@Wonderwanda
Mir wurde aber zumindest gesagt, dass auch in anderen Feldern (Gewalt in Medien z. B.) bisher kein starker Einfluss der Medien festgestellt werden konnte. Dann bleibt ja eigentlich nur noch der Einfluss durch Familie, Freunde usw. denn ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Einstellungen angeboren sind.
Das hier ist übrigens die Studie zum Sexismus und hier ist ein Artikel, der sich mit der Studie befasst.
Den hab ich aus einem Artikel, der sich mit PC befasst hat. Das muss schon 20 Jahre her sein, dass ich den las. Er war kritisch und hat als Negativbeispiel solche seltsamen Wortschöpfungen angeführt (eine andere war "vertikal herausgefordert" für Kleinwüchsige).Zitat
Ja, ich hab immer die Spielfigur(en) im Kopf und da könnte es schon sein, dass ich - hauptsächlich in einem RPG - mit bestimmten Figuren weniger anfangen könnte (ein gutes Beispiel sind anthropomorphe Tiere). Es muss nicht zwangsläufig so sein, wichtig ist mir vor allem, dass ich Spieler verstehen kann, die eine Figur aus ästhetischen Gründen nicht so toll finden und der Brückenschlag zum Thema ist, dass einige Behinderungen ja auch äußerlich ersichtlich sind. Natürlich kommt man dabei der Intoleranz schon gefährlich nahe, aber für mich macht es schon einen Unterschied, ob man Menschen mit bestimmten Merkmalen diskriminiert oder andere Spielfiguren vorzieht.Zitat
So halb. Ich denke, ich weiß, worauf du hinaus willst. Es wäre sicherlich langweilig, wenn alle Spielfiguren gleich wären. Das sehe ich auch so und mein persönlicher Geschmack sieht sowieso ganz anders aus. Und dann gibt es Spieler, die mit dem Stereotyp nichts anfangen können, weil er nicht ihren Vorstellungen entspricht. Auch das ist klar. Aber gibt es noch mehr, was gegen den Stereotyp spricht?Zitat
@Pinguin mit Brille
Interessant oder nicht interessant spielt für mich (als Spieler) keine große Rolle. Mir geht es zu 90% um Sympathie. Finde ich die Spielfigur sympatisch, dann bin ich zufrieden und dann ist mir eigentlich total egal, wer oder was sie ist, obwohl es natürlich Merkmale, Archetypen etc. gibt, die ich lieber mag als andere. Eine behinderte Spielfigur würde mich in vielen Fällen nicht stören, aber sie wäre für mich auch nicht interessanter als eine, die nicht behindert ist.
Ich hab übrigens in eines meiner Spiele selbst einen stummen Protagonisten eingebaut, wobei seine Stummheit psychische Ursachen hat.
@Tentakelgottheit
Der Stereotyp repräsentiert die Spieler nicht wirklich, das sehe ich auch so und deswegen kann ich die Kritik daran verstehen. Ich kann aber auch nachvollziehen, dass die Entwickler den Weg des geringsten Widerstands gehen (was nicht heißt, dass ich die Ansicht teile).
Das ist auch gar nicht so einfach. Vielleicht so was wie eine Art gekünstelte, missverstandene Toleranz, die am Ende der Sache mehr schadet als nützt. Aber das führt jetzt auch zu weit vom Thema weg. Mir ging es nur um Folgendes: Ich fände es nicht so toll, wenn jemand eine behinderte Figur nur deswegen einbaut, um sich dann mit seiner Toleranz zu brüsten oder weil es en vogue ist. Das will ich niemandem pauschal unterstellen, sondern wollte nur sagen, dass das für mich einer der wenigen Gründe wäre, die Entscheidung skeptisch zu sehen.Zitat
Das hab ich aber auch nicht gesagt. Ich gehe selbst davon aus, dass die meisten Einstellungen und Verhaltensweisen anerzogen sind. Was ich sagen wollte: Wenn sie es dann aber sind, wenn die Gehirnbahnen erst mal gelegt sind, dann kann man an ihnen nicht mehr so leicht etwas ändern.Zitat
Das will ich gar nicht anzweifeln und ich wollte auch nicht sagen, dass jemand Menschen mit anderer Hautfarbe in sein Spiel aus historischen Gründen nicht einbauen darf. Die meisten Spiele spielen sowieso in einer Fantasy-Welt. Aber er muss es auch nicht. Das Spiel kann in einer Welt spielen, in der es nur Weiße gibt. Die Pigmentveränderung der Haut ist soweit ich weiß Folge starker Sonneneinstrahlung, fehlt so eine Region in der Spielwelt, dann spricht nichts dagegen, dass es keine Menschen mit dunkler Hautfarbe gibt. Und das hat in den meisten Fällen nichts mit Rassismus zu tun.Zitat






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