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Und für die sexuellen Fantasien eines Publikums kann kein Autor etwas. Es gibt sicher auch Pädophile, die zu kindlichen Astrid-Lindgren-Beschreibungen onanieren oder Vore-Leute, denen einer abgeht, wenn er liest, wie ein Drache einen Menschen auffrisst. Das ist alles Sache des Rezipienten. Selbst wenn Dinge nur angedeutet werden, können damit bei den richtigen Menschen Fantasien angeregt werden. Das sollte aber nie auf den Autor zurückzuführen sein.
Der sollte es aber vor Augen haben. Sonst entsteht sowas.



Ernsthaft, klar kann man nie alles verhindern, aber man darf schon mal drüber nachdenken, was man so heraufbeschwört. Wer da auf seinem Autorenthron sitzt und alles mit "KHUNSD" abwinkt, ist imho sehr unverantwortlich. Oder anders gesagt: Die Intention ist gegenüber der tatsächlichen Rezeption einen Scheißdreck wert. (Edit: Falls das gerade schnippisch rüberkommt, ist nicht so gemeint. Den besprochenen Film/Buch kenne ich nicht mal. ^^)

Siehe Batman. Ich hoffe jetzt einfach mal, das war nicht die Intention.