Ja, es ist wirklich sehr explizit. Es wird nichts ausgespart. Und in der Literatur gilt sehr oft der Leitsatz "Show Don't Tell". Eine Andeutung, eine Verharmlosung, eine Aussparung hätte dem Buch nicht dieselbe Wirkung gegeben. Das ganze wird auch gleich (SPOILER) im ersten Kapitel abgewickelt und legt so quasi den Ton des gesamten Werks fest.






) im ersten Kapitel abgewickelt und legt so quasi den Ton des gesamten Werks fest.
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Es ist eben so: Beschreibt man eine Vergewaltigung so, wie man sie auch in einem Gewaltporno beschreiben würde (pornographisch nicht wortwörtlich nehmen), dann bedient man damit automatisch auch die, denen dabei ein Zelt in der Hose aufgeht. Das ist meistens nicht die Intention der Autoren, aber eine Wirkung, die sich kaum vermeiden lässt. Das sieht man ja auch bei Gewalt allgemein. Ich kenne keinen einzigen Film, der Gewalt kritisieren will und sie deswegen drastisch darstellt, bei dem die Darstellung wirklich verstörend wirkt. Die Gewalt wird eher als geil empfunden. Eine Ausnahme ist vielleicht Funny Games, aber der stellt die Gewalt auch nicht sonderlich deutlich dar.






