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Drachentöter
Ich war mal Tutor für einige Semester und es war toll. Das liegt aber natürlich auch daran, wo man angestellt ist.
Mach dir keine Sorgen darüber, ob du gut genug bist. Du bist gut genug, wenn man dich schon speziell anspricht und du auch einer der besten in deinem Jahrgang bist.
Waren bei dir etwa alle Übungsleiter allwissend? Besonders die studentischen Hilfskräfte? Also bei mir waren die Hälfte davon nicht sonderlich kompetent ...
Das wichtigste ist aber, dass es dir Spaß macht, Wissen zu vermitteln. Ich hab das immer für selbstverständlich gehalten, aber es gibt wirklich erstaunlich viele Tutoren, die überhaupt kein Engagement zeigen, was das angeht. Das ist schlimm ...
Es wird Fragen geben, die du nicht beantworten werden kannst, aber das ist normal. Davon darf man sich nicht verunsichern lassen. Schließlich ist man ja auch noch Student. Und niemand verlangt von einem alles zu wissen. Meistens reicht es, zu wissen, wo man etwas nachschlagen kann. Grundsätzlich wurde bei uns auch wenig direkt geholfen, als viel mehr dabei geholfen, dass der Student sich selbst helfen kann.
Für mich war das Tutor sein eine schöne Zeit. Arme Studenten quälen, bezahlt werden und nebenbei noch die eigenen Schlüsselkompetenzen verbessern. Ich denke so eine Chance sollte man sich nicht entgehen lassen.
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