@Sabaku: Das widerspricht meiner Aussage ja nicht
"kann dadurch entstehen, dass der Konsument diese Ängste schon erfahren hat." --> "weil der Zuschauer weiß, was Kettensägen im Gesicht alles anstellen", "weil jeder schonmal beim Zahnarzt war und fast jeder schonmal einen Zahn gezogen bekommen hat".
Diese Ängste beruhen auf Erfahrung. Und jeder Mensch hat da andere Erfahrungen und Ängste. Wie du richtig schreibst, manche kriegen bei solchen Filmen schnell Alpträume, andere nicht. Darauf wollte ich ja hinaus. Greifbare, konkrete und real erfahrbare Ängste sind nicht für jeden gleich greifbar, konkret und real, eben je nachdem, was für Erfahrungen man schon gemacht hat und wie die Persönlichkeit ist.
Beim Unbekannten kann man seine eigenen Erfahrungen besser hineinprojizieren und die sind immer genau auf die eigene Person zugeschnitten.

Und nochmal: Slenderman ist nur ein Beispiel, da es eine Zeit lang recht populär war, ich daher davon ausgehen konnte, dass das viele kennen und es gut zeigt, was ich meine. Ich kenne das Spiel auch nur aus diesen "Ich Film mich beim Horrorspiel spielen"-Youtube Videos und hab's selber nie gespielt, einfach weil ich es langweilig finde. (wobei die Videos lustig sind )
Ich hatte es genommen, da es das Konzept des Unbekannten gut zeigt und weil es dort funktioniert (ob man's mag oder nicht).