl Blue Prince, Hades 2 und Silksong alle gespielt und ich mag sie alle sehr, dementsprechend geht es mir nicht um den Punkt, dass da schlechte oder "nur" mittelmäßige Spiele wären. Es ist einfach nur der Fakt, dass der einzige Faktor warum sie ausgewählt wurden aus dem ganzen See der Indies, der Fakt ist, dass sie eben von den Meisten Leuten gespielt wurden. Ich weiß nicht, das finde ich halt einfach ein komisches Kriterium und ich finde es halt traurig, wie viele andere Indiespiele einfach halt deswegen ignoriert werden, obwohl sie genau so gut sind, nur weil sie nicht ähnliche Glück hatten ein riesiges Publikum um sich zu scharen.
Ich stimme da definitiv Klunky zu. Der Games for Impact Award ist halt wirklich der einzige Award, der noch irgendwie was Eigenes macht. Ansonsten wirkt die Award Show halt so als würde jeder davon immer nur die Spiele spielen, die gerade einen Coverartikel in irgendeiner Spielezeitung haben und der Rest der Videospiellandschaft existiert gar nicht.
Beliebtheit ist der intersubjektivste aller Maßstäbe.
Spiele profitieren natürlich davon, wenn sie in aller Munde sind, aber gleichzeitig kann niemand sagen, ob das unbekannte Indiespiel mit mehr Werbung auch so beliebt gewesen wäre. Es ist ja nicht so, dass die Spieler keine eigene Meinung hätten und alles für gut halten, was andere ihnen vorsagen.
100 %.Zitat:
Zitat von Klunky
Nur aus persönlichem Interesse, weil ich immer gute Musik brauche: Welche?Zitat:
Zitat von Klunky
Kann diesem ganzen "Wir wären gern die Filmindustrie und möchten, dass Hollywood-sempai uns noticed" nur zustimmen.Zitat:
Zitat von poetBlue
https://s1.directupload.eu/images/251122/yzqf4mwa.pngZitat:
Zitat von poetBlue
Nicht unwahr, aber beachte, was du selbst weißt und gesagt hast, die Game Awards sind eine Show-Sau, kein Qualitäts-Gremium.Zitat:
Zitat von poetBlue
Ich finde, dass das in die Richtung einer sehr komplexen, medienwissenschaftlichen Frage geht, die unter anderem aufwirft, warum Spiele ignoriert werden, Hypes generieren, wo die Kausalität oder Koheränz zu ihrer Qualität liegt und inwiefern das als Kriterium für eine Awardshow gelten sollte. Alles Punkte, die ich jetzt hier nicht klären möchte, da ich die GOTY-Awards weder verteidigen noch irgendwie als mein Interessensgebiet hinstellen möchte. Eigentlich wollte ich nur Clair Obscur verteidigen, nicht, dass es das auch nur im Entferntesten nötig hätte :DZitat:
Zitat von poetBlue
https://s1.directupload.eu/images/251122/78mmwqct.jpg
Ich denke Clair Obscur musst du gar nicht verteidigen, weil niemand die Qualität des Spiels abstreitet.
Wobei ich auch dazu sagen muss dass ich bisher nicht weit gespielt habe. (spiele das mit meinem Halbbruder und jeder steuert einen Charakter - das hat so lange funktioniert bis wir gemerkt haben, dass die maximale Partygröße 3 ist. D: )
Und ich sehe definitiv den Appeal des Spiels, auch wenn mir durchaus Zweifel kommen, wie lange dieser anhält. Ich habe in den Talk mit dir und Itaju reingehört und auch wenn wir völlig unterschiedliche Befindlichkeiten haben was Anspruch in Spielen betrifft, stimme ich dir zu dass dieser immernse Fokus auf das reaktive Kampfsystem gewisse Probleme hervorruft, der die taktische JRPG Komponente des Spiels untergräbt. Insbesondere die Parry-Mechanik erscheint mir zu viele Vorteile zu bieten, dass der Whiplash, zwischen nen Boss dessen Timing man auswendig gelernt hat und einem wo man vesucht die taktischen Möglichkeiten des Spiels auszuschöpfen, einfach zu groß ist.
Gleichzeitig sehe ich aber auch wie sich die komplette Balance durch die zahlreichen Pictos früher oder später aushebelt, da es einfach zu viele unregulierte Möglichkeiten gibt, was für dich sicherlich reizvoll ist, aber damit auch eine eigenartig inversive Schwierigkeitskurve erzeugt.
Zur Musik, ich fande die Gommage Szene am Anfang schön, aber nach meinem Empfinden etwas zu dick aufgetragen. Man wusste ohnehin was passieren wird und das emotionale Attachement ist da noch nicht hoch genug IMO, weil man die Figuren gerade erst kennen gelernt hat, besonders für die Leute, die sämtliche Gespräche ignorieren. Man kann zur Gommage quasi schon nach 5 Minuten. Das erwähne ich deshalb, weil ich das Spiel einem Freund gezeigt habe und da wollten wir nur schnell zum Punkt kommen. In Folge dessen hat er nicht so wirklich viel gefühlt bei der Szene.
Aber grundsätzlich bringt die Musik sehr gut die Tiefe dieser außerordentlich kreativen Prämisse des World-Buildings herüber.
Am Ende ist es auch immer eine Frage ob dieser Operetten Stil einem auch persönlich zusagt. Deswegen kann ich dir jetzt meine Lieblingssoundtracks zeigen, aber nicht garantieren, dass sie dir überhaupt gefallen, weil sie teilweise auch ganz andere Genres abdecken, mit Spielen die nen völlig anderen Ton besitzen. Ich finde es nur schwierig bei sowas subjektiven wie Musik zu glauben dass Clair Obscur alles aus dem Wasser geblasen hat. Am Ende haben es einfach die meisten gehört, weil es in aller Munde ist.
Man muss auch noch berücksichtigen, das ist nur das was ich zufällig kenne. Und ich habe sonst nicht viele moderne Spiele dieses Jahr gespielt.
Gerät kam glaube ich vorgestern an und wurde zwar noch nicht ausgiebig, aber ein bisschen getestet.
Trotz recht neuem 4K-Fernseher scheint das Ding 4K60Hz mit meinem TV nicht darstellen zu können, so dass ich auf 1080p eingeschränkt werde (aber sein wir mal ehrlich, was ich der alten Auflösung kacke aussah, sieht auch in 1080p und 4K kacke aus :D). Ansonsten ist es das was schon das Mega Sg und Super Nt waren - eine einfache Möglichkeit an einem HDTV alle Games vom N64 (egal von der Herkunft) zocken zu können.
Was ich aber unterschätzt habe, ist wie kacke ich den Original-N64-Controller inzwischen finde... bin da gestern gar nicht mit klar gekommen und selbst bei Mario Kart 64 hatte ich in 50cc massive Probleme und fragte mich, ob mich das Ding verarschen will. Die Zusatzfunktionen die das Gerät bietet, um mehr FPS bei manchen Games zu bekommen (z.B. Perfect Dark oder Mission: Impossible, muss ich noch testen.
Zudem scheint es sehr empfindlich zu sein, wenn nur etwas Dreck auf den Kontakten ist. Mario Kart 64 startete zwar, jedoch stürzte es nach dem Titelbildschirm immer ab. Erst nachdem ich wirkluch gefühlt zwei Staubkörner entfernt hatte, lief es dann einwandfrei.
Danke für den ersten Bericht.
Ich habe mir die Tage auch einige Videos zu dem Gerät angeschaut und es kam schon wieder die leichte Wehmut auf, doch nicht zugegriffen zu haben.
Mit Deinen Ausführungen muss ich aber konstatieren, dass es mal wieder nur das "will ich haben"-Gefühl gewesen wäre, das ich befrieden möchte. Einzig die Regionsfreiheit finde ich spannend aber ich besitze aktuell ohnehin keine Import N64 Games und mir fallen jetzt auch nicht so viele ein, die ich gerne spielen würde (Ogre Battle 64, Wonder Project J 12, Bomberman 64 2, Harvest Moon 64 - mehr fällt mir auf Anhieb nicht ein).
Mit dem N64 Controller komme ich nach wie vor sehr gut klar, ich spiele gerade Titel wie Perfect Dark oder Goldeneye nach wie vor sehr gerne und vor zwei Jahren habe ich z.B. nochmal Diddy Kong Racing durchgespielt, das hat immer noch hervorragend funktoniert.
Wünsche Dir viel Freude mit dem Gerät!
Ich habe halt ein paar JP-Games (da ich schon ewig ein entsprechendes N64 hatte) und einige EU-Games (da habe ich zwar auch ein Gerät, aber da das Ding nicht RGB-fähig ist, kein passendes Kabel). Umso besser dass das Ding halt alles abspielen kann, wenn es auch noch Kinderkrankheiten hat, die hoffentlich zeitnah mit weiteren Firmware-Updates behoben werden. Ist halt immer die Frage ob man die Analogue-Konsolen wirklich braucht, aber ich habe bisher noch keinen der Käufe bereut und wenn ich sehe für wie viel Geld inzwischen das Mega Sg und Super Nt verkauft werden... definitiv eine gute Investition.
Der erste richtige Trailer zu Return to Silent Hill ist da:
https://www.youtube.com/watch?v=BGMpSfE_qzE
Handelt sich um die filmische Umsetzung von Silent Hill 2.
Analogue hat für den 10. Dezember den Verkaufsstart für limitierte Funtastic 3D-Geräte angekündigt - sehr geile Sache. Macht der Geldbeutel dank Versicherungen etc. diesen Monat nur nicht mit. Schade drum, wäre sicher geil auch noch eines dieser Geräte zu haben. FOMO und so. :D
https://www.youtube.com/watch?v=tV2qoDVnfxs
Wie soll man den Trailer ernst nehmen? Sorry, aber da hat Mortal Kombat II klar die Nase vorn.
Und der durchgeknallte Street Fighter aus den 90ern wird einfach weiterhin schöner und guter Edeltrash bleiben.
Ich finde den Trailer unironisch fantastisch und habe richtig, richtig Bock auf den Film. Keiner nimmt den Stoff ernst, am allerwenigsten die Filmcrew, die wollen 120 % Trash abliefern und zelebrieren das völlig schamlos und anders kannst du Street Fighter eigentlich auch gar nicht verfilmen. Also man könnte vielleicht, aber dann müsste man schonb wirklich auf Dark Knight-Level von gritty gehen und ob das funktionieren würde ist mehr als fraglich. Aber dieser kurze Trailer ist für mich peak.
Die Frage wird am Ende nur sein, ob sich dieses Luxustrash-Gefühl des Trailers und Promomaterials auch auf einen ganzen Film überträgt und es wirklich unterhaltsam wird. Zumal ich die Besetzung vieler Charaktere persönlich nicht so ideal finde.
Silksong hat bereits einen neuen DLC Teaser bekommen, auch wieder kostenlos, wie es schon die Hollow Knight DLCs waren. Ich bin schon sehr gespannt, wenn ich sicherlich in ein paar Jahren zu dem Spiel zurückkehre, was sich da so alles getan haben wird. Mal sehen, obs hier mehr um den Coral Tower geht oder es was ganz anderes ist.
Was ich aber am bossigsten daran finde: Team Cherry hat den Trailer mal eben so ein paar Tage nach denClaire ObscuGame Awards gedropped, ohne große Präsentation vor der Masse. Kann natürlich taktisches Kalkül gewesen sein, dass es in dem absurden Hype eines einzelnen Games, auf dass man nun wohl die gesamte Gamesbranche verdichten will, nicht untergeht - aber macht sie mir noch mal sympathischer.
Das ist bestimmt Harloom Bay und ein Unterwasserfolgegebiet.
Ich glaube sogar, dass dieser DLC deutlich mehr Inhalt hat als die ersten 3 DLCs von Hollowknight.
Nightmare King Grimm war ein toller Bossfight aber das drumherum war in 15 Minuten bereits beendet.
Lifeblood war ja auch nur ein kleines Areal, dafür aber mit einer hohen Balanceänderung und QoL Features.
Pantheon war aber ziemlich gut.
@Knuckles: hast du noch ein paar Stunden mit dem Analogue 3D verbracht? Wie ist dein Eindruck jetzt?
Ich überlege ob ich mir einen bestellen soll. :)
Nein, leider nicht (hatte noch keine Zeit / Lust). Denke im Urlaub werde ich mal ein bisschen mehr damit rumspielen, aber worum geht es dir bei deiner Entscheidungsfindung genau?
Gibt ja doch schon einige Tests im Netz, aber eben auch hier und da ein paar Sachen die noch fehlerhaft sind (Und da lässt sich Analogue derzeit noch Zeit mit Updates).
Danke dir für die Antwort. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, kann mich aber nicht wirklich entscheiden, ist eventuell auch FOMO. Ich habe auch bei Reddit gelesen, viele hoffen ja noch, bzw sind davon überzeugt, dass die fehlenden Features die angekündigt wurden, noch kommen. Das war wohl bei anderen Geräten auch so, aber das kann ich nicht beurteilen, ich hatte noch nie ein Gerät von Analogue. Savestaes etc wären aber schon schön. :hehe:
Mir geht es aber auch darum: wie sieht es auf den heutigen Bildschirmen aus? Ist der CRT Filter zwingend notwendig oder Geschmackssache? Daher hatte ich nochmal gefragt und auch so generelle Eindrücke von Usern hier im Forum fühlen sich "bekannter" an als auf Reddit.
Gefühlt ist das normal, dass da einige Sachen erst mit weiteren Firmware-Updates kommen (denke da auch an die Save States oder auch andere Spielereien).
Selbst habe ich "nur" das Super Nt, das Mega Sg, den Pocket und das Duo davor gehabt (also fast alles) und bin mit den Geräten mehr als zufrieden. Etwas schade finde ich nur, dass das Duo in Sachen Firmware-Updates etwas vernachlässigt wurde, seit das 3D angekündigt wurde.
Ich denke dass ich das was derzeit am meisten für das Analogue 3D spricht, denn du kannst da an den heutigen FullHD/4K-TVs massig einstellen und ob man die CRT-Filter mag, ist wie du schon vermutest eher Geschmackssache. Ich mag diese künstlichen Scanlines / Filte rnicht, aber jeder tickt da anders. Was auch noch cool ist - ich aber noch testen muss - ist die Option "Overclock", welche Spiele wie Perfect Dark oder Mission: Impossible spielbarer macht. Wenn das Gerät ein Problem hat, dann dass es nie zu 100% perfekt sein wird. Das liegt aber mehr am N64 selbst und dem Problem das selbst Emulatoren und der MiSTer nicht zu 100% kompatibel zu den Games sind. Immer schwierig zu sagen, aber für mich machte das Ding alleine schon deshalb Sinn, weil ich "nur" ein jap. RGB-gemoddetes N64 hatte, aber in den letzten 20 Jahren einige PAL-Games in die Sammlung kamen (habe zwar auch ein PAL-Gerät gehabt, aber nie eine Möglichkeit das irgendwo anzuschließen, weil Big N auf die grandiose Idee kam es nicht RGB-fähig zu machen).
Nachdem ich die 100% bei RE2 und RE3 Remake in Angriff genommen habe und etwas ermüdet war, habe ich mir nun erstmal als Zwischenmotivation RE4 Remake zu Gemüte geführt (~75% durch).
Ich hatte RE4 nie gespielt und erst wieder Teil 5 und 6, wobei ich Teil 5 als Spiel an und für sich ganz gut fand, es aber nicht als echtes RE anerkenne.
Nun wo ich das Desaster Namens RE4 Remake sehe...woah. Da nahm das Übel seinen Ursprung.
Auch das Spiel ist als Spiel gut, aber es passt leider 0 zu Resident Evil. Viel zu viel Action, dann Jump'n Run-artiges Sammeln von Schätzen, ein Händler, der augenscheinlich vom Juwelenhändler von Illusion of Time geklaut ist und der an den unpassensden Ortan auftaucht um die Immersion zu stören, dazu guided man 50% der Zeit wieder sone Sherry Birkin und das einzige was man wirklich kaufen will - nämlich Munition - das gibt es nicht beim Händler. Oh man, ich flipp aus!
Die Passage in welcher man die Tussie (ich hab den Namen vergessen, weil der Chara so flach ist, ganz im Gegensatz zu Ada Wong) spielt ist sehr atmosphärisch gehalten und gut gemacht, aber das gibt mir eher Silent Hill Vibes. Ich hoffe wir bekommen noch mal ein Spiel im Stiel der anderen beiden Remakes.