Allerdings wurden die Kinder nicht in irgendeiner Weise beschränkt, sie durften einfach rumrennen und suchen. Das wiederrum führte dazu, dass die Hälfte aller Kinder d.h. die Großen, Lauten, Schubsenden und Schnellen jeweils 7-8 Eier fanden, während die andere Hälfte komplett leer ausging. Als ich mit einer Erzieherin darüber gesprochen habe, weil ich ja auch dem ein oder anderem kleineren Kind etwas geholfen hatte, zuckte diese mit den Schultern und sagte in etwa:
"
Wer nichts gefunden hat, der hat Pech gehabt. Der Stärkere setzt sich durch, das ist eine wichtige Lektion fürs Leben, das müssen die Kinder eben jetzt schon lernen. Wenn sie nichts gefunden haben, haben sie nicht gesucht."
Mag ja richtig sein, aber ich fand das an der Stelle nicht wirklich angebracht. Die einen Kinder stopfen sich Mund und Taschen voll und lachen die heulenden Zwerge aus, die gar nichts haben. Ostern ist schon eine harte Angelegenheit.

...