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Thema: Menschenrechte in Spielen?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Kwabi Beitrag anzeigen
    Geht es in dem Spiel nur darum so viele Leute wie möglich brutal abzsuchlachten, dann isses hirnlos und ein schlechtes Spiel. Geht es auf die kranke Psyche eines Menschen ein, der durch seine Denkweise Sachen tut die wir nicht verstehen und das Spiel es doch irgendwie schafft uns Spieler da hineinzuziehen, sodass wir sympathie für den protagonisten fühlen und ihn verstehen, dann ist es ein hervorragendes Game.
    Ich denke, dies ist Geschmackssache. So lange niemand versucht dem Autor eines Spiels bestimmte Dinge zu unterstellen(Frauenfeindlichkeit usw.), habe ich kein Problem damit, wenn jemand seine Meinung sagt und das Spiel dann nicht seinem Geschmack entspricht und als schlecht bezeichnet wird.

    Ich bin z. B. durchaus der Meinung, dass ein solches Spiel - auch wenn es nur darum ginge brutal Leute abzuschlachten - durch Gameplay überzeugen könnte und Spass machen könnte... also ein gutes Spiel sein könnte. Aber das wird eben - je nach Geschmack der Person die da spielt - schwieriger. Ich wäre da dann auch schon etwas schwerer zu überzeugen, da ich selbst in simplen Shootern oder Echtzeitstrategiespielen gerne eine Story mag.

    Das mit der rechtlichen Problematik ist natürlich eine andere Sache. Wenn offensichtlich Gewalt verherrlicht wird, dann ist das ja hier in Deutschland problematisch. Aber da hatte Sabaku glaube ich zu Manhunt schon etwas gesagt - und dass man selbst dort "eine nicht unbedingt unsinnige Interpretation" finden kann. Hängt wohl vieles auch davon ab, wer gerade ein Spiel spielt und mit welcher Absicht man an ein Spiel rangeht.

    Bei diesem "The Slaying of Sandy Hook Elementary" - ich habe es nicht gespielt - zeigt sich ja, dass ganz andere als bösartige Absichten verfolgt werden können. So ein Spiel eignet sich eben immer dazu, viel Aufmerksamkeit zu kriegen(die der Autor wohl auch gekriegt hat - in negativer Weise). Und wenn man irgendwas erreichen will braucht man eben Aufmerksamkeit.

    Manhunt hatte ich den ersten Teil sogar mal vor Ewigkeiten angespielt. Kann mich aber nicht mehr so richtig dran erinnern. Aber auch nur angespielt. War weder vom Gameplay noch von der Story spannend. Dass gesunde Menschen selber dadurch zu Gewalttätern werden können bezweifle ich auch. Ich glaube da müsste jemand schon irgendwie veranlagt sein oder sonstige Probleme haben... oder man müsste einen gesunden Spieler einer Art Gehirnwäsche unterziehen und ihn tagelang ununterbrochen ohne Schlaf dem Spiel aussetzen(freiwillig würde das ja keiner 24/7 spielen - so gut ist es nicht). Da sind "bessere" Spiele schlimmer - die einem tatsächlich irgendwie packen und beführen können. Ein reines Gameplayspiel in dem man Leute abschlachtet aber eher sich als Dritter fühlt der da nur zuguckt, weil man ja selber sowas nicht tun würde, das finde ich persönlich nicht schlimm.


    Die ganzen Eroge aus Japan sind sowieso ein Sonderfall. Auch Hentai - animiert oder als Manga. Angeblich soll die Vergewaltigungsrate dort niedriger sein, weil Leute ihre Phantasien mit solchen Sachen ausleben können. Aber andere argumentieren dagegen, dass die realen Zahlen viel höher seien und sowas seltener angezeigt wird(wegen anderer Kultur dort). Ich glaube jedenfalls - ähnlich wie bei den Gewaltspielen - dass ein gesunder Mensch dadurch nicht viel mehr vergewaltigt(durch Gay Porn wird vermutlich am Ende auch niemand der heterosexuell ist zum Homosexuellen). Man muss schon gewisse Veranlagungen dazu haben. Und da macht es Sinn wenn man sagt, dass sowas eher helfen kann seine Lust auszuleben - und dann von realen Taten abhält.

    Sowas wird auch immer im Zusammenhang mit Pädophilen diskutiert, da da auch es jüngere gezeichnete Personen gibt bei diesen japanischen Pornokunstwerken. Es könnten ja dadurch angeblich Personen, die nicht pädophil sind, urplötzlich solche Neigungen erwerben.


    Bezüglich der Rechte, die Spielefiguren haben, stimme ich hier zu:
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Sie haben die Rechte die ihnen das entsprechende Universum gibt.

  2. #2

    Hier wird nicht geterrort
    stars5
    Es gibt ja heutzutage eine Menge Titel bei denen zweifelhaftes oder kriminelles vom Spieler abverlangt wird. Da kann man bei Thief klein anfangen mit Diebstahl und größer weitermachen mit Hitman (Auftragsmord). Trotzdem zweifle ich eigentlich keine Sekunde daran, dass beide Spiele nicht mehr als Stealth-Titel sind und die Entwickler bei Eidos keine Kleptomanen.
    Genau so wenig wie die Leute die Outlast entwickelt haben, gerne darauf stehen (hier Spoiler,:) Ganz ehrlich, bei dem Spiel war ich sogar ein klein wenig enttäuscht, dass es im ganzen Spiel keine Frau zu geben schien. Aber irgendwie glaube ich auch, dass das eine bewusste Entscheidung war, weil sie keine Kontroversen (wie bei Urban Nightmare es gerade der Fall ist) riskieren wollten. Und das fand ich irgendwie blöd, nicht weil ich entstellte nackte Frauen echt geil fände, sondern weil im kompletten Frauentrakt nun...keine Frauen zu sehen sind.
    ...Na gut, vielleicht hatten sie auch nur männliche 3D-Modelle. Da die sich desöfteren wiederholen finde ich das sogar wahrscheinlicher.

    Ich kann auch gar nicht abschätzen ab wann ich glaube dass der Entwickler deutlich etwas zum Ausdruck bringen wollte, oder einfach nur Lust hatte mit einem bestimmten Thema zu arbeiten. Bei dem Sandy Hooks Spiel dass ich oben postete ist das etwas transparenter, dort äußert er sich ja auch selbst dazu und ihm wird trotzdem Seitenweise das Gegenteil unterstellt, teilweise Verständlich weil es um Betroffene geht, teilweise aus reinem Internetgemotze. In solchen Fällen sind Menschen wirklich furchtbar, furchtbar, furchtbar. Es ist wie auf tumblr, auf denen sich Leute von so ziemlich allem angegriffen fühlen. Und das sind teilweise Leute, die haben z.B. Null-Komma-Gar-nichts mit Rassismus zu tun und bekommen dann die Krise weil nur eine von zehn Disneyprinzessinnen schwarz ist und werfen Zeichnern und Animateuren die schrecklichsten Dinge vor. Dabei - und davon bin ich hundertzweiprozent überzeugt - halte ich sowas oft für unbewusste Designentscheidungen.

    Und hier im Atelier empfinde ich das oft bei gewissen Leuten nicht anders. Die WOLLEN gerne das Problem sehen und sehen dann vor lauter schockiert sein oft gar nicht mehr um was es wirklich geht. Da kann dann der Autor so oft erzählen wie er will dass es nicht die Intention war ,sowas kam bei Onna Gokoro auch vor (außerhalb des Forums) - ich habe unter Eid bezeugen müssen, dass ich keinen ins Lächerliche ziehen möchte, obwohl ich dachte dass würde die Warnung (die ich übrigens entfernen werde) klar stellen. Falsch gedacht.

  3. #3
    Zitat Zitat von Gengar Beitrag anzeigen
    Ich hab das hier grad in den Fred von Urban Nightmare gepostet aber viellt. wäre es besser wenn ich das HIER poste. In einem eigenen Fred um den von Kelven nicht noch mehr zu schädigen.
    Ich bezweifle das du einem so geehrtem Member mit sowas schädigen kannst.

    Zitat Zitat von Gengar Beitrag anzeigen
    Also es geht um Menschenrechte von Pixelfiguren und dass der Entwickler anscheinend immer das vertritt was seine Figuren vertreten, aber so sage man mir...
    Der Entwickler muss nicht das vertreten was seine Figuren vertreten. Kann sein das du darauf kommst weil du nur deine Libertären Propaganda Romane liest mein lieber Philip

    Zitat Zitat von Gengar Beitrag anzeigen
    http://rpgmaker.net/games/2068/

    <> ist der Macher ein Psychopat?
    <> hat der Macher dran Spass Menschen zu quälen?
    <> kann man sagen dass PIXELfiguren MENSCHENrechte haben?
    <> was will er mit diesem Spiel sagen?
    1. Darüber müsste ein Psychiater/Psychologe urteilen, aufgrund eines Games darauf zu schließen ist schonmal ein "stretch from reality"
    2. Vllt. hat er Fantasien darüber, das muss aber nicht heißen das er dann auch wirklich Leute im RL quälen würde
    3. Bullshit. Sind a) keine Menschen b) keine Personen
    4. Vllt. Garnix?

    Zitat Zitat von Gengar Beitrag anzeigen
    diese Fragen sollen KEINE Provokation sein oder irgend einen Bann oder eine Verwarnung zur Folge haben und niemanden Angreifen sondern nur Disskusionsgrundstoff sein.l
    Wie eine Aussage gemeint ist, und wie sie dann letztendlich rüberkommt.... da liegen manchmal Welten zwischen.
    Ich persönlich denke: Ja, es ist eine Provokation (imo reines getrolle). Nein, ein Bann oder Verwarnung ist nicht nötig.


    Zitat Zitat von Gengar Beitrag anzeigen
    Was für Regeln eines Spiels bricht es?
    Was sind die Regeln eines Spiels überhaupt?
    Wie weit darf man gehen?
    1. Wat?
    2. Das Spiel hat die Regeln, die das Spiel aufstellt?
    3. Soweit wie es einem die eigene Moral gebieten UND soweit das man kein Gesetzt bricht

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