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Thema: Deutsche Sprache, schlimme Sprache

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  1. #1
    Zitat Zitat von Jehu Beitrag anzeigen
    "Das macht Sinn"...das ist kein Deuitsch, sondern kommt vom Englischen "Makes Sense". Traurigerweise hat es sich weitgehend eingedeutscht. Korrekt ist aber "Es hat Sinn/ ergibt Sinn" #Grammatiknazi
    Es ist ein Anglizismus, der sich auf recht komplexe Art und Weise im deutschen über 250 Jahre (!) entwickelt hat und mittlerweile facettenreiche Anwendungen im Alltag erlaubt. Es ist zwar immer noch umgangssprachlich, aber ich würde es definitiv nicht mehr als offensichtlichen Bauzusatz zur deutschen Sprache ansehen. Dafür macht die Redewendung inzwischen einfach zu viel Sinn.
    Zitat Zitat
    Und noch so'n Zehennagelhochroller: nach anstelle von zu, z.B. "Ich komme nachher nach dir, okay?". Keine Ahnung, ob's immer noch so schlimm ist, aber das war immer DER Standartsatz im Schulbus - wohlgemerkt, von ganz unterschiedlichen Leuten ausgesprochen.
    Das ist nichts gegen gar keine Präpositionen. Hier in Frankfurt gibt's zwei Orte, um die sich die ganze Innenstadt ballt, namentlich Konstablerwache und Hauptwache. Das schlimme ist dann, wenn du in der Schule dauernd Sätze wie "Lass mal Konsti gehen/Gehen wir Haupti/Bist du grad' Mäcces?" hörst. Das ist so falsch, sooo falsch! Dx

    Geändert von Ligiiihh (21.03.2014 um 16:44 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat von Ligiiihh Beitrag anzeigen
    Es ist ein Anglizismus, der sich auf recht komplexe Art und Weise im deutschen über 250 Jahre (!) entwickelt hat und mittlerweile facettenreiche Anwendungen im Alltag erlaubt.
    Ich will dich ja jetzt nicht enttäuschen, aber ich hab nicht mal vor 10 Jahren Leute das sagen hören. Daher würde mich die Quelle deiner Aussage interessieren. ;-)

  3. #3
    Zitat Zitat von Jehu Beitrag anzeigen
    Ich will dich ja jetzt nicht enttäuschen, aber ich hab nicht mal vor 10 Jahren Leute das sagen hören. Daher würde mich die Quelle deiner Aussage interessieren. ;-)
    http://www.belleslettres.eu/artikel/...nglizismus.php

    Sehr schöne Seite, wie ich finde. Kann sein, dass es vor 10 Jahren noch nicht so verbreitet war, da habe ich noch am Daumen genuckelt, aber heute hat sich das definitiv in die Sprache gut integriert. ^~^

  4. #4
    Zitat Zitat von Ligiiihh Beitrag anzeigen
    http://www.belleslettres.eu/artikel/...nglizismus.php

    Sehr schöne Seite, wie ich finde. Kann sein, dass es vor 10 Jahren noch nicht so verbreitet war, da habe ich noch am Daumen genuckelt, aber heute hat sich das definitiv in die Sprache gut integriert. ^~^
    Das mag schön und gut sein, aber eine wichtige Sache macht die Seite falsch: Wo sind die Quellen für die Behauptungen im Artikel? Behaupten kann ich nämlich viel (z.B. das mit den 250 Jahren), aber dann muss ich auch nachweisen, woher ich das nehme, oder mein Artikel entbehrt jeglicher, wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit.
    Aber selbst, wenn es das wirklich schon vor 250 Jahren gab, heißt es nicht, dass wir so eine Formulierung auch heute noch nutzen müssen bzw. sie alle die Jahre danach immer noch benutt wurde, genauso, wie wir viele Goethe-Formulierungen heute nur noch merkwürdig finden würden, würde sie jemand nutzen. Der Schluss, dass "Sinn machen" also all die Jahre Teil der deutschen Sprache gewesen sein müsse, hinkt also.


    Ich schließe mich, was "Sinn machen" angeht, übrigens an - es ist absolut schlechtes und furchtbar klingendes Deutsch.

    Was ansonsten auch noch schlimm ist:

    - Etwas erinnern
    - Die Unfähigkeit mancher Leute, Komposita mit Bindestrich oder zusammenzuschreiben (z.B. "Würfel Zucker")
    - jmd. ist gesessen, gestanden usw.
    - das schöne, falsche Genitiv-Apostroph ("Susi's Schultonne")
    - als Zuspruch (wenn auch nicht deutsch): "This!" ... Gruselalarm.
    - "Fessel" als Teil des Beins

    Geändert von Winyett Grayanus (22.03.2014 um 18:26 Uhr)

  5. #5
    Ist mir vorhin noch eingefallen:

    Sein/e oder ihr/e als Besitzanzeigen, z.B. "Oskar seine Schwester" oder "Sabine ihr Bruder". Was ist bitte so schwer daran, einfach ein "s" an Namen anzuhängen (Oskars Schwester, Sabines Bruder)?

    Und der dollste Satz, den ich je von einem Menschen gehört habe und der sich für immer in mein Gedächtnis gefressen hat (der Typ schwebte allerdings ständig in irgendwelchen abgehobenen Sphären): "Das impliziert mir Sorge."

  6. #6
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Das mag schön und gut sein, aber eine wichtige Sache macht die Seite falsch: Wo sind die Quellen für die Behauptungen im Artikel? Behaupten kann ich nämlich viel (z.B. das mit den 250 Jahren), aber dann muss ich auch nachweisen, woher ich das nehme, oder mein Artikel entbehrt jeglicher, wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit.
    Aber selbst, wenn es das wirklich schon vor 250 Jahren gab, heißt es nicht, dass wir so eine Formulierung auch heute noch nutzen müssen bzw. sie alle die Jahre danach immer noch benutt wurde, genauso, wie wir viele Goethe-Formulierungen heute nur noch merkwürdig finden würden, würde sie jemand nutzen. Der Schluss, dass "Sinn machen" also all die Jahre Teil der deutschen Sprache gewesen sein müsse, hinkt also.
    Der Artikel (der tatsächlich sehr schlecht belegt ist und z.B. die Inhaltsseite von 'to make' völlig willkürlich herleitet; indoeuropäische Wurzeln für eine Inhaltsvereindeutigung zu nutzen scheint mir auch ziemlich unsinnig) sagt ja gar nicht, dass das in Deutschland 250 Jahre im Gebrauch ist, sondern dass sie solange für den britischen Raum belegt ist. Im Deutschen ist sie das erst seit Besatzerzeiten.

    Goethes sprachliche Kreativität hat uns übrigens zu einer unheimlichen Menge an Ausdrücken verholfen (fast so viel wie Shakespeare bei den Briten Einfluss nahm), die heute zur sprachlichen Normalität gehören und deshalb gar nicht mehr in ihrer ursprünglichen Ungewöhnlichkeit wahrgenommen werden. Goethe ist absurderweise ein schönes Argument gegen Sprachpurismus, obwohl der herkömmliche Purist gern die Muttersprache Goethes erhalten will.

  7. #7
    Supergrößter, wie in "Supergrößter anzunehmender Unfall" oder kurz "Super-GAU"

  8. #8
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    - als Zuspruch (wenn auch nicht deutsch): "This!" ... Gruselalarm.
    "Zis!". Ja, da kräuseln sich mir auch immer die Nackenhaare vor Ekel
    In dem Zusammenhang find ichs eh immer schlimmer als Arschbackenherpes wenn Leute Internetsprech in der Welt außerhalb der Interwebs benutzen. Mit breitestem deutschen Akzent. "kwohtet for truhf.".

  9. #9
    Zitat Zitat von steel Beitrag anzeigen
    [...] wenn Leute Internetsprech in der Welt außerhalb der Interwebs benutzen. Mit breitestem deutschen Akzent. "kwohtet for truhf.".
    Je nach Freundeskreis und Gesprächsthema kommt man da gar nicht drum herum.
    Gegen Englisch im allgemeinen Sprachgebrauch habe ich auch nichts, solange derjenige es richtig spricht und ich nicht gleich höre, dass es sich um einen dämlichen Deutschen handelt, der absolut kein Englisch kann.
    Vorallem kommt es bei mir auch häufiger vor, dass ich bereits im Englischen denke oder mir eher das englische als das deutsche Wort einfällt.

  10. #10
    Zitat Zitat von Dauganor Beitrag anzeigen
    Vorallem kommt es bei mir auch häufiger vor, dass ich bereits im Englischen denke oder mir eher das englische als das deutsche Wort einfällt.
    Das ist ganz normal, wenn man sich einer Fremdsprache verstärkt aussetzt, vor allem am Anfang (mit "verstärkt" meine ich durchaus mehr als Englischunterricht). Es gibt sich mit der Zeit wieder, sag ich mal so ohne andere Belege außer persönlicher Erfahrung.

    Schrecklich find ich persönlich die ganzen "Manager", die es mittlerweile hier gibt. Ich weiß immer nicht, ist der Manager nun der Geschäftsführer oder managt (schönes Beispiel übrigens für die Angleichung von fremdsprachlichen Wörtern ans Deutsche mittels Flexion) der den Knopf, der die Produktionsanlage einschaltet.

    Der ein- oder andere hat vielleicht auch mitgekriegt, daß ich, wenn ich nicht gerade etwas Hochoffizielles schreibe, nach wie vor alte Rechtschreibung benutze. Zum einen, weil mir der Sinn der Änderung daß => dass nicht in den Kopf will, zum anderen, weil ich bei schriftsprachlichen Ungetümen wie z.B. Flussschiff echt körperlichen Widerwillen empfinde. Es fühlt sich für mich einfach falsch an.

  11. #11
    Ich benutze sogar fuer Geschaeftsbriefe alte Rechtschreibung. Einfach, weil ich die neue nie gelernt habe und nicht beherrsche. Die Sache mit dem daß/dass kann ich mir noch beibringen und merken, aber es gibt einfach so viele Aenderungen, die ich nicht kenne, dass ich dann doch lieber alt als neu schreibe, bevor ich irgendeinen halbgaren Bastardmix mache.

    Gerade bei Kommasetzung ist das besonders schlimm.

  12. #12
    Hast auch noch entweder so ca. 10 Jahre oder bis zur nächsten Rechtschreibreform, bevor die kommende Generation total verwirrt auf deinen falschen Text guckt.

    Ich sag übrigens liebend gern "macht Sinn", "weil ist so" und benutze generell lieber mal Dativ und Perfekt statt den "richtigen" Formen. Aber als Deutschlehrer darf man da ja auch ein Schnösel sein. Lebendige Sprache und so. <3 Kinder sollten das Recht haben, keine Grammatiknazis zu werden.

  13. #13
    Zitat Zitat
    Kinder sollten das Recht haben, keine Grammatiknazis zu werden.
    Kinder haben vor allem das Recht darauf erst einmal die richtige Grammatik zu lernen und sich dann im Bewusstsein diese zu können, darauf hinaus zu wagen bequemlich zu werden. Umso wichtiger also, dass es Leute gibt, die da mal gerne korrigieren. Natürlich nicht in der Art und Weise, wie ich das häufiger bei YT-Kommentaren lese, wo da irgendwelche Kiddies selbst gerade einmal einen grammatikalisch korrekten Satz zusammenbringen und jemanden (vor allem jüngere) dann erstmal darauf hinweisen müssen, wie scheiße er doch eigentlich schreibt und das wegen irgendwelcher Lappalien.

    Zitat Zitat
    Ich benutze sogar fuer Geschaeftsbriefe alte Rechtschreibung. Einfach, weil ich die neue nie gelernt habe und nicht beherrsche. Die Sache mit dem daß/dass kann ich mir noch beibringen und merken, aber es gibt einfach so viele Aenderungen, die ich nicht kenne, dass ich dann doch lieber alt als neu schreibe, bevor ich irgendeinen halbgaren Bastardmix mache.
    Ich bin irgendwo zwischen und mit den Reformen zur Schule gegangen. Ich hab ehrlich gesagt nicht einmal eine Ahnung, was da jeweils genau geändert oder rückgeändert wurde. Das dass schrieb ich immer mit Doppel-s, aber ansonsten fällt mir jetzt nichts so ein. Vermutlich fabriziere ich irgendeinen Bastardmix, aber mir fällt es gar nicht auf ^^ Ich schreibe da eher so, wie ich denke, dass es richtig ist und kam bisher damit ganz gut durch, was nicht allzu schwer ist, da die meisten anderen auch nicht wissen, was nun die aktuelle Sachlage ist.

    Geändert von KingPaddy (24.03.2014 um 08:35 Uhr)

  14. #14

    Hier wird nicht geterrort
    stars5
    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht in der Art und Weise, wie ich das häufiger bei YT-Kommentaren lese, wo da irgendwelche Kiddies selbst gerade einmal einen grammatikalisch korrekten Satz zusammenbringen und jemanden (vor allem jüngere) dann erstmal darauf hinweisen müssen, wie scheiße er doch eigentlich schreibt und das wegen irgendwelcher Lappalien.
    Angst machen mir eigentlich eher die Leute, die auf Facebook unterwegs sind, deutlich über 18 sind und die deutsche Sprache dermaßen vergewaltigen, dass man sie gerne wieder zurück in die Grundschule schicken würde. Brrr.

  15. #15
    Ich bin froh und dankbar für jeden, der kein Beamtendeutsch spricht und schreibt. Deutsch lädt dazu ein, mit Substantivierungen, Passivkonstruktionen und schrecklichen Pronomen wie "letztere" oder "selbige" rumzurotzen, und genau deshalb lese ich auffer Arbeit ungerne E-Mails und Dokus. Lebendiges Deutsch ist gesprochenes Deutsch und gute Prosa.

    Trennbare Verben finde ich auch unschön, weil sie so weit auseinandergezogen werden. Andererseits, Goethe hätte der Satz "Ich ziehe von zu Hause aus und in meine erste eigene Wohnung ein.", so wohl besser gefallen: "Ich ausziehe von zu Hause und einziehe in meine erste eigene Wohnung." Dann doch lieber getrennt.

  16. #16
    Das mit dem "macht Sinn" ist auch nicht ungewöhnlich. Viele verwenden dies ja. Man weiß ja, was damit gemeint ist. Ist also richtig.
    Und hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Hey,_Pippi_Langstrumpf
    Gibt es auch sowas wie "Zwei mal drei macht vier" obwohl das ja dann auch falsch wäre(die Zahlen selber führen ja keine Tätigkeit aus - "machen" also gar nichts).

    Bei Wiktionary wird auch bei "ergeben als Synonym "machen" geführt:
    http://de.wiktionary.org/wiki/ergeben

  17. #17
    Zitat Zitat von Ligiiihh Beitrag anzeigen
    Bist du grad' Mäcces?
    Die schlimmste Variante, die ich hier in Österreich gehört habe war: "'setz 'mer dann Mäcci, oida?"

  18. #18
    "Das taugt mir gerade so hart!" für 'das gefällt mir' oder alternativ auch einfach nur "Taugt!".
    Hat sich bei mir in der Gegend irgendwie verbreitet und ich raste jedes mal fast aus, wenn ich das hören muss.

  19. #19
    Zitat Zitat von The Fool Beitrag anzeigen
    "Das taugt mir gerade so hart!" für 'das gefällt mir' oder alternativ auch einfach nur "Taugt!".
    Das ahne ich mal gar nicht.

  20. #20
    Ich weiß, dass ich jetzt wieder den Spielverderber mach, aber besser als wie nix sagen. (Ich bin ja schon froh, nicht das erste Ei zu sein, das den Puristen widerspricht.)
    Zitat Zitat von Ligiiihh Beitrag anzeigen
    Und was ich noch auf den Tod nicht ab kann, ist "wie" anstatt "als" zu sagen, zum Beispiel "Ich spiele viel besser wie du!". Es ist furchtbar, das ist einfach falsch, es macht keinen Sinn und es hört sich furchtbar falsch sinnlos an. Macht das mal nicht Leute, macht das mal einfach nicht. .__.
    Zitat Zitat von R.F. Beitrag anzeigen
    Weißt du, was noch schlimmer ist? Wenn sie beide Wörter kombiniert benutzen ala "das ist besser als wie das andere". Da will man schonmal gerne jemanden die flache Hand ins Gesicht hauen. xD
    Das sind gebräuchlich richtige Formen, die ihren Ursprung in den süddeutschen Dialekten haben und sich mittlerweile auch andernorts verbreiten. Sie entsprechen nicht dem Standarddeutschen oder der Schriftnorm, gesprochene Sprache tut das allerdings seltenst.

    Zitat Zitat von Jehu Beitrag anzeigen
    "Das macht Sinn"...das ist kein Deutsch, sondern kommt vom Englischen "Makes Sense". Traurigerweise hat es sich weitgehend eingedeutscht. Korrekt ist aber "Es hat Sinn/ ergibt Sinn" #Grammatiknazi
    Oder "es macht Sinn". Der Ausdruck ist seit spätestens der Gründung der Bundesrepublik in regem Gebrauch und fügt sich wunderbar ins deutsche Paradigma ein, das übrigens auch "Spaß machen" kennt, obwohl der präskriptiv korrekte Ausdruck "Spaß bereiten" ist. "Etw. hat Sinn" ist im Deutschen ebenfalls nicht präskriptiv korrekt, diese Ausdrucksmöglichkeit kommt aus dem Französischen, "avoir du sens"; es widerspricht dem deutschen Paradigma ungemein stärker als die Ausdrucksmöglichkeit englischen Ursprungs, weil machen die Denkform >Prozessualität< beinhaltet, die französische Sprache aber (wie die meisten romanischen Sprachen) eher >Perfektivität< als Denkform vorzieht. Die französische Variante ist nur aus offensichtlichen Gründen schon etwas älter und koketter. Die ausschließlich resultative Form "Sinn ergeben" ist streng genommen auch viel eingeschränkter in seinen Bedeutungsmöglichkeiten, wurde jedoch durch seine synonyme Verwendung mit "Sinn machen" erweitert. (z.B. ursprünglich restriktiv: "Sinn machen" = "sinnvoll sein" =/= "Sinn ergeben" = "Sinn machen")

    Verstehe auch allgemein die Begründung nicht, wieso Ausdrücke nicht aus anderen Sprachpraxen übernommen werden sollen; etwa 50% des Sprachwandelprozesses bestehen aus solchen Übernahmen. Man darf mal nach idiomatischen Ausdrücken im Deutschen schauen und sich informieren lassen, welche davon rein deutschen Ursprungs sind. (Spoiler: Die meisten unmotivierten Idiome sind durch den starken Einfluss der Franzosen und der jüdischen Diaspora entstanden.)

    Geändert von Mordechaj (22.03.2014 um 18:13 Uhr)

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