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Thema: Let's Play Together: Im Reich des Himmelsdrachen - Diskussionsthread

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    Hier wird nicht geterrort
    stars5
    Zitat Zitat von TwoFace Beitrag anzeigen
    Dass du, deiner Aussage zufolge, aber ganz offensichtlich verstanden hast, was ich damit gemeint hab, reicht mir in diesem Fall schon aus.
    Wunder dich aber nicht wenn die Kinder im Zoo dich auslachen, wenn du ein Zebra einen Esel nennst.

    @Füllwörterdiscussion Deluxe:

    Ich denke das ist wie bei so ziemlich allem in Leben: Man sollte es im Rahmen halten, erst dann wirkt es auch richtig.
    Jede Figur im Spiel (zumindest die Spielbaren) haben ja meistens eine bestimmte Stellung in der Gruppe. Das ist (um beim Klischee zu bleiben) der freundliche Held mit dem Hang zum Helfersyndrom, der Grobschlächtige Typ der am liebsten den ganzen Tag grummelig ist und heftig draufhaut, die sensibele, etwas ängstliche Magierin und vielleicht noch ein wortkarger, zielsicherer Bogenschütze (eventuell auch ein Schönling). Man kann so wunderbar die verschiedenen Figuren herausarbeiten wenn man Füllwörter und Stilmittel verwendet.

    Held:" Kein Problem, ich helfe euch diese fiesen Orks in die Flucht zu schlagen!"
    Haudrauf:"Grunz kann gut kloppen, Grunz macht die Orks zu Brei."
    Magierin: Oh, nun...ich weiß nicht ob ich euch da helfen kann. Aber ich versuche es."
    Bogenschütze: "Ich mach es. Kein Problem."

    Satzzeichen:
    Wenn die Charaktere dauernd (quasi immer) die berühmten drei Punkte (...) hinter ihrem Satz haben, habe ich eine Satzbetonung im Kopf die klingt als würde die Person wärend des Sprechens fast einschlafen, weil sie dauernd zu bedächtig oder nachdenklich klingt. Wenn jemand hinter jedem Satz ein Ausrufezeichen verwendet fühle ich mich permament angeschrien.

  2. #2
    Das stimmt, die Sprache muss vor allem zur Persönlichkeit der Figur passen. Ein Conan wird sich direkter ausdrücken als ein schüchterner Krieger. Um dann auch mal wieder zu IRdH zurückzukommen: Es wäre auch nicht schlecht gewesen, wenn sich die Charaktere sprachlich stärker voneinander unterscheiden.

  3. #3
    Zitat Zitat von Innoxious Beitrag anzeigen
    Ich will mich aus dieser Diskussion ausklinken, bevor mir nicht jemand bewiesen hat, dass "man" das so macht. Wir können ja gerne mal Fantasy Bücher wie Twilight, Harry Potter etc. aufschlagen und mal kucken, ob da komplett auf Füllwörter verzichtet wird. Have fun searching.
    Zum einen: Ich zitiere mich selbst:
    Zitat Zitat von CortiLifestyleAdvice
    Mediendialoge != reale Dialoge. Füllwörter sind nur ein Unterschied.
    Es geht nicht nur um diese und auch nicht um das komplette Weglassen. Mediendialoge sind geschliffener als die Gespräche, die wir in der Realität führen, das hört man doch raus. Ich spreche nicht wie die Leute im Fernsehen, du?

    Zum anderen finde ich den Vergleich zwischen Dialogen in Büchern und der Realität andersrum praktikabler: Lieber mal drauf achten wie oft man bei Dialogen in der Realität denkt "hey, das klingt jetzt wie aus einem Buch", passiert mir sehr selten.

  4. #4
    Meiner Meinung nach sind Füllwörter ein Stilmittel in dem bewusst dargestellt werden soll dass der Sprecher "unsicher" ist oder eben "Zeit schindet."
    Da man im Maker kaum mit richtigen Gesichtsausdrücken arbeiten kann, ist es für mich ein absolut gutes und probates Mittel.

  5. #5
    Um sie gezielt setzen zu können muss man sie im Regelfall aber weglassen, sonst fällts doch nicht auf, oder?

  6. #6
    Ich würde sie ganz weglassen, weil ich sie nicht mag. Was ich gerne sehe: Pausen(durch "...", oder einfach langsameres Aufbauen des Textes, bzw. auch nur ein Wort pro Textbox, darstellbar) und Umschreibungen.

    Wenn einer dann am Nachdenken ist sagt er nicht "Hm, um, öhm, fällt mir grad nicht ein, was war das noch mal, hm...." sondern: "Lasst mich kurz nachdenken..." und dann eventuell ihn etwas laut denken lassen wie ihm einige Dinge in den Sinn kommen, die er aber verwirft.

    Es kommt natürlich auch auf die Person und Persönlichkeit an. Aber ich denke man kann selbst ohne solche "Füllwörter"(laut Wikipedia nennt man sie "Interjektionen") Unterschiede reinbringen.

    Ein "Hm, ..." am Satzanfang fände ich ja auch noch okay. Nur wenn man es übetreibt. Innerhalb eines Satzes wirkt das komisch.

    Da könnte man sich jeztzt mal exakte Beispiele aus dem Spiel suchen. Ich habe mir leider keine Dialoge rausgeschrieben. Manchmal wenn die so "locker" redeten wirkte es halt etwas als würden 2 bundesdeutsche Hauptschüler der Gegenwart miteinander reden, denen die Worte fehlen und die nur noch mit "öh, okay..." auf irgendwas Unerwartetes reagieren können.

  7. #7
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach sind Füllwörter ein Stilmittel in dem bewusst dargestellt werden soll dass der Sprecher "unsicher" ist oder eben "Zeit schindet."
    Da man im Maker kaum mit richtigen Gesichtsausdrücken arbeiten kann, ist es für mich ein absolut gutes und probates Mittel.
    Richtig. Deshalb ist die Ace Attorney Reihe ja so unglaublich unterhaltsam, weil man bestimmte Charakterzüge einfach wunderbar mit diesem Stilmittel ausarbeiten kann.

    Zitat Zitat von Luthandorius2 Beitrag anzeigen
    Ich würde sie ganz weglassen, weil ich sie nicht mag. Was ich gerne sehe: Pausen(durch "...", oder einfach langsameres Aufbauen des Textes, bzw. auch nur ein Wort pro Textbox, darstellbar) und Umschreibungen.
    Ich mach so etwas in meinem Spiel. Fucking love it.

    Geändert von Zakkie (23.08.2013 um 11:47 Uhr)

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