Du kannst einen Thread nicht "allgemein" und "nicht auf UN bezogen" nennen und dann nur Beispiele besagten Spiels bringen.
Insofern war der Edit berechtigt.
es gibt ja auch dieses Spiel Columbine High School Massacre, das finde ich kritisch. Das finde ich pietätlos, das finde ich glorifizierend. Es ist immer eine Frage der Sichtweise, denn ich glaube das auch beim Columbine Spiel nicht alle meiner Meinung sind.
Ich möchte mal darauf hinweisen, dass der Macher von Beautiful Escape selbst ausgebildeter Psychologe ist. Mit Polymorphus Perversity hat er ein Spiel über die Spielarten von Sexualität entwickelt und sich damit keine Freunde unter Transsexuellen gemacht.
Jugendliche tendieren dazu, biografisch zu sein, eigene Vorstellungen und Gedanken einzubringen. Das ist ähnlich verpöhnt wie der auktorielle Erzähler, weil sich eben der Autor in den Vordergrund drängt. Das Ideal ist eine unkommentierte Beobachterinstanz, die einfach erzählt, was sie sieht. Unabhängig von Zeitgeist und damit zeitlos. Ich halte nichts von der Idee, ein Autor würde zwangsläufig egozentrisch sein.
Die Frage verstehe ich nicht. Figuren sind immer Opfer oder Gewinner der Handlung. Nicht mehr, nicht weniger.Zitat
MENSCHENrechte in Spielen?
Wirklich?
MENSCHEN?
Habt ihr anthropozentrischen Faschisten auch nur einen Gedanken an die Legionen von empfindungsfähigen Wesen verschwendet, die Holocaust gleich dem Protagonisten zum Opfer fallen?
Nein, natürlich nicht, warum auch, sind ja nur "Monster".
Da stellen sich mir folgende Fragen:
- Sind die Macher Psychopaten?
- Haben die Macher Spass daran "Monster" zu quälen, verstümmeln und töten?
- Kann man sagen dass PIXELfiguren Rechte haben?
- Was wollen sie uns mit diesen Spielen sagen?
P.S.:
Okay.
Seht mal.
Wir haben alle eine Menge Dinge gesagt, welche ihr bereuen werdet.
Aber ich denke wir können die Leichenberge hinter uns lassen.
FÜR DEN STORYFORTSCHRITT.
IHR MONSTER.
Seltsames Thema ...
Wenn ihr über Menschenrechte sprechen wollt, dann tut dies in Bezug auf Menschen. Richtige Menschen, so aus Fleisch und Blut und so.
Wenn ihr wissen wollt, was sich der Entwickler bei seinem Spiel gedacht hat. Fragt ihn. Ihr könnt nicht entscheiden, wozu er das erstellt hat solange er es euch nicht gesagt hat. Und ein psychologisches Gutachten von dieser Person braucht ihr erst gar nicht erstellen. Es wird eh falsch sein.
Egal was in einem Spiel dargestellt wird, solange es nicht gegen geltende Gesetze verstößt ist alles erlaubt. Wenn es gegen eure moralischen und ethischen Wertvorstellungen verstößt, dann bildet einen Sitzkreis und diskutiert darüber.
Denn es ist ein Spiel. Wer Spiele zu ernst nimmt, der sollte vielleicht selber einmal zu dem Herrn Doktor gehen.
Diskussionen über Spiele gerne. Gerne auch mit subjektiven Äußerungen. Aber sich ein Urteil über einen Autor zu machen ohne ihn wirklich zu kennen, davon sollte Abstand genommen werden. Menschenrechte auf Spiele projizieren. Klares Nein.
Das ist meine Meinung zu dem Thema.
Ich denke mal, dass es eigentlich recht einfach ist. Die Verherrrlichung von Gewalt an
Menschen oder von Gewalt als solches ist problematisch und umso mehr, je stärker
es gegen geläufige Ethiken verstößt.
Per se sind fiktionale Charaktere keine Personen und logischerweise gilt das
Menschenrecht nicht für sie, aber die Darstellung selbst ist hierbei der Punkt.
$ 131 des Strafgesetztbuches verbietet Grausamkeiten gegen alles, was in
irgendeiner Art und Weise menschlich ist. Nicht, dass es weniger schlimm mit Tieren
wäre, aber der Punkt ist, dass man Menschen im Spiel selbst als Menschen
betrachtet, selbst wenn sie keine sind. Der Punkt hierbei ist Verherrlichung einer
Straftat, die gegen die Menschenrechte verletzt und von daher rechtswidrig ist.
Und ebenso natürlich verstößt es gegen die Regeln der meisten Foren, die
im deutschsprachigen Raum zu finden sind, da diese demselben Gesetz unterliegen.
Für andere Länder würde ich hierbei allerdings gucken. Andere Länder nehmen
dies vielleicht nicht so ernst. Empfehlenswert ist Verherrlichung aber nie und
nimmer.
--Schuld und Sühne Forum (mit SoB Unterforum)+Drachen+NABU
![]()
"Solange der Mensch das Böse im Dunkeln sucht, wird er es nicht finden."
Menschenrechte kann man verwirken im echten Leben.Die Pixelfigur tat dies bei Unterzeichnung ihres Vertrages.^^Spass beiseite.
Also wenn ihr den Credits abspann von brutalen Maker Games bis zum Ende schauen würdet, dann würdet ihr die Nachricht lesen können,
das in diesem Spiel keine Pixelfiguren ums Leben gekommen sind und auch auf keinste Weise gequält wurden. Es war alles nur ein Spiel und Pixel Figuren sind Klasse Schauspieler mit
enormen verformungskünsten^^.
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Geändert von Bex (05.03.2014 um 00:33 Uhr)
Ich find den Thread mehr als interessant also werd ich auch was dazu geben:
Grundsetzlich gelten für Spiele keine Menschenrechte so ist wie die frage wie weit es gehen darf beim Entwickler. (Siehe zb. Folterszene in GTAV) Die frage ist eher ob dies dem Spiel selbst gut tut um das Setting oder die Geschichte ins richtige Licht zu bringen. Ich habe nichts gegen Folterszenen oder sonst irgendwelchen Gore, Misshandlung, Gewalt oder sonstiges in Spielen solange es dem Spiel zugute kommt und nicht nur da ist um Kontroversen oder einfach weil jemand daran Spaß hatte drin ist. Ich finde das in ein Spiel das sich an Ältere Spieler wendet und eine Erwachsene Geschichte erzählt solche Elemente haben sollte solange sie nachvollziehbar sind. Ich selbst benutze diese Elemente wie Brutalen Völkermord oder Vergewaltigung auch um darzustellen wie ernst die Lage ist oder das der Spieler die Frustration und den Schmerz dabei mitansehen kann. Dazu Inspiriert hat mich der Gute Mr. Kojima welcher selbst sowas einfach durchzieht und dem Spieler die Welt in der er sich Befindet Sehen lässt wie sie ist und nicht unter einem Zensurbalken versteckt.
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Ich bin der Meinung, Medien (auch Videospiele) haben einen gewissen Bildungsauftrag. Und zu dem gehört auch Aufklärungsarbeit.
Als jemand, der schon lange sich mit Storytelling und Charakter-Entwicklung auseinandersetzt, sehe ich meine Figuren als mir ebenbürtig. Und ich würde nicht wollen, dass man mir meine Rechte wegnimmt. Sicher, Charaktere sind keine echten Menschen, aber in ihrer Welt sind sie echt, und haben die Aufgabe, uns eine Geschichte zu übermitteln, die uns etwas mitteilen will.
Ich kann verstehen, wenn man eine "große Katastrophe" braucht, um die Story voranzutreiben, aber ich finde, man sollte Themen wie Vergewaltigung, Unterdrückung anderer Rassen/Sexualitäten, Folterei, häusliche Gewalt ect. mit Respekt behandeln. Man sollte sich informieren und sich damit beschäftigen, statt fünf Minuten auf Wikipedia zu verbringen oder sich irgendwas pseudo-psychologisches aus dem Hintern ziehen.
Wenn man merkt, dass ein sensibles Thema nicht richtig oder nur oberflächig behandelt wurde, sieht man dann auch die Entwickler eines Spiels in einem anderen Licht.
Sicher, das was im Anfangspost unterstellt wird, ist absoluter Schwachsinn, aber ich finde schon, dass das Thema eine Gedankenanstoß sein sollte.
--Moved to tumblr ---> WEEPS & WHISPERS
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Konsequenz heißt auch Holzwege zu Ende zu gehen
??? ~ <(OvO<)
Geändert von Pinguin mit Brille (12.03.2014 um 17:32 Uhr)
Im Kommerziellen Bereich auf jeden Fall, im Freeware-Bereich ist das schon schwieriger. Wärend aber in ersterem der Markt sich selbst reguliert, steht in zweiterem die Selbstverwirklichung dem ganzen manchmal im Weg. Die Leute, die das als Hobby betrachten, wollen sich halt mit dem zusammenbasteln und nicht mit Recherche beschäftigen, was natürlich ein valider Grund ist, da ich selber weiß, dass passiert, wenn man sich immer nur um das drumherum beschäftigt (Stichpunkt: Motivationsverlust).
Das beste Beispiel sind da mMn Trash/Troll-Spiele. Entgegen der landläufigen Meinung, bin ich der festen Überzeugung, dass diese nicht nur darauf bauen, schlecht zu sein, sondern vor allem einen Höhepunkt an Selbstdarstellung zeigen. In solchen Spielen sieht man meist deutlicher wie der Ersteller seine Gedankenwelt einfließen lässt, als in meisten ernstgemeinten Spielen, die irgendwo in einem Einheitsbrei verschwinden, weil sie speziell auf eine bestimmte Zielgruppe abgestimmt sind (unabhängig davon, ob das dem Ersteller selbst bewusst ist, oder nicht). Das ändert natürlich nichts daran (oder verlangt sogar in gewisser Weise), dass die Troll- und Trashspiele sich auch ähneln und sich gern auch mal Elementen bedienen, die nicht gerade konform mit den Menschenrechten sind.
Allerdings muss man auch sagen, dass Negativbeispiele ebenfalls einem (mehr indirekten) Bildungsauftrag entsprechen. Die Tatsache z.B., dass auch heute noch Nazis ihre antisemitischen, gewaltverherrlichenden Spiele auf Schulhöfen verteilen, lässt die Menschen immer wieder gewahr werden, dass solch gefähliche Ideale immer noch gegenwärtig sind und dass dem ganzen entgegengewirkt werden muss.
Wie, was, Nazis Verteilen Spiele auf Schulhöfen? Um welche Spiele gehts da ?Habe ich selber noch nie gehört.
Ich hab letztens mal in ein LP vom Tomb Raider Reboot reingeschnuckt und muss daher aber mal erwähnen dass das definitiv das Gewaltlastigste Spiel ist, dass ich lange Zeit auf dem Mainstreammarkt gesehen habeLara stolpert alle fünf Minuten in eine Falle und vor allem in den ersten 20 Spielminuten hat man echt das Gefühl Lara müsste sich schon 5 Rippen gebrochen, innere Organe durchbohrt, mindestens 3 schwere Infektionen geholt, einmal heftig die Hüfte zerschmettert und sich zumindest ne Erkältung geholt haben, abgesehen von der Nummer wo sie sich selbst anzündet...also nicht sich, aber so ähnlich. Mit nem normalen "Ich bin gestrandet"-Setting hat das nicht mehr viel zu tun, und fällt einem durch die aufpolierte Darstellung dann doch eher auf. Wäre ja nicht so als wäre Lara in den Vorgängern nicht schon häufig genug aufgespießt und zerquetscht worden
. Würde mich mal interessieren ob das hier für jemanden unter "unnötig gewalttätig" oder eher unter "atmosphärisch" fällt.
Das ist nämlich was, R.F., wo ich glaube dass vermeintlich übertriebene Gewalttätigkeit und der Hang zu dramatischen Folterszenen eher immer mehr in vielversprechenden Titeln mit Potential und auch Tiefgründigkeit eine deutliche Rolle spielen. Stichwort Walking Dead: Staffel 2, Heavy Rain, Beyond Two Souls. Keiner kann mir erzählen dass diese Spiele nicht mit großem Eifer Themen wie (Selbst)verstümmelung, Mord, (versuchte) Vergewaltigung, Suizid(gedanken) und pipapo thematisieren und vor allem deutlichst zeigen. Und durch die Charakterbindung ist quasi alles was man der Figur antut sowas von Pain in the Ass, da sitze ich schon mit dem typischen "That hurts"-Gesicht vor dem PC, selbst wenn ich gar nicht selber spiele. Und das sind...ich würde sagen, solide Titel. davon abgesehen dass Quantic Dreams immer noch gruselige Gesichtsanimationen hat.
Ich habs selber noch nicht erlebt, aber schon oft genug davon gehört. Dafür gibts sogar ein eigenes Genre, nennt sich Propaganda-Game. Ein anderes Beispiel, das in dieses Genre fällt, wären Spiele, die von Militärs unter die Leute gebracht werden, um gezielt neue Rekruten anzuwerben (wobei diese ideologisch sauber(rer) sind). Die sind natürlich schwer zu finden, weil von der Gesellschaft verpönt.
Ein Spiel darf so brutal sein wie es will, denn nur weil ein Spiel pervers oder abstoßend iat, ist es der Entwickler noch nich. Solange der Entwickler nicht sagt, dass er hinter dem Gezeigten steht und solche Ansichten vertritt, ist gegen solche Spiele nichts einzuwenden.
Das ist doch nun wirklich albern.
Funktioniert das dann so?
- Julez: "Das Spiel KZ-Manager 2k3 macht Menschenleben zur Spielressource und zeigt somit auf eine morbide Weise die Unmenschlichkeit der Sache!"
- Ersteller: "Nein! Ich find das wirklich geil, die sollen verrecken!"
- Julez: "Waaaas? Dann finde ich es nicht mehr gut!"
Also entweder es transportiert Kritik an der Sache oder es verherrlicht sie. Das sollte man doch am Spiel festmachen und was das Spiel transportiert und nicht daran, was es hätte transportieren sollen.
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Hello from the otter side
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in meinem fall, kurz und bündig:Zitat
ja
ja
nein
haha
it's just adult entertainment.
Es ist wichtig, das ihr mit euren Spielen nicht gegen die geltenden Gesetze des Landes verstoßt.
Beispielsweise ist es verboten Frauen nur als Lustobjekte darzustellen, oder Dinge zu zeigen, die die "geistige Entwicklung" des Konsumenten beeinträchtigen. Ebenfalls verboten ist die Verrohung, sowie die Verherrlichung oder Verharmlosung von Gewalt.
Solltet ihr solche Sachen in eure Spiele einbauen und sie anschließend öffentlich machen, könnt ihr, im Falle einer Anzeige, tatsächlich dafür bestraft werden.
Allerdings wird der RPG-Maker, nicht zuletzt dank seiner Pixelgrafik, in solchen Fällen wohl nie wirklich ernst genommen. ^^
Und zum anderen Punkt:
Es ist zwar zu bedenken, das der Entwickler auch immer einen Teil von seinem Selbst, in das Spiel einbringt, aber anders als Gegnar uns glauben machen möchte.
Oder verwechselt ihr etwa auch den Schauspieler mit der Figur die er spielt?
Alles in allem kein Thema das einer Diskussion bedarf, was man an den Beträgen ja leicht erkennen kann. ^^
--Trust meee... /人◕ ‿‿ ◕人\
ich will an dieser Stelle nur mal Erwähnen dass die Aussage """auch Pixelfiguren haben Menschenrechte""" nicht MEINE Meinung ist, sondern in einem anderen Fred von jemand anderem gesagt wurde.... ich weiss grad nur nicht mehr von wem und ich find den Beitrag auch nicht mehr(wahrscheinlich gelöscht von der Moderation), aber es ist definitiv nicht auf meinem mist gewachsen und ich seh das auch nicht so oder will es jemandem einreden, ich wollte das Thema nur disskutieren um zu sehen wie ihr das seht![]()
Geändert von Gengar (25.02.2014 um 20:05 Uhr)